Kai-Michael Thomsen Beiträge

Gustav doch noch in den Tschad

gustav_iconNun ist Gustav doch noch in den Tschad geflogen. Am Donnerstag (1. Oktober) ist er nach Westen gestartet. Am Abend hatte er über 100 Kilometer zurückgelegt. Am nächsten Tag vagabundierte er ein wenig auf der Suche nach einer guten Futterquelle umher bevor es Samstag (3. Oktober) weiterging. Er bog nach Süden ab und hielt sich gestern in einer Baumsavanne auf, die von zahlreichen trockenen Flussläufe zerklüftet ist.

Michael im Grünen

michael_iconMichael ist am Samstag (3. Oktober) wieder gut 50 Kilometer nach Süden geflogen. Jetzt sucht er sein Auskommen in einer recht grünen Ebene, in der auch zahlreiche Felder eingestreut sind.

Ronja auf Antennen

ronja_iconAdeleRonja fliegt sein einigen Tagen fast ausschließlich zur Futtersuche auf die Mülldeponie von Vaciamadrid. Geschlafen wird jetzt im Teichgebiet El Porcall und auf den Antennen der staatlichen Radiostation. Adele schläft dagegen ein kleines Stückchen südlich davon in den Teichen.

Gustav bleibt im Sudan

gustav_iconGustav ist nicht mehr in den Tschad weitergezogen, sondern im Dafur geblieben. Insgesamt hat Gustav für seine Reise ins Winterquartier 24 Tage gebraucht. Am Dienstag (29. September) ist er an einen ausgetrockneten Flusslauf geflogen.

Michael weiter nördlich

michael_iconMichael ist am Montag (28. September) gut 50 Kilometer nach Norden gezogen. Das regelmäßige Muster von Feldern aber auch grüne – also feuchte – Senken und trockene Flussläufe sind auf dem Satellitenbild gut auszumachen.

In Spanien nichts Neues

ronja_iconAdeleVon Ronja und Adele gibt es keine Neuigkeiten zu berichten.

Adele und Ronja treffen sich nicht

Adeleronja_iconAdele und Ronja sind natürlich noch immer in Vaciamadrid, doch sie werden sich kaum treffen. Lediglich die Mülldeponie von Vaciamadrid wird von beiden stärker frequentiert. Ab und an rasten beide auf den Uferwiesen am Rio Manzanares. Ansonsten gehen sie sich aus dem Weg. Ronja sucht noch auf der Deponie nahe der Recyclingstation bei Pinto nach Futter und schläft im Gewerbegebiet weiter südlich. Adele schläft dagegen vor allem im Teichgebiet von El Porcall.

Attraktiver Rastplatz für Michael

michael_iconMichael scheint einen attraktiven Rastplatz gefunden zu haben, denn in den letzten Tagen liegen seine Ortungen keine zehn Kilometer weit auseinander. Dieser Ort liegt auf halber Strecke zwischen dem Lac Fitri und der Hauptstadt N’Djamena. Es scheint sich dabei um eine flache Savannenlandschaft zu handeln, die von zahlreichen trockenen Flussläufen durchzogen ist. Zoome ich stärker in das Luftbild herein, sehe ich kleine Senken, die mit Wasser gefüllt sind und im Vergleich zur Umgebung richtig grün sind.

Gustav fast am Ziel

gustav_iconJetzt hat auch Gustav fast sein erstes Winterquartier erreicht. Am Dienstag (22. September) hatte er den Assuan Stausee erreicht. Am nächsten Tag ging es parallel zum Stausee Richtung Süden in den Sudan. Am Abend rastete er auf einem Feld nahe des Nil. Vielleicht hat er sich vor der Wüstenetappe noch einmal gestärkt. Am Donnerstag (24. September) verließ Gustav südlich der Stadt Abri den Nil und bog nach Südwesten ab. Die nächste Nacht verbrachte er mitten in der Sahara ohne Futter und Wasser. Schon am Freitagabend hatte Gustav die Provinz Dafur erreicht und die Wüste hinter sich gelassen. Jetzt wird er wohl, wie in den vergangenen Jahren auch, noch ein Stück nach Westen in den Tschad fliegen.

Adele am Ziel

AdeleAdele hat am gestern (23. September) Vaciamadrid erreicht. Am Sonntag erreichte sie den Fuß der Pyrenäen unweit der Grenzstadt Saint-Jean-de-Luz. Hier stärkte sie sich auf der Mülldeponie und verbrachte die Nacht in der Nähe auf den Bäumen eines kleinen Wäldchens. Am nächsten Tag ging es aber über die Pyrenäen weiter nach Spanien. Die Nacht auf Dienstag (22. September) verbrachte sie bei Tudela. Am Dienstag erreichte sie fast Vaciamadrid. Sie übernachtete nach 230 Kilometern Flug ganz in der Nähe: bei Torrejón de Ardoz. Adele hat 17 Tage für ihre Reise benötigt.