Robert hat den Sahel erreicht

Robert ist von einer Bewässerungsoase zur nächsten geflogen und hat auch so die Sahelzone im Sudan erreicht. Allerdings hat er dafür gut zwei Monate gebraucht. Ein ungewöhnlcihes Zugverhalten. Aufgrund der vielen Bewässerungsfelder, die in den letzten Jahren entlang des Nil entstanden sind, war diese Zugstategie erst möglich geworden. Sehen wir hier wie eine neue Zugstrategie beim Weißstorch entsteht?

Am Dienstag (6. Nov) ist Robert in ein traditionelles Bewässerungsgebiet geflogen, das südlich von Kharthum zwischen Weißen und Blauen Nil liegt. Aber seine Reise war hier immer noch nicht endgültig beendet, denn am nächsten Tag ging es noch ein Stück weiter nach Süden.

Kai-Michael Thomsen

Kai-Michael Thomsen

NABU-Storchenexperte

5 Kommentare

Martha Bürgler

08.11.2018, 20:32

Danke für die Erklärung, Kai-Michael ! Es ist ja nur durch die Sender möglich, ein solches Verhalten festzustellen ! Grüsse in jedem Fall, Martha

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Marianne

08.11.2018, 18:45

Wie sieht es eigentlich mit dem Pestizid-Einsatz auf diesen Bewässerungs - Feldern aus? Nicht dass die neue Strategie nur vordergründig interessant für die Störche ist?

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Kai-Michael Thomsen

Kai-Michael Thomsen

13.11.2018, 09:36

Hallo Marianne, wenn dort Getreide angebaut wird, wird es ähnlich wie in Deutschland einen Pestizideinsatz geben. Aber meistens wird auf diesen Feldern Heu für die chinesischen Milchkühe produziert. Da werden keine Pestizide eingesetzt. Gruß Kai

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Kai-Michael Thomsen

Kai-Michael Thomsen

08.11.2018, 16:32

Hallo Gudrun, bei unseren Störche ist es das erste Mal. Die Bewässerungsfelder scheint es noch nicht so lange zu geben. Gruß Kai

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Gudrun Hilgerloh

08.11.2018, 12:41

Diese Stop-and-go-Zugstrategie ifinde ich sehr interessant. Sonst versuchen die Gleitflieger wie Störche die Sahara schnell hinter sich zu bringen. Zeichnet sich so eine Zugstrategie dies Jahr zum ersten Mal und nur bei Robert ab?

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