Gustav Beiträge

Gustav hat einen kleinen Aktionsradius

gustav_iconGustav befindet sich gut 200 Kilometer östlich des Lac Fitri. Er nutzte in der letzten Woche zwei eng umgrenzte Bereiche, die nur etwa acht Kilometer weit auseinander liegen. Insgesamt stehen die Bäume hier viel dichter als in der Savanne westlich des Sees, wo sich Michael aufhält.

Gustav doch noch in den Tschad

gustav_iconNun ist Gustav doch noch in den Tschad geflogen. Am Donnerstag (1. Oktober) ist er nach Westen gestartet. Am Abend hatte er über 100 Kilometer zurückgelegt. Am nächsten Tag vagabundierte er ein wenig auf der Suche nach einer guten Futterquelle umher bevor es Samstag (3. Oktober) weiterging. Er bog nach Süden ab und hielt sich gestern in einer Baumsavanne auf, die von zahlreichen trockenen Flussläufe zerklüftet ist.

Gustav bleibt im Sudan

gustav_iconGustav ist nicht mehr in den Tschad weitergezogen, sondern im Dafur geblieben. Insgesamt hat Gustav für seine Reise ins Winterquartier 24 Tage gebraucht. Am Dienstag (29. September) ist er an einen ausgetrockneten Flusslauf geflogen.

Gustav fast am Ziel

gustav_iconJetzt hat auch Gustav fast sein erstes Winterquartier erreicht. Am Dienstag (22. September) hatte er den Assuan Stausee erreicht. Am nächsten Tag ging es parallel zum Stausee Richtung Süden in den Sudan. Am Abend rastete er auf einem Feld nahe des Nil. Vielleicht hat er sich vor der Wüstenetappe noch einmal gestärkt. Am Donnerstag (24. September) verließ Gustav südlich der Stadt Abri den Nil und bog nach Südwesten ab. Die nächste Nacht verbrachte er mitten in der Sahara ohne Futter und Wasser. Schon am Freitagabend hatte Gustav die Provinz Dafur erreicht und die Wüste hinter sich gelassen. Jetzt wird er wohl, wie in den vergangenen Jahren auch, noch ein Stück nach Westen in den Tschad fliegen.

Gustav am Nil

gustav_iconAuch Gustav hat am Montag (21. September) Afrika erreicht. Er zog am nächsten Tag an den Nil und von dort aus nach Süden zum Assuan Stausee. Er hatte sich nachts nicht in der Niloase aufgehalten, um nach Futter zu suchen, sondern übernachtete mitten in der Wüste. So machen es fast alle Störche.

Pause in Israel

gustav_iconGustav hatte am Freitag (18. September) Syrien hinter sich gelassen und Israel erreicht. Hier ließ er es etwas gemächlicher angehen. Er machte südlich des Sees Genezareth und bei Bet Sche’an eine Pause. Kein Wunder, denn hier gibt es bewässerte Felder und damit wohl reichlich Futter für ihn. Am Sonntag (20. September) ging es weiter Richtung Sinai.

Gustav noch in der Türkei

Vgustav_iconon Gustav haben wir nur eine Ortung vom Dienstag (15. September) aus der Gegend von Konya in Anatolien. Seit meinem letzten Eintrag ist er also noch nicht so viel weiter gekommen.

Ungewöhnliche Route

gustav_iconGustav hat Kleinasien auf etwas ungewöhnliche Weise erreicht. Er hat nicht, wie andere Störche, den schmalen Bosporus genutzt, sondern hat den beschwerlichen Weg über das Marmarameer genommen. Dabei nutzte er wahrscheinlich am Samstag (12. September) die Inseln im Meer. Über den Inseln konnte er in der Thermik wieder an Höhe gewinnen. Am Sonntag ging es dann weiter in Richtung Anatolien.

Gustav hat Sendeschwierigkeiten

Ggustav_iconustavs Sender hat leider nur sehr unvollständige Daten übermittelt. Es scheint so, dass auch er die Karpaten östlich umflogen hat. Am Sonntag (6. September) hatte er schon Rumänien erreicht. Am nächsten Tag zog er dann bis in die Nähe der Küste vom Schwarzen Meer.

Auch Gustav gestartet!

Aucgustav_iconh Gustav ist endlich gestartet – wahrscheinlich am Dienstag (1. September). Zumindest wurde er am Donnerstag (3. September) schon in Polen, südlich von Posen geortet – 550 Kilometer entfernt von seinem Nest in Pahlen. Es ist nicht ungewöhnlich für Gustav, denn in den Vorjahren ist er immer recht spät zum Herbstzug gestartet.