Fritzi ist umgezogen

Am Donnerstag (1. Okt.) hat Fritzi ihre Reise fortgesetzt. Sie ist von Kenitra gut 45 Kilometer nach Süden in die Gegend der marokanischen Hauptstadt Rabat geflogen. Auch hier sucht sie ihr Futter auf einer Mülldeponie. Daneben finden sich einige Ortungen entlang des Flusses Bou Regreg, der bei Rabat in den Atlantik mündet. Ihr Schlafplatz liegt gut 11 Kilometer entfernt in Rabat an einem Sportstadion.

Wie in Spanien sind auch in Marokko die Mülldeponien bevorzugte Nahrungsquellen. Die Störche fressen vor allem organische Abfälle, wie Lebensmittel. Dabei kann es allerdings auch vorkommen, dass die Störche gefährliche, und verwertbare Nahrung aufnehmen. Dennoch haben Mülldeponien für Störche viel mehr Vorteile als Nachteile. Hier können sie ohne großen Energieaufwand satt werden. Störche, die in den afrikanischen Savannen überwintern, müssen dagegen auf der Suche nach Beute täglich weite Strecken zurücklegen.

Kai-Michael Thomsen

Kai-Michael Thomsen

NABU-Storchenexperte

3 Kommentare

Kämper Florentine

08.10.2020, 08:09

Richtig cool das man sehen kann wo sich die Störche gerade aufhalten 🦢😂

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jens v. bruun

05.10.2020, 20:55

schönes meldung

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sandra

05.10.2020, 12:34

from the map, fred and leo have also moved: no news from them?

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