Max Beiträge

Wo sind die Ostzieher?

Bis auf Eva scheinen alle unsere ostziehenden Senderstörche verschollen zu sein. Eva ist bis heute immer noch in Tansania und rastet in einem kleinen Gebiet westlich der Stadt Tabora. Hier findet sie offenbar auf den Feldern der Bauern reichlich Futter, so dass sie keine großen Rundflüge machen muss.

Aber was ist mit Else, Max, Sonja und Ole Einar/Przygódka? Sie scheinen seit Monaten verschollen. Allenfalls bekommen wir mal eine kurze Meldung mit einigen aktuellen Ortungen. In den Kommentaren und im Gästebuch häufen sich besorgte Anfragen. Doch für Sorgen sollte es keinen Grund geben, denn ihre Sender dürften derzeit keinen Kontakt zum Mobilfunknetz haben.

Unsere vier Senderstörche halten sich wahrscheinlich noch im Sudan auf. Dort herrscht ein heftiger Bürgerkrieg, der auch das Mobilfunknetz zerstört hat, mit der Folge, dass wir keine Informationen erhalten. Von der gleichen Situation wird auch von anderen Projekten mit besenderten Störchen berichtet.

Vielleicht haben sich unsere Senderstörche schon auf den Weg gemacht und in ein paar Tagen melden sie sich aus Ägypten wieder.

Max seit Oktober im Sudan

Max verließ am 28. September die Savannen im Tschad nördlich der Stadt Abeche und er flog Richtung Sudan. Bis Mitte Oktober rastete er in der sudanesischen Region Dafur rund um die Stadt al-Dschunaina. Danach ging es weiter nach Süden in die Region Kordofan. Er zog Stück für Stück entlang der Südgrenze des Sahel nach Osten. Seit dem 10. November gibt es keine neuen Ortungen mehr von Max.

Keine Informationen aus Afrika

Von unseren ostziehenden Senderstörchen haben wir schon seit Wochen keine Informationen mehr erhalten. Das muss uns aber nicht beunruhigen. Sie halten sich wahrscheinlich in einem Gebiet auf, wo es kein Mobilfunknetz gibt, dass ihre Positionsdaten übertragen kann. Wenn die Störche wieder auftauchen wird es sicher spannende Informationen geben.

Keine Meldungen von Max und Sonja

Seit mehr als einer Woche haben wir keine Informationen mehr von Max und Sonja erhalten. Das muss uns aber nicht beuruhigen. Ihr Rastgebiet liegt wohl außerhalb des Mobilfunknetzes. Zuletzt hielten sie sich gemeinsam mit Eva im Osten des Tschad auf.

E-Mail-Benachrichtigungen funktionieren wieder

Liebe Storchenfreud*innen!

Vielen ist es schon aufgefallen und wir haben zahlreiche Nachfragen erhalten – es wurden von unserem Blog keine E-Mail-Benachrichtigungen mehr verschickt. Es gab einen technischen Fehler, der uns leider erst spät aufgefallen ist. Nun sollte nach einer Reparatur wieder alles funktioneren.

Sonja und Max haben den Tschad erreicht

Seit der Überquerung des Golfes von Suez hatten wir von Max keine Ortungen mehr erhalten. Jetzt ist er wieder aufgetaucht und wir können seine Reise nachzeichnen. Er hatte am 10. September kurze Zeit vor Sonja den Golf von Suez nördlich von Hurghada überflogen. Abends hatten sie den Nil erreicht. Am 12. September verließen sie den Lauf des Nil und zogen nach Südwesten über die Nubische Wüste. Zwei Tage später erreichten sie die Savannen im Tschad. Max hat für seine Reise von Schleswig-Holstein in den Tschad 24 Tage gebraucht. Sonja war dagegen nur 17 Tage unterwegs.

Sonja bei Abu Simbel

Sonja und Max sind wahrscheinlich gemeinsam im gleichen Trupp über Israel, das Westjordanland und die Sinaihalbinsel gezogen. Ihre Ortungen liegen zeitgleich fast übereinander. Am 8. September übernachteten beide 10 Kilometer südlich von Be’er Scheva. Am nächsten Tag zogen sie wieder gemeinsam 390 Kilometer über die Sinaihalbinsel bis nach El Tor. Sie landeten offenbar vor der Stadt an den Teichen einer Kläranlage. Sie flogen dann am Abend in die Wüste, wo es weitere nächtliche Ortungen von Sonja gibt. Jedoch nicht von Max. Wir wissen deshalb nicht, wo er sich derzeit befindet.

Sonja ist am nächsten Morgen (10. September) weitergezogen, überquerte den Golf von Suez und zog in Richtung Nil weiter. Die Nacht verbrachte sie westlich von Om Kombo. Am nächsten Nachmittag befand sie sich nahe von Abu Simbel, kurz bevor sie die Nubische Wüste überqueren sollte. Jetzt wird erst einmal einige Tage Funkstille herrschen.

Max und Sonja bei Iskenderun

Max und Sonja haben die gleiche Route durch die Ukraine östlich des Karpatenbogens gewählt. Beide erreichten am Freitag (1. September) die Küste des Schwarzen Meeres bei Warna (Bulgarien). Dabei hatte Max etwa 2,5 Stunden Vorsprung vor Sonja. Max überquerte schon am nächsten Tag das Marmarameer nahe der Küste. Dabei streifte er die Prinzeninseln. Am frühen Nachmittag hatte er wieder das Festland erreicht.

Sonja hatte es dagegen nicht so eilig. Sie flog am Samstag (2. September) nur 170 Kilometer weit und übernachtete noch vor dem Bosporus im Stadtgebiet von Istanbul. Am nächsten Tag wählte sie den kürzesten Weg über den Bosporus und überquerte danach noch den Golf von Izmit.

Beide Störche hatten gestern (5. September) Anatolien hinter sich gelassen und das Taurus Gebirge überflogen.

Max in der Ukraine

Max ist heute (27. August) schon sieben Tage unterwegs. Am Mittwoch (23. August) flog er nach einem Tag Pause südlich von Hamburg los überquerte am Nachmittag Berlin und landete gegen  18 Uhr nahe Fürstenwalde/Spree. Nachdem er noch eine Stunde lang auf einer Wiese nach Futter suchte flog er in einen Wald, wo er am Waldrand auf einem Baum übernachtete. Am nächsten Tag flog er gut 270 Kilometer weit nach Südosten. Die Nacht verbraschte Max immer auf einem Baum. Am Samstag erreichte er die Karpaten und wählte den Weg östlich entlang des Karpatenbogens durch die Ukraine anstatt über die Berge zu fliegen.

Max ist gestartet

Auch Max nutzte das gute Wetter am Montag (21. August) um in Richtung Süden zu starten. Er hatte es allerdings nicht so eilig, denn er flog zunächst nur 140 Kilometer weit, überquerte bei Brunsbüttel die Elbe und zog noch ein Stück nach Osten. Gestern machte er im Alten Land bei Stade einen Tag lang Pause.