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Lieber Till, es ist lustig, dass Sie die Rieselfelder erwähnen. Als gebürtige Münsteranerin kenne ich diese natürlich sehr gut. Und was den Zilpzalp betrifft, den hielt ich ja akustisch lange Zeit für eine Meise, bis ich das Buch Federnlesen von Johanna Romberg las. Sie öffnete mir die Augen, nein besser, die Ohren für dieses schöne Vögelchen. Ich dachte zuvor, er wäre sehr selten, aber jetzt höre ich ihn nahezu immer und überall.
Herzliche Grüße auf die Insel! Andrea Brauner
Lieber Till,
immer wenn ich Ihre Beiträge lese, möchte ich mich am liebsten direkt hinsetzen, um lang und ausführlich zu antworten. Meistens klappt das nicht und ich denke, dass es auch eher unangebracht ist.
Ihr Bericht über das Einfallen der Rotkehlchen um und in Ihre Hütte war köstlich und schön zu lesen. Und ich finde, es hat jede Ehre verdient (obwohl ich selber, wie Ihre Kollegin, den Wiedehopf gewählt habe).
Die Frage nach dem Lieblingsvogel wird sich immer mal wieder stellen. Diese Seeschwalbenarten sind in der Tat wundervoll. Ich hatte bisher leider noch nicht so oft die Gelegenheit, sie ausgiebig zu beobachten.
Aber ein bisschen ist es doch so, dass jeder Vogel, der einem begegnet, in dem Moment ein Lieblingsvogel ist. Ich war gerade eine Woche auf der niederländischen Insel Texel und war verliebt in das weissternige Blaukehlchen, in den Fitis und die Nachtigallen, die durch dichte Gebüsche fast unsichtbar huschen und sich nur durch ihren unglaublichen Gesang bemerkbar machen. Der Große Brachvogel ist mit seinem gebogenen Schnabel und einem Pfeifen dicht an mir vorbei geflogen. Mir blieb ein bisschen das Herz stehen. Und auf dem Weg durch die Dünen haben mich und meinen Mann Schwarzkehlchen begleitet und sich herrlich für ein Foto in Szene gesetzt.
Ich bin sehr gespannt, was Ihnen auf Trischen noch so alles begegnet, erstaunt und entzückt. Und freue mich auf Ihre schönen Beschreibungen.
(Sorry, viel zu viel geschrieben, das sollte Ihnen vorbehalten sein)
Lieber Till,
ich bin 78 Jahre alt, aber diese Gedanken Beruf, Heirat, Kinder, Rente waren keine Last für mich. Den Beruf wählten meine Eltern aus, mit 17 Jahren lernte ich meinen Mann kennen ( wir waren 53 Jahre verheiratet) Kinder bekamen wir weil wir uns liebten. So einfach war es . Ich habe nicht einen Augenblick meines Lebens daran gezweifelt- Mein Mann war ein großer Vogelkenner und Vogelliebhaber und nun liegt er auf dem Friedhof in unserem Familiengrab und im ersten Jahr brütete ein Zaunkönig in der Eibe die mein Mann vor vielen Jahren dort angepflanzt hatte. Oft habe ich dort gesessen und dem Vogelpaar zugeschaut.. Mein Mann hätte seine Freude daran gehabt. Seit dem ist der Zaunkönig mein Lieblingsvogel.
Also, mach dir nicht so viele Gedanken nimm das Leben an so wie es kommt ich denke auch du wirst es meistern, Danke für deine schönen Berichte.
Sonnige Grüße auf dein Eiland Frauke Kaese
Hallo Till..also mein Lieblingsvogel ist der Albatros.Sind Seeschwalben die Vögel die auch Menschen angreifen,wenn sie ihre Brut verteidigen?Auf Island habe ich mal so eine Vogelerkundung mit gemacht,weil ich unbedingt Papageitaucher sehen wollte und da haben alle Stöcke bekommen ,die wir hoch halten sollten zur Abwehr..wer wurde attakiert..ich natürlich 🙂 Gruß Gitta
Lieber Herr Holsten, ich wünsche Ihnen von Herzen ein frohes Osterfest auf Ihrer menschenleeren Insel . Ein Fest der Hoffnung in diesen so schwierigen Zeiten. Möge Ihnen diese Zeit dort ,neben all den unbequemen Dingen (kalte Hütte ,Sand im Geschirr, Mangel an Feuerholz, starker Wind zu allen Zeiten, kein fließendes warmes Wasser....),trotzdem Kraft für das Leben nach Trischen schenken. Herzliche Grüße sendet Beata Schwamborn
Wunderbare Naturbeschreibungen, philosophische Betrachtungen und nun auch noch eine gruselige Schauergeschichte a la Hitchcock. Dieser Blog ist eine Freude, weiter so!
Hallo Till, es macht so viel Freude, deine Berichte zu lesen! Ich stelle es mir sehr ungewöhnlich vor, mitten im Wattenmeer einen Überfall durch gewöhnliche Garten- und Waldbewohner zu erleben. Es hat etwas surreales, oder? Weiterhin alles Gute und spannende Begegnungen!
Ich danke für die eindrucksvollen Berichte,die Sie zu Papier bringen.Wunderbar formuliert,man spürt den Sand,den Sturm.Ich sitze ja in meinem Haus hinterm Deich,schaue jetzt aber mit anderem Blick hinaus bei stürmischem Wetter.Wünsche ihnen jetzt sonnige Tage und etwas wärmere Tage.Ilse Martin
Lieber Till Holsten,
ich bin einfach nur begeistert von Ihrem Schreibstil !!! Beim Lesen der Beobachtungen und Erlebnisse, erfahre ich das Eintauchen in eine magische Welt von Wortbildern. Sie machen immer den Deckel der Schatzkiste der schönen Wörter auf und so werden die Naturkostbarkeiten herrlich verpackt. Ich freue mich auf jeden Ihrer Berichte . Tausend Dank für Ihre Mühe und die Zeit ,die Sie uns schenken! Es grüßt aus dem Westen Beata Schwamborn
Schöne Idee mit dem Blick durchs Fernglas! Das Lesen macht Freude!
Hallo Till..du solltest Schriftsteller werden,sehr schön deine Beschreibungen,ich bin gespannt auf weitere tolle Berichte.Viel Spaß noch beim beobachten auf Trischen.
Gruß Gitta
Moin Till, es macht Spaß deine Beobachtungen zu lesen! Wort- und Bildgewand führst du den Leser ein in die einsame Welt auf der Insel. Mach weiter so! Ich empfehle dich meinen Kollegen/innen vom Museum für Wattenfischerei auf jeden Fall weiter.
Beste Grüße von der Wesermündung Henning
Lieber Till,
Deinen Tagebucheintrag über die Stern- und Prachttaucher habe ich mit großem Genuß gelesen - Du wählst die Worte so wunderbar, ach, einfach herrlich! Ich lese eben ein altes Buch von Bengt Berg; er beschreibt auch sehr gut die teilweise sehr unbekannte Vogelwelt.
Besonders seine Erzählungen über den Mornellregenpfeifer sind sehr anrührend...
Welch prächtige Vögel diese beiden Taucher! Dir sei lieber Dank, daß Du sie uns etwas nähergebracht hast!
Freundlichst mal wieder von der Insel Rügen
Bettina
Extrem schöne Worte. Danke für Alaska-Feeling. Grüße an Sie und den Seeadler!
Hallo Till,
ich genieße deine wunderbar geschriebenen Beiträge sehr!!! Ich hoffe, du konntest dich inzwischen wieder aufwärmen und aus der Erstarrung lösen! In gespannter Erwartung der nächsten Nachrichten
Susanne
Hallo..🤔vllt war es auch schon der Oster🐇hase und nicht die Gänse..bin gespannt welche Exoten auf Trischen noch auftauchen..viel Erfolg und Spaß noch..Grüße aus NRW/DU ..Gitta
Hallo Till,
Ich hoffe du hast dich eingelebt auf Trischen und freue mich auf viele
Beiträge.
Liebe Grüße
Helmut
Du erinnerst dich noch an mich???
Hallo Till,
Danke für Deine Zeilen aus Trischen. Seit ein paar Jahren verfolge ich gespannt Euere Arbeit in der Nordsee und warte ungeduldig jedes Mal darauf.
Bis bald! Viel Erfolg!
Lieber Till,
wie gerne würde ich lauschen, wenn Du ein Duett z.B. mit der Schneeammer singst oder pfeifst. 🙂 Das habe ich, seitdem Du nicht mehr im Labor bist, wirklich vermisst! Lass es Dir gutgehen bei den gefiederten Freunden, ich erfreue mich an jedem Blog-Eintrag - oder bist Du noch mobil erreichbar?
Liebe Grüße, Kerstin
schön ist das, wieder von Trischen zu hören 🙂 Ich " sitze " hier im Berneroberland mitten in noch schneebedeckten Bergen und freue mich über Nachrichten von einer kleinen Insel im Meer:) Ich liebe die Gegensätze von Berg- und Meerwelt.....auch hier sind die Vögel ( freilich andere " Sorten") so langsam aber sicher auf der Rückkehr ins Sommerquartier. Viel Freude auf Trischen und spannende Zeiten wünscht Elisabeth