Kai-Michael Thomsen Beiträge

Max bleibt im Tschad

Max bleibt als einziger unserer Senderstörche im Tschad. Er rastet immer noch gut 160 Kilometer südöstlich von N’Djamena. Sein Rastgebiet hat eine Ausdehnung von etwa 70 x 30 Kilometer.

Sonja weiter bei al-Faschir

Sonja befindet sich weiterhin in der Region südlich von al-Farschir im Süden des Sudan. Sie nutzt ein Gebiet, dass Ausdehnung von etwa 80 x 50 Kilometer hat.

 

Else ist nach Westen gezogen

Else hatte sich lange Zeit in der Nähe der Stadt Umm Ruwaba im Süden des Sudan aufgehalten. Dort grenzt die Sahelzone an eine Bergkette. Es sind Flussläufe zu erkennen, die von West nach Ost verlaufen. Während der Regenzeit führen sie viel Wasser, so das im angrenzenden Tal viel grüne Vegetation und das regelmäßige Muster der Felder zu erkennen ist. Aber auch die trockenen Areale werden landwirtschaftlich genutzt. Hier suchte Else ihre Nahrung. Heiligabend ist Else dann ein ganzes Stück nach Westen geflogen. Die Landschaft hat sich allerdings nicht groß verändert.

Zum Jahreswechsel an den Äquator

Kurz vor Jahresende hat Eva doch noch einmal das Reisefieber gepackt. Am 8. Dezember hat sie ihr Rastgebiet bei Al Faschir im Sudan verlassen und ist zügig nach Süden gezogen. Fünf Tage später überquerte sie bei Malakal im Südsudan den Weißen Nil Richtung Osten, um dann parallel zum Nil südwärts nach Uganda zu ziehen. Ihre täglichen Etappen waren gut 200 Kilometer lang.

Am 18. Dezember erreichte sie Kenia und ist dann am nächsten Tag über den Maasai Mara Nationalpark in die Serengeti in Tansania gezogen. Hier machte sie in den weiten Savannenlandschaften einige Tage Rast. Am zweiten Weihnachtstag verlies sie das angrenzende Wildreservat und flog über 200 Kilometer nach Süden.

Mülldeponie verlassen

Tini und Hans Albert haben die Mülldeponie bei Vaciamadrid in der letzten Woche verlassen. Sie halten sich derzeit nur noch auf dem 1,5 Kilometer weiter nördlich gelegenen Gelände auf. Dort wird offenbar der Müll angeliefert und zwischengelagert bevor er in die Müllverbrennungsanlage gelangt. Die beiden halten sich entweder in der Lagerhalle auf oder auf dem Hallendach. Vermutlich haben die beiden, wie auch die anderen rastenden Störche die Deponie verlassen, weil dort kein Müll mehr abgeladen wird. So verändert sich auch in Spanien die Müllentsorgung. Es ist schon spannend zu sehen, wie sich die Störche daran anpassen.

Max ist ein Stück nach Süden geflogen

Max hält sich seit einigen Wochen gut 150 Kilometer südlich der tschadischen Hauptstadt N’Djamena auf. Die Gegend wirkt auf dem Satellitenfoto schon sehr viel grüner, als sein Rastgebiet zuvor. Viele trocken gefallene Wasserläufe sind zu erkennen, die galerieartig mit Bäumen bestanden sind. Daneben auch kleine periodische Wasserflächen und das Muster der Felder.

Else weiter nach Westen gezogen

Nach fast einem Monat Sendepause haben wir von Else wieder eine Meldung erhalten. Sie hat die Region zwischen Blauen und Weißen Nil Richtung etwa 300 Kilometer weit nach Westen verlassen und befindet sich jetzt westlich des Weißen Nil in der Nähe der Stadt Umm Ruwaba. Südlich der Stadt liegt eine Flussniedrung, die offenbar während der Regenzeit viel Wasser führt.

Abstecher nach Äthiopien

Ole Einar hat sich wieder gemeldet. Er hält sich immer noch im Osten des Sudan auf. Am 8. Dezember machte er einen Abstecher nach Äthiopien.

.

Im Osten des Sudan

Von Zeit zu Zeit liefert uns Ole Einar neue Ortungen. Im Laufe der Zeit ist er im östlichen Sudan Stück für Stück nach Süden gewandert. Seit einigen Wochen hält er sich östlich der Stadt al Quardarif auf. Die Gegend ist geprägt vom regelmäßigen Muster der landwirtschaftlich genutzten Felder. Zur äthiopischen Grenze sind es nur noch etwa 60 Kilometer.

Pauli in Tétouan

Pauli scheint wohl den ganzen Winter in Tétouan bleiben. Sie streift nur in der nahen Umgebung der Stadt umher. Ihre Nahrung findet sie hauptsächlich auf der Mülldeponie südöstlich des Stadtzentrums. Einen Schlafplatz hat sie auf einer Moschee in gut 3,5 Kilometer Entfernung oder auf einer Sandbank im Fluss Qued Hajera. Am 22. November flog Pauli über 14 Kilometer nach Osten an die Mündung des Flusses in das Mittelmeer. Sie suchte immer wieder auf den flussnahen Feldern nach Futter. Die Nacht verbrachte sie im seichen Wasser eines abgeschittenen Flussarmes.