Kurs auf Gibraltar

Pauli ist ohne einen längeren Zwischenstopp bei Madrid einzulegen, weitergezogen. Sie erreichte am Donnerstag (11. Sept.) die Deponie und Biomüll-Kompostierungsanlage bei Pinto. Die Nacht verbrachte sie auf den Gebäuden an der Mülldeponie bei Vaciamadrid wenige Kilometer nördlich. Nach kurzer Nahrungssuche auf der Mülldeponie ging es weiter Richtung Toledo, um sich dort wieder in der Umgebung von Müllentsorgungsanlagen einen Tag lang aufzuhalten. Eine Nacht verbrachte sie in einem Feuchtgebiet, die andere Nacht in den Bäumen am Ufer des Rio Tajo. Sonntag (14. Sept.) flog sie 280 Kilometer weiter nach Süden und landete an einem Waldgebiet westlich von Cordoba. Gibraltar ist nur noch 180 Kilometer entfernt.

Fritzi macht Kilometer

Fritzi scheint es eilig zu haben. In zwei Etappen von 230 und 280 Kilometern Länge hat sie Belgien hinter sich gelassen und befand sich Dienstag (9. Sept.) mitten in Frankreich. Sie wird in Kürze ihr altes Winterquartier erreichen.

Pauli erreicht Spanien

In zwei Tagesetappen erreichte Pauli am Montag (8. Sept.) die Pyrenäen. Sie übernachte nur wenige Kilometer südlich von Bayonne. Am nächsten Tag überquerte sie die Berge und erreichte Spanien. Bis zum Abend legte sie 250 Kilometer zurück und landetete am Embalse de Monteagudo, einem kleinen Stausee auf halber Strecke nach Madrid.

Max in Ägypten

Am 2. September  zog Max weiter zum Golf von Akaba ubnd erreichte die Sinai Halbinsel. Am Abend in einem Wadi nahe des Coloured Canyon, einem Wandergebiet auf dem Sinai. Am nächsten Tag überquerte er den Golf von Suez und erreichte Afrika. Am Abend hatte er insgesamt 340 Kilometer zurückgelegt. Dann ging es weiter Richtung Nil. Am Donnerstagmittag segelte er über der Niloase in der Nähe von Luxor.

Sonja in Israel

Am Freitag (5. Sept.) hatte Sonja Syrien hinter sich gelassen und wurde bei Bet Sche’an im Norden Israels geortet.

Das wurde langsam auch Zeit!

Am Freitag (5. Sept.) ist auch Fritzi zum Herbstzug in den Süden gestartet. Sie nutzte das sonnige Wetter und flog zunächst 80 Kilometer weit auf die niedersächsische Seite der Elben. Am nächsten Tag zog sie 240 Kiloimeter weit bis an die Grenze zu den Niederlanden. Gestern befand sie sich schon in Belgien.

Pauli bei Cognac

Nach fünf Tagen Pause bei Fontainebleau ist Pauli am Freitag (5. Sept.) wieder gestartet. Nach zwei Tagesetappen hatte sie gestern fast die Atlantikküste erreicht. Sie landetete abends nur wenige Kilometer nördlich der Stadt Cognac.

Pauli bei Fontainebleau

Seit Sonntag (31. Aug.) rastet Pauli wenige Kilometer östlich von Fontainebleau. Dort hält sie sich in einem 9 x9 Kilometer großen Gebiet auf und sucht dort auf den Feldern und auf einer Mülldeponie nach Nahrung. Sie übernachtete auf Mobilfunkmasten am Rande der Autobahn 5.

Max in Jordanien

Am Samstagabend (30. Aug.) landetete Max nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus. Am Sonntag erreichte er die Grenze zu Jordanien. Ähnlich wie Sportie zog Max auf einer mehr östlichen Route über Jordanien weiter.

Sportie am Nil

Am Montag zog Sportie auf einer eher ungewöhnlichen Route weiter. Während die meisten Störche die Route über Israel und das Westjordanland wählen, flog Sportie gut 100 Kilometer weiter östlich. Am Abend landete er am Wadi Rum und übernachtete auf den Bergen am Rande des Wadi. Am nächten Tag flog er über die Nordspitze des Golf von Akaba, um auf die Sinai-Halbinsel zu gelangen. Am späten Nachmittag überquerte er noch den Golf von Suez bei El Tor und landete auf dem afrikanischen Ufer. Hier übernachtete er am Flughafen von Gabal el Zayt. Am Nachmittag des nächsten Tages wurde er schon bei Quina am Nil geortet.