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Erstsichtung in dieser Saison – Einsiedlerkrebs

Gerne wird so von Vögeln auf Trischen berichtet, die das erste Mal in der jeweiligen Saison, oder vielleicht sogar das erste mal seit Beginn der Datenerhebung auf Trischen, entdeckt wurden – in Form von Erstsichtungsbeiträge. Doch neulich, bei der zweiten Runde Wattkartierung, (Ich berichtete hier Ende März von der ersten Runde) entdeckte ich den ersten Einsiedlerkrebs dieser Saison. Er ist weit verbreitet im Wattenmeer und stellt keine Besonderheit dar, aber weil es eben auch bei Krebsen saisonale Erstsichtungen gibt, soll dieser „Einsiedler“ doch hier einmal etwas näher vorgestellt werden. Hat er sich doch auf ganz besondere Art an den Lebensraum Wattenmeer angepasst und ist eben auf seine Weise ein besonderer Watt-Bewohner!

Wattkartierung 2019 – Hinein ins Getümmel!

Wattkartierungsausrüstung (Foto: A. de Walmont)

Der „Lebensraum auf den zweiten Blick“ wurde kartiert! Auf viele Menschen wirkt das Wattenmeer wie eine trostlose, schlickige Wüste. Das ist  es aber nicht!  Ganz im Gegenteil. Das Watt ist eines der biologisch produktivsten Ökosysteme. Hier wimmelt es nur so von Lebewesen!

Wattwelt

Die Weite des Watts; mancherorts wirkt sie bei Niedrigwasser unendlich und auf den ersten Blick unbelebt. Doch bei näherem Hinschauen offenbart sich einer der produktivsten Lebensräume der Erde mit unzähligen Lebewesen, die oft nur ein paar Millimeter groß sind.

Die erste Woche

Nun ist die erste Woche schon rum. So schnell kann’s gehen. Das Wetter meinte es doch noch gut mit mir. Nach der verregneten Ankunft war den Rest der Woche wunderschönstes Frühlingswetter mit strahlendem Sonnenschein angesagt.

Wattkartierung erfolgreich durchgeführt

Bei schönstem Sommerwetter konnte ich an den Tagen 15. und 16. August die Sommer-Wattkartierung machen. Jeweils ein paar Stunden vor Niedrigwasser begab ich mich ins Watt um das Transekt, das ich im April bereits beprobt hatte, erneut aufzusuchen. Dieses Mal war es deutlich leichter und angenehmer: Badehose  statt Wathose!

An beiden Tagen konnten alle vorgesehenen Punkte beprobt werden. Die Artengemeinschaft im  sandigen Westwatt ist eine ganz andere als in der deutlich schlickigeren Südost-Bucht. Während ich im Sandwatt vor allem Bäumchenröhrenwürmer (Lanice conchilega) fand, war die Südostbucht voll von Schlickkrebsen (Corophium spp).