Max Beiträge

Max trödelt

Nachdem Else und Max sich getrennt hatten, kommt Max nur noch langsam voran. Er legt täglich so um die 150 Kilometer zurück. Max überflog die Karpaten  am Dienstag (19. Aug.), einen Tag später als Else. Am 20. August landete er bei Michalovce in der Slowakei. Dort machte er erst einmal auf einer Mülldeponie Pause. Heute Morgen war er immer noch dort.

Else und Max sind gestartet

Obwohl ihre Nester gut 7,5 Kilometer von einander entfernt liegen, haben sich Max und Else fast zeitgleich Samstagfrüh (16. Aug.) auf den Herbstzug gemacht. Bis zum Abend hatten sie mehr als 400 Kilometer zurückgelegt. Sie verbrachten die Nacht an einem Waldrand östlich von Beeskow nahe Eisenhüttenstadt. Am nächsten Vormittag setzten sie zunächst ihre Reise noch ein Stück gemeinsam fort. Nachdem sich sich getrennt hatten zog Max bis Brieg, 35 Kilometer südöstlich von Breslau. Else flog noch ein gutes Stück weiter bis zu einem Gehöft, 30 Kilometer südlich von Kattowitz.

Der Aufbruch naht

In wenigen Tagen werden die erstenWeißstörche zum Zug in ihre Winterquartiere starten. Nach der langen Regenperiode ist wieder Sonne vorhergesagt. Für Störche ein ideales Wetter zum ziehen. Sie können sich in den warmen Aufwinden in die Höhe tragen lassen und so kraftsparend große Entfernungen zurücklegen.

Für die schleswig-holsteinischen Senderstörche geht damit eine erfolgreiche Brutsaison zu Ende. Else zog in Norderbrarup vier Junge erfolgreich auf. Max im benachbarten Schnarup-Thumby hatte drei Junge. Fritzi in Erfde und Eva in Tielen waren es zwei Jungvögel. Und auch Pauli in Hollingstedt (Dithmarschen) hatte mit vier Jungen einen sehr guten Bruterfolg. Außer bei Max wurden alle Jungvögel beringt. Vielleicht werden wir wieder von ihnen hören, wenn ihre Ringe irgendwo abgelesen werden.

Max am Ziel

Vorgestern Abend (31. März) hat Max sein Brutgebiet in Mohrkirch erreicht. Max hatte am 15. März den Bosporus überquert. Danach hat er die Route östlich des Karpatenbogens, über den Osten Rumäniens und der westlichen Ukraine, eingeschlagen. In Polen angekommen zog er Richtung Norden weiter. Er passierte Warschau am 25. März und erreichte zwei Tage später die Ostseeküste bei Koszalin. Dann musste Max die Küste entlang nach Westen ziehen, um sein Brutgebiet in der Landschaft Angeln zu erreichen. Noch am 30. März rastete er unweit von Kühlungsbarn in Mecklenburg-Vorpommern.

Max erreicht die Türkei

Max hatte die Halbinsel Sinai am 7. März erreicht. Nach zwei weiteren Tagesetappen landete er auf der Mülldeponie von Beer Scheva. Hier hielt sich zur gleichen Zeit auch Sportie auf. Am nächsten Morgen zog Max weiter nach Norden und verbrachte die nächste Nacht im Libanon rund 30 Kilometer östlich von Beirut. Am Abend des 11. März hatte er schon die Türkei erreicht.

Sportie zog ebenfalls am 10. März von Beer Scheva nach Norden. Er flog aber nur 130 Kilometer weit bis auf eine Mülldeponie im Westjordanland, die 15 Kilometer nördlich von Nablus liegt. Bis gestern (12. März) hielt er sich dort auf.

Max hat Ägypten erreicht

Am 28. Februar hatte Max die Überquerung der Sahara endlich geschafft und bei Kerma (Sudan) den Nil erreicht, um parallel zum Fluss nach Norden weiterzuziehen. Am 3. März landete er nahe des Assuanstausees südlich von Abu Simbel, um dort die Nacht zu verbringen. Vorgestern (5. März) nahm er Kurs auf den Golf von Suez.

Der Heimzug beginnt

Pauli (Marokko) und Max (Tschad)) sind offenbar zum Heimzug gestartet.

Pauli ist am Sonntag (9. Feb.) in Tétouan gestartet und hat die Straße von Gibraltar überquert. Wenige Kilometer nach der Meeresenge landete sie auf einer Mülldeponie nahe San Roque-La Linea. Seitdem hält sie sich dort auf.

Max war schon  am Samstag (8. Feb.) unweit des Lac Fitri gestartet und ist nach Nordosten geflogen. Die ersten Etappen hatten eine Länge von nur 90 bis 180 Kilometern. Die letzte Ortung von ihm stammt von Dienstag (11. Feb.) lag gut 170 Kilometer südlich des Ennedi-Gebirges an der Grenze zur Sahara.

Max weiterhin im Tschad

Von Max erhalten wir weiterhin regelmäßig Ortungen aus der Region südöstlich der tschadischen Hauptstadt N’Djamena. Im Dezember durchstreifte er ein Gebiet entlang eines trockenen Flusslaufs mit einer Länge von 140 Kilometern. Nach der Regenzeit dürfte der Flusslauf allerdings auch Wasser führen und die Savanne dürfte ergrünt sein.

Max ist nach Süden gezogen

Nach und nach kommt wieder Aktivität in das Zuggeschehen. Die überwinternden Weißstörche verlassen ihre ersten Rastgebiete und ziehen ein Stück weiter nach Süden. So auch Max. Er hat die Region nördlich des Lac Fitri verlassen und ist etwa 200 Kilometer nach Süden gezogen. Sein neues Rastgebiet liegt etwa 130 Kilometer südöstlich der tschadischen Hauptstadt N’Djamena und ist von zahlreichen trockenen Wasserläufen geprägt.

Max bleibt am Lac Fritri

Max hält sich jetzt mehr als einen Monat lang am Lac Fitri auf. Er durchstreift die Savanne nördlich des Sees. Dabei ist sein Aktionsradius über Tage nicht größer als 15 Kilometer. Das spricht für gute Futtergrundlagen.