Die Brutsaison bei den Senderstörchen

Nach langer Pause möchte ich kurz über das Brutgeschäft bei unseren Senderstörchen berichten. Der Sommer war bei uns in Schleswig-Holstein bisher trocken und sonnig. Trotzdem haben unsere Störche genug Futter gefunden und lange Regenperioden, bei denen die Jungen umkommen können, sind ausgeblieben. So sind viele Küken groß geworden.

Bei Robert und Lilly wurden drei Junge groß, bei Michael, Arthur und Adele jeweils zwei Junge. Gustav und seine neue Partnerin waren noch um den 15. Mai mit der Brut angefangen. Sie hörten aber nach ein paar Wochen wieder auf zu brüten, so dass die beiden in diesem Jahr ohne Nachwuchs blieben.

Die Jungstörche haben zwischenzeitlich einen Ring bekommen und trainieren das Fliegen. Bald verlassen sie ihr Nest.

Kai-Michael Thomsen

Kai-Michael Thomsen

NABU-Storchenexperte

11 Kommentare

Vilma Link-Kämpf

16.07.2018, 11:36

Ja, wunderbar, dass dieses Jahr so erfolgreich für die Brut war. Bei uns in Lich gab es auch drei Junge. Nun verlassen sie uns ja schon bald wieder und wir können einige von ihnen wieder begleiten und ihnen alles Gute wünschen.

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Jürgen Müller-Tischer

12.07.2018, 22:08

Hall Kai-Michael. Na ja, genug Futter stimmt wohl nicht so ganz. Schau mal bei Jörg Heyna auf die Seite, ca. 20 Küken/Jungstörche sind tot. Wir haben selbst das Abwerfen von Tieren beoachtet. Ich glaube schon wegen Futtermangel. Wenn beide Altstörche noch sehr kleine Jst lange alleine auf dem Nest zurück lassen weil sie Futter suchen, ist das nicht normal. VG Jürgen Müller-Tischer

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Kai-Michael Thomsen

Kai-Michael Thomsen

16.07.2018, 09:20

Hallo Herr Müller-Tischer, ja, die Trockenheit hat auch zu Verlusten geführt, aber im Vergleich zu den Vorjahren, wo weitaus mehr Junge durch Unterkühlung eingegangen sind, ist die Situation in diesem Sommer besser. Auch wenn es grausam anmutet, das Herauswerfen der Jungen ist eine natürliche Reaktion der Altvögel, um sich dem knapperen Futterangegbot anzupassen. Der Weißstorch brütet auch in Nordafrika und in Spanien. Dort ist sommerliche Trockenheit normal. Gruß Kai

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Petra Spaarschuh, Gästehaus Village in Süderstapel

12.07.2018, 21:58

Hier in Stapel an der Eider, Ortsteil Süderstapel, fliegen die 3 Jungen bereits seit etwa einer Woche. Manchmal sieht das noch ein bisschen wackelig aus, aber sie sind sehr eifrig. Bei uns wurde zugefüttert, weil es wirklich extrem trocken war und die Storcheneltern offensichtlich nicht genug Futter fanden.

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Gudrun Schaa

12.07.2018, 17:29

Wunderbar 😊. Vielen Dank für den erfreulichen Bericht.

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Olivia

12.07.2018, 16:24

Das sind wirklich gute Nachrichten! Ich habe gehört, dass infolge des dürrebedingten knappen Nahrungsangebots Störchenpaare einige ihrer Küken aus dem Nest befördert haben. Zum Glück haben "unsere" Störchenküken dieses Schicksal nicht erlitten. Danke für den erfreulichen Brutbericht.

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Achim Schwitalla

12.07.2018, 15:08

Danke für die Info. Schön zu wissen, dass es den Störchen gut geht und sie Nahwuchs haben.

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jens v. bruun

12.07.2018, 13:24

danke schön für meldungen.

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Bärbel

12.07.2018, 13:17

Unsere 3 Jungstörche im Nachbarort mußten zweimal notgefüttert werden, da durch die lang anhaltende Trockenheit kaum Nahrung zur Verfügung stand. Nun, jetzt sind sie groß geworden und werden den Horst bald verlassen. Die Flugmuskulatur wird schon kräftig trainiert. Wünschen wir allen Jungstörchen einen guten Start ins neue Leben.

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Renate Elisabeth Agné

12.07.2018, 13:04

Hallo! Ganz besonders freue ich ich auch über Bilder! Es sind so wunderbare Tiere, und fast alle haben jetzt auch Nachwuchs bekommen. Unser Storchenpaar in Schwarmstedt hat ebenfalls mit Erfolg 3 Jungstörche großgezogen. Ich wünsche allen Störchen, dass sie gesund bleiben und fit für die nächste weiter Reise! Renate A.

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Gabriele Scholz

12.07.2018, 13:03

Schön zu hören. Nun geht nächsten Monat der Zug in das Winterquartier los.

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