Eva hat Deutschland erreicht

Auch Eva nähert sich langsam ihrem Brutplatz. Gestern (16. April) gegen Mittag erreichte sie Sachsen. Also dürfte sie heute oder morgen an ihrem Nest in Tielen ankommen.

Ihre Reise ging am 10 April von Timișoara in Rumänien nach Ungarn. Sie flog westlich an Budapest vorbei und erreichte Mittwoch (12. April) die Slowakei. Sie machte zwei Tage lang an der Grenze zu Tschechien Rast, bevor es am Samstag (15. April) weiter in Richtung Norden ging.

Gustav ist wieder da!

Ex Senderstorch Gustuv seit Sonntag (16. April) wieder da. Er besetzt das Nest in Dörpling-Hohenlieth, wo er auch den vergangenen Sommer verbracht hatte.

Max hat keinen Erfolg

Max ist am Freitag (14. April) in Norderbrarup angekommen. Es ist zu einer kurzen und heftigen Auseinandersetzung mit dem neuen Männchen von Else gekommen, bei dem Max den kürzeren gezogen hat. Seitdem wurde er nicht mehr in Norderbraurp und Umgebung geortet. Stattdessen vagabundiert er in der Gegend umher.

Else ist angekommen

Heute (12. April) ist Else um ca. 14:15 Uhr in Norderbraup angekommen. Mittlerweile hatte sich dort ein anderes Paar angesiedelt. Das Weibchen hat sie kurzerhand verjagt. Nun steht Else mit einem unberingten Männchen auf dem Nest. Jetzt warten wir auf Max. Was wird passieren?

Ole Einar ist in Israel

Auch Ole Einar kommt voran. Am 30. März startete er an den Bewässerungsfeldern bei Atbara und zog den Nil entlang nach Norden. Am nächsten Tag verließ der den Flusslauf, um die Nilschleife von Dongola abzukürzen und den direkten Weg nach Norden zu wählen. Am Abend des 2. April erreichte er den Assuanstausee und den Lauf des Nil. Vier Tage später überquerte Ole Einar den Golf von Suez, um die darauf folgende Nacht an der Küste der Sinai Halbinsel zu verbringen. Am 9. April landete er im Norden Israels, südlich des See Genezareth. Bis heute Morgen rastete er dort in einer savannenartigen Hügellandschaft, die jetzt im Frühling grün ist.

Eva auf ungewöhnlicher Route

Eva erreichte am Montag (3. April) Europa. Dabei wählte sie eine beschwerlichere Route über das Marmarameer. Sie nutzte aber die Halbinsel Kapıdağ und die Marmara Insel als Trittsteine, um die Strecke über das Wasser möglichst kurz zu halten. So waren es aber immerhin noch mehr als 20 Kilometer über das offene Meer. Auf der europäischen Seite angekommen zog sie weiter westlich, als die übliche Zugroute nach Norden. Am Karfreitag (7. April) flog sie an Bulgariens Hauptstadt Sofia vorbei und erreichte Serbien. Auf diese Weise umflog sie die Karpaten auf der westlichen Seite. Ihre letzte Ortung stammt vom Ostersonntag (9. April) aus der Gegend von Timișoara in Rumänien.

Max in der Slowakei

Max startete am 1. April mit seiner Weiterreise nahe der Stadt İnegöl und nahm Kurs auf Istanbul und den Bosporus. Dann ging es entlang der Schwarzmeerküste weiter und am Abend hatte er schon Bulgarien erreicht. Am Dienstag (4. April) machte er einen Tag lang Pause nahe der rumänischen Stadt Ploiesti bevor es über die Karpaten ging. Ostersonntag (9. April) erreichte Max die Slowakei.

Else kurz vor dem Ziel

Else hatte gestern früh noch gut 80 Kilometer bis zur deutschen Grenze zurückzulegen. So wird sie wahrscheinlich noch in dieser Woche an ihrem Nest ist Norderbrarup ankommen.

Else hatte am 27. März die Karpaten im Süden überquert und machte zunächst zwei Tage lang Pause bei Szeklerburg. Am 30 März ging es dann weiter durch Siebenbürgen. Am 3. April erreichte sie die Karpaten im Norden. Zwei Tage später hatte sie die Berge östlich von Zakopane überflogen.

 

Sonja ist angekommen

Sonja ist am Ostersonntag (9. April) an ihrem Nest in Gozdowice angekommen. Der Ort liegt auf der polnischen Seite der Oder gegenüber von Güstebieser Loose im Oderbruch.

Am 29. März befand sie sich noch am Fuß der Karpaten. Sie bog Richtung Osten ab, um den Karpatenbogen zu umfliegen. Ihre Reise muss durchaus sehr beschwerlich gewesen sein, denn für die 950 Kilometer weite Strecke brauchte sie mehr als eine Woche. An machen Tagen schaffte sie nur gut 80 Kilometer. Nachdem sie am Donnerstag (6. April) die Gegend von Kattowice erreicht hatte, waren es nur noch 450 Kilometer bis zu ihrem Nest.

Pauli ist umgezogen

Nachdem Pauli zwei Jahre lang in Bargen gebrütet hatte, ist sie  in diesem Jahr offenbar umgezogen. Sie hat jetzt in Hollingstedt (Kreis Dithmarschen) ein Nest und bereits einen Partner.