{"id":8653,"date":"2025-12-10T14:03:16","date_gmt":"2025-12-10T13:03:16","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/?p=8653"},"modified":"2025-12-11T10:50:20","modified_gmt":"2025-12-11T09:50:20","slug":"ausblick2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/ausblick2026\/","title":{"rendered":"Angriffe auf das Wiederherstellungsgesetz &#8211; Berechtigte Bedenken oder bewusste Irref\u00fchrung?"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_8654\" style=\"width: 1890px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-8654\" data-attachment-id=\"8654\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/ausblick2026\/jjmmdd-uferschnepfe-foto_-frank-derer-1880x1252\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/jjmmdd-Uferschnepfe-Foto_-Frank-Derer-1880x1252-1.jpg\" data-orig-size=\"1880,1252\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Uferschnepfe\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Copyright: NABU \/ Frank Derer &lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/jjmmdd-Uferschnepfe-Foto_-Frank-Derer-1880x1252-1-300x200.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/jjmmdd-Uferschnepfe-Foto_-Frank-Derer-1880x1252-1-1024x682.jpg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-8654\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/jjmmdd-Uferschnepfe-Foto_-Frank-Derer-1880x1252-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1880\" height=\"1252\" \/><p id=\"caption-attachment-8654\" class=\"wp-caption-text\">Copyright: NABU \/ Frank Derer<\/p><\/div>\n<p><strong>W\u00e4hrend Beh\u00f6rden und Beamte in ganz Europa engagiert an den ersten Wiederherstellungspl\u00e4nen arbeiten, m\u00f6chten einige wenige Politiker das neue Gesetz am liebsten wieder abschaffen. Welche Argumente benutzen sie daf\u00fcr und was steht uns 2026 bevor?<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3><strong>Fake News begleiten die Wiederherstellung der Natur<\/strong><\/h3>\n<p>Wer die Entstehung der EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO) von Anfang mitverfolgt hat, erinnert sich, dass sie schon in ihrer Br\u00fcsseler Kinderstube einem Trommelfeuer aus Falschbehauptungen ausgesetzt war. Gen\u00fctzt hatte es nichts. Bei der finalen Abstimmung im Europ\u00e4ischen Parlament verweigerten sich sogar <a href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/nrl-ep-trilog\/\">\u00fcber 20 Prozent der EVP-Abgeordneten<\/a> Manfred Webers Blockadehaltung (beziehungsweise seiner Vorgabe f\u00fcr die Antr\u00e4ge rechter Parteien zu stimmen, statt eigene einzubringen).<\/p>\n<p>Bei den anschlie\u00dfenden Diskussionen um die Ratsposition \u00d6sterreichs konnte man dann beobachten, wie in der dortigen nationalen Debatte alle l\u00e4ngst widerlegten <a href=\"https:\/\/www.wwf.at\/artikel\/eu-renaturierungsgesetz-im-faktencheck\/\">Falschbehauptungen erneut in die Schlacht gef\u00fchrt wurden<\/a>. Und abermals f\u00fchrte dies nur dazu, die Unterst\u00fctzer:innen der W-VO zu mobilisieren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/nrl\/\">Wir hatten gehofft<\/a>, uns solche Spielchen in Deutschland ersparen zu k\u00f6nnen, denn wie <a href=\"https:\/\/www.wwf.at\/neue-umfrage-ueber-80-prozent-fordern-zustimmung-oesterreichs-zum-eu-renaturierungsgesetz\/\">in \u00d6sterreich<\/a> steht <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/news\/2025\/10\/36631.html\">auch in Deutschland die gro\u00dfe Mehrheit der Bev\u00f6lkerung<\/a> hinter diesem \u201eGesetz zur Rettung der Natur\u201c. Stattdessen wollten wir auf das Finden von effizienten L\u00f6sungen f\u00fcr alle Beteiligten konzentrieren. Und w\u00e4hrend hunderte Beamte und Beamtinnen in Bundes- und Landesministerien engagiert und kompetent daran arbeiten, genau solche L\u00f6sungen zu finden, m\u00fcssen sie erleben, wie die Hausleitungen einiger Landesagrarministerien den Prozess sabotieren.<\/p>\n<h3><strong>Wo finden sich diese Forderungen und Falschbehauptungen<\/strong><\/h3>\n<p>Die gute Nachricht: Nur eine kleine Gruppe aus Waldbesitzenden und CDU-Landesagrarminister:innen fordert aktuell die Abschaffung dieses neuen Gesetzes zur Rettung der Natur. Konkret sind es die Agrarminister:innen aus Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th\u00fcringen. Zwei von ihnen (Hessen und Sachsen) sind gleichzeitig Umweltminister. In Bayern sind die Ministerien zwar getrennt, aber auch Umweltminister Glauber schie\u00dft hier quer.<br \/>\nDiese Minderheit \u2013 und das ist die schlechte Nachricht \u2013 ist allerdings sehr gut darin, sich Geh\u00f6r zu verschaffen. Hier eine kleine Historie:<\/p>\n<ul>\n<li>Auf der Fr\u00fchjahrs-Agrarministerkonferenz (<a href=\"https:\/\/www.agrarministerkonferenz.de\/documents\/endgueltiges-ergebnisprotokoll-amk-baden-baden_1744637431.pdf\">AMK, TOP 6<\/a>) forderten die CDU-Landesagrarminister:innen erstmals in einer Protokollerkl\u00e4rung die Abschaffung der W-VO (f\u00fcr einen Beschluss h\u00e4tte es die Einigkeit aller Bundesl\u00e4nder gebraucht)<\/li>\n<li>Mitte Juni forderten die CDU-Landesagrarminister:innen dann in zwei Briefen an die Europ\u00e4ische Kommission (GD Umwelt, GD Mare, GD Agri) und den Bundeslandwirtschaftsminister \u201e<em>die Verordnung zur Wiederherstellung der Natur in der n\u00e4chsten Omnibus-Verordnung vollst\u00e4ndig aufzuheben<\/em>\u201c.<\/li>\n<li>Ende Juni legten Waldbesitzende (AGDW), Familienbetriebe Land und Forst (FABLF) und Deutscher Bauernverband (DBV) in einem Brief an das Kanzleramt nach. Dieser stellt bisher den traurigen H\u00f6hepunkt bei Ausma\u00df und Absurdit\u00e4t der Falschbehauptungen dar.<\/li>\n<li>Auch auf der Herbst-AMK (<a href=\"https:\/\/www.agrarministerkonferenz.de\/documents\/endgueltiges-ergebnisprotokoll-amk-heidelberg-2025_1760207859.pdf\">TOP 11<\/a>) wurde erneut via Protokollerkl\u00e4rung die Abschaffung der W-VO gefordert, diesmal mit mehr \u201eArgumenten\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Die h\u00e4ufigsten Argumente und Narrative gegen die W-VO &#8211; ein paar Beispiele<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Irref\u00fchrend:<\/strong><\/span><br \/>\n\u201edie Ziele sind gut, aber die Ma\u00dfnahmen sind zu ambitioniert \/ die Verordnung ist nicht umsetzbar\u201c<br \/>\n<span style=\"color: #003366;\"><strong>Richtig ist:<\/strong><\/span><br \/>\ndass sich die Mitgliedsstaaten in der W-VO gemeinsame Ziele gegeben haben. Mit welchen Ma\u00dfnahmen die Ziele erreicht werden, entscheiden die Mitgliedsstaaten und in Deutschland vor allem die Bundesl\u00e4nder allerdings selbst! Dieses Leugnen der eigenen Handlungsspielr\u00e4ume und Verantwortung ist besonders h\u00e4ufig in der Landespolitik zu beobachten.<br \/>\nDie W-VO schl\u00e4gt lediglich eine nicht-abschlie\u00dfende Liste m\u00f6glicher Ma\u00dfnahmen (typology of measures) vor, welche beispielsweise auch \u201eden besseren Vollzug bestehender Gesetze\u201c oder \u201eSteueranreize\u201c einschlie\u00dft.<br \/>\nIm \u00dcbrigen finden sich die meisten Ziele der W-VO teils seit Jahrzehnten in den Strategien und Aktionspl\u00e4nen von Bund und L\u00e4ndern \u2013 in der Regel ohne, dass sie erreicht wurden (denn sonst h\u00e4tten wir ja nie ein Handeln auf EU-Ebene gebraucht).<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Falsch:<\/strong><\/span><br \/>\n\u201eDie WV-O schafft mehr B\u00fcrokratie und Berichtspflichten f\u00fcr Landnutzer:innen\u201c<br \/>\noder speziell aus dem Brief von AGDW, FABLF, DBV: \u201e<em>Schon die theoretische Erhebung dieser Daten [wie Brutvogelbest\u00e4nden oder Totholzmengen] w\u00fcrde eine Personaldichte erfordern, die weder in den Bundesl\u00e4ndern noch in den Kommunen gedeckt werden kann.\u201c<\/em><br \/>\n<span style=\"color: #003366;\"><strong>Richtig ist:<\/strong><\/span><br \/>\ndass es in der W-VO keine neuen Berichtspflichten auf Betriebsebene gibt \u2013 es sei denn Landesagrarminister m\u00f6chten solche zus\u00e4tzlichen Verpflichtungen einf\u00fchren. Feld- und Waldvogelindex sowie Totholzanteil werden in Deutschland seit fast 20 Jahren erhoben (nat\u00fcrlich auch nicht auf Betriebsebene).<br \/>\n<span style=\"color: #003366;\">Trotzdem<\/span> ist die Erstellung des ersten deutschen Wiederherstellungsplanes f\u00fcr Bund und L\u00e4nder nat\u00fcrlich ein Kraftakt, der auch erhebliche Ressourcen bindet. Dass teilweise so getan wird, als &#8218;<em>h\u00e4tte man in dieser Zeit nun wirklich und endlich mal die Natur so richtig wiederherstellen k\u00f6nnen, wenn doch nur keinen Wiederherstellungsplan schreiben m\u00fcsste<\/em>&#8218;, ist trotzdem Unsinn.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Irref\u00fchrend bis falsch<\/strong> (aus den Briefen der Agrarminister:innen):<br \/>\n<\/span><em>\u201eDie Vorgaben zu Umfang und Umsetzungszeit [der Wiederherstellung von entw\u00e4sserten Moorb\u00f6den] sind v\u00f6llig unrealistisch\u201c<br \/>\n<\/em><em>\u201eIn L\u00e4ndern mit kleinstrukturierten Besitzverh\u00e4ltnissen sind Flurneuordnungsverfahren Grundvoraussetzung f\u00fcr eine Wasserstandshebung. Sie dauern nicht selten 10 Jahre und l\u00e4nger.\u201c<br \/>\n<\/em><em>\u201eAckerfl\u00e4chen auf Moorb\u00f6den [haben] aktuelle Verkehrswerte von teilweise \u00fcber 100.000 Euro pro Hektar\u201c<br \/>\n<\/em><span style=\"color: #003366;\"><strong>Richtig ist:<br \/>\n<\/strong><span style=\"color: #333333;\">Bayern, Schleswig-Holstein und Baden-W\u00fcrttemberg haben sich bereits ambitioniertere Fl\u00e4chenziele gegeben (womit alle weiteren Einordnungen eigentlich hinf\u00e4llig sind, aber dennoch \u2026),<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\">bei der Wiederherstellung von Moorb\u00f6den z\u00e4hlt die W-VO allein den Ma\u00dfnahmenbeginn und nicht ihre Dauer.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #333333;\">Der <a href=\"https:\/\/www.situationsbericht.de\/3\/32-boden-und-pachtmarkt\">Situationsbericht des DBV<\/a> gibt f\u00fcr 2023 im Bundesdurchschnitt einen Kaufpreis von 33.400 Euro je Hektar f\u00fcr landwirtschaftliche Fl\u00e4chen an. Werte von 100.000 \u20ac\/ha finden sich eher bei Ackerland im Umkreis von M\u00fcnchen oder der Fehmarnbeltquerung. In jedem Fall w\u00fcrde man so teure Fl\u00e4chen wohl als letztes oder garnicht vern\u00e4ssen.<br \/>\n<span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #003366;\"><strong>Falsch bis irref\u00fchrend <\/strong>(h\u00e4ufig seitens AGDW, FABLF, DBV)<strong>:<\/strong><\/span><br \/>\nes sollen historische Nutzungsformen und Naturzust\u00e4nde wiederhergestellt werden und die Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur werden dabei nicht ber\u00fccksichtigt.<br \/>\n<span style=\"color: #003366;\"><strong>Richtig ist:<\/strong><\/span><br \/>\ndass die W-VO in Art. 4 und 5 den Ansatz der FFH-Richtlinie \u00fcbernimmt. Das hat nichts mit historischen Zust\u00e4nden zu tun, wie auch das <a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/aktuelles\/eu-nature-restoration-law-faktencheck-zur-verordnung-zur-wiederherstellung-der-natur\">BfN schon 2023 klargestellt hat<\/a>.<br \/>\nDer Klimawandel wird noch nur vereinzelt als <em>\u201e<\/em>pressure\u201c f\u00fcr die Lebensraumtypen berichtet und d\u00fcrfte eher der Tropfen sein, der das Fass aus Habitatzerschneidung und N\u00e4hrstoffeintrag zum \u00dcberlaufen bringt. Die Kommission hat dem Thema schon <a href=\"https:\/\/op.europa.eu\/en\/publication-detail\/-\/publication\/59c03f44-f672-4f61-bbf7-5422479cf6bb\">2013 eine Leitlinie<\/a> gewidmet. Noch davor machte die <a href=\"https:\/\/www.la-na.de\/documents\/thesenpapierprozent20klimawandelprozent20undprozent20naturschutz_1509646571.pdf\">LANA Vorschl\u00e4ge<\/a>. Dass diese Debatte gerade jetzt wieder gef\u00fchrt wird, hat also nichts mit dem Wunsch nach besonders modernem und dynamischem Naturschutz zu tun. Trotzdem widmet das BfN der Frage in weiser Vorraussicht ein neues F&amp;E-Vorhaben, dessen Ergebnisse wir abwarten sollten.<br \/>\nDie W-VO ber\u00fccksichtigt <span class=\"comments-comment-item__main-content feed-shared-main-content--comment t-14 t-black t-normal\" dir=\"ltr\"><span dir=\"ltr\">den Klimawandel jedenfalls gleich mehrfach, beispielsweise als Ausnahme vom Verschlechterungsverbot (u.a. Art. 4 (14-16), Art. 5 (11-13), Art. 12 (4b)), und durch die Vorgabe, dass <em>\u201e<\/em>voraussichtliche Ver\u00e4nderungen der Umweltbedingungen aufgrund des Klimawandels\u201c bei Umfang und Auswahl von Wiederherstellungsgebieten ber\u00fccksichtigt werden sollen (z.B. Art. 14 (2)). Die meisten Indikatoren sind dar\u00fcber hinaus sowieso flexibel genug (zum Beispiel Best\u00e4ubervielfalt, statt individueller Arten).<\/span><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Fake News, Irref\u00fchrung oder nur berechtigte Sorgen und andere Meinung?<\/strong><\/h3>\n<p>Nicht alles, was uns seitens des Naturschutzes nicht gef\u00e4llt, ist automatisch eine Falschbehauptung. Dass Begriffe wie \u201aErn\u00e4hrungssicherheit\u2018 und \u201aNachhaltigkeit\u2018 sehr unterschiedlich ausgelegt und verwendet werden, sollte in einer pluralistischen Gesellschaft niemanden verwundern. Und Diskussion \u00fcber die \u201eBelastung der betroffenen Landnutzer:innen\u201c muss man nicht nur aushalten, sondern sie sind wichtig, um effiziente und konfliktarme L\u00f6sungen zu finden. Auch Waldbesitzende haben dabei durchaus berechtigte Bedenken, die wir im NABU nachvollziehen k\u00f6nnen und die sich sicherlich ausr\u00e4umen lie\u00dfen. Ironischerweise verhindern aber die vielen Falschbehauptungen den genau daf\u00fcr n\u00f6tigen Diskurs.<\/p>\n<p>Aber wann wird die Grenze zur bewussten Irref\u00fchrung \u00fcberschritten? Ein gutes Beispiel ist die Frage zur Finanzierung der n\u00f6tigen Wiederherstellungsma\u00dfnahmen. F\u00fcr den Artikel 4 der Wiederherstellungsverordnung hat die <a href=\"https:\/\/www.la-na.de\/documents\/positionspapier-grobabschaetzung-kosten-art-4-w-vo-bis-2030_2_3_1751372529.pdf\">LANA eine Finanzbedarfssch\u00e4tzung<\/a> von 1,7 Milliarden pro herausgegeben, welche sofort in den zuvor erw\u00e4hnten Briefen aufgegriffen wurden \u2013 allerdings sehr unterschiedlich:<\/p>\n<p>CDU-Landesagrarminister:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eBereits jetzt zeichnet sich allein f\u00fcr Art. 4 der W-VO in Deutschland ein gesch\u00e4tzter Finanzbedarf von \u00fcber 1,7 Milliarden Euro pro Jahr ab. Dieser Bedarf \u00fcbersteigt bereits die zur Verf\u00fcgung stehenden Finanzmittel um ein Vielfaches und der tats\u00e4chliche Finanzbedarf f\u00fcr die Durchf\u00fchrung der W-VO wird diese Summe wegen des Finanzierungsbedarfs in Bezug auf die Land-, K\u00fcsten- und S\u00fc\u00dfwasser\u00f6kosysteme um ein Vielfaches \u00fcbersteigen.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Das Zitat der Minister:innen ist vor allem <strong>durch den fehlenden Kontext missverst\u00e4ndlich<\/strong>. So enth\u00e4lt der Finanzbedarf auch bereits bestehende Finanzmittel und entspricht nicht der trotzdem noch gro\u00dfen Finanzl\u00fccke. Auch ist diese Sch\u00e4tzung kaum neu, denn da der Art. 4 der W-VO auf FFH-Lebensraumtypen zielt, speist sich die Finanzbedarfssch\u00e4tzung vor allem aus dem entsprechenden <a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/prioritaerer-aktionsrahmen\">Priorit\u00e4ren Aktionsrahmen<\/a> und ist nur unwesentlich h\u00f6her. Zudem wollen wir die FFH-Richtlinie ja eigentlich sowieso und schon seit langem umsetzen?<\/p>\n<p>AGDW, FABLF, DBV:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Allein die B\u00fcrokratiekosten eines einzigen Artikels der Verordnung belaufen sich auf rund 1,7 Milliarden Euro \u2013 Mittel, die in zahlreichen sinnvollen Projekten besser investiert w\u00e4ren als in zus\u00e4tzliche B\u00fcrokratie.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Hier wird es nun schlicht bewusst falsch<\/strong>, denn die 1,7 Milliarden Euro enthalten vor allem F\u00f6rderung f\u00fcr Landnutzende und Projekte. Spannend dabei ist, dass man eine Berechnung deutscher Beh\u00f6rden nimmt, sie komplett entstellt und dann an eine Beh\u00f6rde (das Kanzleramt) schickt. Wie man so wenig Respekt vor der Arbeit deutscher Beh\u00f6rden im Kanzleramt bewertet, wissen wir nicht. Von der LANA gab es unterdessen keine Versuche, diese Umdeutung ihrer Arbeit wieder einzufangen und auch sonst verbreiteten sich diese Aussagen ungepr\u00fcft in Medien und Sozialen Netzwerken.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich m\u00fcssen aber weitere finanzielle Mittel bereitgestellt werden \u2013 auch aus dem EU-Haushalt und der Gemeinsamen Agrarpolitik. Trotzdem kommen EU-Gesetze aber selten vollfinanziert aus Br\u00fcssel. In der Regel geben sich die Mitgliedsstaaten durch EU-Recht Ziele, die sie dann auch gr\u00f6\u00dftenteils selbst finanzieren.<\/p>\n<h3><strong>Fazit \u2013 was erwartet uns beim deutschen Wiederherstellungsplan und wie umgehen mit Fake News?<\/strong><\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bundesumweltministerium.de\/themen\/naturschutz\/wiederherstellung-von-oekosystemen\/die-eu-verordnung-zur-wiederherstellung-der-natur\/nationaler-wiederherstellungsplan-fuer-die-natur-in-deutschland\">Anfang n\u00e4chsten Jahres findet die offizielle Beteiligung zur Rohversion des Entwurfes des deutschen Wiederherstellungsplan statt<\/a>. Das Dokument wird lang und enth\u00e4lt sowohl Bundes- und Landesma\u00dfnahmen. Damit bietet es viel Angriffsfl\u00e4che f\u00fcr erneute Verdrehungen. Das Fehlen der n\u00f6tigen Integrit\u00e4t vorrausgesetzt, mag es f\u00fcr manche Akteure verlockend sein hier erneut kleine Aspekte aus dem Kontext zu rei\u00dfen, zu verdrehen und zum Drama aufzubauschen.<\/p>\n<p>Und auch wenn die W-VO nicht mit dem aktuellen Umwelt-Omnibus \u00fcber die Vereinfachungsklippe in den Abgrund aus weniger Natur- und Umweltschutz st\u00fcrzt \u2013 die Legislaturen von Europaparlament und Bundesregierung haben erst begonnen. Es wird also weitere Angriffe geben. Werden wir dann seitens des Naturschutzes wieder damit besch\u00e4ftigt sein reaktiv und mit viel weniger Reichweite Fakten richtigzustellen? Und werden wir dadurch weniger Zeit f\u00fcr das Bewerben unserer eigenen Anspr\u00fcche und Vorschl\u00e4ge haben? Schauen wir einfach zu wie sich Falschbehauptungen verbreiten?<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission und auch viele Bundesl\u00e4nder haben Strategien und Leitlinien f\u00fcr den Umgang mit Fake News entwickelt. Ein h\u00e4ufiges Element dieser Initiativen ist, dass \u201e<em>Falschbehauptungen eine gesamtgesellschaftliche Antwort erfordern<\/em>\u201c. Journalist:innen m\u00fcssen kontextualisieren statt Falschbehauptungen als \u201eMeinung\u201c abzudrucken. Ministerien sollten sich \u00fcberlegen, ob sie Stakeholder, die sich einem Fakten-treuen Diskurs verweigern mit exklusiven Terminen und Pl\u00e4tzen auf Podiumdiskussionen belohnen. Bei all dem gilt es sich nicht zu sehr in den fachlichen Details der FakeNews selbst zu verlieren. Beispielsweise <a href=\"https:\/\/digital-strategy.ec.europa.eu\/en\/policies\/online-disinformation\">schreibt die Kommission sehr treffend<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDesinformation ist falscher oder irref\u00fchrender Inhalt, der mit der <strong>Absicht verbreitet wird, zu t\u00e4uschen oder wirtschaftliche bzw. politische Vorteile zu erlangen und der der \u00d6ffentlichkeit schaden kann.<\/strong>\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Motive und ihren gesellschaftlichen Flurschaden gilt es ins Licht der \u00d6ffentlichkeit zu r\u00fccken, denn wer Recht h\u00e4tte, m\u00fcsste nicht l\u00fcgen. Dies kann nicht alleine Aufgabe von Naturschutzverb\u00e4nden sein.<br \/>\nWichtig ist nun die W-VO auf ein breiteres Fundament zu stellen und sie so in Verwaltungen und den K\u00f6pfen der Menschen zu verankern. Vor allem aber muss sie schnell in der Landschaft Fu\u00df fassen, um zu beweisen, dass sie wirkt und dass man vor ihre keine Angst haben braucht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- Begin Yuzo --><div class='yuzo_related_post style-1'  data-version='5.12.74'><!-- without result --><div class='yuzo_clearfixed yuzo__title yuzo__title'><h3>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren<\/h3><\/div>\n\t\t\t\t\t\t  <div class=\"relatedthumb \" style=\"width:125px;float:left;overflow:hidden;\">  \n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  <a  href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/gemeinsame-agrarpolitik-was-bedeutet-das-eu-vereinfachungspaket-fuer-die-natur\/\"  >\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  <div class=\"yuzo-img-wrap \" style=\"width: 125px;height:90px;\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"yuzo-img\" style=\"background:url('https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/07\/20220921_123242-340x226.jpg') 50% 50% no-repeat;width: 125px;height:90px;margin-bottom: 5px;background-size: cover; 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Welche Argumente benutzen sie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":159,"featured_media":8654,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[1],"tags":[19,321,410,343,409],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/12\/jjmmdd-Uferschnepfe-Foto_-Frank-Derer-1880x1252-1.jpg","jetpack-related-posts":[{"id":8258,"url":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/100-tage-nrl\/","url_meta":{"origin":8653,"position":0},"title":"100 Tage EU-Wiederherstellungsgesetz &#8211; (An)Gespanntes warten auf die n\u00e4chsten Schritte","date":"11. Dezember 2024","format":"image","excerpt":"Die EU-Wiederherstellungsverordnung ist vor 115 Tagen in Kraft getreten. Die zwei Jahre, in denen Deutschland seinen nationalen Wiederherstellungsplan entwerfen soll, sind bereits 15% verstrichen. 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