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774 Einträge
Andrea Brauner Andrea Brauner aus Köln schrieb am 22. April 2022 um 12:52
Lieber Till, es ist lustig, dass Sie die Rieselfelder erwähnen. Als gebürtige Münsteranerin kenne ich diese natürlich sehr gut. Und was den Zilpzalp betrifft, den hielt ich ja akustisch lange Zeit für eine Meise, bis ich das Buch Federnlesen von Johanna Romberg las. Sie öffnete mir die Augen, nein besser, die Ohren für dieses schöne Vögelchen. Ich dachte zuvor, er wäre sehr selten, aber jetzt höre ich ihn nahezu immer und überall. Herzliche Grüße auf die Insel! Andrea Brauner
Andrea Brauner Andrea Brauner aus Köln schrieb am 20. April 2022 um 18:06
Lieber Till, immer wenn ich Ihre Beiträge lese, möchte ich mich am liebsten direkt hinsetzen, um lang und ausführlich zu antworten. Meistens klappt das nicht und ich denke, dass es auch eher unangebracht ist. Ihr Bericht über das Einfallen der Rotkehlchen um und in Ihre Hütte war köstlich und schön zu lesen. Und ich finde, es hat jede Ehre verdient (obwohl ich selber, wie Ihre Kollegin, den Wiedehopf gewählt habe). Die Frage nach dem Lieblingsvogel wird sich immer mal wieder stellen. Diese Seeschwalbenarten sind in der Tat wundervoll. Ich hatte bisher leider noch nicht so oft die Gelegenheit, sie ausgiebig zu beobachten. Aber ein bisschen ist es doch so, dass jeder Vogel, der einem begegnet, in dem Moment ein Lieblingsvogel ist. Ich war gerade eine Woche auf der niederländischen Insel Texel und war verliebt in das weissternige Blaukehlchen, in den Fitis und die Nachtigallen, die durch dichte Gebüsche fast unsichtbar huschen und sich nur durch ihren unglaublichen Gesang bemerkbar machen. Der Große Brachvogel ist mit seinem gebogenen Schnabel und einem Pfeifen dicht an mir vorbei geflogen. Mir blieb ein bisschen das Herz stehen. Und auf dem Weg durch die Dünen haben mich und meinen Mann Schwarzkehlchen begleitet und sich herrlich für ein Foto in Szene gesetzt. Ich bin sehr gespannt, was Ihnen auf Trischen noch so alles begegnet, erstaunt und entzückt. Und freue mich auf Ihre schönen Beschreibungen. (Sorry, viel zu viel geschrieben, das sollte Ihnen vorbehalten sein)
Administrator-Antwort von: Till Holsten
Liebe Andrea, da machen Sie einen guten Punkt. Und deswegen ist es ja so schön, immer wieder darüber zu reden - jeder Tag kann etwas ändern, und jede Minute draußen kann einen ganz anders berühren. Ich finde interessant zu reflektieren, welche Erlebnisse auch nach Jahren noch einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Ich denke zum Beispiel immer noch gerne an einen Zilpzalp in den Münsteraner Rieselfeldern, über den ein Freund sich so sehr freute - dieses kleine graue Vögelchen! - dass ich mich gleich noch viel mehr freute, weil jemand es wahrnahm. Das Schöne liegt eben überall. Mit vielen Grüßen von der Insel! Till Holsten
Kaese, Frauke Kaese, Frauke aus 30853 Langenhagen schrieb am 20. April 2022 um 17:40
Lieber Till, ich bin 78 Jahre alt, aber diese Gedanken Beruf, Heirat, Kinder, Rente waren keine Last für mich. Den Beruf wählten meine Eltern aus, mit 17 Jahren lernte ich meinen Mann kennen ( wir waren 53 Jahre verheiratet) Kinder bekamen wir weil wir uns liebten. So einfach war es . Ich habe nicht einen Augenblick meines Lebens daran gezweifelt- Mein Mann war ein großer Vogelkenner und Vogelliebhaber und nun liegt er auf dem Friedhof in unserem Familiengrab und im ersten Jahr brütete ein Zaunkönig in der Eibe die mein Mann vor vielen Jahren dort angepflanzt hatte. Oft habe ich dort gesessen und dem Vogelpaar zugeschaut.. Mein Mann hätte seine Freude daran gehabt. Seit dem ist der Zaunkönig mein Lieblingsvogel. Also, mach dir nicht so viele Gedanken nimm das Leben an so wie es kommt ich denke auch du wirst es meistern, Danke für deine schönen Berichte. Sonnige Grüße auf dein Eiland Frauke Kaese
Administrator-Antwort von: Till Holsten
Liebe Frauke, was für eine berührende Geschichte. Vielen Dank, dass Sie sie aufgeschrieben haben! Ich glaube, den nächsten Zaunkönig, der mich von der Hüttenveranda aus beobachtet (letzte Woche war fast jeden Tag einer da) werde ich mit anderen Augen betrachten. Alles Gute von der Insel wünscht Ihnen Till Holsten
Gitta Meding Gitta Meding aus Duisburg schrieb am 20. April 2022 um 17:27
Hallo Till..also mein Lieblingsvogel ist der Albatros.Sind Seeschwalben die Vögel die auch Menschen angreifen,wenn sie ihre Brut verteidigen?Auf Island habe ich mal so eine Vogelerkundung mit gemacht,weil ich unbedingt Papageitaucher sehen wollte und da haben alle Stöcke bekommen ,die wir hoch halten sollten zur Abwehr..wer wurde attakiert..ich natürlich 🙂 Gruß Gitta
Administrator-Antwort von: Till Holsten
Moin Gitta! Das kann ich gut verstehen, ich würde viel dafür geben, einmal die Albatrosse in ihrem Brutgebiet zu erleben. Vor einigen Tagen war offensichtlich ein Exemplar des besonders schönen Schwarzbrauenalbatros kurz vor Helgoland - wer weiß, vielleicht haben wir ja Glück? Da hilft nur die Nase in den Wind halten und spähen! Viele liebe Grüße, Till Holsten
Beata Schwamborn Beata Schwamborn aus Eschweiler schrieb am 17. April 2022 um 14:57
Lieber Herr Holsten, ich wünsche Ihnen von Herzen ein frohes Osterfest auf Ihrer menschenleeren Insel . Ein Fest der Hoffnung in diesen so schwierigen Zeiten. Möge Ihnen diese Zeit dort ,neben all den unbequemen Dingen (kalte Hütte ,Sand im Geschirr, Mangel an Feuerholz, starker Wind zu allen Zeiten, kein fließendes warmes Wasser....),trotzdem Kraft für das Leben nach Trischen schenken. Herzliche Grüße sendet Beata Schwamborn
Administrator-Antwort von: Till Holsten
Liebe Frau Schwamborn, keine Sorge, die Unbequemlichkeiten halten sich in Grenzen, und gerade in diesen Zeiten bin ich einfach dankbar für ein sicheres Dach über dem Kopf. Man braucht nicht viel, aber Frieden und Gesundheit gehören schon dazu. Und jedes Körnchen Sand im Essen wird aufgewogen durch ein schönes Erlebnis 🙂 Ganz liebe Grüße von Trischen, Till Holsten
Krischan Krischan aus Radolfzell schrieb am 16. April 2022 um 13:48
Wunderbare Naturbeschreibungen, philosophische Betrachtungen und nun auch noch eine gruselige Schauergeschichte a la Hitchcock. Dieser Blog ist eine Freude, weiter so!
Carmen Rothermel Carmen Rothermel aus Viersen schrieb am 15. April 2022 um 20:04
Hallo Till, es macht so viel Freude, deine Berichte zu lesen! Ich stelle es mir sehr ungewöhnlich vor, mitten im Wattenmeer einen Überfall durch gewöhnliche Garten- und Waldbewohner zu erleben. Es hat etwas surreales, oder? Weiterhin alles Gute und spannende Begegnungen!
Ilse Martin Ilse Martin aus Barlt schrieb am 10. April 2022 um 17:12
Ich danke für die eindrucksvollen Berichte,die Sie zu Papier bringen.Wunderbar formuliert,man spürt den Sand,den Sturm.Ich sitze ja in meinem Haus hinterm Deich,schaue jetzt aber mit anderem Blick hinaus bei stürmischem Wetter.Wünsche ihnen jetzt sonnige Tage und etwas wärmere Tage.Ilse Martin
Administrator-Antwort von: Till Holsten
Liebe Frau Martin, Ihr Wunsch hat Wirkung gezeitigt: Heute war der erste Tag, an dem der Sand in den Dünenresten ein klein wenig warm wurde in der Mittagssonne. Herzlichen Dank und viele Grüße! Till Holsten
Beata Schwamborn Beata Schwamborn aus Eschweiler schrieb am 8. April 2022 um 8:58
Lieber Till Holsten, ich bin einfach nur begeistert von Ihrem Schreibstil !!! Beim Lesen der Beobachtungen und Erlebnisse, erfahre ich das Eintauchen in eine magische Welt von Wortbildern. Sie machen immer den Deckel der Schatzkiste der schönen Wörter auf und so werden die Naturkostbarkeiten herrlich verpackt. Ich freue mich auf jeden Ihrer Berichte . Tausend Dank für Ihre Mühe und die Zeit ,die Sie uns schenken! Es grüßt aus dem Westen Beata Schwamborn
Andrea Brauner Andrea Brauner aus Köln schrieb am 7. April 2022 um 15:27
Schöne Idee mit dem Blick durchs Fernglas! Das Lesen macht Freude!
Gitta Meding Gitta Meding aus Duisburg schrieb am 7. April 2022 um 11:36
Hallo Till..du solltest Schriftsteller werden,sehr schön deine Beschreibungen,ich bin gespannt auf weitere tolle Berichte.Viel Spaß noch beim beobachten auf Trischen. Gruß Gitta
Henning Siats Henning Siats aus Wremen schrieb am 6. April 2022 um 11:34
Moin Till, es macht Spaß deine Beobachtungen zu lesen! Wort- und Bildgewand führst du den Leser ein in die einsame Welt auf der Insel. Mach weiter so! Ich empfehle dich meinen Kollegen/innen vom Museum für Wattenfischerei auf jeden Fall weiter. Beste Grüße von der Wesermündung Henning
Administrator-Antwort von: Till Holsten
Moin Henning! Vielen Dank für die ermutigenden Worte! Es ist immer schön zu hören, wenn die Gedanken die man sich hier so macht ein Echo haben. Un denn möt wi mol kieken ob wi ok mol wat op plattdütsch moken künt 🙂 Viele Grüße an die Weser von Till
Bettina Bettina aus Rothenkirchen/Rügen schrieb am 6. April 2022 um 10:35
Lieber Till, Deinen Tagebucheintrag über die Stern- und Prachttaucher habe ich mit großem Genuß gelesen - Du wählst die Worte so wunderbar, ach, einfach herrlich! Ich lese eben ein altes Buch von Bengt Berg; er beschreibt auch sehr gut die teilweise sehr unbekannte Vogelwelt. Besonders seine Erzählungen über den Mornellregenpfeifer sind sehr anrührend... Welch prächtige Vögel diese beiden Taucher! Dir sei lieber Dank, daß Du sie uns etwas nähergebracht hast! Freundlichst mal wieder von der Insel Rügen Bettina
Administrator-Antwort von: Till Holsten
Liebe Bettina, so langsam kommt nun die Zeit für die Mornells..ich horche die ganze Zeit gespannt in die Luft, aber bisher tut sich noch nichts. Gerade stürmt es auch zu sehr, aber dafür war vor der Südspitze heute Morgen ein Basstölpel zu bestaunen. Ich wünsche ganz schöne Naturerlebnisse im Mai! Viele Grüße nach Rügen von Till
Jorka Jorka aus Berlin schrieb am 3. April 2022 um 22:55
Extrem schöne Worte. Danke für Alaska-Feeling. Grüße an Sie und den Seeadler!
Administrator-Antwort von: Till Holsten
Die Seeadler (und ich natürlich) grüßen zurück! Wir sind inzwischen ab und an eine recht große Truppe, und damit meine ich nicht, dass hier besonders viele Menschen rumtingeln 😉 Davon demnächst mehr. Beste Grüße von der Insel! Till Holsten
Susanne Ilfrich Susanne Ilfrich aus 12163 Berlin schrieb am 3. April 2022 um 11:13
Hallo Till, ich genieße deine wunderbar geschriebenen Beiträge sehr!!! Ich hoffe, du konntest dich inzwischen wieder aufwärmen und aus der Erstarrung lösen! In gespannter Erwartung der nächsten Nachrichten Susanne
Administrator-Antwort von: Till Holsten
Liebe Susanne, das freut mich sehr! Und ja, ich bin am Wochenende aufs Beste mit neuem Brennmaterial versorgt worden. Es ist immer noch sehr kalt, aber dafüe das Licht ist ganz klar. Morgen gibt es dann allerdings Sturmböen mit >100 km/h... Viele Grüße von der Insel!
Gitta Meding Gitta Meding aus Duisburg schrieb am 30. März 2022 um 11:46
Hallo..🤔vllt war es auch schon der Oster🐇hase und nicht die Gänse..bin gespannt welche Exoten auf Trischen noch auftauchen..viel Erfolg und Spaß noch..Grüße aus NRW/DU ..Gitta
Helmut Hachmann Helmut Hachmann aus Marne schrieb am 29. März 2022 um 11:11
Hallo Till, Ich hoffe du hast dich eingelebt auf Trischen und freue mich auf viele Beiträge. Liebe Grüße Helmut Du erinnerst dich noch an mich???
Administrator-Antwort von: Till Holsten
Na klar, Helmut! Wir haben uns beim Mittagskaffee doch immer so schöne Schauermärchen erzählt. Erinnerst du dich noch an den "Binsenkiller von Katingsiel?" Huh, da wird mir heute noch Angst und Bange! Viele Grüße von der eiskalten Insel!
Claire Claire aus Bretagne schrieb am 29. März 2022 um 3:16
Hallo Till, Danke für Deine Zeilen aus Trischen. Seit ein paar Jahren verfolge ich gespannt Euere Arbeit in der Nordsee und warte ungeduldig jedes Mal darauf. Bis bald! Viel Erfolg!
Kerstin Cornils Kerstin Cornils schrieb am 24. März 2022 um 17:38
Lieber Till, wie gerne würde ich lauschen, wenn Du ein Duett z.B. mit der Schneeammer singst oder pfeifst. 🙂 Das habe ich, seitdem Du nicht mehr im Labor bist, wirklich vermisst! Lass es Dir gutgehen bei den gefiederten Freunden, ich erfreue mich an jedem Blog-Eintrag - oder bist Du noch mobil erreichbar? Liebe Grüße, Kerstin
Administrator-Antwort von: Till Holsten
Moin Kerstin! Dir hat doch die Weidenmeise immer besonders gut gefallen: Zi-di wäääh-wääh-wääääh! Als wenn dich ein kleiner Kobold auslacht, viel gehässiger als die Kohlmeise. Wenn ich zurück bin, gibts in Hamburg ein kleines Pfeifkonzert, versprochen!
Elisabeth Elisabeth aus Lenk im Simmental schrieb am 24. März 2022 um 9:57
schön ist das, wieder von Trischen zu hören 🙂 Ich " sitze " hier im Berneroberland mitten in noch schneebedeckten Bergen und freue mich über Nachrichten von einer kleinen Insel im Meer:) Ich liebe die Gegensätze von Berg- und Meerwelt.....auch hier sind die Vögel ( freilich andere " Sorten") so langsam aber sicher auf der Rückkehr ins Sommerquartier. Viel Freude auf Trischen und spannende Zeiten wünscht Elisabeth
Administrator-Antwort von: Till Holsten
Moin Elisabeth! Viele Grüße aus der sturmumtosten Hütte! Der Orkan soll ja noch nach Süden wandern, ich hoffe du hast es gemütlich. Und ja, Berge und Meer ähneln sich in vielerlei Hinsicht. Ich glaube es ist die andere Dimension, die beide ins Leben der Menschen bringen; eine Dimension, die wir uns selbst nicht geben können, wenn wir uns immer nur selbst das Maß sind. PS: Gerne mal ein paar von den Bergvögeln rüberschicken, ganz egal ob Bartgeier oder Mauerläufer :p

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