Robert ist verunglückt

Es gibt leider wieder schlechte Nachrichten von unseren Senderstörchen. Nachdem Robert in kleinen Etappen dem kalten und windigen Wetter in Anatolien getrotz hatte, landete er am Mittwoch (17. Feb.) auf einen Strommasten, um dort die Nacht zu verbringen. Das wurde ihm zum Verhängnis. Er bekam einen Stromschlag und fiel tot herunter. Der Mast hatte eine gefährliche Konstruktion, weil die Stromleitungen mit Isolatoren über die Traverse geführt werden. So können Vögel die Leitung berühren und einen Stromschlag erhalten. Leider ist der Tod von Robert auf dem Zug in der Türkei kein Einzelfall. Diese Konstruktionen werden in vielen Ländern immer noch verbaut und nur selten gibt es Schutzmaßnahmen.  Aufgrund der Positionsdaten konnten örtliche Vogelschützer den Ort finden und Robert bergen.

An diesem Ort ist Robert verunglückt. Die Strommasten haben eine gefährliche Konstruktion.

Kai-Michael Thomsen

Kai-Michael Thomsen

NABU-Storchenexperte

37 Kommentare

Gabriele

23.02.2021, 14:42

Wie traurig. Ich verfolge auch regelmäßig die Flüge der Störche. Da sie alle einen Namen haben, wachsen sie einem viel näher ans Herz mit ihrem Schicksal.

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Susanne

23.02.2021, 14:27

Och nein😢😢😢 armer Robert. Ich bin Dir so gern gefolgt. Wie lange war Robert denn Senderstorch?! (Solange folge ich euch noch nicht😔) Guten Flug über die 🌈 Brücke. Und Grüße an Michael 🙏🏻🦋 Aber doch schön, dass die Technik uns nicht im Ungewissen lässt - auch wenn es traurig ist.

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Emmy Neubert-Kutschera

23.02.2021, 14:21

Vviele aus der Storch-Fangemeinde sind traurig.Ich auch!

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Oona Maehler

23.02.2021, 14:17

Lieber Robert, du hast uns sehr viel Freude mit deinen Reisen gemacht und wir haben immer gerne verfolgt, wo du dich aufgehalten hast. Grüße Lilly von uns.

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Gabriele Scholz

23.02.2021, 14:13

Traurige Nachricht

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Netzwerk.Weissstorch

23.02.2021, 14:10

Die Türkei gehört ja zu den Ländern, die sich große Mühe geben, ihre Strommasten zu sichern und sie sind auch schon ein großes Stück voran gekommen dabei. Auf den gewohnten Zugrouten hat sich schon einiges getan. Wenn die Vögel aber aufgrund des Wetters abweichen müssen, dann treffen sie auch auf diese alten ungesicherten Masten. Traurig

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Claudia May

23.02.2021, 13:59

Das ist furchtbar zu hören! Immer wieder passiert so etwas und nichts ändert sich an diesen Konstruktionen.! RIP lieber Freund, nun hast Du Deine letzte Reise angetreten....😪

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Gudrun Lorenz

23.02.2021, 13:57

Ich habe Tränen in den Augen, denn ich habe gerade von Roberts schrecklichem Unfall gelesen. :-( - R.I.P. Robert Schade, daß Strommasten mit solchen Konstruktionen nicht ordentlich abgesichert sind, wodurch sicher viele solcher Todesfälle verhindert werden könnten. Das macht mich sooo traurig!

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jens v. bruun

23.02.2021, 13:55

schade für uns alle storke følgere.

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Karin

23.02.2021, 13:53

Wie traurig... Ruhe in Frieden 😢

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Marion

23.02.2021, 13:52

Es ist so traurig, nun hat Robert das gleiche Schicksal ereilt, wie seine ehemalige Partnerin Lilly. Lilly verunglückte 2019 auf ihren Zug nach Afrika in Polen an einem ungesicherten Strommast. Warum werden heut zu Tage immer noch solche ungesicherten Strommasten aufgestellt oder befinden sich noch in Betrieb? Wie viele Vögel sind deshalb schon unnötig gestorben. Ich werde es nie verstehen....

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Carola Borchers

23.02.2021, 13:52

2015 haben wir auch die Nachricht erhalten, das einer von unseren zwei beringten Jungstörchen in Frankreich tot unter einem Strommast aufgefunden wurde. Das macht mich wirklich sehr traurig 😢 Machs gut Robert 😪😪

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Waltraud Lehmann

23.02.2021, 13:52

Traurig zu hören, hoffentlich kommen all die anderen Störche gut wieder zurück.

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Stefan

23.02.2021, 13:31

Leider passieren solche Verluste auch in Deutschland immer wieder. Besondere Todesfallen sind die Strommasten der Bahn. Eine Initiative dagegen im Raum Hannover wurde vor zwei Jahren nach mehreren Todesfällen angestoßen, passiert ist immer noch nichts. Wie steht es eigentlich um die Initiative des NABU gegen den Stromtod? Gibt es da Erfolge?

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Kai-Michael Thomsen

Kai-Michael Thomsen

23.02.2021, 15:27

Hallo, in Deutschland hat es zu Thema Tod an Stromleitungen große Fortschritte gegeben seit es den sog. Vogelschutzparagraphen im Bundesnaturschutzgesetz gibt. Danach sind die Stromversorger verpflichtet die gefährlichen Strommasten zu entschärfen. Das hat gewirkt, so dass die Zahl der verunglückten Großvögel an Stromleitungen stark gesunken ist. Leider wurde die Bahn dabei nicht berücksitigt. Es wird aber daran gearbeitet, das auch die Strommasten der Bahn entschärft werden. Natürlich dauert die Umsetzung. Gruß Kai-M. Thomsen

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citaro39

23.02.2021, 13:11

Ruhe in Frieden mein Freund. Da hat man sofort wieder ein Kloß im Hals. Solche traurige Nachrichten. Wieder einer weniger der unsere Herzen höher schlagen lässt. Aber das ist der Lauf des Lebens und Robert war garantiert leider nicht der letzte dem so ein trauriges Schicksal wiederfährt. Trotzdem vielen Dank an dich lieber Robert du hast ein schönes Leben gehabt und uns viel Spaß bereitet. Du bleibst in guter Erinnerung. Ruhe in Frieden.

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Margit-Gabriele BERGER

23.02.2021, 13:10

Lieber Robert, ich muß weinen... sorry.

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Ulrich Wittenberg

23.02.2021, 13:08

Das ist leider keine gute Nachricht. Es bleibt nur zu hoffen, dass es weiteren Adebaren nicht so ergeht !

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Kath

23.02.2021, 13:07

Oh nein. Es werden langsam immer weniger Störche die verfolgt/getrackt werden? Die Strommasten sehen recht neu aus? Eine erfreuliche Nachricht: Habe soeben ein frisch angekommenes Pärchen in Schallstadt bei Freiburg i. Br. auf Ihrem Nest gesichtet:). VG und machen Sie weiter so! Katharina

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Margit-Gabriele BERGER

23.02.2021, 13:07

Ach, lieber Herr Thomsen, wie traurig, das schmerzt sehr. Diese verdammten, ungesicherten Strommasten, die immer wieder für so viele Störche zum Verhängnis werden, sie sterben. Das ist so schade, Roberto war auf dem besten Weg in seine Heimat. Hoffen wir, daß hier mehr bewegt wird, um diese Gefahren in Zukunft auszuschalten. Ja, das macht mich unendlich traurig, seien Sie von Herzen gegrüßt. Alle anderen Störche mögen bitte gesund und heil bei uns ankommen, großes Daumendrücken. An alle Adebare: wir wünschen Euch nur das Allerbeste und bis bald!

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Andrea Kretzschmar

23.02.2021, 13:05

Ach wie traurig ist dass denn? Bin gerade richtig erschrocken. Nicht schon wieder. Robert komm gut über die Regenbogenbrücke. 😥

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