{"id":6929,"date":"2022-08-25T17:32:32","date_gmt":"2022-08-25T15:32:32","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nabu.de\/trischen\/?p=6929"},"modified":"2022-08-25T23:38:48","modified_gmt":"2022-08-25T21:38:48","slug":"wo-sind-all-die-blumen-hin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nabu.de\/trischen\/wo-sind-all-die-blumen-hin\/","title":{"rendered":"Wo sind all die Blumen hin?"},"content":{"rendered":"<p>Und jetzt ist Sp\u00e4tsommer. Diesen Satz hier stehen zu sehen \u00fcberrascht mich selbst. Denn diese Jahreszeit kommt nicht mit wilden St\u00fcrmen oder krachendem Eis \u00fcbers Land. Es stehen auch nicht, wie \u00fcber Nacht aus einem Farbeimer versch\u00fcttet, frisches Gr\u00fcn, Wei\u00df und Violett in der Landschaft, wie manchmal an einem M\u00e4rz- oder Aprilmorgen. Und der erste Schnee, der das Gef\u00fchl von einem Tag auf den anderen auf \u201eWinter\u201c umstellt, f\u00e4llt auch nicht. Nein, der Sp\u00e4tsommer sickert ganz langsam in die Landschaft ein. \u00dcber Tage und Tage durchwirkt er die Pflanzen, legt sich Schicht f\u00fcr Schicht auf die spiegelnden Wattfl\u00e4chen und erscheint schlie\u00dflich auch in einer ganz langsamen Verschiebung der Blaut\u00f6ne des Himmels. Die Salzwiese wirkt an manchen Stellen wie ein goldgelbes, erntereifes Feld. \u00c4hren pendeln schwer im Wind, dazwischen taumeln mit dem Ostwind herangewehte Admirale und Tagpfauenaugen. Der Boden hat die Sonne der letzten Wochen aufgesaugt und gespeichert wie ein W\u00e4rmereservoir. Wenn ich nach Sonnenuntergang noch einmal den Weg zum Strand gehe, sinken die F\u00fc\u00dfe in warmen Sand, aus dem die Hitze der letzten Wochen jeden Tropfen Wasser gesaugt hat. Ganz fein rieseln die K\u00f6rner zwischen die Zehen und schmeicheln der Haut. Und das Meer scheint selbst das Licht zu speichern: In der Dunkelheit blinkt es geheimnisvoll gr\u00fcnlich im leisen Wellengang. Die Schritte im Wasser hinterlassen eine Spur glimmernder Funken. Meeresleuchten! Es sind winzige Gei\u00dfeltierchen, in denen bei Ber\u00fchrung eine chemische Reaktion abl\u00e4uft, die sich in Licht entl\u00e4dt. Es wirkt eher, als h\u00e4tten sich einige Funken Licht im Meer verirrt und w\u00fcrden nun wieder herausfinden wollen.<\/p>\n<p>Sie sp\u00fcren es vielleicht in meinen Worten: Mit dem ausklingenden Sommer passiert auch mit mir etwas. Ich habe mich ver\u00e4ndert, genau wie die Salzwiese: Die Haut ist so braun wie seit etlichen Jahren nicht mehr, die Haare darauf golden. Durch Wind und Salz und Licht ausgebleicht, kann ich mir meine grauen Haare nun wieder als blond verkaufen. Und das ist nat\u00fcrlich nur die H\u00fclle. Der Gang der Jahreszeit l\u00e4sst mich auch innerlich nicht unber\u00fchrt. Wie naiv ist die Annahme, dass die Kr\u00e4fte, die eine ganze Insel formen, nicht auch einen Menschen pr\u00e4gen sollten! Aber die Sandb\u00e4nke und Priele der Seele sind eben nicht besonders gut zug\u00e4nglich. Schutzzone 1 gewisserma\u00dfen, hier hat nur einer Zutritt (und der bin in diesem Fall ich).<\/p>\n<p>Und deshalb erz\u00e4hle ich Ihnen nun von einigen nachdenklich stimmenden Strandfunden: Patronenh\u00fclsen. Keine Sorge, es sind nur <em>H\u00fclsen<\/em>. Manchmal findet man eine am Strand. Gef\u00e4hrlicheres liegt zuhauf im Meer, Nord- und Ostsee sind immer noch voller Mordinstrumente. Die Kriege der Menschheit erstrecken sich leider weit \u00fcber ihr offizielles Ende hinaus. Das ist gef\u00e4hrlich f\u00fcr Menschen \u2013 jeder kennt ja die schrecklichen Bilder von Landminenopfern. Aber auch Seeminen haben schon manchen Kutterkapit\u00e4n das Leben gekostet! Doch auch f\u00fcr die Natur ist es nat\u00fcrlich Mist, wenn tonnenweiser explosiver und giftiger Sprengstoff ganze Lebensr\u00e4ume verseucht, der langsam seinen Weg durch rostendes Metall findet. Wir kriegen normalerweise nicht viel davon mit. Aber jetzt liegen sie hier vor mir: Drei Patronenh\u00fclsen. Kein Schrot f\u00fcr die G\u00e4nsejagd. Es sind MG-Patronen. Die Jahresstempel sind 1943, 1943 und 1944. Vielleicht aus einem Flugabwehrgesch\u00fctz, vielleicht aus einem Flugzeug. Ich wei\u00df nicht, ob sie abgefeuert wurden oder ob Ladung und Projektil von der Nordsee herausgel\u00f6st sind. Ist Ihnen jemand zum Opfer gefallen? Wurden sie mit der Absicht, einen Menschen zu t\u00f6ten, abgefeuert? Ich muss wohl davon ausgehen. Und auch wenn ich nat\u00fcrlich wei\u00df, dass genau das vielmillionenfach passiert ist, ist die Unmittelbarkeit in der dieser vergangene Moment hier vor mir liegt, doch irgendwie w\u00fcrgend. Dass der Raum, in dem ich mich aufhalte, nicht nur Natur- sondern auch Menschengeschichte atmet, wird leider nicht nur durch die zahlreichen Ziegelsteine des alten Luisenhofes hier am Strand, sondern auch durch solche unappetitlichen Funde belegt.<\/p>\n<p>Irgendwie ist es ja etwas kitschig, aber ich muss an das bekannte Antikriegslied von Pete Seeger denken: \u201e Where have all the flowes gone?\u201c Ich hebe die H\u00fclsen also auf und stecke ein paar gelbe Distelk\u00f6pfe hinein. Mit ein paar Tropfen Wasser sind die Mordinstrumente zur Blumenvase umfunktioniert, wenn auch zu sp\u00e4t.<\/p>\n<p>Mittags sitze ich auf der Bank in der Sonne. Pl\u00f6tzlich ert\u00f6nt ein Ger\u00e4usch in der Luft, das mich polternd aufspringen l\u00e4sst \u2013 meine H\u00e4nde suchen nach dem Fernglas, w\u00e4hrend ich bereits um die H\u00fctte herumlaufe und versuche, den schwarzen Punkt, der am Himmel auf mich zurast, zu fixieren. Und dann ist sie schon \u00fcber mir: \u201eQUOORRK\u201c! Eine Raubseeschwalbe! So wie ich auf der H\u00fctte poltere, poltert sie durch die Luft, f\u00fcr eine Seeschwalbe ist der Vogel ein ziemlicher Brecher, und der riesige Schnabel sieht so aus, als h\u00e4tte man einem Schneemann eine M\u00f6hre ins Gesicht gesteckt. Ich wei\u00df nicht, was der seltene Gast aus dem Ostseeraum hier suchte; nach kaum zwei Minuten war der Vogel gen West verschwunden. Aber die Begegnung hinterl\u00e4sst in mir ein Gef\u00fchl tiefer Dankbarkeit. Ich bin so froh, nach Seeschwalben Ausschau halten zu d\u00fcrfen. In der Luft die Sch\u00f6nheit und nicht den Tod wittern zu m\u00fcssen. Ich denke an die Menschen, fr\u00fcher und heute, denen es anders geht. Und wenn auch der Halliglfieder nun verbl\u00fcht ist &#8211; mit jeder Pore von K\u00f6rper und Geist sauge ich das Leben in mich auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-attachment-id=\"6928\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/trischen\/wo-sind-all-die-blumen-hin\/blumenhuelsenklein\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/trischen\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2022\/08\/Blumenh\u00fclsenklein.jpg\" data-orig-size=\"1000,759\" data-comments-opened=\"0\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;6.3&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon EOS 7D Mark II&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1661433941&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;17&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;800&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0003125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Blumenh\u00fclsenklein\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/trischen\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2022\/08\/Blumenh\u00fclsenklein-300x228.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/trischen\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2022\/08\/Blumenh\u00fclsenklein-1000x759.jpg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-6928 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/trischen\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2022\/08\/Blumenh\u00fclsenklein.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"759\" \/><\/p>\n<!-- Begin Yuzo --><div class='yuzo_related_post style-1'  data-version='5.12.74'><!-- without result --><div class='yuzo_clearfixed yuzo__title yuzo__title'><h3>Related Post<\/h3><\/div>\n\t\t\t\t\t\t  <div class=\"relatedthumb \" style=\"width:145px;float:left;overflow:hidden;\">  \n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  <a  href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/trischen\/erster-durchgang-der-brutvogelkartierung\/\"  >\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  <div class=\"yuzo-img-wrap \" style=\"width: 145px;height:145px;\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"yuzo-img\" style=\"background:url('https:\/\/blogs.nabu.de\/trischen\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2016\/05\/BruVoKa_I-150x150.jpg') 50% 50% no-repeat;width: 145px;height:145px;margin-bottom: 5px;background-size: cover; 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