Eva Beiträge

Eva auf Heimreise

Eva hat sich nach einer Pause erst heute wieder gemeldet und dabei schon eine beachtliche Strecke zurückgelegt.

Sie ist am 5. März noch in Tansania aufgebrochen und hat dann am 6. März Kenia und Uganda überflogen.

Am 7. März hatte sie den Südsudan erreicht.

Am 8. März ging es über Äthiopien in den Sudan, den sie am 9. März erreichte.

Heute war sie ca. 50 Kilometer östlich des Nil auf Höhe von El Quweiz.

Wo ist Eva

Seit ihrem Start in Tansania vor sechs Tagen habe wir keine neuen Ortungen von Eva erhalten. Ich bin gespannt wann und wo sie wieder auftaucht.

Zugunruhe bei den Ostziehern

Auch unsere beiden Ostzieherinnen Sonja und Eva scheint die Zugunruhe gepackt zu haben. Eva hatte bereits am Freitag (4. März) ihr Rastgebiet in Tansania verlassen und war gut 120 Kilometer nach Norden geflogen.

Sonja hatte am 3. März die Gegend um Nyala im Süden Sudans verlassen und war bis Samstag (5. März) in kleinen Etappen 180 Kilometer nach Norden geflogen.

Noch kein Aufbruch im Osten

Bei unseren Ostzieher sind noch immer keine Anzeichen für einen Aufbruch Richtung Heimat zu erkennen. Von Gustav gibt es einige Ortungen aus der Gegend von Gerida im Süden des Sudan. Sonja war einige Tage „verschwunden“, d. h. wir bekamen keine Ortungen von ihr. Aber sie ist wohlauf und befindet sich ebenfalls im Süden des Sudan, nur wenige Kilometer östlich von Gustav.

Eva rastet weiter im Westen von Tansania. Sie scheint ein besonders nahrungsreiches Gebiet gefunden zu haben, denn ihr Aktionsradius beträgt nur etwa 5 Kilometer.

Eva in Tansania

Eva rastet seit Anfang Dezember im Westen Tansanias. Der Tanganjikasee liegt gut 300 Kilometer westlich ihres Rastgebietes. Es ist die Region Tabora im westlichen Hochland von Tansania. Das Land liegt auf 1.000 bis 1.500 Meter Höhe. In der Region wird von zahlreichen Kleinbauern vorwiegend Ackerbau betrieben. Die vielen kleinen Felder lassen sich auch auf dem Satellitenbild gut erkennen.  Auf diesen Feldern sucht Eva offenbar ihre Nahrung. Zwischen den Feldern stehen viele Bäume und Baumgruppen in denen Eva die Nächte verbrachte. Das Gebiet, in dem sich Eva bevorzugt aufhielt, war nur etwa 40 x 30 Kilometer groß. Vom 26. Dezember bis zum 15. Januar ist sie gut 130 Kilometer nach Südwesten geflogen und hat sich dort an verschiedenen Orten einige Tage lang aufgehalten.

 

Eva wieder unterwegs

Zu meiner Überraschung hat Eva den Sudan verlassen, ist über Uganda und Kenia am 30. November in Tansania eingetroffen.

Gustav,  Eva`s  Tielener Brutpartner, ist dagegen im südwestlichen Sudan geblieben und zeigt nur wenige Positionsveränderungen an.

Eva im Tschad angekommen

Bei Eva gab es am Montag (20. Sept.) wieder eine Meldung. Sie hatte zehn Tage zuvor am 10. Sept. südlich des Ennedi-Massivs den Tschad erreicht. Hier in der Region Wadi Fira beginnt die Savanne und eigentlich ist es hier sehr trocken. In den meisten Jahren machen die Störche erst einige hundert Kilometer weiter südlich ihre erste längere Rast. Doch in dieser Regenzeit scheint der Regen weit nach Norden vorangekommen zu sein, so dass es hier auch sehr grün geworden ist. Und wo es grün ist gibt es viele Insekten für unsere Störche. Die Gegend ist nur dünn besiedelt, so dass es nur ein lückiges Mobilfunknetz gibt. So herrscht nach dieser Meldung erst einmal wieder „Funkstille“ bei Eva.

Eva überquert die Sahara

Die letzte Ortung von Eva am Westufer des Assuanstausees stammt vom Mittwoch (8. Sept.). Seitdem gibt es keine neuen Informationen mehr von ihr. Die ziehenden Störche überqueren von hier aus die Sahara in Richtung Südwesten. Dann landen sie nach gut 1400 Kilometern im Tschad am Rande der Sahara. Oder sie ziehen entlang des Nil direkt nach Süden. Da es am Nil meist ein gutes Mobilfunknetz gibt, würden wir in diesem Falle von Zeit zu Zeit neue Ortungen von ihr bekommen. Ich vermute, dass sie die südwestliche Route gewählt hat. So heißt es für uns erst einmal Geduld zu haben und zu warten.

Auch Joe wird diesen Weg genommen haben. Er müsste sich eigentlich längst gemeldet haben. Was kann geschehen sein? Die Welternährungsorganisation berichtet über die abgelaufene Regenzeit im Sahel, dass die Regenfront in diesem Jahr wieder weiter als gewöhnlich nach Norden gezogen ist, so dass es auch entlang der Sahara derzeit recht grün ist. So dürften Joe und Eva gleich südlich der Wüste gute Nahrungsressourcen vorfinden. Allerdings gibt es hier offenbar kein Moiblfunknetz, so dass wir keine Ortungen zugeschickt bekommen. Schon im vergangen Jahr hielten sich einige unserer Senderstörche eine längere Zeit südlich des Ennedi Massivs auf. Hier vermute ich jetzt auch Joe und Eva.

Eva hat den Nil erreicht

Nachdem Eva am Samstag (4. Sept.) den Golf von Iskenderum überquert hatte, flog sie noch etwa 230 Kilometer weit, um am Abend in Syrien zu übernachten. Am nächsten Abend landete sie nach gut 300 Kilometern am Jordan und schon am Montagabend war sie auf der Sinaihalbinsel. Dienstagmorgen gegen 10 Uhr überquerte sie bei El Tor den Golf von Suez. Für die gut 34 Kilometer breite Wasserfläche brauchte sie weniger als eine Stunde. Am Abend war sie schon am Nil in der Nähe von Luxor. Hier schlief sie in der Wüste, ohne dass sie zuvor in der Niloase nach Futter gesucht hatte. Dann ging es gestern weiter zum Assuanstausee.

Eva fliegt rasch über die Türkei

Eva kommt gut voran. Am 31. August überquerte sie die Karpaten im Süden bei Kronstadt, um dann weiter durch die rumänische Ebene zu ziehen. Am nächsten Tag erreichte sie die Küste des Schwarzen Meeres bei Baltschik in Bulgarien. Dann wählte sie die klassische Route entlang der Schwarzmeerküste, um in die Türkei zu gelangen. Am Donnerstag (2. Sept.) erreichte sie die Türkei. Sie flogauf die andere Seite der Meerenge an die Küste des Marmarameeres und überquerte südlich von Istanbul den Bosporus. Dann ging es weiter in Richtung Anatolien. Am Abend hatte sie gut 520 Kilometer zurückgelegt. Schon Freitag erreichte sie die Mittelmeerküste, nachdem sie das Taurus Gebirge überwunden hatte. Am nächsten Morgen ging es weiter zum Golf von Iskenderun, den sie nicht wie üblich umflog, sondern direkt überquerte. Das dauerte gut 45 Minuten. Nun geht es weiter über Syrien nach Israel.