{"id":8217,"date":"2024-11-21T16:11:21","date_gmt":"2024-11-21T15:11:21","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/?p=8217"},"modified":"2024-11-21T16:11:21","modified_gmt":"2024-11-21T15:11:21","slug":"von-der-leyen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/von-der-leyen-2\/","title":{"rendered":"Wei\u00dfer Rauch f\u00fcr neue EU-Kommission"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_6123\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-6123\" data-attachment-id=\"6123\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/eubiodiversity-ep\/the-european-parliament-in-strasbourg-5180626_1280\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/the-european-parliament-in-strasbourg-5180626_1280.jpg\" data-orig-size=\"800,600\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"the-european-parliament-in-strasbourg-5180626_1280\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Europaparlament, Stra\u00dfburg. Foto: Udo Pohlmann, Pixabay&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/the-european-parliament-in-strasbourg-5180626_1280-300x225.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/the-european-parliament-in-strasbourg-5180626_1280.jpg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-6123 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/the-european-parliament-in-strasbourg-5180626_1280.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" \/><p id=\"caption-attachment-6123\" class=\"wp-caption-text\">Europ\u00e4isches Parlament in Stra\u00dfburg. Foto: Udo Pohlmann, Pixabay<\/p><\/div>\n<h2>Hearings verdeutlichen politische Gemengelage in Br\u00fcssel<\/h2>\n<p>Vorletzte Woche wurden die designierten Kommissar*innen vom Europ\u00e4ischen Parlament befragt. Anfang letzter Woche war es dann Showtime f\u00fcr die designierten Vize-Pr\u00e4sident*innen der EU-Kommission. Verlief die erste Woche mit den &#8222;normalen&#8220; Kommissar*innen eher vorhersehbar und meist auf fachlicher Ebene, krachte es letzte Woche dann politisch. Ausl\u00f6ser war die Kritik progressiver Kr\u00e4fte an der weiten Kompetenz, die Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen dem italienischen Rechtsau\u00dfen-Mann Raffaele Fitto zugewiesen hat. Sozialdemokraten (S+D) und Liberale (RENEW) wollten Fitto zwar nicht g\u00e4nzlich blockieren, ihn aber von einem Vizepr\u00e4sidenten &#8222;downgraden&#8220; zu einem normalen Kommissar. Dies wiederum wollte Manfred Weber&#8217;s Europ\u00e4ische Volkspartei (EVP) nicht akzeptieren, und blockierte daraufhin die sozialdemokratische Kandidatin Teresa Ribera aus Spanien, unabh\u00e4ngig von ihrer Performance in den Anh\u00f6rungen. Gestern Abend gab es nun einen politischen Deal zwischen dem Fraktionschefs der EVP sowie S+D und RENEW. Dieser macht den Start f\u00fcr die zweite Amtszeit von Ursula von der Leyen und ihrem Kollegium frei.<!--more--><\/p>\n<h3>Geschacher zwischen Weber und progressiveren Kr\u00e4ften im Europ\u00e4ischen Parlament<\/h3>\n<p>Das politische Geschacher zeigt zum einen die <strong>schwierige politische Gemengelage<\/strong>. Manfred Weber hatte schon vor der Wahl versucht, die EVP weiter nach Rechtsau\u00dfen zu r\u00fccken, und Koalitionen zum Beispiel mit der Fraktion der Europ\u00e4ischen Konservativen und Reformer (EKR) einzugehen. Die EVP-Kandidatin f\u00fcr die Kommissionsspitze, Ursula von der Leyen, war aber nicht von der EKR gew\u00e4hlt worden, sondern von einer Mitte-Koalition aus EVP, S+D, RENEW und den Gr\u00fcnen. Zu Recht setzen S+D, RENEW und Gr\u00fcne nun darauf, mit dieser &#8222;von der Leyen &#8211; Koalition&#8220; auch inhaltlich Politik zu machen. Die Blockade von Ribera durch die EVP war ein Affront, zumal sich Ribera meinem Eindruck nach gut geschlagen hat. Und dies, obwohl die EVP die Anh\u00f6rung von Ribera &#8222;missbrauchte&#8220;, um die spanischen Konservativen in ihrem Wahlkampf zu unterst\u00fctzen. Offensichtlich an den Haaren herbeigezogen wirkten all die Fragen, die Ribera f\u00fcr die Flut in Valencia verantwortlich machen wollten. Schlie\u00dflich sind das zun\u00e4chst Fragen der rein nationalstaatlichen Politik. Zudem regiert in Valencia ein konservativer B\u00fcrgermeister, und Ribera ist die Erste, die \u00fcber das &#8222;Nature Restoration Law&#8220; und einer Klima-Anpassung Extremwetterereignissen wie den Fluten in Valencia oder Malaga entgegenwirken m\u00f6chte.<\/p>\n<div id=\"attachment_8229\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-8229\" data-attachment-id=\"8229\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/von-der-leyen-2\/screenshot-2024-11-21-120144\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/11\/Screenshot-2024-11-21-120144.png\" data-orig-size=\"740,702\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Screenshot 2024-11-21 120144\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/11\/Screenshot-2024-11-21-120144-300x285.png\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/11\/Screenshot-2024-11-21-120144.png\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-8229 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/11\/Screenshot-2024-11-21-120144-300x285.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"285\" \/><p id=\"caption-attachment-8229\" class=\"wp-caption-text\"><a href=\"https:\/\/x.com\/anna_cavazzini\/status\/1857006385478656439\">Tweet<\/a> von MEP Cavazzini zur EUDR<\/p><\/div>\n<p>In diese Zeit der politischen Blockade fiel auch die von der EVP vorangetriebene Abstimmung \u00fcber die <strong>Entwaldungsfreie Lieferketten<\/strong> (EUDR). Zur Erinnerung: die EUDR war von den EU-Gesetzgebern schon komplett beschlossen. Auf Druck verschiedener Akteure hatte die EU-Kommission dann zugesichert, das Inkrafttreten um ein Jahr zu verschieben. Nun hatte die EVP aber erneut inhaltliche \u00c4nderungsantr\u00e4ge eingebracht, die darauf abzielten, die Anwendbarkeit des Gesetzes in EU-Mitgliedstaaten einzuschr\u00e4nken. In einer chaotischen Abstimmung setzte die EVP diese \u00c4nderungsantr\u00e4ge gemeinsam mit Rechtsau\u00dfen-Abgeordneten durch. Die progressiven Kr\u00e4fte stimmten weitestgehend geeint gegen dieses Anliegen. Auch wenn die EVP dieses Anliegen wohl nicht gegen den Ko-Gesetzgeber Rat durchsetzen kann, und insofern scheiterte: Dieses Vorgehen hat nicht geholfen, das Vertrauen der &#8222;Von der Leyen &#8211; Koalition&#8220; in die Verl\u00e4sslichkeit der EVP und das Vertrauen der B\u00fcrger in bereits beschlossene Gesetze des Green Deals zu st\u00e4rken (auch im Spiegel fand sich beispielsweise ein Appell mit dem Titel, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/europaeische-volkspartei-evp-gefaehrdet-glaubwuerdigkeit-durch-annaeherung-an-rechtsaussen-a-7289ad86-9a51-41ef-80be-0fc8d565219b\">Markus S\u00f6der und Friedrich Merz sollten ihren EVP-Mann in Br\u00fcssel bremsen)<\/a>.<\/p>\n<p>Teil des gestrigen Deals ist deshalb eine Art inhaltliche <strong>Koalitions-Vereinbarung<\/strong> zwischen der EVP, S+D und RENEW, die ein solches Kooperieren mit Rechtsau\u00dfen ausschlie\u00dfen soll. Allerdings ist diese nicht einklagbar, und bezieht offenbar die EKR-Fraktion nicht mit ein. Laut dem Gr\u00fcnen-Frontmann Bas Eickhout ist sie deshalb auch nicht viel wert. In jedem Fall aber stehen nun die Personalien f\u00fcr das Kollegium von Ursula von der Leyen (die formal noch in der n\u00e4chsten Plenarsitzung best\u00e4tigt werden), ohne dass es hier gro\u00dfe \u00c4nderung gegeben h\u00e4tte. Der von der italienischen Regierungs-Chefin Meloni geschickte Raffaele Fitto bleibt Vizepr\u00e4sident der EU-Kommission, zust\u00e4ndig f\u00fcr regionalpolitische Fragen (und hierbei auch f\u00fcr den Landwirtschafts- und Fischereikommissar). Teresa Ribera wird Vize-Pr\u00e4sidentin f\u00fcr die saubere und gerechte Transformation (sowie f\u00fcr Wettbewerbsrecht). Auch der ungarische Gesundheits-Kommissar V\u00e1rhelyi wurde best\u00e4tigt, genauso wie die \u00fcbrigen Personalien. Verloren durch das Geschacher hat vor allem die EU-Demokratie. Anstatt eines Parlaments, das geschlossen inhaltliche Nachbesserungen von der EU-Kommission einfordert, z.B. das fraktions\u00fcbergreifend geltende Gesetzesinitiativrecht, hat es Zweifel an seiner Arbeitsf\u00e4higkeit ges\u00e4t. Bleibt nur zu hoffen, dass sich das Geschacher zwischen Manfred Weber und den anderen Fraktionen und das Blockieren von Gesetzesvorschl\u00e4gen der konservativen EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen durch eine Rechts-Au\u00dfen-Koalition nicht allzu oft wiederholen. Zuk\u00fcnftige Mehrheiten d\u00fcrften trotz der getroffenen Vereinbarung wenig verl\u00e4sslich sein, das Europ\u00e4ische Parlament deswegen auch weniger progressiv in Umweltfragen.<\/p>\n<h3>Die gro\u00dfen inhaltlichen Linien der neuen EU-Kommission<\/h3>\n<div id=\"attachment_8232\" style=\"width: 223px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-8232\" data-attachment-id=\"8232\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/von-der-leyen-2\/screenshot-2024-11-21-122023\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/11\/Screenshot-2024-11-21-122023.png\" data-orig-size=\"597,842\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Power Structure der neuen Kommission nach Politico\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Power structure der neuen Kommission nach Politico&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/11\/Screenshot-2024-11-21-122023-213x300.png\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/11\/Screenshot-2024-11-21-122023.png\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-8232 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/11\/Screenshot-2024-11-21-122023-213x300.png\" alt=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/eu-power-structure-ursula-von-der-leyen-team\/\" width=\"213\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-8232\" class=\"wp-caption-text\">Power structure der neuen EU-Kommission nach <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/eu-power-structure-ursula-von-der-leyen-team\/\">Politico<\/a><\/p><\/div>\n<p>Nachdem die Anh\u00f6rungen vorbei sind, lassen sich die inhaltlichen Linien der EU-Kommission etwas klarer erkennen. Eckpfeiler f\u00fcr die n\u00e4chste Legislatur sind gesetzt, selbst wenn noch offen ist, wie die einzelnen Politiken und Rechtsakte im Detail aussehen. Vorweg: Der Europ\u00e4ische Green Deal ist nicht komplett abgeschossen, nimmt aber wie erwartet keinen priorit\u00e4ren Raum in der Kommissions-Agenda mehr ein. Vermehrt findet sich stattdessen zum Beispiel das Narrativ der Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Und sp\u00e4testens mit der Wahl des amerikanischen Pr\u00e4sidenten d\u00fcrfte auch das Thema Verteidigung wieder st\u00e4rker auf der Tagesordnung stehen. Ein paar weitere f\u00fcr den Natur- und Umweltschutz wichtige Aspekte:<\/p>\n<ul>\n<li>Der Begriff <strong>Wettbewerbsf\u00e4higkeit<\/strong> taucht mehrfach auf, z.B. beim Vize-Pr\u00e4sidenten der EU-Kommission St\u00e9phane S\u00e9journ\u00e9 (der f\u00fcr Frankreich auf Thierry Breton folgt), oder beim f\u00fcr Vereinfachung zust\u00e4ndigen Kommissar Valdis Dombrovskis. Aus Umweltverbandssicht gef\u00e4hrlich ist, wenn Wettbewerbsf\u00e4higkeit und <strong>B\u00fcrokratieabbau<\/strong> mit <strong>Deregulierung<\/strong> f\u00fcr die Umwelt einhergehen. Zwar hatten mehrere Kandidaten, neben Dombrovskis auch die Umweltkommissarin Jessika Roswall, betont, dass es keinen Standard-Abbau im Umweltbereich geben soll. Gleichzeitig haben die verschiedenen Generaldirektionen aber den starren Auftrag bekommen, 25% Belastung f\u00fcr Unternehmen abzubauen. Mitarbeiter der Generaldirektion Umwelt fragen sich schon, wo sie ansetzen sollen, sind einige der Gesetze doch druckfrisch aus dem Europ\u00e4ischen Green Deal stammend, und k\u00f6nnen schon politischnicht unmittelbar wieder angefasst werden. Auch gibt es bereits jetzt immer wieder Angriffe auf bestehende Umweltgesetze, etwa auf die Fauna-Flora-Habitat- (FFH-) Richtlinie (im Kontext der Wolf-Debatte, <a href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/berner-konvention\/\">siehe hier<\/a>, oder im Zusammenhang mit der Erneuerbaren-Beschleunigung, <a href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/eu-notverordnung\/\">siehe hier<\/a>). Auch vor dem Hintergrund der aufgezeigten Mehrheiten im Europ\u00e4ischen Parlament sind solche Deregulierungsans\u00e4tze nicht weise.<\/li>\n<li>Eine zweite S\u00e4ule d\u00fcrfte das Thema <strong>Investitionen<\/strong> bilden, also Fragen der Finanzierung von Aufgaben durch die EU. Dieses Thema ist schon deswegen wichtig, weil in den n\u00e4chsten Jahren \u00fcber den neuen EU-Haushalt (MFR) entschieden wird. Hier spielen unter anderem der oben genannte Raffaele Fitto eine Rolle, ist er f\u00fcr den weiten Bereich der Koh\u00e4sionspolitik zust\u00e4ndig und auch f\u00fcr den Landwirtschaftskommissar Christophe Hansen. Entscheidender noch d\u00fcrfte EU-Haushaltskommissar Piotr Serafin aus Polen werden. Dieser ist direkt Ursula von der Leyen unterstellt. In seinem &#8222;Hearing&#8220; hatte er deutlich gemacht, dass er an den seit einiger Zeit &#8222;geleakten&#8220; Pl\u00e4nen der EU-Kommission, den MFR grundlegend umzubauen und st\u00e4rker an <strong>Zielen und Erfolgen<\/strong> auszurichten, festhalten m\u00f6chte. Inwieweit dies auch f\u00fcr das Agrar-Budget gilt, ist noch unklar. Christophe Hansen hat diesen Pl\u00e4nen in seinem Hearing im Agrarausschuss beispielsweise widersprochen.<\/li>\n<li>Der eigentliche Umweltbereich l\u00e4uft vor allem unter der \u00dcberschrift eines<strong> sauberen Deals<\/strong> und der <strong>Umsetzung<\/strong> der Ziele des Europ\u00e4ischen Green Deals. Hier ist zun\u00e4chst Vize-Pr\u00e4sidentin Teresa Ribera zust\u00e4ndig. Fraglich ist, wie viel Energie sie dieser Aufgabe widmen kann, muss sie sich gleichzeitig noch um das von der EU traditionell stark nach vorne gestellte Thema Wettbewerbsrecht k\u00fcmmern. F\u00fcr die Fachpolitiken sind dann die einzelnen ihr unterstellten Kommissar*innen zust\u00e4ndig, also f\u00fcr den Umweltbereich die Schwedin Jessika Roswall und f\u00fcr den Klimabereich der Niederl\u00e4nder Wopke Hoekstra. Der Fischerei- und Meereskommissar Costas Kadis ist wiederum, genauso wie der Landwirtschaftskommissar Christophe Hansen, mit dem Gedanken der Regionalentwicklung Raffaele Fitto unterstellt. Neue Gesetze sind im Umweltbereich nur vereinzelt angek\u00fcndigt. Die effektivere Umsetzung bestehender Vereinbarungen soll mittels neuer Umsetzungs-Dialoge mit den Mitgliedstaaten, aber auch mittels Vertragsverletzungsverfahren erfolgen. Eine Entpolitisierung oder strukturelle St\u00e4rkung haben Vertragsverletzungsverfahren allerdings bisher nicht erfahren. Zur Erinnerung: der NABU macht sich mit seinen Dachverb\u00e4nden BirdLife und EEB aus Transparenz- und Effektivit\u00e4tsgr\u00fcnden unter anderem stark f\u00fcr eine generelle Ver\u00f6ffentlichung aller Schreiben in Vertragsverletzungsverfahren (siehe diese Natursch\u00e4tze.Retten-Beitr\u00e4ge zu <a href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/vertragsverletzungsverfahren\/\">unserem Forderungspapier<\/a> und zu den <a href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/eu-kommission-noch-hueterin-der-eu-vertraege\/\">Verfahrens-Missst\u00e4nden<\/a>).<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Einzelkritik der Umweltkommissarin Jessika Roswall<\/h3>\n<p>Grunds\u00e4tzlich wurde deutlich, dass die aus der EVP-Familie stammende Kandidatin aus Schweden sich noch nicht tiefergehend mit den Umweltthemen besch\u00e4ftigt hat. In ihrer Anh\u00f6rung konnte sie meist keine Details nennen, sondern hielt sich an die auch aus dem Mandatsbrief bekannten Schlagworte. Zugutezuhalten ist ihr, dass sie den Europ\u00e4ischen Green Deal verteidigte, auch die Biodiversit\u00e4t und das Thema Wasser ansprach, sowie allgemein auch auf Vertragsverletzungsverfahren als Durchsetzungsinstrument verwies.<\/p>\n<ul>\n<li>Zum <b>Wolf<\/b> erw\u00e4hnte sie mehrfach, dass die EU-Kommission die Entscheidung des Treffens der Berner Konvention abwarte, und dann plane, den Schutzstatus in der FFH-Richtlinie anzupassen. Der Sorge vor Deregulierung trat Roswall entgegen. Bleibt zu hoffen, dass die EU-Kommission diesbez\u00fcglich dann standhaft bleibt.<\/li>\n<li>Beim Thema <b>W\u00e4lder<\/b> wandte sie sich einerseits entschieden gegen die Forderung schwedischer Abgeordneter, eine intensivere Abholzung zuzulassen, und betonte, dass gesunde W\u00e4lder und die biologische Vielfalt ebenfalls wichtig seien. Auf der anderen Seite verwies sie mehrmals auf die Bedeutung der Bio\u00f6konomie und deutete eine weitere Intensivierung an (wobei sie allerdings auf das Kaskadenprinzip hinwies, als der \u00f6sterreichische EVP-Abgeordnete Alexander Bernhuber sie befragte).<\/li>\n<li>Beim Thema <b>Wasser<\/b> zeigte sie, dass sie sich der Probleme der Knappheit und von \u00dcberschwemmungen bewusst ist. Sie legte allerdings nicht dar, mit welchen Instrumenten sie dann in der im Mandatsbrief erw\u00e4hnten &#8222;Water Resilience Strategy&#8220; dagegen vorgehen m\u00f6chte.<\/li>\n<li>Bez\u00fcglich <b>Naturschutzfinanzierung<\/b> traf sie leider keine Aussagen \u00fcber \u00f6ffentliche Mittel, obwohl sie dazu (beispielsweise vom deutschen S+D Abgeordneten Tiemo W\u00f6lken) ordentlich \u201egegrillt\u201c wurde. Auch wenn Ursula von der Leyen die Parole ausgegeben haben mag, den EU-Haushalt nicht vorwegzunehmen: Landwirtschaftskommissar Hansen verteidigte ein eigenst\u00e4ndiges EU-Budget f\u00fcr die Landwirtschaft. Jessika Roswall verwies stattdessen auf Ursula von der Leyen&#8217;s Idee von Biodiversit\u00e4tskrediten, sowie auf neue Finanzierungsm\u00f6glichkeiten der Europ\u00e4ischen Investitionsbank.<\/li>\n<li>Auf die Fragen (beispielsweise der Gr\u00fcnen-Abgeordneten Jutta Paulus) nach der auch aus dem Montrealer Weltnaturschutzabkommen geschuldeten Reduktion von <b>Pestiziden <\/b>oder zu strengen <b>Schutzgebieten<\/b> blieb sie in ihren Antworten zu vage. Zu beachten ist, dass das Thema Pestizide formal beim Gesundheitskommissar Oliv\u00e9r V\u00e1rhelyi aus Ungarn liegt. Auch dieser hatte in seiner Anh\u00f6rung aber nicht offenbart, inwieweit er nach dem Scheitern der SUR (hierzu z.B. <a href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/pflanzenschutzmittelreduktion-in-deutschland-kommt-da-noch-was\/\">dieser Beitrag<\/a>) einen neuen Anlauf f\u00fcr verbindliche Pestizidreduktion nehmen m\u00f6chte.<\/li>\n<li>Dar\u00fcber hinaus konzentrierten sich die Fragen und Antworten stark auf das Thema <strong>Kreislaufwirtschaft<\/strong> sowie auf die <strong>Chemikalienpolitik<\/strong> (u.a. REACH).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt d\u00fcrfte sich die Juristin noch in ihre Themen einfinden, und hierbei auch auf neue Kabinettsmitarbeiter*innen zur\u00fcckgreifen. Au\u00dferdem steht ihr die personell weitgehend unver\u00e4nderte Generaldirektion Umwelt zur Seite. Zu beobachten ist aber, wie dicht der Austausch von Jessica Roswall mit der (auch schwedischen) Industrie sein wird.<\/p>\n<h3>Einzelkritik des Landwirtschaftskommissars Christophe Hansen<\/h3>\n<p>Christophe Hansen<span data-contrast=\"auto\"> konnte im Hearing mit pers\u00f6nlichen Erfahrungen und Bez\u00fcgen zur Landwirtschaft insbesondere in seiner eigenen konservativen Parteifamilie EVP punkten. Und auch die Sozialdemokraten, Gr\u00fcnen, Liberalen und die rechte EKR im Agrarausschuss schienen sich mehr oder weniger zufrieden zu geben mit seinen Antworten. <\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span data-contrast=\"auto\">Inhaltlich war Hansen besonders stark, als es um Handel und konkrete landwirtschaftliche Aspekte ging. Weniger \u00fcberzeugend war er bei Fragen rund um das <strong>Ern\u00e4hrungssystem<\/strong> als solches. <\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><span data-contrast=\"auto\">Er argumentierte f\u00fcr faire Erzeugerpreise, einen Erhalt des Agrarhaushaltes inklusive einer Neuausrichtung der <strong>Direktzahlungen<\/strong> und Anreize f\u00fcr junge Landwirte.\u00a0<\/span><\/li>\n<li>Deutlich wurde auch, dass er das <strong>Mercosur<\/strong>-Abkommen unterst\u00fctzt, sich aber f\u00fcr eine Gegenseitigkeits-Klausel bei landwirtschaftlichen Produkten einsetzt und einen starken Einsatz gegen unfaire Handelspraktiken fordert. <span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li>Was Natur- und Klimaschutz angeht, waren seine Antworten eher d\u00fcrftig und konzentrierten sich vor allem auf <strong>Klimaanpassung<\/strong>. Zum Teil d\u00fcrfte es auch an den Fragen eines nach der Europawahl noch konservativeren Agrar-Ausschusses gelegen haben. Aber dass Natur- und Klimaschutz weder sein Herzensthema noch seine Hauptexpertise sind, wurde deutlich. <span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li>Trotzdem sprach sich Hansen aktiv f\u00fcr die Orientierung an Empfehlungen des <strong>EU-Strategiedialoges<\/strong> aus, und verteidigte beispielweise die Verordnung f\u00fcr Entwaldungsfreie Lieferketten EUDR. Auch f\u00fcr mehr Anbau pflanzenbasierter Proteine sprach er sich aus, wohl aber vor allem, um unabh\u00e4ngiger von Importen zu werden. Im Hinblick auf den klimatischen Fu\u00dfabdruck der Tierindustrie best\u00e4tigte er zwar, dass das Problem angegangen werden m\u00fcsse, betonte jedoch vor allem, dass die <strong>Tierbest\u00e4nde<\/strong> auch ohne Zutun der EU zur\u00fcckgingen. <span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Eng verkn\u00fcpft ist die GAP mit dem EU-Haushalt. Der polnische Haushalts-Kommissar <\/span><strong>Piotr Serafin<\/strong> <span data-contrast=\"auto\">konnte im &#8222;Grilling&#8220; durchaus Expertise vorweisen. Auch er stammt aus der Parteienfamilie der EVP. <\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><span data-contrast=\"auto\">Die wenigen Fragen, die Serafin zum Klima- und Naturschutz gestellt wurden, beantwortet er nur vage. <\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span data-contrast=\"auto\">Er<\/span><span data-contrast=\"auto\"> versprach eine \u00dcberpr\u00fcfung des <strong>Trackings<\/strong> zu den Ausgaben f\u00fcr Klima- und Naturschutz in der GAP. Zum kleinen aber wichtigen<strong> LIFE-Programm<\/strong> und insgesamt einer Erh\u00f6hung der EU-Ausgaben f\u00fcr Klima- und Naturschutz stellte Serafin nichts Konkretes in Aussicht. <\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li>Ein Gro\u00dfteil der Fragen an Serafin konzentrierte sich darauf, wie der neue EU-Haushalt strukturiert sein wird. Hier wurde er relativ deutlich: Die Koh\u00e4sions- und Agrarpolitik werden als Priorit\u00e4ten nicht verschwinden, und zumindest das GAP-Budget auch nicht schrumpfen. Trotzdem soll eine deutliche <strong>Vereinfachung<\/strong> des Haushalts und eine Reduzierung der Fonds stattfinden und Gelder an die Umsetzungen von <strong>Reformen<\/strong> gekn\u00fcpft werden.<span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Fragen der Agrar- und EU-Haushaltspolitik sind h\u00f6chst politisch, und werden von verschiedenen Akteuren, etwa den EU-Mitgliedstaaten, auch kontrovers diskutiert. In welche Richtung sich die Debatte bewegt, ist daher offen und spannend. Zu lernen aus Unzul\u00e4nglichkeiten f\u00fcr die Natur und Umwelt und auch Fehlern in der Umsetzung gibt es unserer Meinung nach viel.<\/p>\n<h3>Einzelkritik des Klimakommissars Wopke Hoekstra<\/h3>\n<p>Insgesamt war der Niederl\u00e4nder Hoekstra bei seiner Anh\u00f6rung recht \u00fcberzeugend. Er trat selbstbewusst auf und war in der Lage, auf die meisten Fragen zu antworten, wobei er der S+D und den Gr\u00fcnen Zusicherungen bei mehreren Themen machte (z.B. zum Auslaufen der Subventionen f\u00fcr fossile Brennstoffe oder zur Besteuerung des Luftfahrtsektors).<\/p>\n<ul>\n<li>Bez\u00fcglich <b>Klimaanpassung<\/b> verpflichtete er sich nicht zu neuer Gesetzgebung (obwohl er erw\u00e4hnte, dass er daf\u00fcr offen sei) und betonte, dass er plane, die Themen durch mehr Mittel im zuk\u00fcnftigen EU-Haushalt angehen zu wollen.<\/li>\n<li>Zu <b>CCS<\/b> r\u00e4umte er ein, dass wir uns bei der Emissionsreduzierung nicht auf die Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) verlassen k\u00f6nnen und ihren Einsatz auf Sektoren beschr\u00e4nken sollten, in denen die Dekarbonisierung besonders schwierig ist. Auf die Frage der S+D &#8211; Abgeordneten Annalisa Corrado, die ihn aufforderte, sich nicht zu sehr auf k\u00fcnstliche kohlenstoffabsorbierende Technologien zu verlassen, antwortete er, dass \u201eunsere B\u00f6den und <strong>W\u00e4lder<\/strong> eine gro\u00dfe Rolle spielen\u201c.<\/li>\n<li>Auf die Frage, was er mit den Emissionen aus der Land- und Forstwirtschaft zu tun gedenke, gab er eine recht schwammige Antwort und sagte, dass die beiden Herausforderungen der strategischen Versorgung mit Nahrungsmitteln und des Einkommens unserer Landwirte w\u00e4hrend der Amtszeit angegangen w\u00fcrden.<\/li>\n<li>Zu <b>Biokraftstoffen<\/b> antwortete Hoekstra, dass sie \u201enicht Teil\u201c des Kraftstoffmixes f\u00fcr Autos sein k\u00f6nnten, da es \u201e\u00fcberm\u00e4\u00dfig schwierig\u201c w\u00e4re, sie v\u00f6llig kohlenstofffrei zu machen.<\/li>\n<li>Zu den nationalen Energie- und Klimapl\u00e4nen (<b>NECP<\/b>) argumentierte er, dass diese das Bindeglied zwischen den verschiedenen S\u00e4ulen seien. Auf eine Frage zur mangelnden Umsetzung durch die Mitgliedstaaten antwortete er, er sei sich bewusst, dass viele Mitgliedstaaten nicht auf richtigem Weg seien und werde nicht z\u00f6gern, durch die europ\u00e4ischen Hauptst\u00e4dte zu reisen, um sie zu dr\u00e4ngen.<\/li>\n<li>Zum <b>2040-Ziel <\/b>bekr\u00e4ftigte er, dass dieses zur EU-Klimaagenda dazugeh\u00f6re, und ein Legislativvorschlag folge, in dem 90% Emissionsreduktion bis 2040 verankert werde.\u202f <i><\/i><\/li>\n<\/ul>\n<p>Zugute kommt Hoekstra sicherlich, dass er das Amt des Klimakommissars bereits seit dem Ausscheiden von Frans Timmermanns aus der EU-Kommission innehat. Auch wenn Hoekstra nicht aus dem progressiven Parteienlager stammt, d\u00fcrfte der ehemalige Shell-Angestellte daran weiterarbeiten, die im Klimabereich v\u00f6lkerrechtlich vorgepr\u00e4gten Verpflichtungen auch f\u00fcr die EU umzusetzen.<\/p>\n<h3>N\u00e4chste Schritte<\/h3>\n<p>Die sich nach den Anh\u00f6rungen offenbarende Gemengelage zeigt, dass auch auf EU-Ebene die bisherige Rollenverteilung durcheinandergewirbelt wird. Das Europ\u00e4ische Parlament, das Kommissionsvorschl\u00e4ge bisher in Punkto Umweltschutz oft nachbesserte, d\u00fcrfte hierf\u00fcr nun weitestgehend ausfallen. Entscheidend sein wird sicherlich, ob sich einzelne EVP-Abgeordnete von dem oft ideologisch getriebenen Kampf gegen den Natur- und Klimaschutz losl\u00f6sen k\u00f6nnen, um konstruktiven Vorschl\u00e4gen gegen die gro\u00dfen Menschheitskrisen zu einer Mehrheit zu verhelfen. Auch der Rat, der schon aufgrund seiner Arbeitsweise der Kompromissfindung zwischen 27 Mitgliedstaaten zu einem &#8222;Race to the Bottom&#8220; tendiert, d\u00fcrfte Kommissionsvorschl\u00e4gen auch zuk\u00fcnftig keinen Ambitionsschub verpassen. Bedeutsam wird sein, inwieweit der Rat &#8211; wie etwa aktuell beim EUDR-Vorschlag &#8211; auch in Zukunft rote Linien aufzeigt. Gerade wegen anstehenden Wahlen, etwa am 23. Februar in Deutschland, gibt es aber auch hier Fragezeichen. Bleibt schlie\u00dflich die EU-Kommission als H\u00fcterin der Vertr\u00e4ge. Ursula von der Leyen ist dabei daran zu erinnern, dass sie die Errungenschaften des Green Deals ihrer ersten Legislatur verteidigen muss.\u00a0 Nach der formellen Best\u00e4tigung des Kollegiums, vermutlich am 27. November in Stra\u00dfburg, k\u00f6nnen dann die Kommissar*innen offiziell starten. Mit neuen Kabinetten geht es daran, das Arbeitsprogramm zu konkretisieren, und die ersten politischen Akte vorzulegen. Hierzu z\u00e4hlt sicherlich die &#8222;Agrar-Vision&#8220; von Christophe Hansen, die er binnen 100 Tagen pr\u00e4sentieren m\u00f6chte. Oder auch die angek\u00fcndigte &#8222;Water Resilience Initiative&#8220; und der &#8222;Climate Adaptation Plan&#8220;. Die verbindlichen EU-Politiken wie EU-Haushalt MFR und neue GAP haben sowieso ihren eigenen Zeitplan. Wir werden also weiter berichten. Meine Bitte: Lassen Sie uns gemeinsam f\u00fcr effektiven Natur-, Umwelt- und Klimaschutz k\u00e4mpfen, f\u00fcr unser eigenes \u00dcberleben!<\/p>\n<!-- Begin Yuzo --><div class='yuzo_related_post style-1'  data-version='5.12.74'><!-- without result --><div class='yuzo_clearfixed yuzo__title yuzo__title'><h3>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren<\/h3><\/div>\n\t\t\t\t\t\t  <div class=\"relatedthumb \" style=\"width:125px;float:left;overflow:hidden;\">  \n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  <a  href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/nabu-gap-ticker-2019-03-29\/\"  >\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  <div class=\"yuzo-img-wrap \" style=\"width: 125px;height:90px;\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"yuzo-img\" style=\"background:url('https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/06\/nabu-agrar-ticker-340x226.jpg') 50% 50% no-repeat;width: 125px;height:90px;margin-bottom: 5px;background-size: cover; \"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t\t   <span class=\"yuzo__text--title\" style=\"font-size:13px;\">NABU-GAP-Ticker: 114 Euro-Postkarten-Aktion: Der N...<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  <\/a>\n\n\t\t\t\t\t\t  <\/div>\n\t\t\t\t\t\t  <div class=\"relatedthumb \" style=\"width:125px;float:left;overflow:hidden;\">  \n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  <a  href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/so-stellt-sich-die-eu-die-zukunft-der-landwirtschaft-vor-kommt-die-natur-unter-die-raeder\/\"  >\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  <div class=\"yuzo-img-wrap \" style=\"width: 125px;height:90px;\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"yuzo-img\" style=\"background:url('https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/DJI_0563-340x226.jpg') 50% 50% no-repeat;width: 125px;height:90px;margin-bottom: 5px;background-size: cover; 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