Max Beiträge

Max erreicht die Ukraine

Max hat sich in den letzten Tagen ein wenig Zeit gelassen denn er legte nur zwischen 70 und 140 Kilometern am Tag zurück. Erst gestern Nachmittag (25. Aug.) erreichte er die Grenze zur Ukraine. Auch er will offenbar die Karpaten östlich umfliegen.

Die Reise beginnt

Bis auf Else und Fritzi haben sich alle unsere Senderstörche auf den Herbstzug in ihre südlichen Winterquartiere gemacht.

Eva war am Samstag (17. Aug.) in Tielen Richtung Südosten gestartet. Die erste Etappe führte sie nur bis vor die Tore von Hamburg wo sie die Nacht in der Oberalsterniederung verbrachtete. Am nächsten Tag blieb sie in der Umgebung. Erst am Montag (19. Aug.) ging es richtig los. Sie zog 350 Kilometer bis nach Guben an die polnische Grenze. Ihre letzten Ortungen stammen von gestern (21. Aug.) gut 35 Kilometer nördlich von Opole in Polen.

Auch Pauli war am Samstag (17. Aug.) gestartet. Ihr erster Reisetag führte sie gut 140 Kilometer bis nach Delmenhorst. Am nächsten Tag ging es ins Emsland.

Max zog am ersten Tag (19. Aug.) gut 170 Kilometer bis in die Elbtalaue östlich von Bleckede. Die nächste Etappe führte ihn 150 Kilometer bis in die Gegend von Neuruppin. Gestern (21. Aug.) landete er abends etwa 90 Kilometer nördlich von Breslau.

Sonja war schon am 18. Aug. in Gozdowice an der Oder gestartet. Mit einem Tag Pause erreichte sie gestern (21. Aug.) in drei Etappen den Fuß der Karpaten. Sie will offenbar die Bergkette nördlich und östlich umfliegen anstatt die Berge zu überqueren.

Ole Einar/Przygódka war als erster Senderstorch am 16. August zum Herbstzug aufgebrochen. In vier Tagesetappen von etwa 150 Kilometern und einem Tag Pause erreichte er am 20. August die Gegend um Krakau.

Max hat wohl ein neues Nest gefunden

Seit einigen Tagen wird Max in Sörup Mühlenholz geortet. Das liegt etwa 7,5 Kilometer von Norderbrarup entfernt. Seit Dienstag (9. April) baut er am Nest und am Mittwoch (10. April) ist dort auch ein unberingtes Weibchen eingetroffen.

Max ist noch nicht sesshaft

Nachdem Max am 26. März sein Nest in Norderbrarup erreicht hatte, blieb er die Nacht über dort. Am nächsten Tag verließ er Norderbraup wieder und besuchte verschiedene Nester in der Umgebung, die er noch aus dem Vorjahr kannte. Er hat sich offenbar noch nicht entschieden, wo er sesshaft werden will.

Max hat sein Nest erreicht

Max hatte am Dienstagabend (26. März) noch die Viermarschlande bei Hamburg erreicht und dort auf einer Wiese übernachtet. Gestern früh machte er sich dann auf den Weg in Richtung Brutgebiet. Gegen Mittag hatte er sein Nest in Norderbrarup erreicht.

Einige werden sich noch an das vergangenen Jahr erinnern. Da kam Max erst am 14. April zurück und seine langjährige Partnerin Else war schon mit einem anderen Männchen verpaart. Max wurde vom Nest verjagt. In diesem Jahr ist er sehr früh zurückgekehrt und Else hat gerade erst den Bosporus überflogen.

Max in Deutschland

Max hat gestern (26. März) bei Guben Deutschland erreicht. Bis zum Abend war er fast schon bis Schleswig-Holstein geflogen.

Max ist schon in Polen

Max wird wahrscheinlich noch in dieser Woche sein Brutgebiet erreichen. Gestern (24. März) hatte er noch 800 Kilometer vor sich.

Max hatte am Freitag (22. März) Siebenbürgen durchquert und am Samstagmittag die Karpaten östlich von Zakopane überflogen. Die Nacht zu Sonntag verbrachte er auf einem Hausdach im Dorf Gnojnik. Das liegt etwa 50 Kilometer südöstlich von Krakau.

Max in Rumänien

Max ist schon weit vorangekommen. Gestern Abend (20. März) landete der nahe Sibiu in Siebenbürgen. Zuvor hatte er, von Süden kommend, die Karpaten überflogen.

Max erreichte am 16. März das Marmarameer und nahm den direkten Weg über das Wasser nach Istanbul. Bei der Überquerung des Wassers nutzte er die Prinzeninsel, um dort wieder ein wenig an Höhe zu gewinnen. Am Abend landete er auf einer Mülldeponie nördlich von Istanbul. Am nächsten Tag ging es entlang der Schwarzmeerküste weiter Richtung Rumänien.

Max in Anatolien

Max ist ein großes Stück vorangekommen. Am Freitag (8. März) gegen 11 Uhr überquerte Max  den Golf von Suez. Er brauchte dafür gut eine Stunde. Die Nacht zu Samstag verbrachte er in der Sinai-Wüste sicher vor Beutegreifern auf einem Berg. Am Abend hatte er die Mülldeponie von Beer Scheva in Israel erreicht. Sonntagabend (10. März) wurde er am Jordan unweit des See Genezareth geortet. Am Dienstag (12. März) erreichte Max die Türkei und überflog den Golf von Iskenderun auf dem direkten Weg über das Wasser. Gestern Abend war er mitten in Anatolien gut 330 Kilometer vom Bosporus entfernt.

Max ist wieder aufgetaucht

Seit dem 10. November hatten wir keine neuen Ortungen mehr von Max erhalten. Nun ist er wieder aufgetaucht und er befindet sich seit dem 25. Februar wieder auf dem Heimzug. Die letzten Ortungen stammenvon Dienstag (5. März) aus Ägypten östlich von Luxor. Da nahm er gerade Kurs auf den Golf von Suez.

Wo hat sich Max die ganze Zeit lang aufgehalten? Sein Sender hatte offenbar die gesamte Zeit keinen Kontakt zum Mobilfunknetz. Jetzt haben wir aber alle Daten herunterladen können. Zunächst hielt er sich im Süden des Sudan in der Provinz Kordofan auf. Dann zog er am 17. November weiter nach Osten in das Dreieck von Weißen und Blauen Nil bei Wad Madani, wo viele bewässerte Felder liegen. Am 2. Dezember ging es wieder ein Stück nach Süden, bevor er am 7. Dezember nach Äthopien im Osten abbog.

Zunächst hielt er sich bis zum 15. Januar im äthiopischen Hochland westlich der Hauptstadt Addis Abeba und südlich des Tanasees auf. Er suchte wohl sein Futter vor allem auf den Feldern der Bauern. Seit dem 15. Januar meldete Max sich aus Addis Abeba. Beim hereinscrollen in die Satelitenkarte ist leicht zu erkennen, was für ihn dort am südlichen Stadtrand so attraktiv war – eine Mülldeponie. Geschlafen wurde im seichten Wasser des Aba Samuel Reservoirs, das 16 Kilometer weiter südlich liegt.

Am 25. Februar startete Max seine Heimreise zunächst nach Nordwesten. Drei Tage später erreichte er den Blauen Nil südlich von Karthum. Da hatte er schon 870 Kilometer zurückgelegt. Dann zog er nordwärts über die Nubische Wüste, indem er die Nilschleifen abkürzte. Am 4. März erreichte der den Assuanstausee.