Gustav in Israel

gustav_iconGustav hatte am Mittwoch (14. September) Anatolien hinter sich gelassen. Den Golf von Iskenderun umflog er, im Gegensatz zu Arthur. Am Freitag (16. September) erreichte Gustav Israel.

Ab ins Grüne

michael_iconMichael ist am Dienstag noch mal gut 180 Kilometer nach Süden gezogen. Er befindet sich ganz in der Nähe des Lac Fitri. Das ist neben dem Tschadsee ein weiterer See im Sahel. Er ist als grüner Fleck auf dem Satellitenbild gut erkennbar.

Arthur hat kein Netz

Arthur IconDie derzeit letzte Ortung von Arthur stammt vom Donnerstag (15. September). Da war er noch am Assuanstausee. Aber es ist normal, dass wir von Arthur jetzt keine Ortungen bekommen. Sein Sender liefert die Daten über das Mobilfunknetz und über der Nubischen Wüste gibt es kein einigermaßen dichtes Mobilfunknetz. Aber in Kürze wird Arthur sich sicher melden und sein Sender wird die fehlenden Ortungen nachliefern.

Nobby zieht es nach Süden

Nobby_IconLange hat Nobby es nicht bei Vaciamadrid ausgehalten. Er ist am Freitag (16. September) in Richtung Süden gezogen. Nach gut 290 Kilometern hatte er am Abend die Umgebung von Cordoba erreicht. Dort nächtigte er offenbar auf einer Recyclinganlage. Gestern (18. September) wurde er noch weitere 190 Kilometer südlich bei Medina Sidonia geortet.

In vier Tagen durch die Türkei

Arthur IconArthur hatte am Mittwoch (7. September) den asiatischen Teil der Türkei erreicht. Dabei nahm er die gleiche Route wie Gustav vier Tage später. Durch seinen GPS Logger können wir die Route gut nachvollziehen. Er hatte fast 62 Kilometer zurückgelegt und dabei die Insel Avşa im Marmarameer genutzt, um wieder ein wenig an Höhe zu gewinnen. Für diese Strecke brauchte er etwa 95 Minuten. In den beiden folgenden Tagen durchquerte Arthur Anatolien und am Sonntag (11. September) hatte er schon Syrien erreicht.

Gustav in Anatolien

gustav_iconIm Gegensatz zu Michael und Arthur hat Gustav die Karpaten nicht überquert, sondern ist östlich um den Karpatenbogen herum gezogen. Am Samstag (10. September) hatte er Bulgarien erreicht. Am nächsten Tag überquerte er das Marmarameer und musste dabei mehr als 52 Kilometer über das Wasser fliegen.

Michael am Ziel

michael_iconNach gut 8.000 Kilometern hat Michael am Dienstag (6. September) sein Ziel erreicht. Danach flog er nur noch kurze Entfernungen, um nach Futter zu suchen. Insgesamt ist er 19 Tage unterwegs gewesen. So hat er durchschnittlich 420 Kilometer pro Tag zurückgelegt.

Arthur noch in Europa

Arthur IconArthur überquerte die Karpaten am Sonntag. Am Montag erreichte er Bulgarien. Die Nacht verbrachte Arthur in einer Ackerlandschaft im Norden des Landes. Dann zog er am nächsten Tag ohne Pause weiter. Er nahm dabei einen Kurs, der etwas weiter von der Küste entfernt liegt. Er zog bis an die Grenze der Türkei mit Griechenland, das sind gut 230 Kilometer. Genächtigt wurde bei Edirne am Grenzfluss Ardas.

Am Mittwoch nahm Arthur Kurs auf das Marmarameer. Er will offenbar nicht direkt über Istanbul und den Bosporus ziehen, sondern über das Marmarameer um dabei die Inseln als Trittstein nutzen. Wir werden es sehen.

Gustav in Polen

gustav_iconGustav ist am Samstag nach Südosten weitergezogen. Er hat Berlin nördlich passiert und am Abend in der Wartheniederung in Polen genächtigt. Da hatte er 280 Kilometer hinter sich. Am Sonntag waren es 320 Kilometer und am Montag 230 Kilometer. Da hatte er dann schon das Karpatenvorland erreicht.

Auch Nobby zieht es nach Vaciamadrid

Nobby_IconEs hätte mich schon überrascht, wenn ausgerechnet Nobby nicht in Vaciamadrid gelandet wäre. Die Mülldeponie und das Flusstal bei Vaciamadrid ist schon ein traditioneller Überwinterungsplatz unserer nordwestdeutschen Störche. Dabei hat Nobby von den Pyrenäen aus fast die gleiche Route genommen wie Ronja. Am Sonntag erreichte auch er die Mülldeponie bei Alfaro, die drei Tage zuvor schon Ronja besucht hatte.

Das Schöne an dem neuen Logger von Nobby ist, dass man ganz genau verfolgen kann, wo er sich die Zeit über aufgehalten hat. Beispielsweise suchte er kurz einen kleinen Stausee zum trinken auf.

Am Montagabend erreichte er Vaciamadrid – zwei Tage später als Ronja. Am nächsten Morgen stattete Nobby der Mülldeponie einen ersten Besuch ab, um zu frühstücken.