Michael Beiträge

Attraktiver Rastplatz für Michael

michael_iconMichael scheint einen attraktiven Rastplatz gefunden zu haben, denn in den letzten Tagen liegen seine Ortungen keine zehn Kilometer weit auseinander. Dieser Ort liegt auf halber Strecke zwischen dem Lac Fitri und der Hauptstadt N’Djamena. Es scheint sich dabei um eine flache Savannenlandschaft zu handeln, die von zahlreichen trockenen Flussläufen durchzogen ist. Zoome ich stärker in das Luftbild herein, sehe ich kleine Senken, die mit Wasser gefüllt sind und im Vergleich zur Umgebung richtig grün sind.

Michael weiter südlich

michael_iconMichaels neuer Rastplatz liegt jetzt gut 50 Kilometer weiter südlich.

Michael weiter Richtung Westen

michael_iconMichael ist in den vergangenen Tagen wieder gut 150 Kilometer nach Westen gewandert. Dabei ist es typisch für ihn, dass er zumeist 20 bis 50 Kilometer weit fliegt, um dann an einem Ort für den Rest des Tages zu bleiben und nach Futter zu suchen. Beim Blick auf das Satellitenbild stellt sich die Frage, was er wohl in dieser dürren Gegend sucht. Aber zoomt man in das Bild hinein, fallen einem trockene Flussläufe und zahlreiche kleine Punkte auf, wahrscheinlich Bäume. Jetzt nach der Regenzeit dürfte es in der Gegend wohl eher grün sein und in den Flussläufe steht vielleicht noch Wasser.

Am Lac Fitri

michael_iconMichael war in den vergangenen Tagen noch gut 200 Kilometer weit nach Westen gezogen. Jetzt (Mittwoch, 16. September) rastet er nördlich des Lac Fitri. Das ist ein flacher See, der gut 300 Kilometer östlich des größeren Tschad Sees liegt. Er ist ein wichtiges Rastgebiet für viele Vogelarten. Auch er ist in den vergangenen Jahrzehnten immer kleiner geworden. Die Umgebung des Lac Fitri hat Michael bisher in jedem Jahr besucht. Direkt am See ist er aber nie gewesen, sondern suchte in der umgebenden Savanne nach Futter.

Michael im Tschad

michael_iconMichael ist am Donnerstag (10. September) noch einmal mehr als 300 Kilometer nach Südwesten gezogen und hat den Tschad erreicht. Dann ließ er es gemächlicher angehen. Am Freitag flog er nur noch 100 Kilometer weit und machte längere Pausen. Samstag (12. September) schlug er die südliche Richtung ein. Nun rastet er unweit der Straße zwischen den beiden Städten Ati und Abeche.

Michael hat für seine Reise von Bargen in den Tschad 22 Tage gebraucht und dabei 8.700 Kilometer zurückgelegt.

Michael fast schon am Ziel

Mimichael_iconchael hat fast schon sein erstes Überwinterungsgebiet im Tschad erreicht. Am Freitagmittag (4. September) ist er noch vom Golan aus bis südwestlich des Toten Meeres weitergezogen. Am nächsten Tag hatte er gleich über 400 Kilometer zurückgelegt. Er durchzog die Sinai Halbinsel und überquerte den Golf von Suez am Nachmittag. Die Nacht auf Sonntag verbrachte er also schon in Afrika.

Am Sonntag (6. September) zog er an den Nil bei Luxor und von da aus bis nach Assuan. Hier wurde mitten in der Wüste übernachtet. Am Dienstag verließ er den Lauf des Nils südlich des Assuan Stausees im Sudan und schlug eine südwestliche Richtung über die Nubische Wüste ein. Das hat er bisher in jedem Jahr so gemacht. Die Nacht auf Mittwoch (9. September) verbrachte er mitten in der Wüste. Und am Mittwoch flog er dann über 500 Kilometer bis an die Grenze zum Tschad. Nur noch ein oder zwei Tagesetappen und er kann das erste Mal richtig Pause machen.

Michael überfliegt den Golf von Iskenderun

Amichael_iconm Dienstag (1. September) ist Michel 250 Kilometer über das Anatolische Hochland bis in die Gegend von Konya geflogen. Am nächsten Tag waren es sogar 290 Kilometer und er hatte dabei das Taurusgebirge überquert und den Golf von Iskenderun erreicht.

Hier ändern die ziehenden Störche ihren Kurs von Südost nach Süd und umfliegen in der Regel den Golf von Iskenderun, um Syrien zu erreichen. Nicht so Michael: Er überflog am Donnerstag (3. September) zwischen 7 und 8 Uhr die gut 35 Kilometer breite Mittelmeerbucht. Freitagmittag (4. September) wurde er bereits am Golan geortet. Da hatte er schon Syrien fast hinter sich gelassen.

Michael in der Türkei

michael_iconNun ist Michael schon in Asien. Am Freitag (29. August) erreichte er bei Warna (Bulgarien) das Schwarze Meer. Hier verbrachte er auch die Nacht. Am nächsten Morgen ging es zunächst der Küstenlinie entlang Richtung Türkei. Dann überquerte er den europäischen Teil der Türkei bis er abends fast am Marmarameer landete. Montag (31. August) überflog er die Meerenge westlich von Istanbul und mittags hatte er die Küste wieder erreicht. Er flog dann noch 170 Kilometer weiter bis nach Eskesehir in Anatolien. Doch auch hier verbrachte er nur die Nacht und zog am nächsten Morgen weiter nach Südosten.

Michael in Rumänien

michael_iconMichael hatte am Donnertag (28. August) gut 250 Kilometer zurückgelegt und schon Rumänien erreicht. Auch er nahm die Route östlich des Karpatenbogen . Seine letzte Ortung stammte aus einer Waldlichtung. Hier schien er auf einem Einzelbaum zu sitzen und verbrachte dort wohl auf die Nacht zu Freitag.

Ronja und Michael sind gemeinsam gestartet

ronja_iconmichael_iconDas Storchenpaar Ronja und Michael konnte auch früh mit der Brut starten. Anfangs sah es sehr vielversprechend aus, denn es waren vier Junge im Nest zu beobachten. Leider sind drei verstorben, so dass nur eines flügge wurde.

Ronja und Michael sind am Donnerstag (20. August) offenbar gemeinsam zum Herbstzug gestartet. Gut 30 Kilometer weit sind sie gemeinsam gezogen, dann ist Ronja nach Süden abgebogen und hat die Unterelbe überquert. Bis gestern (24. August) machte sie Rast bei Stade.

Michael erreichte Freitag (21. August) Neustadt (Dosse) in Brandenburg. Von dort aus ging es über Frankfurt (Oder) nach Polen. Am Abend hatte er die Umgebung des Storchendorfes Klopot an der Oder erreicht.