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Ein gutes Zeichen – PLAN P wie Pinselohr geht weiter !

Foto: Silvester Tamás (NABU Thüringen)

In schweren Zeiten kann man aus Fehlern lernen, was wiederum für die Zukunft helfen kann, eine lebenswerte Welt und Natur zu erhalten

Für uns sind die aktuellen Zeiten der CORONA-Krise nicht nur eine Belastung, sondern auch zugleich eine Chance, für die Zukunft zu lernen. Gerade diese schweren Tage der weltweiten CORONA-Pandemie lehren uns, dass wir nicht losgelöst von unserer Umwelt und der Natur existieren können. Vielmehr erkennen wir gerade jetzt, dass der Raubbau an der Natur und die Ausbeutung natürlicher Ressourcen ihre Grenzen haben, nämlich dort, wo der Mensch unmittelbar durch illegale Jagd und unkontrollierte Nutzung eingreift in scheinbar von menschlichen Einflüssen bislang unberührte Randzonen der Natur. Die Auswirkungen sind fatal: Wilderei, Artensterben, Waldsterben, Raubbau, Monokulturen, GLYPHOSAT, GÜLLE, Schweine- und Geflügelpest, SARS, MERS, CORONA.

Die Frage stellt sich ab jetzt für uns ganz existenziell, wie wir in Zukunft weiter mit der Natur umgehen und in welcher Welt wir morgen und übermorgen leben wollen bzw. überhaupt noch leben können. Fragen, die sich unsere wildlebenden Tiere sicher auch stellen würden und vielleicht schon an uns gestellt hätten, wenn sie mit uns reden könnten. Deshalb liegt es ausschließlich an uns, unsere Welt auch für alle anderen noch bestehenden Arten auf unserem einzigartigen Planeten zu erhalten. Noch haben wir die Chance dazu! Noch haben wir auch alle Möglichkeiten dazu!

Vor dem Hintergrund der bestehenden aktuellen Herausforderung hat sich der NABU ausdrücklich dazu entschlossen das Luchsprojekt „PLAN P wie Pinselohr“ fortzusetzen und noch mehr für den Schutz der natürlichen Lebensräume zu tun. Was für unsere wildlebenden Tiere, wie dem Luchs, überlebenswichtig ist, kann auch für uns von lebenswertem Vorteil sein. Gesunde Wälder zum Beispiel bieten nicht nur Holz, sondern sind zugleich Rückzugsraum für seltene und bedrohte Arten, Wälder aber geben auch sauberes Wasser, gutes Klima und sauber Luft. Nur wenn wir bereit sind, jetzt alles Mögliche für den Schutz unserer Umwelt und Natur zu tun, nur dann werden auch wir Menschen es schaffen, das nächste Jahrhundert einigermaßen unbeschadet zu erreichen. Dessen sollten wir uns gewahr sein, jeden Tag.

Jeder von uns kann etwas tun! Helft mit, jede noch so kleine Spende kann ein Luchskätzchen retten Android Pie; U+1F408; Emoji

https://www.nabu.de/spenden-und-mitmachen/spenden/26376.html

Pflanzen – Ernten – Schmatzen

So – die Sommerpause ist vorbei und auch an unserem Salat-Wurm-Reaktor hat sich so einiges getan.

Nach dem Bau des Reaktors haben wir kleine Salatpflanzen und Schnittlauch eingepflanzt.

 

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Dank einer Wurmspende aus der Havelregion konnten wir mit unserem Wurmrektor so richtig Dampf geben.

Die Ernte des wunderbaren Salates mit dem Schnittlauch lies nicht lange auf sich warten.

Guten Appetit 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das nächste Mal zeigen wir euch, wie wir den Wurmreaktor mit Bioabfällen füttern und wie es unseren Würmern geht.

Der Salat-Wurm-Reaktor oder: Wie bau ich eine einfache Wurmkiste mit lecker Salat.

Wer Rohkompost und Küchenabfälle schnell und einfach umgesetzt haben und außerdem natürlichen Dünger erzeugen will, dem sei der Salat-Wurm-Reaktor empfohlen.

Über das Luchsprojekt

Luchse haben ein schönes weiches Fell und unverwechselbare Pinselohren. Sie gehören in unserer Wälder wie Buntspecht, Reh und Fliegenpilz. Noch vor etwa 200 Jahren waren die scheuen Samtpfötchen auch in den Wäldern Thüringens zu Hause. Luchse wurden jedoch gnadenlos verfolgt und schließlich ausgerottet.

Willkommen beim Luchsprojekt

Thüringen soll eine sichere und lebenswerte Heimat für den Luchs werden. Mit unserem „PLAN P – wie Pinselohr: Luchse in die Mitte bitte – dem Luchs gemeinsam auf die Sprünge helfen“ möchte der NABU der größten europäischen Katze den Weg nach Thüringen ebnen. Erfahren Sie hier mehr über unsere Arbeit für die schönen Samtpfoten.