Lilly ist wieder unterwegs

Nun hat auch Lilly ihre Pause in Israel beendet und ist Vorgestern (26. März) wieder gestartert. Gestern früh wurde sie bereits in Syrien geortet.

Robert kurz vor Istanbul

Robert hat in zwei Tagen fast ganz Anatolien durch quert. Gestern Vormittag warenes noch gut 130 Kilometer bis nach Istanbul.

Arthur in der Puszta

Nachdem Arthur die Karpaten vorgestern (26. März) hinter sich gelassen hat und Siebenbürgen durchquerte, erreichte er gestern Abend die Puszta.

Michael kommt gut voran

Die letzte Ortung von Michael stammt von Vorgestern (26. März) aus der Gegend von Zielona Gora. Da waren es noch gut 30 Kilometer bis zur Grenze.

Gustav hat Deutschland erreicht

Auch Gustav wird in Kürze seinen Brutplatz erreichen. Gestern Nachmittag (27. März) erreichte er das Oderbruch südlich von Bad Freienwalde. Nun sind es nur noch zwei Tagesetappen bis nach Pahlen. Und das Wetter soll auch gut werden, so dass er ohne Probleme fliegen kann.

Lilly immer noch in Israel

Lilly macht noch immer Pause. Allerdings wechselte sie den Rastplatz und flog eine Schleife von gut 80 Kilometer nach Beer Scheva, um dort auf der Mülldeponie am Rande der Negev weiter zu rasten.

Robert ist wieder unterwegs

Robert hatte am Freitag (22. März) seine Heimreise fortgesetzt. Am Samstag erreichte er die Türkei und überflog den Golf von Iskenderun. Sonntag zog er noch bis an den Fuß des Taurus Gebirges bei Tarsus. Am Montag (25. März) überquerte er die Berge und gelangte nach Anatolien.

Arthur in Europa

Auch Arthur kommt rasch voran. Am Mittwoch (20. März) hatte er schon Anatolien hinter sich gelassen und nahm am Nachmittag die Überquerung des Marmarameeres in Angriff. Er flog über eine Halbinsel zwischen den Städten Yalova und Mudanya um dann 85 Kilometer quer über das Mamarameer zu fliegen. Auf diese beschwerliche Weise umflog er das Stadtgebiet von Istanbul. Allerdings brauchte er dafür mehr als zwei Stunden. Nachdem er das Ufer erreicht hatte, machte er Rast bis zum nächsten Morgen.

Diese Etappe muss Arthur sehr angestrengt haben, denn am nächsten Tag flog er nur gut 15 Kilometer weit nach Norden, um dann wieder zu rasten. Am Samstag (23. März) um die Mittagszeit erreichte er dann den Fuß der Karpaten. Bis zum Abend flog er noch bis in das Tal des Olt, einem Flusstal in den südlichen Karpten. Am nächsten Morgen flog er weiter talaufwärts. Gegen Mittag überquerte Arthur Hermannstadt und hatte somit Siebenbürgen erreicht.

Gustav in Polen

Gustav hat im Gegensatz zu Michael die bekannte Route über die Karpaten, durch Siebenbürgen bis nach Polen genutzt. Am Samstag (23. März) hatte er die Gegend um Krakau erreicht. Gut 900 Kilometer noch, dann hat auch er sein Brutgebiet erreicht.

Michael ist schon bald Zuhause

Michael wird vielleicht noch in dieser Woche auf seinem Nest in Bargen eintreffen. Sein Sender hat nur wenige Daten geliefert. Seine letzte Ortung kam am Samstagabend (23. März) aus den Sudeten, nahe der Grenze zu Polen. Welche Route Michael letztendlich geflogen ist, um vom Eisernen Tor hierher zugelangen, ist noch unbekannt. Der Sender hat bis jetzt noch nicht alle Daten geliefert.

In den Kommentaren tauchte die Frage auf, was der Grund für Michaels ungewöhnliche Route in diesem Frühjahr sei. Hatte er aus den schlechten Erfahrungen des letzten Frühjahrs gelernt, wo er mit Schnee und Eis zu kämpfen hatte? Das glaube ich nicht. Vermutlich ist er in einem Trupp mitgeflogen, der vor allem aus Störchen bestand, die in Kroatien, Serbien und Slowenien brüten. Diese Störche müssen diese Route nehmen um in ihre Brutgebiete zu gelangen. Und Michael erreicht auch auf diesem Weg seine Heimat.