Eva wieder in Tielen

Eva war eine Zeit lang verschollen. Wir bekamen ihre letzten Ortungen am 27. März aus Rumänien. Danach war Funkstille und wir machten uns Sorgen über ihren Verbleib. Am 6. April erreichte sie dann wohlbehalten ihr Nest in Tielen. Und dann lieferte auch ihr Sender viele Daten. Offenbar war sie von Funkloch zu Funkloch geflogen, so dass wir zwischendurch keine Daten erhielten.

 

Sportie angekommen

Sportie ist am 3. April an seinem Nest östlich von Zerbst/Anhalt angekommen. Am Abend des 1. April landete er in einem kleinen Wäldchen nahe Hradec Králové. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Nordwesten nach Sachsen. Am Abend machte er bei Wittenberg noch einmal Pause bevor er am nächsten Morgen sein Ziel erreichte.

Nachzüglerin Ole Einar/Przygódka

Ole Einar/Przygódka hat noch einen weiten Weg vor sich. Am 27. März schickte sie aktuelle Ortungen vom Assuanstausee, nachdem sie den Südsudan und den Sudan hinter sich gelassen hatte. Am 30. März überquerte Ole Einar/Przygódka den Golf von Suez. Die Nacht von gestern zu heute (2. April) übernachtete sie in einem kleinen Wäldchen im Westjordanland.

Sportie erreicht Tschechien

Sportie überquerte am 22. März den Bosporus. Danach zog er auf der üblichen Route über Bulgarien und Rumänien nach Ungarn und von dort aus weiter über die westliche Slowakei. Gestern (1. April) erreichte er Tschechien.

Eva in Rumänien

Eva hatte am 19. März die Türkei erreicht und vier Tage später den Bosporus überquert. Am 27. März versuchte sie sich an der Überquerung der Karpaten bei Brassov, um Siebenbürgen zu erreichen. Sie musste offenbar umdrehen. Seitdem habe wir keine neuen Ortungen mehr von ihr erhalten.

Else ist angekommen

Auch Else, die Ex-Partnerin von Max ist wieder zurück. Sie landete vorgestern (31. März) um 19:00 Uhr auf ihrem angestammten Nest in Norderbrarup. Dort wartete schon ein neues Männchen. Else hatte am 17. März den Bosporus überflogen und Europa erreicht. Sie wählte die direkte Route nach Nordwesten, in dem sie die Karpaten überquerte und über Siebenbürgen nach Ungarn und in die Slowakei zog. Von dort aus ging es am 27. März noch einmal über die Berge nach Tschechien. Für die letzten 850 Kilometer bis ins Brutgebiet brauchte sie noch vier Tage.

Max am Ziel

Vorgestern Abend (31. März) hat Max sein Brutgebiet in Mohrkirch erreicht. Max hatte am 15. März den Bosporus überquert. Danach hat er die Route östlich des Karpatenbogens, über den Osten Rumäniens und der westlichen Ukraine, eingeschlagen. In Polen angekommen zog er Richtung Norden weiter. Er passierte Warschau am 25. März und erreichte zwei Tage später die Ostseeküste bei Koszalin. Dann musste Max die Küste entlang nach Westen ziehen, um sein Brutgebiet in der Landschaft Angeln zu erreichen. Noch am 30. März rastete er unweit von Kühlungsbarn in Mecklenburg-Vorpommern.

Eva auf dem Sinai

Eva erreichte vorgestern (16. März) die Sinai Halbinsel. Die Nacht verbrachte sie auf dem Sinai mitten in der Wüste. Am nächsten Abend (17. März) hatte sie das Westjordanland nahe Ramallah erreicht.

Sportie in der Türkei

Vom 11. bis 14 März machte Sportie auf einer Mülldeponie im Westjordanland eine Pause bevor es weiter Richtung Brutgebiet ging. Am 15. März erreichte er schon die Türkei.

Else und Sonja melden sich wieder

Von Else hatten wir auf dem Herbstzug Mitte September die letzten Daten vom Assuan Stausee erhalten. Die gesamte Rastzeit über hatte sie offenbar keinen Kontakt zum Mobilfundnetz. Nun ist sie wieder aufgetaucht und gestern (17. März) hatte sie fast schon Istanbul erreicht.

Else war am 3. März bei Wad Madani im Sudan Richtung Norden gestartet. Fünf Tage später erreichte sie den Assuanstausee. Am 10. März überquerte sie den Golf von Suez und erreichte die Sinai Halbinsel. Zügig zog sie weiter durch Israel, den Libanon und Syrien bis in die Türkei.

Am 5. Dezember erhielten wir das letzte Lebenszeichen von Sonja. Nun haben wir endlich wieder neue Ortungen auch von ihr erhalten. Sie war Ende Februar im Süden des Sudan zum Heimzug gestartet. Auch sie überquerte am 10. März den Golf von Suez. Danach nahm sie die fast identische Zugroute wie Else. Teilweise übernachteten sie nur 1.000 Meter von einander entfernt und es scheint fast so, dass sie im gleichen Trupp unterwegs waren. Auch Sonja erreichte gestern den Bosporus.