Gustav Beiträge

Gustav ist noch weiter gezogen

gustav_iconGustav ist nicht im Südsudan geblieben, sondern hat den Weißen Nil überquert und ist dann nach Norden abgebogen. Am Montag, den 7. November hat Gustav den Blauen Nil und die Grenze zwischen Sudan und Äthiopien erreicht. Das Satellitenbild zeigt, dass die Gegend hier schon sehr grün ist. Derzeit befindet er sich gut 120 Kilometer nördlich des Blauen Nil im Dinder Nationalpark im Sudan.

Auch Gustav hat den Tschad verlassen

gustav_iconGustav hat sich wieder aufgemacht und sein erstes Rastgebiet verlassen. Auch er folgt weitgehend seinen traditionellen Routen. Bis zum 22. Oktober hielt er sich noch im Tschad auf. Er hatte sich ein Savannengebiet südlich der Stadt Abeche ausgesucht. Dann ist er nach Osten abgezogen und überquerte am 24. Oktober die Grenze zum Sudan. Bei seiner Reise machte er bisher nur kurze Pausen – ein Hinweis dafür, dass er noch nicht das ideale Rastquartier gefunden hat.

Am 31. Oktober überquerte er die Grenze zum Südsudan. Seine letzte Ortung vom Dienstag lag nur 40 Kilometer westlich des Weißen Nil, der dort das große Feuchtgebiet des Sudd bildet.

Gustav orientiert sich nach Süden

gustav_iconGustav hat sein erstes Rastquartier westlich von Abeche verlassen und ist am Sonntag (2. Oktober) gut 100 Kilometer nach Süden geflogen. Das neue Quartier ist von trockenen Flussläufen durchzogen. In der Umgebung von Abeche scheinen wohl die Bedingungen für die Störche nicht mehr so gut zu sein, denn auch Arthur, hat dieses Gebiet verlassen.

Gustav im Tschad

Ngustav_iconun hat auch Gustav sein erstes Rastquartier erreicht. Am Samstag (24. September) hatte er die Savanne nördlich der Stadt Abeche angeflogen. Am nächten Tag ging es nach ausgiebiger Futtersuche noch ein kleines Stück nach Westen in das Rastgebiet von Arthur, der sich dort immer noch aufhält. Einige Zeit zuvor hatte auch Michael in dieser Region eine Stippvisite gemacht.

Gustav fast am Ziel

gustav_iconGustav ist am Dienstag (20. September) zunächst vom Assuan-Stausee Richtung Süden gezogen um dann am nächsten Tag Richtung Südwesten abzubiegen. Mittwochnacht scheint er am Nil verbracht zu haben. Dann ging es in zwei Etappen (460 Kilometer und 350 Kilometer) über die Nubische Wüste. Am Freitagnachmittag hatte er nur noch 180 Kilometer bis zur Grenze, also fast sein erstes Ziel erreicht.

Beschwerlicher Weg für Gustav

gustav_iconAm Samstag (17. September) hatte Gustav die Sinai Halbinsel durchquert und am Abend Rast an den Ufern des Golf von Suez gemacht. Am nächsten Tag wollte er den Golf Richtung Afrika überfliegen. Dabei wählte er aber nicht die kürzeste Route zwischen El Tor und dem Gabal Zayit, sondern flog bis an die Spitze des Sinai, um bei Ras Mohamed das Wasser zu überqueren. Dabei hatte er etwa 67 Kilometer zu überwinden, während es sonst nur etwa 35 Kilometer gewesen wären.

Die Spitze des Sinai ist für Weißstörche relativ berüchtigt. Offenbar nehmen einige Störche auch diesen Weg. Statt aber über das Wasser weiterzuziehen, werden sie von der Kläranlage in der Nähe von Sharm el Sheik angelockt. Dort verenden zahlreiche Störche im zähen Schlamm der Klärteiche. Leider ist es bisher noch nicht gelungen diese Falle zu entschärfen.

Gustav hatte aber gegen Mittag Hurghada erreicht und ist dann Richtung Nil weiter geflogen. Er übernachtete gut 40 Kilometer nordöstlich von Luxor in der Wüste. Am nächsten Tag ging es an den Assuanstausee.

Gustav in Israel

gustav_iconGustav hatte am Mittwoch (14. September) Anatolien hinter sich gelassen. Den Golf von Iskenderun umflog er, im Gegensatz zu Arthur. Am Freitag (16. September) erreichte Gustav Israel.

Gustav in Anatolien

gustav_iconIm Gegensatz zu Michael und Arthur hat Gustav die Karpaten nicht überquert, sondern ist östlich um den Karpatenbogen herum gezogen. Am Samstag (10. September) hatte er Bulgarien erreicht. Am nächsten Tag überquerte er das Marmarameer und musste dabei mehr als 52 Kilometer über das Wasser fliegen.

Gustav in Polen

gustav_iconGustav ist am Samstag nach Südosten weitergezogen. Er hat Berlin nördlich passiert und am Abend in der Wartheniederung in Polen genächtigt. Da hatte er 280 Kilometer hinter sich. Am Sonntag waren es 320 Kilometer und am Montag 230 Kilometer. Da hatte er dann schon das Karpatenvorland erreicht.

Gustav als letzter gestartet

gustav_iconAm Freitag (2. September) hat dann auch Gustav seinen Herbstzug gestartet. Zuvor hatte er noch in Bargen ein wenig Verwirrung gestiftet. Er stand am Mittwoch (31. August) kurz auf dem Nest von Michael und Ronja. Sollte etwa Ronja zurückgekehrt sein? Das konnte aber nicht sein, denn die war zu diesem Zeitpunkt schon südlich von Bordeaux.

Gustav ließ es zunächst relativ gemächlich angehen. Gut 160 Kilometer legte er am ersten Tag zurück und landete am Abend südlich von Schwerin.