Ihr heißer Draht zum Vogelexperten

Erstmals gab es zur „Stunde der Wintervögel“ die Möglichkeit, während der Aktionstage zwischen 5. und 7. Januar direkt mit den NABU-Vogelexperten in Kontakt zu treten. Vielen Dank für Ihre interessanten Fragen, die Sie unten zum Nachlesen finden:

Lars Lachmann, Eric Neuling und Marius Adrion - Fotografen: Scholl, Sevens und Maltry

Lars Lachmann (links), Eric Neuling (Mitte) und Marius Adrion (rechts) standen für Sie Rede und Antwort.

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96 Kommentare

Meike Becher-del Monaco

09.01.2018, 06:46

Hallo liebes NABU- Team, in den letzten zwei Tagen habe ich immer wieder mehrere Trupps von Kranichen in Richtung südwest ziehen sehen. Sie kamen aus nordöstlicher Richtung. Warum ziehen sie denn jetzt noch? Das ist mir sonst zu dieser Zeit noch nie aufgefallen. LG Meike

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Marius Adrion

Marius Adrion

07.01.2018, 16:18

Liebe Vogelfreunde, das war es mit der "Sprechstunde der Wintervögel" für heute. Ich wünsche euch weiterhin schöne Vogelbeobachtungen und alles Gute für 2018! Alle weitere Fragen werden ab morgen wieder gerne vom Fachinfoservice unter info@nabu.de beantwortet.

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Ulrike Frey

07.01.2018, 15:57

Noch eine Frage: Futter sollte nicht nass werden, d.h. vor Regen geschützt dargeboten werden. Auf ihrer Live-Web-Cam (sehr schön, ich bin ganz neidisch auf den regen Vogelbetrieb), scheinen Erdnuß-gefüllte Feeder ungeschützt aufgehängt zu sein. Wäre nicht ein Hinweis sinnvoll, dass Futter nicht nass werden darf? Die meisten Leute orientieren sich an solcherart Werbebildern und hängen Futterspender mitunter ungeschützt in den Regen.

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Katja Zerban-Ziegler

07.01.2018, 15:56

Hallo.! Wir möchten gern gemeinsam ein Rätsel lösen: in der vergangenen Nacht, sind, zum wiederholten Mal, 2 Meisenknödel vom Futterhäuschen verschwunden. Das ist jetzt zum dritten Mal innerhalb 1 Woche passiert. In dieser Nacht ist darüber hinaus auch die 1/2 Kokusnuß mit Fettfutter verschwunden. Die anderen, in Bäumen angebrachten Meisenknödel sind dabei nicht "abhanden" gekommen. Besagte Meisenknödel sind am Futterhaus mit stabilen Schraubhaken befestigt, unter einem Wetterdach vor Regen und Wind gut geschützt. Wir finden hinterher KEINE Spuren der Netze und auch die Nußschale bleibt verschwunden. Kleinere Tiere können kaum eine Kokusnuß wegtragen. Wir haben einen großen, naturnahen Garten in der Vulkaneifel. Neben zahlreichen Vogelarten kommen bei uns Eichhörnchen, sogar Mauswieselchen, Fuchs etc. In den Garten. Ratten haben wir bislang keine entdeckt, auch keine Spuren, Fraßschäden oder Kot. Wer könnte dafür in Frage kommen.??? Liebe Grüße senden Katja und Harald aus Schüller in der Eifel.

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Marius Adrion

Marius Adrion

07.01.2018, 16:11

Liebe Katja, das ist ein schwieriges Rätsel. Vielleicht war es ein Waschbär? Diese kleinen invasiven Pelztiere sind in Deutschland mittlerweile flächendeckend verbreitet und könnten sich auch an Vogelfutter bedienen. Sie sind mit ihren Vorderpfoten sehr geschickt. Abschließend kann man dieses Rätsel aber wahrscheinlich nur durch Beobachtung in der Nacht oder eine Wildkamera mit Selbstauslöser klären.

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K. Bertele

07.01.2018, 15:54

Sehr geehrter Herr Adrion, Jahr für Jahr hänge ich neben der üblichen Futtersäule (die gut angenommen wird) auch Fettfutter (Blöcke oder Zylinder) auf. Das Fettfutter wird nicht angenommen. Irgendwann hänge ich es ab, weil es zu lange hängt und ich die Sorge habe, dass es zu schimmeln beginnt. Gibt es etwas zu beachten bei dieser Futterform, dass es die Vögel annehmen?

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Marius Adrion

Marius Adrion

07.01.2018, 16:03

Die Qualität des Futters ist elementar, denn auch Vögel lassen "schlechtes" Futter links liegen. Besonders bei Fettfutter ist es wichtig, nur hochwertiges Futter aus dem Fachhandel zu kaufen, z.B. im www.NABU-Shop.de oder bei www.vivara.de . Es kann aber auch sein, dass es so wenige Vögel bei Ihnen in der Umgebung gibt, dass sich das Fettfutter nicht "herumgesprochen" hat.

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K. Bertele

07.01.2018, 16:09

Das Futter ist von Vivara und ansonsten sind tatsächlich relativ viele Vögel im Garten. An der Futtersäule benötige ich teilweise 5kg Futter/Woche - Erdnüsse und Sonnenblumenkerne. Ist es besser aufzuhören mit dem Fettfutter?

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Marius Adrion

Marius Adrion

07.01.2018, 16:14

Vielleicht ist es besser, das Fettfutter auszusetzen, wenn es tatsächlich nicht angenommen wird. Man kann es ja zu einem späteren Zeitpunkt noch ein Mal versuchen.

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Ulrike Frey

07.01.2018, 15:50

Beobachtungsstätte: Balkon, Altbau, zweiter Stock, ruhige Lage, ruhiger Hinterhof, Bäume ein paar Flügelschläge entfernt. Ganzjahresfütterung: Streufutter, Energiekuchen, Erdnüsse von Vivara. Erd-Hasel-Walnüsse, Rosinen in Bioqualität von Alnatura. Lebende Buffalos aus dem Zoo-Geschäft. Wasserschale, die täglich gereinigt wird. Alle Futterstellen, sowie Nistkasten liegen Regen-und Wind geschützt. Normalerweise herrscht an meinem Spezialitäten-Buffet Hochbetrieb. Ein-zwei Tage vor Weihnachten hat der Flugverkehr drastisch nachgelassen. Ist mir ein Rätsel, weshalb. Waren davor 6-8 Meisen gleichzeitig auf dem Balkon, sind augenblicklich nur meine beiden Blaumeisen-Nistkasten-Bewohner regelmäßig anzutreffen. Alle anderen bleiben aus, trotz des attraktiven Futterangebotes. Das selbe Bild zeigt sich auf einem großen Balkon in Gelnhausen. Auch Ganzjahresfütterung. Auch hier herrscht den Rest des Jahres ein Riesenbetrieb. Auch hier ist seit ein, zwei Tage vor Weihnachten kaum mehr was los. Wir sind restlos von den Thesen von Herrn Bertholt "Vögel füttern, aber richtig) überzeugt und haben auch wie bei ihm beschrieben, die Beobachtung gemacht, dass die Vögel in den Frühjahrs-und Sommermonaten drastisch mehr auf Futter angewiesen sind. Wir verstehen auch nicht, warum seitens des NABU immer wieder die These vertreten wird, dass Vogelfütterung erst bei geschlossener Schneedecke Sinn macht. Demnach könnte wir in Frankfurt gar nicht füttern. Viele Grüße

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Marius Adrion

Marius Adrion

07.01.2018, 16:00

Liebe Ulrike, der NABU empfiehlt grundsätzlich die Vogelfütterung als hervorragende Naturerlebnismöglichkeit und Umweltbildungsgelegenheit. Auch eine Ganzjahresfütterung von Vögeln bei Beachtung der im Sommer erhöhten hygienischen Vorsichtsmaßnahmen lehnt der NABU nicht ab. Er befürchtet dadurch auch keine negativen Auswirkungen auf die Vogelwelt. Allerdings lehnt der NABU es ab, die Vogelfütterung (von speziellen Fällen abgesehen) als praktischen Artenschutz anzusehen und die Fütterung als Lösung gegen den Schwund der Vogelwelt durchzuführen oder anzupreisen. Wirksamer Vogelschutz muss sich um die wirklich bedrohten Arten kümmern und an den wirklichen Ursachen, meist Lebensraumverlust, ansetzen. Mehr dazu können Sie z.B. hier lesen: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/06331.html . Ansonsten ist es im frühen Winter ganz typisch, dass die heimischen Kleinvögel sich in Gruppen zusammenschließen und gemeinsam umherfliegen. Das führt dazu, dass sie die angestammten Plätze verlassen und anderswo auftauchen. Somit ist die Beobachtung nicht besonders außergewöhnlich.

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Susanne

07.01.2018, 15:43

Hallo Herr Adrion, vielen Dank für diesen interessanten Blog. Ich habe noch eine Frage: Warum ist der NABU eigentlich gegen die Ganzjahresfütterung? Ich habe im letzten Jahr von Oktober bis Mai/Juni gefüttert. Im Frühjahr, wenn die meisten Gartenbesitzer das Füttern einstellen, hatte ich die meisten Vögel. Ich habe z.B. Meisenknödel mit Insekten gekauft und konnte beobachten, dass die Meisen Stücke herauspicken und ihre Jungen damit fütterten, die auf dem Zaun saßen und darauf warteten. Als die Jungen größer wurden, haben sowohl Meisen als auch Spatzen ihrem Nachwuchs gezeigt, wie man von dem Futter frißt. Auch die Eichhörnchen hatten Nachwuchs und haben die Futterstellen bedrängt. Zum Teil habe ich die Eichhörnchen nur gefüttert, damit sie vom Vogelfutter wegbleiben. Im Mai/Juni habe ich dann panikartig das Füttern eingestellt, weil ich tagsüber eine Ratte an der Futterstelle gesehen habe. Das tut mir heute noch leid, weil ich meine ganze "Kundschaft", vor allem die bedrohten Spatzen, damit im Stich gelassen habe. In diesem Jahr möchte ich unbedingt ganzjährig durchfüttern. Ich bin überzeugt, dass das der Vogelpopulation gut tut. Warum ist der NABU gegen die Ganzjahresfütterung?

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Marius Adrion

Marius Adrion

07.01.2018, 15:54

Liebe Susanne, der NABU ist keineswegs gegen die Ganzjahresfütterung. Der NABU empfiehlt grundsätzlich die Vogelfütterung als hervorragende Naturerlebnismöglichkeit und Umweltbildungsgelegenheit. Auch eine Ganzjahresfütterung von Vögeln bei Beachtung der im Sommer erhöhten hygienischen Vorsichtsmaßnahmen lehnt der NABU nicht ab. Er befürchtet dadurch auch keine negativen Auswirkungen auf die Vogelwelt. Allerdings lehnt der NABU es ab, die Vogelfütterung (von speziellen Fällen abgesehen) als praktischen Artenschutz anzusehen und die Fütterung als Lösung gegen den Schwund der Vogelwelt durchzuführen oder anzupreisen. Wirksamer Vogelschutz muss sich um die wirklich bedrohten Arten kümmern und an den wirklichen Ursachen, meist Lebensraumverlust, ansetzen. Mehr dazu können Sie z.B. hier lesen: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/06331.html

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Ulrike Frey

07.01.2018, 16:02

Lieber Herr Adrion, das sind zwei unterschiedliche Dinge. Dennoch kann man mit der Ganzjahresfütterung die Vögel deutlich unterstützen, gerade bei schwindendem Nahrungsangebot in unserer Kultutlandschaft.

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Marius Adrion

Marius Adrion

07.01.2018, 16:08

Liebe Frau Frey, das kann man so sehen wie Sie es tun. Tatsächlich hängen aber alle Teile des ganzen Ökosystems untrennbar zusammen. Und ohne Lebensraum hilft auch das künstlich dargebotene Futter nicht.

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Susanne

07.01.2018, 16:19

Lieber Marius, selbstverständlich wäre das alles nicht nötig, wenn wir noch eine intakte Natur hätten. Und selbstverständlich sollten wir alle dafür sorgen, dass die Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten bzw. wiederhergestellt werden. Ich weiß die Arbeit des NABU in der Richtung sehr, sehr zu schätzen. Aber rein wegen des "Naturerlebnisses und zur Umweltbildung" Vögel zu füttern, scheint mir doch ein ziemlich egoistischer Grund zu sein. Das hört sich so an, als ob ich mir zu meinem persönlichen Vergnügen einen Live-Naturfilm gönne.

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Waltraud Koebe

07.01.2018, 15:37

Hallo Marius (ich duze mal), ich hätte auch gerne im Garten meiner Eltern (Innenstadt, ca. 1000qm) Vögel gezählt, da dort durch Fütterung, Wasser, Nistmöglichkeiten bislang reges Vogelleben herrschte. Leider mussten wir jetzt wegen Sturmschäden (Schiefstand, Krone abgebrochen) 7 Fichten von ca. 60 Jahren u. 23m Höhe fällen lassen. Auf dem Garagenhof davor steht nun nur noch eine 100jährige Rosskastanie u. eine Birke als hohe Bäume. Die Fichten haben bislang - meist wohl zum Übernachten - vieler Vögel gedient (Elstern, Ringeltauben, Eichelhäher, Rabenkrähen), doch wir hatten dort auch Zaunkönig, Blaumeise, Kohlmeise, Amsel, Rotschwanz, die gebrütet haben u. Buntspecht, Sperling, Braunelle, Schwanzmeise, Kleiber, Grünfink u. Seidenschwanz, die vorbeigeschaut haben. Nach der Baumfällung sind nur noch der Zaunkönig u. 2 mutige Blaumeisen zu sehen. Wir haben 2 Stämme der Fichten 2m hoch stehen lassen können - dort sollen wieder die dort von den Bäumen entfernten Nistkästen angebracht werden, doch da nun die Fichtenäste fehlen, ist ausreichende Beschattung nicht mehr gegeben. Ist es eine gute Idee, die Stämme z.B. mit Clematis zu beranken? Die restlichen 4 Nistkästen konnten an ihrem bisherigen Ort hängen bleiben, wenn die Vögel den Schreck überwunden haben, hoffen wir, dass sie wieder in Efeu, Vogelkirsche, Holzstapel, Buxbaum u. Co. einziehen. Die Nachbarschaft wird die "Krachmacher" (Eichelhäher, Ringeltaube, Elster...) wohl auch nicht unbedingt vermissen... Wenn keine Clematis passt, was würdest du mit den Stämmen machen??? Danke im voraus, Walli

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Marius Adrion

Marius Adrion

07.01.2018, 15:46

Liebe Walli, diese Sturmschäden sind sicherlich erst mal ein Schock für die Vögel, aber in der Natur ist Veränderung das einzig Beständige. Somit werden deine gefiederten Mitbewohner sich schnell wieder an die neue Situation gewöhnen. Der Sturm wäre eine gute Gelegenheit, mehr heimische Sträucher zu pflanzen. Damit ließen sich die 2 Meter Stämme gut kaschieren. Tipps dazu gibts hier: https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/naturschutz-im-garten/voegel/index.html

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Waltraud Koebe

07.01.2018, 16:09

Lieber Marius, danke für deine promte Antwort. Mit Sträuchern ist das an den Standorten dort so eine Sache, aber da bleibe ich dran. Vielleicht hilft erstmal für dieses Jahr ein zu befestigendes Büschel mit den von der Fällung noch vorhandenen Fichtenzweigen, die etwas Schatten spenden könnten? Dann muss ich erstmal die vom Grünflächenamt Hannover geforderte Ersatzbepflanzung leisten (Ich hoffe, dass sie sich auf 4 Apfelbäume einlassen, da auf der Liste auch Eiche, Weide; Buche usw. stehen, die ich aber auf keinen Fall dort pflanzen möchte). Lieben Dank u. noch einen schönen Sonntag, Walli

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Berit

07.01.2018, 15:20

Hallo, ich bin eben von meiner Vogelzähl-Runde heim und war sehr erstaunt über drei schneeweiße Vögel in der Größe von Reihern. Beim nachlesen kam ich drauf, dass es Silbereiher sein könnten ... ist das wahrscheinlich in Nordbayern? Danke und liebe Grüße

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Marius Adrion

Marius Adrion

07.01.2018, 15:32

Liebe Berit, ja es ist sehr wahrscheinlich, dass die beschriebenen Vögel Silberreiher sind. Silberreiher sind mittlerweile häufige Überwinterer in den geeigneten Lebensräumen, vor allem auf Wiesen und Weiden und in der Nähe von Flüssen. Mehr dazu in diesen Artikeln: https://www.lbv.de/news/details/silberreiher-ist-in-bayern-ein-hingucker und https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/vogelkunde/vogelportraets/11873.html

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Ursula Dittmer

07.01.2018, 15:13

Hallo, Herr Adrion, sehr informativ, dieser Blog. Vielen Dank an dieser Stelle an Sie und die Kollegen der vergangenen Tage. Viele meiner Fragen wurden bereits an den letzten Tagen beantwortet. Eine Frage habe ich allerdings noch. Seit Herbst beobachte ich an der Futterstelle kleine Vögel, die ich nicht bestimmen kann. Von der Größe und dem Gesang her sind es Blaumeisen. Sehen eigentlich auch wie solche aus. Mit dem einzigen Unterschied, dass das Blau fehlt, und stattdessen durch Hell- bis Dunkelgrau ersetzt wird. Sind das vielleicht Jungvögel? Ich habe jedoch in meinen Bestimmungsbüchern und auch im Netz keinen Hinweis darauf gefunden, dass Blaumeisen erst allmählich die blaue Farbe entwickeln. Können Sie mir da helfen?

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Marius Adrion

Marius Adrion

07.01.2018, 15:25

Liebe Ursula, es freut mich, dass wir die meisten Fragen beantworten konnten. Diese Meisen könnten tatsächlich Blaumeisen sein, vielleicht solche, die erst im letzten Jahr geschlüpft sind und vielleicht Weibchen. Bei den weiblichen Blaumeisen ist die Blaufärbung nämlich weniger intensiv als bei den Männchen und damit eigentlich das einzige Merkmal, an dem man die Geschlechter dieser Art unterscheiden kann.

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Ursula Dittmer

07.01.2018, 15:42

Danke für die Antwort, Marius. Vielleicht habe ich früher schon "graue Blaumeisen" gesehen und sie sind mir nur nie aufgefallen? Meine Gedanken hierzu: in diesem Sommer hatten wir auffällig viele Brutpaare im Garten. Sowohl Blau- als auch Kohlmeisen haben 2 - 3x gebrütet, vielleicht, um das Defizit des letzten Jahres aufzuholen? ;-) Wenn es also Jungvögel des letzten Sommers sind, würde das erklären, dass nun mehr "Graumeisen", als Blaumeisen da sind.

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