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679 Einträge
Sylvia Bolm Sylvia Bolm aus Bockenem schrieb am 11. Juni 2024 um 19:45
Hallo Jakob, ach, was für ein Überschwemmungsdrama. Gibt es eigentlich Aufzeichnungen, wie oft Trischen bisher überschwemmt wurde und weiß man, ob das in der letzten Dekade zugenommen hat? Liebe Grüße aus Südniedersachsen von Sylvia
Administrator-Antwort von: Jakob Wildraut
Moin Sylvia, ja, neben der Insel steht ein Pegel der die Wasserstände misst, ich habe allerdings nicht den kompletten Zugriff. Was man so liest nehmen die Überflutungen auf jeden Fall zu, wohl eine Folge des Klimawandels. Viele Grüße Jakob
Alexandra Alexandra aus Magdeburg schrieb am 11. Juni 2024 um 18:46
Hallo Jakob, es erschüttert mich wie groß die Folgen der Überschwemmung sind. Ich hoffe das es dir und den Überlebenden gut geht, ganz liebe Grüße
Administrator-Antwort von: Jakob Wildraut
Hallo Alexandra, danke für die guten Wünsche! Wirklich kein schönes Erlebnis, ich hoffe dass die Bestände nicht zu hart getroffen wurden. Viele Grüße Jakob
Das Fernglashaus Ruth Rieter-Schorn Das Fernglashaus Ruth Rieter-Schorn aus 79761 Waldshut-Tiengen schrieb am 3. Juni 2024 um 21:51
Moin sehr geehrter Herr Wildraut, ja, genau den folgenden Beitrag meine ich: https://blogs.nabu.de/trischen/einmal-horchen-bitte/ Das ist einfach unglaublich schön, wild, frei und ungebändigt, diese Vogelgezwitscher Geräuschkulisse auf der Vogelinsel Trischen. Liebe Grüße, Ruth Rieter-Schorn
Bettina Bettina aus Rothenkirchen/Rambin Insel Rügen schrieb am 2. Juni 2024 um 20:39
Es war eine Silbermöwe, die im Juli 2021 in der Nähe von Swinemünde beringt worden war. Gesichtet hatten wir sie am FKK-Strand in Glowe/Rügen.
Administrator-Antwort von: Jakob Wildraut
Sehr schön! Von dort ist hier noch kein Vogel aufgetaucht, aber ich halte die Augen offen!
Andrea Brauner Andrea Brauner aus Köln schrieb am 1. Juni 2024 um 13:50
Lieber Jakob, das Thema Beringung ist ja wirklich hochspannend und unglaublich, von wo die Vögel herkommen. Es macht sicherlich viel Spaß das herauszufinden, auch wenn es viel Arbeit ist. Obwohl ich Vögel schon seit vielen Jahren beobachte, auch an Nord- und Ostsee, habe ich glaube ich noch nie einen beringten gesehen. Oder mir ist es einfach nicht aufgefallen. Bin demnächst in Schleswig-Holstein und werde mal darauf achten. Liebe Grüße und danke für Ihre interessanten Berichte
Administrator-Antwort von: Jakob Wildraut
Moin Andrea, danke für deine Nachricht! Es lohnt sich vor allem bei Möwen nach Ringen zu schauen, hier sind doch einige beringt. Bei euch am Rhein könntest du auch mal bei Gänsen Glück haben, da lässt sich immer mal etwas finden. Ich drücke dir die Daumen und wünsche viel Freude hier im Norden. Viele Grüße Jakob
Bettina Bettina aus Rothenkirchen/Rambin Insel Rügen schrieb am 31. Mai 2024 um 19:50
Lieber Jakob, ganz lieben Dank für Deinen letzten spannenden Beitrag! Bei der Sanderling-Geschichte konnte man Gänsehaut bekommen! Ich habe voriges Jahr mit Tills Hilfe auch eine hier an der Schaabe gesehene beringte Möwe "identifizieren" können. Ich beneide die Zugvögel um ihr im wahrsten Sinne des Wortes grenzenloses Leben in Freiheit und im nächsten Leben werde ich auch einer ;-)! Sonnige Grüße von der Insel Rügen Bettina
Administrator-Antwort von: Jakob Wildraut
Moin Bettina, schön, dass es mit deiner Ablesung geklappt hat, von wo kam die Möwe denn? Deine Bewunderung für die Freiheit der Vögel kann ich gut nachempfinden! Windige Grüße von Trischen Jakob
Eberhardt Mathias Kloss Eberhardt Mathias Kloss aus Wölfersheim schrieb am 30. Mai 2024 um 8:14
Hallo Jakob, gerne lese ich die Nachrichten von Trischen. Immer sehr interessant gerade wenn Du von Beringten berichtest. Bestimmt sehr emotional wenn man so alte Bekannte wieder trifft. Hatte letztes Jahr ein Schwarzkehlchen m welches 2018 als Jungvogel bei uns ,am Pfaffensee in der Wetterau beringt wurde. Ein beneidenswerter Posten auf Trischen...... Grüße aus der Wetterau
Administrator-Antwort von: Jakob Wildraut
Moin Eberhardt, danke für deine Nachricht! Ein beringtes Schwarzkehlchen abzulesen ist natürlich ein großes Highlight, da bin ich neidisch. Viele Grüße in die schöne Wetterau, Jakob
Atelier Rieter GmbH Ruth Rieter-Schorn Atelier Rieter GmbH Ruth Rieter-Schorn aus Waldshut-Tiengen schrieb am 29. Mai 2024 um 21:37
Soeben erst jetzt habe ich Ihren Beitrag vom 23.05. gelesen, sehr geehrter Herr Wildraut. Ihr Beitrag liest sich wie ein Krimi - aber, ende gut, alles gut, der Dieb wurde gefasst und entfernt! Herzliche Grüße, R. Rieter-Schorn P.S. ich habe vorletztes Mal nach meinem Gästebucheintrag tatsächlich eine Tonaufzeichnung vom Stimmenvolumen auf der Insel Trischen gefunden und mir - da die Aufzeichnung kurz ist - mehrere Male angehört. Das hörte sich fantastisch an, Natur Pur, voller Lebenskraft, unbändig. Jetzt soeben habe ich den Soundbeitrag nicht mehr gefunden.
Administrator-Antwort von: Jakob Wildraut
Liebe Frau Rieter-Schorn, danke für Ihre Nachrichten. Die Geschichte mit der Ratte war tatsächlich hochspannend, zum Glück ist es gut ausgegangen. Vermutlich meinen Sie folgenden Beitrag: https://blogs.nabu.de/trischen/einmal-horchen-bitte/ Viele Grüße in den Süden, Jakob Wildraut
Atelier Rieter GmbH Ruth Rieter-Schorn Atelier Rieter GmbH Ruth Rieter-Schorn aus Waldshut-Tiengen schrieb am 29. Mai 2024 um 21:16
Moin lieber Herr Wildraut, ganz vielen Dank für Ihren neuen Bericht! Das ist ja unglaublich wie viel Aktion sich auf Trischen abspielt. Ich freue mich riesig, dass ich das Trischen-Maß an Aktion durch Ihre Berichte miterleben kann! Schönen Abend und herzliche Grüße aus Waldshut-Tiengen, Ruth Rieter-Schorn
Gerd Szepanski Gerd Szepanski schrieb am 29. Mai 2024 um 19:53
Sehr geehrter, lieber Jacob, wenn du Zeit und Lust hast, nimm doch gerne meine Frage auf, wie diese langen Distanzen über das Meer überbrückt werden können. Hoffen die Vögel auf Treibgut auf dem sie sich ausruhen? Können Sie sich wirklich so viel an Reserven anfressen? Spart der Formationsflug solche große Mengen Energien. Weiß man, ob es bei ungewöhnlichen Windrichtungen zu mehr Nicht-Ankommern kommt, weil Ihnen die Energie ausgeht. Flugzeuge haben ja eine enorme Schwankungsbreite der Flugzeit über den Atlantik, abhängig von der Windrichtung. Das würde mich interessieren - jedenfalls in groben Skizzen. Besten Dank und viel Freude beim Beringen. Es grüßt herzlich, Gerd Szepanski
Administrator-Antwort von: Jakob Wildraut
Lieber Gerd, danke für deine Nachricht und für deine Frage! Ich zitiere hier mal, ganz unwissenschaftlich, Wikipedia. Der Knutt ist ein gutes Beispiel für einen extremen Langstreckenzieher: "Der Knutt ist eine der Vogelarten, die die längsten Strecken zwischen Brut-, Rast- und Überwinterungsgebieten nonstop zurücklegen. Diese Strecken können bis zu 5.000 Kilometer betragen. Um diese enorme Leistung zu vollbringen, hat der Knutt einige besondere Fähigkeiten und Merkmale ausgebildet. Vor einem solchen Langstreckenflug fressen Knutts auf Watt- oder Schlammflächen immense Mengen. Dadurch nehmen sie bis auf das Doppelte ihres Normalgewichtes zu. Überall im Körper werden Fettdepots angelegt, die dem Vogel während des Nonstop-Fluges Energie spenden. Um im Körper Platz für diese enorme Fettreserve zu schaffen und überflüssigen Ballast zu vermeiden, verkleinern Knutts sogar ihre inneren Organe. So können Knutts die Größe ihres Muskelmagens verändern. Diese Veränderung wird durch die Art der Nahrung, die die Vögel aufnehmen, ausgelöst. Die Aufnahme von harter Nahrung, wie zum Beispiel Muscheln mit harter Schale, führt zu einer Vergrößerung und Verstärkung der Muskeln, die diese Muschelschalen knacken. Weiche Nahrung wie zum Beispiel Wattwürmer führen zu einer Verkleinerung des Magens und somit zu einer Verringerung des Gewichtes, was wiederum das Speichern von mehr Fettdepots und somit das Zurücklegen größerer Strecken ermöglicht." Also: Fressen, Fressen, Fressen. Da spielt das riesige Nahrungsangebot im Wattenmeer eine entscheidende Rolle. Ich hoffe, deine Frage wird damit ein Stück weit beantwortet. Viele Grüße Jakob
Bettina Bettina aus Rothenkirchen/Rambin Insel Rügen schrieb am 15. Mai 2024 um 20:47
Lieber Jakob, Dein Eintrag vom 15. Mai 2024 trifft leider genau meine Befürchtungen... Schlimm ist, daß wir nur relativ wenig Einfluß auf diese negative Entwicklung haben. Das Leben auf dieser Erde ist so wunderbar und muß behütet werden, aber solange in den Köpfen Egoismus und Geldgier die Antreiber sind, wird sich wohl nicht viel ändern zulasten der Tiere und Pflanzen. Ich bin Ü70 und mich erschreckt immer wieder, was so alles allein innerhalb eines Menschenlebens "den Bach heruntergehen" mußte! Es ist gruslig... Meine Hoffnung ist die junge Generation... Freundlichst Bettina
Administrator-Antwort von: Jakob Wildraut
Hallo Bettina, da hast du wohl Recht. Über Jahrzehnte mitanzusehen, wie sich die Umwelt verändert und wie vieles zerstört wird stelle ich mir hart vor, das kommt auf mich erst noch zu. Aber ja, man muss die Hoffnung aufrechthalten! Viele Grüße Jakob
Urs L. Steger Urs L. Steger aus CH-Luzern schrieb am 9. Mai 2024 um 9:23
Grüezi und hallo Jakob - grauer Auffahrts-Donnerstag im Büro in Luzern in der Schweiz - und dann der digitale Ausflug auf die Insel Trischen. Was für ein schöner Moment, das keine Lust mehr auf die Erledigung der schon länger anstehenden Büro-Pendenzen macht. Ich freue mich auf weitere Berichte von der Nordesseküste und wünsche Dir alles Gute und viele hoffnungsvolle Beobachtungen - herzlich Urs NB: Auf meinem Büro-Balkon in Richtung eines kleinen Stadtparkes bin ich der Sperlingvater - jedes Mal, wenn ich auf dem Balkon genüsslich meine Pausen-Süssigkeiten verspeise, begleiten mich innert Sekundenschnelle bis zu 20 Sperlinge, reklamierend, wenn zu wenig Stückchen auf den Boden fallen oder es zu lange dauert - wenn, dann fliegt man das Süssgebäck in meiner Hand halt direkt an und pickt sich das einem Zustehende raus - Gebäck soll für Vögel nicht gesund sein - stimmt das?
Administrator-Antwort von: Jakob Wildraut
Servus Urs, schön dass du den Ausflug nach Trischen genießen konntest, das freut mich. Und schön, dass dir die Spatzen am Büro Gesellschaft leisten! Was das Gebäck angeht, mache ich mir nicht allzu große Sorgen, ich bin aber auch kein Fachmann was die Fütterung angeht. Schau doch mal hier vorbei: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/index.html Hier gibt es Tipps zur Fütterung und der NABU bietet auch Futter und Behälter dafür an, vielleicht wächst deine Anhängerschaft damit ja sogar noch. Schöne Grüße in die Schweiz, Jakob
Kornelia Kremer Kornelia Kremer aus 64347 Griesheim schrieb am 29. April 2024 um 18:01
Vielen Dank für den interessanten Einblick in deine Arbeit. Das setzt viel Wissen über die Vögel voraus. Und liest sich, als ob du schon viel Routine gewonnen hättest. Wie kannst du nur den Überblick behalten? Ich bin beeindruckt! Und freue mich auf die nächsten Blogeinträge.
Administrator-Antwort von: Jakob Wildraut
Hallo Kornelia, danke für die netten Worte, ich gebe mir viel Mühe, bin aber sicher dass noch Luft nach oben ist und dass die nächsten Begehungen noch genauer werden. Viele Grüße nach Griesheim, Jakob
Atelier Rieter GmbH Ruth Rieter-Schorn Atelier Rieter GmbH Ruth Rieter-Schorn aus Waldshut-Tiengen schrieb am 29. April 2024 um 17:57
Moin geehrter Herr Wildraut, Ihre dargestellte, gezeigte, Revierkartierung ist unglaublich schön und es zeigt nahezu jeden Fleck als besetzt! Der Vogelstimmen-Pegel auf der Insel muss ziemlich intensiv sein - im schönen Sinn - das würde ich gerne hören. Herzliche Grüße, Ruth Rieter-Schorn
Administrator-Antwort von: Jakob Wildraut
Hallo Frau Rieter-Schorn, in der Tat herrscht hier eine beeindruckende Geräuschkulisse. In den letzten Tagen sind die Flussseeschwalben eintroffen die das ganze noch deutlich lauter und lebendiger machen. Viele Grüße in den Süden, Jakob Wildraut
Brigitte Meyer-Franken Brigitte Meyer-Franken aus Drakenburg (an der Weser zwischen Hannover und Bremen gelegen) schrieb am 28. April 2024 um 10:21
Lieber Jakob, jede Woche wieder bin ich gespannt auf deinen Blog Eintrag. Du erlebst eine unvergessliche Zeit auf dieser besonderen Vogelinsel. Da ich keine Ornithologin bin, würde ich gerne wissen , was folgende Abkürzungen bedeuten : A,B,Ros und C. Au dürfte der Austernfischer sein, Fl die Feldlerche und Wwg die Weißwangengans. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg bei deiner Arbeit ! Brigitte Meyer-Franken
Administrator-Antwort von: Jakob Wildraut
Liebe Brigitte, schön von dir zu hören, schön dass du den Blog verfolgst! A, B und C sind Brutzeitcodes, hier gibt es eine gängige Liste mit den Abkürzungen und einer Zahl, jeder Code steht für ein bestimmtes Verhalten oder einen bestimmten Code. "A" ist "mögliches Brüten", "B" ist "wahrscheinliches Brüten" und "C" "sicheres Brüten". "Ros" ist der Rotschenkel, bei den anderen Abkürzungen liegst du ganz richtig. Danke für die guten Wünsche! Viele Grüße Jakob
Renate Haag Renate Haag aus Lohmar,, NRW, Großraum Köln/Bonn schrieb am 19. April 2024 um 15:39
Hallo Jacob, angeregt durch den NDR hatte ich vor einiger Zeit den Newsletter zur Vogelinsel Trischen und deinen neuen Job abonniert; ich sammel die Nwesletter in meinem Mail-Account und guck sie mir bei schlechtem Wetter oder, wenn ich aus anderen Gründen nicht vor die Tür komme, gerne in Ruhe an - so wie heute 🌦🌧☕️ Heute habe ich das erste Mal das Gästebuch geöffnet, und da hat mich deine Antwort zur Anfrage von [i]Andrea Brauner aus Köln vom 13. 04.2024 überrascht: ich hatte mir laienhaft vorgestellt, dass zum Auslesen der Beringung die Vögel in Vogelkojen fliegen müssen. Danke für die ausführliche Info. Alles Gute weiterhin - herzliche Grüße - Renate
Administrator-Antwort von: Jakob Wildraut
Moin Renate, schön dass du auf den Blog gestoßen bist und ihn verfolgst! Ganz falsch war deine Annahme auch nicht, bei kleineren Vögeln ist es meist nötig diese zu fangen, dafür gibt es verschiedenste Programme, auf Helgoland werden beispielsweise Vögel in Reusen gefangen, auf der Mettnau am Bodensee in Netzen. Bei größeren Vögeln ist das Ablesen natürlich einfacher. Viele Grüße nach NRW, Jakob
Ruth Rieter-Schorn Ruth Rieter-Schorn aus Waldshut-Tiengen schrieb am 15. April 2024 um 14:42
Einen guten Tag vom Festland sehr geehrter Herr WildrauI. In der Tat völlig International die schöne Vogelinsel Trischen. Und einen 17jährigen Trischen-Löffler, faszinierend! Die Steppenmöwe aus Polen fühlt sich offensichtlich auch dieses Jahr sehr wohl auf der Vogelinsel Trischen. Viele Entdeckungen weiterhin beim Ablesen der Ringe wünsche ich Ihnen. Mit lieben Grüßen, Ruth Rieter-Schorn
Andrea Brauner Andrea Brauner aus Köln schrieb am 13. April 2024 um 9:08
Lieber Jakob, zum dritten Mal verfolge ich nun mit großem Interesse die Berichte von Trischen. Es ist immer wieder spannend zu lesen und ein wenig daran teilhaben zu können. Zu Ihrem aktuellen Bericht stelle ich mir allerdings wiedermal die Frage, wie es gelingen kann die Ringe der Vögel abzulesen. Wenn Sie von so vielen Vögeln erfahren konnten, wo sie herkommen, wie machen Sie das? Vielleicht können Sie das nochmal näher erläutern. Herzlichen Dank und weiterhin eine gute Zeit auf Trischen wünsche ich Ihnen. Andrea
Administrator-Antwort von: Jakob Wildraut
Moin Andrea, danke für IhreNachricht, schön, dass Sie dabei sind. Zu ihrere Frage: für alle Arten gilt, dass ich versuche so langsam und vorsichtig an Gruppen von Vögeln heranzukommen um dann in Ruhe die Beine begutachten zu können um zu sehen ob dort Ringe zu sehen sind. Wenn ich nah genug dran bin, kann ich den Code manchmal schon so durch das Spektiv lesen, wenn nicht, versuche ich Fotos mit meinem Handy durch das Spektiv zu machen, darauf lässt sich der Code dann oft gut lesen. Was ich dann sehe trage ich in der App "BirdRing" ein, diese leitet mich auf die website cr-birding.org, wo ich mit verschiedenen Filtern nach dem passenden Beringungsprojekt zu meinem gefunden Vogel suchen kann. Hier gibt es dann auch einen Kontakt, ich schreibe dem Beringer oder der Beringerin und von diesem oder dieser bekomme ich dann einen Lebenslauf des Vogels. Ich hoffe die Erklärung ist aufschlussreich. Viele Grüße nach Köln, Jakob
Bettina Bettina aus Rothenkirchen/Rambin Insel Rügen schrieb am 5. April 2024 um 19:00
Huhu lieber Jakob, auch ich bin seit Jahren eine eifrige Mitleserin und verfolge die Ereignisse auf Trischen. Besonders eindrücklich sind meine Erinnerungen an die Einträge von Till Holsten. Ich hoffe sehr, daß die Wanderratten fernbleiben!!! Da müßte man gegebenenfalls wirklich gegensteuern! Wir haben hier auch Marderhunde und Waschbären; alles Tiere, die nicht unbedingt gut für die einheimischen Bewohner sind. Nun wünsche ich Dir viele spannende Erlebnisse und Beobachtungen! Ich füttere ja noch und habe zur Zeit viele streitbare Erlenzeisige und Grünfinken und seit heute einen kleinen Schwarm der schönen Bergfinken. Zu meiner großen Freude ist auch mal wieder eine Goldammer zu hören. Die Weißstörche sind auch auf Rügen angekommen. Mal sehen, was das Jahr noch so bringen wird. Also alles Gute und bis bald mal - herzlichst Bettina von der Insel Rügen
Administrator-Antwort von: Jakob Wildraut
Moin Bettina, danke für deine Nachricht und die guten Wünsche! Toll, dass an deiner Futterstelle so viel los ist. Ich wünsche dir einen schönen Frühling mit vielen tollen Beobachtungen. Viele Grüße Jakob
Eberhardt Mathias Kloss Eberhardt Mathias Kloss aus Wölfersheim schrieb am 5. April 2024 um 15:26
Hey, hoffe es bleibt alles gut auf Trischen. Die Nager sind dort nicht gewünscht. Wie wird sich das für die Zukunft auswirken? Pieppiep Eberhardt
Administrator-Antwort von: Jakob Wildraut
Moin Eberhardt, Das ist eine gute Frage, bei Nutria und Bisam wäre denkbar, dass sie Schäden an der Vegetation verursachen. Dafür müsste sich aber schon eine etwas größere Population bilden, bzw. halten, und das ist bei den Stürmen im Winter unwahrscheinlich, die Insel wird dann komplett überflutet und für die Nager gibt es wenig Überlebenschancen. Wenn allerdings Wanderratten auch nur in einem Jahr vermehrt auf Trischen ankommen, kann das im allerschlimmsten Fall zum nahezu kompletten Brutausfall für eine Saison führen. Hoffen wir, dass es nicht soweit kommt. Viele Grüße nach Wölfersheim, Jakob

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