{"id":663,"date":"2016-08-29T13:56:03","date_gmt":"2016-08-29T11:56:03","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nabu.de\/stoerche-auf-reisen\/?p=663"},"modified":"2016-08-30T16:31:25","modified_gmt":"2016-08-30T14:31:25","slug":"die-reise-geht-los","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nabu.de\/stoerche-auf-reisen\/die-reise-geht-los\/","title":{"rendered":"Die Reise geht los"},"content":{"rendered":"<p>Bei dem Wetter kann ein Wei\u00dfstorch im August nicht widerstehen. Den ganzen Tag lang strahlender Sonnenschein und W\u00e4rme \u2013 ideales Thermikwetter zum Ziehen. So haben sich die ersten drei Senderst\u00f6rche auf den Weg gemacht: Ronja und Nobby nach S\u00fcdwesten und Michael nach S\u00fcdosten. Gustav und Arthur sind noch geblieben. Kein Wunder, denn ihre Jungen sind erst vor kurzem fl\u00fcgge geworden.<\/p>\n<p>Den regelm\u00e4\u00dfigen Lesern unseres Blogs wird es aufgefallen sein: zwei neue Namen und einer fehlt. Wir haben zwei neue Senderst\u00f6rche, Arthur aus Looft im s\u00fcdwestlichen Schleswig-Holstein und Nobby aus Bergenhusen. Wir werden sie noch genauer vorstellen. Adele fehlt. Wir berichteten bereits \u2013 ihr Sender ist kaputt. Sie ist aber wohlauf und auch auf dem Weg nach S\u00fcden. Wir werden versuchen, sie im kommenden Jahr wieder zu fangen und den Sender zu wechseln.<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen allen unseren Lesern viel Spa\u00df bei der Storchenverfolgung und unseren St\u00f6rchen nat\u00fcrlich alles Gute!<\/p>\n<p>H\u00e4ufig wird die Frage gestellt, wie die Jungst\u00f6rche den Weg in die Winterquartiere finden, da sie doch vor ihren Eltern nach S\u00fcden ziehen. Die Frage, ob die Zugroute erlernt oder angeboren, ist hat schon sehr lange die Ornithologen interessiert. Dazu wurden schon in den 1930er Jahren Versuche gestartet, indem man Jungst\u00f6rche aus dem \u00f6stlichen Brutgebiet nach Westen verfrachtet hatte und sie beringt freigelassen hat. Diese Versuche ergaben keine eindeutigen Ergebnisse, so dass diese Experimente mit Hilfe der Satellitentelemetrie wiederholt wurden. Danach kann man festhalten, dass die Jungst\u00f6rchen die allgemeine Zugrichtung nach S\u00fcden angeboren ist, sie aber w\u00e4hrend des Zuges auf bereits erfahrene St\u00f6rche treffen, die sie in die jeweilige Richtung mitziehen.<\/p>\n<p>Auch aus unserem Projekt gibt es ein Beispiel, dass diese These unterst\u00fctzt. Im Jahr 2010 br\u00fcteten die beiden ostziehenden Senderst\u00f6rche Gustav und Anni in Pahlen erfolgreich Junge auf. Eines dieser beringten Jungen wurde im Jahr darauf in Spanien \u2013 also auf der Westroute \u2013 abgelesen.<\/p>\n<div id=\"attachment_681\" style=\"width: 910px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/blogs.nabu.de\/stoerche-auf-reisen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2016\/08\/20070512_T\u00fcrkei_Zug.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-681\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-681 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/stoerche-auf-reisen\/wp-content\/uploads\/sites\/4\/2016\/08\/20070512_T\u00fcrkei_Zug.jpg\" alt=\"Rastender Wei\u00dfstorchtrupp in der T\u00fcrkei (Foto: K.-M. Thomsen).\" width=\"900\" height=\"598\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-681\" class=\"wp-caption-text\">Rastender Wei\u00dfstorchtrupp in der T\u00fcrkei (Foto: K.-M. Thomsen).<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei dem Wetter kann ein Wei\u00dfstorch im August nicht widerstehen. 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