{"id":2285,"date":"2020-01-06T14:15:54","date_gmt":"2020-01-06T13:15:54","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nabu.de\/stoerche-auf-reisen\/?p=2285"},"modified":"2020-01-06T14:15:54","modified_gmt":"2020-01-06T13:15:54","slug":"die-senderstoerche-um-den-jahreswechsel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nabu.de\/stoerche-auf-reisen\/die-senderstoerche-um-den-jahreswechsel\/","title":{"rendered":"Die Senderst\u00f6rche um den Jahreswechsel"},"content":{"rendered":"<p>Bis zum Jahresende ist bei unseren Senderst\u00f6rchen einiges passiert. Von Arthur und Robert haben wir bis jetzt keine Informationen, was uns aber nicht beunruhigen soll. Roberts Sender hat ohnehin immer weniger Daten geliefert und d\u00fcrfte nur noch unter optimalen Bedingenungen senden. Und Arthur befindet sich wahrscheinlich im n\u00f6rdlichen Tschadseebecken, wo es kein Mobilfunknetz gibt.<\/p>\n<p>Es gibt jedoch eine traurige Nachricht zu vermelden. Von Michael haben wir seit dem 6. Dezember keine Informationen mehr und die letzten Positionsdaten belegen, das er wohl tot ist. Die letzten Ortungen kamen aus dem n\u00f6rdlichen Tschadseebecken, wo er allj\u00e4hrlich einen gro\u00dfen Teil des Winters verbrachte. Der letzte Ort ist ein Geb\u00fcsch in der N\u00e4he eine kleinen Siedlung. \u00dcber die Ursachen k\u00f6nnen wir nur spekulieren. Er war neben Gustav unser &#8222;dienst\u00e4ltester&#8220; Senderstorch, der uns seit mehr als neun Jahren viele interessante Daten lieferte. Wie alt er tats\u00e4chlich war, wissen wir allerdings nicht, der er wurde nicht als Nestling beringt.<\/p>\n<p>Gustav hatte Mitte Dezember die Region um Wad Madani wieder verlassen und ist wieder westlich des Wei\u00dfen Nil geflogen. Es ist die Region um die Stadt Umm Ruwaba. Die Stadt liegt an einem periodisch Wasser f\u00fchrenden Flusslauf mit Namen Khawar Abu Habi, der zum Wei\u00dfen Nil hin entw\u00e4ssert. Im Satellitenbild ist der Flusslauf gr\u00fcn und scharf von der n\u00f6rdlich liegenden Savanne abgegrenzt. Das Satellitenbild zeigt Felder und einige kleine Gew\u00e4sser. An diesen Gew\u00e4ssern hat Gustav sich gern w\u00e4hrend der Nacht aufgehalten. Im seichten Wasser ist er vor Feinden sicher. Diese Region ist seit vielen Jahren im Dezember und Januar das traditonelle \u00dcberwinterungsgebiet von Gustav.<\/p>\n<p>Leo hat sich seit Anfang Dezember westlich des Lac Fitri aufgehalten. Die flache Savannenlandschaft ist von vielen trockenen Flussl\u00e4ufen durchzogen. Hier und da finden sich seichte Wasserstellen.<\/p>\n<p>Elfi befindet sich weiterhin in der Region Dafur im Sudan. Zun\u00e4chst hielt sie sich in der Gegend um Nyala auf. Hier suchte sie ihre Nahrung vor wiegend auf den vielen Ackerfl\u00e4chen der Region. Aber auch hier finden sich flache Gew\u00e4sser, die von Elfi aufgesucht wurden, um die Nacht im flachen Wasser zu verbringen oder einfach zu trinken. Am 21. Dezember ist Elfi gut 120 Kilometer nach S\u00fcdwesten geflogen und h\u00e4lt sich seitdem in der mit B\u00e4umen bestandenen Savanne der Region auf.<\/p>\n<p>Hans Albert verbringt\u00a0 im Gegensatz zu den ostziehenden St\u00f6rchen in Afrika ohne gro\u00dfe Wanderungen bei Madrid den Winter. Zwei gro\u00dfe Aktivit\u00e4tszentren sind zu erkennen. Zum einen nat\u00fcrlich die M\u00fclldeponie,\u00a0 auf der er seine Nahrung finden und zum anderen die Kiesteiche von El Porcall, in deren flachen Wasser er die N\u00e4chte verbringt. Ab und dann sucht er die Wiesen am Fluss Manzanares oder die kreisrunden Bew\u00e4sserungsfelder s\u00fcd\u00f6stlich von Rivas-Vaciamadrid auf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis zum Jahresende ist bei unseren Senderst\u00f6rchen einiges passiert. Von Arthur und Robert haben wir bis jetzt keine Informationen, was uns aber nicht beunruhigen soll. 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