{"id":8328,"date":"2025-03-04T13:17:49","date_gmt":"2025-03-04T12:17:49","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/?p=8328"},"modified":"2025-03-06T09:45:52","modified_gmt":"2025-03-06T08:45:52","slug":"so-stellt-sich-die-eu-die-zukunft-der-landwirtschaft-vor-kommt-die-natur-unter-die-raeder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/so-stellt-sich-die-eu-die-zukunft-der-landwirtschaft-vor-kommt-die-natur-unter-die-raeder\/","title":{"rendered":"So stellt sich die EU die Zukunft der Landwirtschaft vor \u2013 kommt die Natur unter die R\u00e4der?"},"content":{"rendered":"<p><img data-attachment-id=\"7028\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/ist-oeko-wirklich-besser\/nabu_agrar_blog_titel-e1633602782456-2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/02\/NABU_Agrar_Blog_Titel-e1633602782456-1-e1682346078496.jpg\" data-orig-size=\"750,150\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"NABU_Agrar_Blog_Titel-e1633602782456\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/02\/NABU_Agrar_Blog_Titel-e1633602782456-1-300x60.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/02\/NABU_Agrar_Blog_Titel-e1633602782456-1-e1682346078496.jpg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-7028\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/02\/NABU_Agrar_Blog_Titel-e1633602782456-1-e1682346078496.jpg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">In den letzten Wochen\u202fging es hei\u00df her in Br\u00fcssel. So wurde ein erster Aufschlag f\u00fcr den mehrj\u00e4hrigen Finanzrahmen (MFR) vorgelegt. Im MFR wird der Finanzrahmen der EU f\u00fcr die kommenden f\u00fcnf Jahre festgelegt und somit auch \u00fcber das zur Verf\u00fcgung stehende Agrarbudget entschieden. Weiterhin wurde von dem neuen EU-Agrarkommissar Christoph Hansen die \u201eAgrivision\u201d vorgestellt. Darin wird eine Vision f\u00fcr die Landwirtschaft 2040 dargestellt und es werden die Politikfelder erl\u00e4utert, die Hansen in den kommenden vier Jahren angehen will. Als Grundlage dienten die Ergebnisse des Strategischen Dialogs, der Ende 2024 in Br\u00fcssel stattfand. Dieses Gremium legte (\u00e4hnlich der Zukunftskommission Landwirtschaft in Deutschland) einen ambitionierten und durch einen breiten Konsens gesellschaftlicher Vertreter*innen gest\u00fctzten Fahrplan f\u00fcr die Landwirtschaft vor. Was bedeuten MFR und<a href=\"https:\/\/agriculture.ec.europa.eu\/vision-agriculture-food_en\"> Agrivision<\/a> nun f\u00fcr den Agrarnaturschutz?<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Beginnen wir mit dem \u00fcbergeordneten Thema <strong>Finanzierung<\/strong>. Von 2023 bis 2027 stehen etwa 387 Mrd. Euro als Gesamtagrarbudget zur Verf\u00fcgung, wovon etwa 6, 2 Mrd. Euro j\u00e4hrlich an Deutschland gehen. Die Frage, die momentan viele besch\u00e4ftigt, ist, wie hoch das Agrarbudget f\u00fcr die Zeit nach 2027 ausfallen wird. Doch die EU hat andere Pl\u00e4ne: Sie plant einen umfassenden Umbau der Haushaltstruktur ohne spezifische Budgets. So ist es momentan noch unklar, ob es \u00fcberhaupt ein eigenst\u00e4ndiges Agrarbudget geben wird. Nationale Budgets sollen die alten T\u00f6pfe ersetzen und so f\u00fcr mehr Spielraum in den Mitgliedsstaaten sorgen. H\u00f6her wird das Budget wohl nicht werden, denn neben der R\u00fcckzahlung von Schulden, die durch den NextGenerationEU-Fonds in H\u00f6he von 20 Prozent f\u00e4llig werden, werden die Priorit\u00e4ten durch die komplexe Weltlage voraussichtlich anders gesetzt werden.\u202f<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Aus Sicht des Naturschutzes ist jedoch nicht so sehr die H\u00f6he des Agrarbudgets entscheidend, sondern vielmehr dessen Verwendung. Wenn die Mittel der Ersten S\u00e4ule der GAP qualifiziert eingesetzt w\u00fcrden und dadurch eine <strong>Honorierung von \u00f6kologischen Gemeinwohlleistungen<\/strong> in der Agrarlandschaft angegangen, w\u00e4re das hohe Budget weiterhin zu rechtfertigen. Werden die Mittel jedoch weiterhin zu gro\u00dfen Teilen als pauschale Fl\u00e4chenpr\u00e4mien gezahlt (aktuell etwa 67 Prozent der Ersten S\u00e4ule), ist der immense Einsatz von Steuermitteln hier aus unserer Sicht nicht l\u00e4nger vertretbar.\u202f\u202f<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Im <a href=\"https:\/\/agriculture.ec.europa.eu\/document\/download\/171329ff-0f50-4fa5-946f-aea11032172e_en?filename=strategic-dialogue-report-2024_en.pdf\">Strategischen Dialog<\/a> werden entsprechend zwei weitere Finanzt\u00f6pfe gefordert: ein <strong>sozial\u00f6kologischer Transformations- und ein Renaturierungsfonds<\/strong>. Beide werden weder im MFR-Aufschlag noch in der Agrivision genannt und demnach auch in Br\u00fcssel aktuell nicht in Betracht gezogen. Aus der Position des Naturschutzes ist das fatal \u2013 zus\u00e4tzliche Gelder w\u00e4ren angesichts der immensen Herausforderungen dringend notwendig. <\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">In der Agrivision wird au\u00dferdem die <strong>Akquise privater Finanzmittel<\/strong> (sogenannte \u201eNature Credits\u201d) genannt, um Naturschutz in der Landwirtschaft finanzieren zu k\u00f6nnen. Hierzu ist jedoch au\u00dfer dem Vorhaben, einen Biodiversit\u00e4tsmarkt auf EU-Ebene aufzubauen, noch nichts weiter bekannt. Grunds\u00e4tzlich ist der Ansatz begr\u00fc\u00dfenswert, doch herrschen noch viele Unklarheiten und das Thema steht noch ganz am Anfang. Es wird voraussichtlich Jahre dauern, einen erfolgreichen privaten Markt aufzubauen. \u202f<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4><b><span data-contrast=\"auto\">Ziele und Visionen<\/span><\/b><span data-contrast=\"auto\">\u202f<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/h4>\n<p><span data-contrast=\"auto\">In der Agrivision werden vier Ziele genannt:\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<ul>\n<li data-leveltext=\"-\" data-font=\"Aptos\" data-listid=\"4\" data-list-defn-props=\"{&quot;335551671&quot;:0,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Aptos&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;-&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}\" data-aria-posinset=\"0\" data-aria-level=\"1\"><span data-contrast=\"auto\">Ein attraktiver Agrar- und Ern\u00e4hrungssektor, der Einkommen sichert.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li data-leveltext=\"-\" data-font=\"Aptos\" data-listid=\"4\" data-list-defn-props=\"{&quot;335551671&quot;:0,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Aptos&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;-&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}\" data-aria-posinset=\"1\" data-aria-level=\"1\"><span data-contrast=\"auto\">Ein wettbewerbsf\u00e4higer und widerstandsf\u00e4higer Agrar- und Ern\u00e4hrungssektor, der globalen Herausforderungen gewachsen ist.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li data-leveltext=\"-\" data-font=\"Aptos\" data-listid=\"4\" data-list-defn-props=\"{&quot;335551671&quot;:0,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Aptos&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;-&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}\" data-aria-posinset=\"2\" data-aria-level=\"1\"><span data-contrast=\"auto\">Ein zukunftsf\u00e4higer Agrar- und Ern\u00e4hrungssektor, der innerhalb der planetaren Grenzen funktioniert.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li data-leveltext=\"-\" data-font=\"Aptos\" data-listid=\"4\" data-list-defn-props=\"{&quot;335551671&quot;:0,&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Aptos&quot;,&quot;469769242&quot;:[8226],&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;-&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;hybridMultilevel&quot;}\" data-aria-posinset=\"3\" data-aria-level=\"1\"><span data-contrast=\"auto\">Eine Agrar- und Ern\u00e4hrungswirtschaft, die Lebensmittel wertsch\u00e4tzt und faire Arbeits- und Lebensbedingungen sowie lebendige und gut vernetzte l\u00e4ndliche Gebiete f\u00f6rdert.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Es wird deutlich, dass mit der Agrivision ein ausgeglichener Ansatz verfolgt werden soll, der die drei S\u00e4ulen der Nachhaltigkeit \u2013 \u00d6konomie, \u00d6kologie und Soziales \u2013 gleichrangig behandelt. Gro\u00dfen Wert legt die Europ\u00e4ische Kommission dabei auf <strong>Dialogverfahren und Bottom-up-Ans\u00e4tze<\/strong> sowie die Integration der Belange der Interessensgemeinschaften bei der Umsetzung.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Die Agrivision bedient ein breites Themenspektrum. Es geht um Wettbewerbsf\u00e4higkeit, Nachhaltigkeit, globale Ern\u00e4hrungssicherung, die Zukunft der Tierhaltung sowie um faire Arbeitsbedingungen. Das Ganze wirkt jedoch leider wenig vision\u00e4r und zielgerichtet, eher wie ein Sammelsurium bzw. Auflistung unterschiedlicher Themen. \u201e<a href=\"https:\/\/eeb.org\/eu-farm-vision-lacks-vision\/\">Der Agrivision fehlt die Vision<\/a>\u201d, so kritisiert es auch das EEB (European Environmental Bureau),\u202fund trifft damit den Nagel auf den Kopf. Aus naturschutzfachlicher Sicht sind die Dinge, die fehlen, besonders offensichtlich \u2013 <strong>so f\u00e4llt am deutlichsten das Nicht-Vorhandensein der Ziele der Farm-to-Fork-Strategie auf.<\/strong> \u202f<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Aus NABU-Sicht ist es richtig, alle drei S\u00e4ulen der Nachhaltigkeit zu adressieren. Umso wichtiger w\u00e4re es dann jedoch in der n\u00e4chsten Zeit, dass nicht eine unter die R\u00e4der ger\u00e4t: die \u00d6kologie!<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_8329\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-8329\" data-attachment-id=\"8329\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/so-stellt-sich-die-eu-die-zukunft-der-landwirtschaft-vor-kommt-die-natur-unter-die-raeder\/dji_0563\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/DJI_0563-scaled.jpg\" data-orig-size=\"2560,1918\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1680780889&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"DJI_0563\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/DJI_0563-300x225.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/DJI_0563-1024x767.jpg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-8329 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/DJI_0563-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1918\" \/><p id=\"caption-attachment-8329\" class=\"wp-caption-text\">Bild 1 NABU\/Volker Gehrmann: Ger\u00e4t die \u00d6kologie unter die R\u00e4der?<\/p><\/div>\n<h4><b><span data-contrast=\"auto\">Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)\u202fder EU<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/h4>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Im Strategischen Dialog wird klar benannt, dass die pauschalen Fl\u00e4chenpr\u00e4mien auslaufen m\u00fcssen. Es soll weiterhin eine Einkommensgrundst\u00fctzung f\u00fcr bed\u00fcrftige Betriebe (beispielsweise kleine Betriebe, Gemischtbetriebe, benachteiligte Gebiete) geben, darauf aufbauend aber nur noch qualifizierte finanzielle Mittel. Dies w\u00fcrde ein deutliches Anwachsen von Agrarnaturschutzfinanzierung in der Ersten S\u00e4ule der GAP bedeuten. \u202f<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">In der Agrivision sieht es anders aus. Es wird zwar noch eine vereinfachte Konditionalit\u00e4t (\u201eEintrittsbedingungen\u201d, jetzige GL\u00d6Z-Standards) erw\u00e4hnt, jedoch soll es eine Einkommensgrundst\u00fctzung f\u00fcr alle Betriebe geben, die \u201ezur Ern\u00e4hrungssicherung beitragen\u201d und die Produkte produzieren, die zur \u201eAutonomie\u201d beitragen \u2013 was dies genau bedeutet, bleibt jedoch offen. Die Bedeutung von Honorierung von \u00d6kosystemleistungen wird zwar herausgestellt, deren Zukunft jedoch nicht weiter konkretisiert. Ein klares Bekenntnis zum Umbau der GAP ab 2028 fehlt bedauerlicherweise in der Vision. \u00a0\u202f<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Insgesamt soll das GAP-Politik-Design <strong>weg von Vorschriften und hin zu Anreizen<\/strong> und mehr Flexibilit\u00e4t gehen. Hier wird besonderer Wert daraufgelegt, ein neues Ineinandergreifen von Ordnungsrecht und Anreizen einzuf\u00fchren. Dieses \u00fcbergreifende Thema kommt im politischen Diskurs oft zu kurz \u2013 klare Regelungen, welche Grundanforderungen wir an die Landwirtschaft stellen und was dar\u00fcber hinaus gef\u00f6rdert werden soll, sind erstrebenswert. Auch als NABU setzen wir uns entsprechend f\u00fcr klare gesetzliche Vorschriften und dar\u00fcber hinausgehende F\u00f6rderprogramme ein.<\/span><br \/>\n<span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4><b><span data-contrast=\"auto\">Natur- und Klimaschutz<\/span><\/b><span data-contrast=\"auto\">\u202f<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/h4>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Das dritte Kapitel der Agrivision widmet sich dem Natur- und Klimaschutz. Darin werden das Wirtschaften innerhalb der \u201eplanetaren Grenzen\u201d, das Erreichen der Klimaziele und des LULUCF-Sektors sowie der One-health-Ansatz als \u00fcbergeordnete Ziele genannt. \u202f \u202f<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Externe Inputs, wie D\u00fcnge- und Pflanzenschutzmittel, sollen reduziert werden. Wie auch im strategischen Dialog werden keine Zielzahlen der Reduktion genannt (anders als in der F2F-Strategie). Auch folgen der Aussage keine konkreten Ma\u00dfnahmen, die zu einer verl\u00e4sslichen Reduktion f\u00fchren w\u00fcrden. \u201eGef\u00e4hrliche Pflanzenschutzmittel\u201d sollen reduziert werden, der Fokus liegt jedoch auf der besseren Bereitstellung von biologischen Pflanzenschutzmitteln. Es ist keine Rede von F\u00f6rderung, geschweige denn von Vorschriften zur Senkung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln. Im Bereich D\u00fcngung wirkt es eher wie die Beibehaltung des Business- as-usual. Einzig konkret genannt wird die geplante Evaluation der Nitratrichtlinie f\u00fcr Ende 2025. Aus naturschutzfachlicher Sicht reicht das jedoch nicht aus, um eine ambitionierte D\u00fcngepolitik zu verfolgen. \u00a0\u202f<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Es scheint, als w\u00e4re die Abkehr vom Green Deal mit seinen konkreten Zielvorgaben im Bereich Landwirtschaft nun damit besiegelt. \u202f<\/span><span data-contrast=\"auto\">Wolfgang Burtscher, Generaldirektor der Abteilung Landwirtschaft und l\u00e4ndliche Entwicklung der Europ\u00e4ischen Kommission, erkl\u00e4rte, dass pauschale Reduktionziele nicht sachgerecht seien f\u00fcr die sehr diverse europ\u00e4ische Landwirtschaft. Zwischen den Mitgliedsstaaten sowie auf regionaler Ebene l\u00e4gen gro\u00dfe Unterschiede und mit pauschalen Zielen werde man niemandem gerecht. Aus Sicht des NABU ist dies allerdings nicht nachvollziehbar, <strong>da nun jegliche Richtwerte, Ziele und Wege zum zuk\u00fcnftigen Einsatz von Pflanzenschutz- und D\u00fcngemitteln fehlen<\/strong>. Es bliebe damit beim Status<\/span><span data-contrast=\"auto\"> quo.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Interessant ist jedoch ein neuer Ansatz, der in der Agrivision angedeutet wird: <strong>ein Benchmarking-System<\/strong>, also ein Nachhaltigkeitsvergleichssystem auf Betriebsebene. So k\u00f6nnen Betriebe besser einsch\u00e4tzen, wo sie im Bereich Klima, Biodiversit\u00e4t, Boden oder Wasser im Vergleich zu anderen Betrieben stehen und wo Verbesserungsbedarfe vorhanden sind.\u202f<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Einig sind sich der Strategische Dialog und Agrivision in dem Punkt, dass bereits bestehende <strong>Umweltgesetze st\u00e4rker umgesetzt werden sollen,<\/strong> wie beispielsweise die Wasserrahmenrichtlinie, NATURA 2000 und die Nitratrichtlinie. Von der Einf\u00fchrung weiterer Gesetze wird in der Agrivision jedoch deutlich Abstand genommen. \u202f<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Insgesamt bleibt das \u201eNaturkapitel\u201c der Agrivision sehr schwach. Wichtige Themen werden zwar genannt, jedoch nicht mit Zielen, Strategien, Ma\u00dfnahmen oder finanziellen Mitteln hinterlegt.<\/span><\/p>\n<h4><b><span data-contrast=\"auto\">Ern\u00e4hrung\u202f<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/h4>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Beim Thema Ern\u00e4hrung wird der strategische Dialog sehr deutlich und fordert die aktive Steuerung der \u00c4nderung der Nachfrage-\/Konsumgewohnheiten. Es wird klar benannt, dass die aktuellen Konsummuster ungesund und schlecht f\u00fcr Natur und Klima sind. Ebenso, dass bisher der Fokus auf Informationsbereitstellung f\u00fcr Kund*innen lag, dies aber offensichtlich nicht der entscheidende Hebel sei. <\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">In der <\/span><span data-contrast=\"auto\">Agrivision<\/span><strong> fehlt diese Klarheit<\/strong><span data-contrast=\"auto\"> der Position<\/span><span data-contrast=\"auto\"> im Bereich Ern\u00e4hrung und Konsum<\/span><span data-contrast=\"auto\"> jedoch leider v\u00f6llig<\/span><span data-contrast=\"auto\">.<\/span><\/p>\n<h4><b><span data-contrast=\"auto\">Tierwohl<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/h4>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Tierwohl bzw. \u201eAnimal Welfare\u201c wird an unterschiedlichen Stellen zumindest erw\u00e4hnt. Es werden positive Aspekte betont, wie zum Beispiel die Bedeutung von Rindern auf der Weide. Negative Auswirkungen der Tierhaltung bleiben allerdings unerw\u00e4hnt. Als einzige Lichtblick bleibt, dass ein noch zu bestimmendes Komitee einen <strong>Fahrplan f\u00fcr die Zukunft der Nutztierhaltung in der EU<\/strong> erarbeiten soll. <\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4><b><span data-contrast=\"auto\">Weitere Themen<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/h4>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Weitere wichtige Themen, wie der Generationenwechsel und die gezielte F\u00f6rderung von Junglandwirt*innen, faire Preise und Einkommen f\u00fcr die Landwirtschaft, eine europ\u00e4ische Wasserresilienzstrategie, faire Arbeitsbedingungen und die Entwicklung vitaler l\u00e4ndlicher R\u00e4ume sind ebenfalls Teil der Agrivision. Neben vielen guten Ans\u00e4tzen stehen jedoch die Wettbewerbsf\u00e4higkeit, die Exportorientierung, die Nutztierhaltung und die globale Ern\u00e4hrungssicherung deutlich im Fokus. Dabei wird leider nur wie nebenbei erw\u00e4hnt, dass all dies nur bei gleichzeitigem Schutz von Klima, Artenvielfalt und der nat\u00fcrlichen Ressourcen zu erreichen sei. <strong>Wie diese riesigen Problemfelder gel\u00f6st werden sollen, bleibt jedoch offen.<\/strong><\/span><strong>\u00a0<\/strong><br \/>\n<span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4><b><span data-contrast=\"auto\">Unser Fazit<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/h4>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Die Agrivision bleibt, was den Natur- und Klimaschutz angeht, entt\u00e4uschend \u2013 vor allem auch im Vergleich mit dem Strategischen Dialog. Zumindest ist dem Naturschutz ein eigenes, wenn auch schwaches, Kapitel gewidmet. Ob Kommissar Hansen es ernst damit meint, die im Hinblick auf diesen dringend notwendigen Transformationsschritte dennoch anzugehen, wird sich beim kommenden Paket zur Vereinfachung der GAP und beim Aufschlag zur GAP-Reform Mitte des Jahres zeigen. Bald wird auch mehr Klarheit dar\u00fcber bestehen, welche Priorit\u00e4t die Budgets der Gemeinsamen Agrarpolitik im EU-Haushalt k\u00fcnftig genie\u00dfen werden &#8211; und welche finanziellen Spielr\u00e4ume Kommissar Hansen \u00fcberhaupt hat, um alle Anspr\u00fcche seiner Vision zu erf\u00fcllen.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<!-- Begin Yuzo --><div class='yuzo_related_post style-1'  data-version='5.12.74'><!-- without result --><div class='yuzo_clearfixed yuzo__title yuzo__title'><h3>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren<\/h3><\/div>\n\t\t\t\t\t\t  <div class=\"relatedthumb \" style=\"width:125px;float:left;overflow:hidden;\">  \n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  <a  href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/gap-ticker-vereinfachung-bis-nichts-mehr-uebrig-bleibt\/\"  >\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  <div class=\"yuzo-img-wrap \" style=\"width: 125px;height:90px;\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"yuzo-img\" style=\"background:url('https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/06\/nabu-agrar-ticker-340x226.jpg') 50% 50% no-repeat;width: 125px;height:90px;margin-bottom: 5px;background-size: cover; 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