Lilly bereits über der Sahara

Lilly erreichte den Golf von Suez am Mittwoch (6. September) – einen Tag später als Arthur. Auch sie benötigte nur vier Tage, um von der Türkei hierher zu kommen.

Lilly nahm aber eine eher ungewöhnliche und beschwerliche Route über das Wasser nach Afrika. Sie übernachtete fast an der südöstlichen Spitze der Sinaihalbinsel bei Ras Mohamed. Hier schraubte sie sich am Donnerstagmorgen in die Höhe und flog mehr als 70 Kilometer über das Wasser. Auf halber Strecke konnte sie über der Wüsteninsel Shadwan wieder etwas an Höhe gewinnen und nach 1 Stunde und 30 Minuten Afrika erreichen. Auch Lilly schaffte es am gleichen Tag bis an den Nil. Am Samstag (9. September) hatte sie bereits den Assuanstausee hinter sich gelassen, bevor auch sie im Funkloch verschwandt.

Ich bin gespannt, ob sie auch in den Tschad fliegt oder im Sudan auftaucht.

Kai-Michael Thomsen

Kai-Michael Thomsen

NABU-Storchenexperte

1 Kommentar

Gabriele Scholz

11.09.2017, 15:56

Da bin ich auch gespannt

Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte bleibe höflich.
Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht und Pflichtfelder sind markiert.