Kai-Michael Thomsen Beiträge

Das Ziel erreicht

Fritzi hat gestern (17. Sept.) ihr Ziel für den Winter erreicht. Sie landete an der Kompostierungsanlage bei Naujac-sur-Mer im Medoc. Für den letzten Abschnitt des Herbstzuges brauchte sie noch drei kurze Tagesetappen.

Sonja hat den Tschad erreicht

Seit dem 5. September hatten wir keine Informationen von Sonja erhalten. Damals erreichte sie den Norden Israels. Am nächsten Abend landete sie in der Negev Wüste, um dort am Boden zu übernachten. Am folgenden Tag (6. September) hatte sie auf dem Sinai fast die Küste vom Golf von Suez erreicht. Ihr Schlafplatz lag nördlich von El Tor auf einem Bergrücken. Sonntag (7. Sept.) flog Sonja zunächt bis an die Südspitze der Sinai-Halbinsel und überquerte dann den Golf von Suez. Er ist an dieser Stelle mehr als 60 Kilometer breit. Sie zog bis zum Abend in die Nähe des Nil. Die nächste Nacht (8. Sept.) verbrachte nur wenige Kilometer nördlich von Abu Simbel, wo sie im seichten Wasser am Ufer des Assuanstausees schlief.

Nun lag die Nubische Wüste vor ihr, für die sie drei lange Tagesetappen brauchte. In diesem Abschnitt ihrer Reise hat sie keine Möglichkeit zu trinken oder Futter zu finden. Andererseits findet sie ideale Flugbedingungen mit Sonne und Thermik vor. So konnte sie täglich bis zu 470 Kilometer zurücklegen.  Am 12. September übernachtete sie im Sudan nahe der Grenze zum Tschad und hatte damit ihr erstes Rastgebiet erreicht. Für ihren Herbstzug von der deutsch polnischen Grenze bis in den Tschad brauchte sie 20 Tage.

Fritzi macht eine Pause

Fritzi hat in der Umgebung des Örtchens Adriers in der Region Nouvelle-Aquitaine eine Pause von drei Tagen eingelegt. Sie suchte offenbar auf einem Feld ausgiebig nach Nahrung. Wahrscheinlich wurde es gerade bearbeitet und bot ein reiches Futterangebot für Fritzi an. Gestern (15. Sept.) hat sie sich wieder auf den Weg gemacht.

Kurs auf Gibraltar

Pauli ist ohne einen längeren Zwischenstopp bei Madrid einzulegen, weitergezogen. Sie erreichte am Donnerstag (11. Sept.) die Deponie und Biomüll-Kompostierungsanlage bei Pinto. Die Nacht verbrachte sie auf den Gebäuden an der Mülldeponie bei Vaciamadrid wenige Kilometer nördlich. Nach kurzer Nahrungssuche auf der Mülldeponie ging es weiter Richtung Toledo, um sich dort wieder in der Umgebung von Müllentsorgungsanlagen einen Tag lang aufzuhalten. Eine Nacht verbrachte sie in einem Feuchtgebiet, die andere Nacht in den Bäumen am Ufer des Rio Tajo. Sonntag (14. Sept.) flog sie 280 Kilometer weiter nach Süden und landete an einem Waldgebiet westlich von Cordoba. Gibraltar ist nur noch 180 Kilometer entfernt.

Fritzi macht Kilometer

Fritzi scheint es eilig zu haben. In zwei Etappen von 230 und 280 Kilometern Länge hat sie Belgien hinter sich gelassen und befand sich Dienstag (9. Sept.) mitten in Frankreich. Sie wird in Kürze ihr altes Winterquartier erreichen.

Pauli erreicht Spanien

In zwei Tagesetappen erreichte Pauli am Montag (8. Sept.) die Pyrenäen. Sie übernachte nur wenige Kilometer südlich von Bayonne. Am nächsten Tag überquerte sie die Berge und erreichte Spanien. Bis zum Abend legte sie 250 Kilometer zurück und landetete am Embalse de Monteagudo, einem kleinen Stausee auf halber Strecke nach Madrid.

Max in Ägypten

Am 2. September  zog Max weiter zum Golf von Akaba ubnd erreichte die Sinai Halbinsel. Am Abend in einem Wadi nahe des Coloured Canyon, einem Wandergebiet auf dem Sinai. Am nächsten Tag überquerte er den Golf von Suez und erreichte Afrika. Am Abend hatte er insgesamt 340 Kilometer zurückgelegt. Dann ging es weiter Richtung Nil. Am Donnerstagmittag segelte er über der Niloase in der Nähe von Luxor.

Sonja in Israel

Am Freitag (5. Sept.) hatte Sonja Syrien hinter sich gelassen und wurde bei Bet Sche’an im Norden Israels geortet.

Das wurde langsam auch Zeit!

Am Freitag (5. Sept.) ist auch Fritzi zum Herbstzug in den Süden gestartet. Sie nutzte das sonnige Wetter und flog zunächst 80 Kilometer weit auf die niedersächsische Seite der Elben. Am nächsten Tag zog sie 240 Kiloimeter weit bis an die Grenze zu den Niederlanden. Gestern befand sie sich schon in Belgien.

Pauli bei Cognac

Nach fünf Tagen Pause bei Fontainebleau ist Pauli am Freitag (5. Sept.) wieder gestartet. Nach zwei Tagesetappen hatte sie gestern fast die Atlantikküste erreicht. Sie landetete abends nur wenige Kilometer nördlich der Stadt Cognac.