Nisthilfen für den Waldkauz

Das Thema Nisthilfen beschäftigt ja sehr viele Webcam-Fans.

Deshalb ein paar Tipps:

  • Die Käuze wollen freien An- und Abflug, deshalb keine Äste o.ä. in der Nähe des Einflugs
  • Der Nistkasten sollte ca. 5-6 Meter hoch angebracht sein
  • Ein ruhiger Standort ist von Vorteil – Störungen und zu viel „Betrieb“ sollten rund um den Kasten nicht sein
  • Einzelbäume mit ca. 4 m Abstand zu anderen Bäumen kann man zusätzlich mit einem Katzengürtel gegen Marder sichern
  • Eine ca. 5 cm dicke Einstreu aus Rindenmulch beschleunigt die Annahme und verhindert ein Verrollen der Eier auf dem glatten Boden
  • Einen Bauplan für einen geräumigen Nistkasten und Bezugsadressen für Nisthilfen gibt es hier:
    http://www.lbv-kempten-oberallgaeu.de/ag-waldkauz.html

VIEL ERFOLG!!!

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Thomas Blodau

Thomas Blodau

LBV-Kreisgruppenvorsitzender Kempten

4 Kommentare

Dieter

06.03.2017, 16:49

Hallo zusammen :) Ich beobachten mit Spannung das Geschehen (schon im letzten Jahr bei den Turmfalken in Berlin). Nun, ich empfinde einfach, dass die "Berliner" Nistkästen wohl einen tollen Vorbau haben, aber der Platz für die Eiablage ziemlich eng ist. Sollten da 4 kleine Waldkauze mal etwas größer werden, wie soll da die Mama noch PLatz zum zerlegen der Beute und dem Füttern haben. Sehe ich dieses falsch? Herzliche Grüße Dieter

Lars Lachmann

Lars Lachmann

06.03.2017, 18:43

Hallo Dieter, schau mal in meine Antwort an Maria von heute früh (6.3., 9:57 Uhr). Es sollte schon ausreichend Platz sein, wie genau das dann in der Praxis aussieht, weiß ich auch nicht. Das können wir dann hoffentlich live im Internet verfolgen. Jetzt hoffen wir aber erst einmal, dass das Weibchen überhaupt so viele Eier legt.

Inke

28.02.2017, 18:31

Danke für die Tipps! Können die so genannten Ästlinge denn schon fliegen, dass sie beim Verlassen des Kastens Äste erreichen ? ... oder klettern die so wie der Waschbär?

Thomas Blodau

Thomas Blodau

01.03.2017, 07:44

Nein die Ästlinge können noch nicht fliegen. Sie arbeiten sich unter Einsatz von Krallen, Schnabel und Flügelschlagen rauhborkige Stämme nach oben. Die erste Landung nach Verlassen der Nisthilfe ist meist am Boden, falls keine dicken Ästen neben/unter dem Nistplatz sind.

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