{"id":8063,"date":"2024-07-29T16:20:12","date_gmt":"2024-07-29T14:20:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/?p=8063"},"modified":"2024-08-01T08:43:37","modified_gmt":"2024-08-01T06:43:37","slug":"schutzgebiete-ohne-insektenschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/schutzgebiete-ohne-insektenschutz\/","title":{"rendered":"Schutzgebiete ohne Insektenschutz?"},"content":{"rendered":"<p><em>Nachdem Forschende lange Alarm geschlagen hatten, sorgte die \u201eKrefelder-Studie\u201d \u00fcber den jahrzehntelangen Verlust von \u00fcber 75 Prozent Fluginsektenbiomasse \u2013 und das in Schutzgebieten! \u2013 2017 endlich f\u00fcr einen \u00f6ffentlichen Aufschrei. Landesweit folgten Volksbegehren, B\u00fcrgerinitiativen und sogar ein Aktionsprogramm Insektenschutz der Bundesregierung. Sind sieben Jahre sp\u00e4ter notwendige Schritte umgesetzt? Erholen sich die Insekten und finden sie in Schutzgebieten dringend ben\u00f6tigte R\u00fcckzugsr\u00e4ume? Spoiler alert: Nein.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3><strong>Warum sollten wir uns um Insekten k\u00fcmmern?<\/strong><\/h3>\n<p>In Deutschland gibt es rund <strong>34.000 heimische Insektenarten<\/strong>. Sie nehmen verschiedenste Rollen in \u00d6kosystemen ein:<\/p>\n<ul>\n<li>Sie sind neben dem Wind die <strong>einzigen Best\u00e4uber<\/strong> in Mitteleuropa,<\/li>\n<li>sie sorgen f\u00fcr eine bessere <strong>Bodenfruchtbarkeit<\/strong>,<\/li>\n<li>sie halten Populationen von pflanzenfressenden Insekten in einem <strong>ausgewogenen Gleichgewicht<\/strong>,<\/li>\n<li>sie sind <strong>wichtige Destruenten<\/strong>,<\/li>\n<li>sie sind vor allem auch eine der <strong>Hauptnahrungsquellen f\u00fcr viele andere Tiergruppen<\/strong>: Ohne Insekten h\u00e4tten die meisten V\u00f6gel, Amphibien, Reptilien und viele kleine S\u00e4ugetiere keine Nahrungsgrundlage mehr.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Unsere Landwirtschaft und damit unsere <strong>Ern\u00e4hrungssicherung sind gro\u00dfenteils von Insektenbest\u00e4ubung abh\u00e4ngig<\/strong>, vor allem durch Bienen, Schwebfliegen, Schmetterlinge und K\u00e4fer.<\/p>\n<div id=\"attachment_7606\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-7606\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-7606\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/base\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Honigbiene-1-2-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><p id=\"caption-attachment-7606\" class=\"wp-caption-text\">Wildbiene. Kathy B\u00fcscher, NABU Rinteln<\/p><\/div>\n<p>Ohne sie g\u00e4be es <strong>weniger Obst und Gem\u00fcse, Kr\u00e4uter oder Kaffee<\/strong>, aber auch <strong>unsere Fleisch- und Milchproduktion w\u00fcrde stark sinken<\/strong>, da gesunde Nutztiere eine ausgewogene Ern\u00e4hrung brauchen. Aufgrund dieser \u00d6kosystemdienstleistungen sind diverse und individuenreiche Insektenpopulationen unabdingbar f\u00fcr eine intakte Natur und f\u00fcr uns Menschen.<\/p>\n<h3><strong>Daher ist es naheliegend, dass wir Insekten sch\u00fctzen! Oder?<\/strong><\/h3>\n<p>Tats\u00e4chlich sind <strong>Insekten wie alle anderen Wildtiere in Deutschland<\/strong> <strong>durch<\/strong> <strong>\u00a7 39 Abs. 1 im Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) gesch\u00fctzt<\/strong>. Dieser Schutzstatus gilt im gesamten Bundesgebiet und ist nicht auf Schutzgebiete beschr\u00e4nkt. Sie d\u00fcrfen daher landesweit nicht ohne vern\u00fcnftigen Grund gest\u00f6rt oder get\u00f6tet werden.\u00a0 Hierbei gibt es nur wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel bei Stechm\u00fccken, Neozoen (also gebietsfremde Arten) oder Vorrats- und Erntesch\u00e4dlingen. Auch die Zerst\u00f6rung ihrer Lebensst\u00e4tten darf nur mit vern\u00fcnftigem Grund geschehen. Zus\u00e4tzlich stehen Wildbienen, die Europ\u00e4ische Hornisse, Waldameisen sowie einige Arten von K\u00e4fern, Schmetterlingen, Libellen, Heuschrecken und Netzfl\u00fcglern unter besonderem Schutz (BNatSchG \u00a7 44 Abs 1). Das bedeutet, dass diese Tiere generell nicht gest\u00f6rt oder get\u00f6tet und deren Lebensst\u00e4tten nicht beeintr\u00e4chtigt werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Trotzdem belegen zahlreiche Studien, dass <strong>Insektenpopulationen weltweit \u2013 und auch in Deutschland \u2013 seit Jahrzehnten zur\u00fcckgehen<\/strong>. Seit langem berichten Forschende \u00fcber einen anhaltenden Insektenschwund, der auch 2016 in dem IPBES Pollinator Report<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> aufgearbeitet wurde. Erst 2017 schaffte es jedoch eine Studie des entomologischen Vereins Krefeld, die das Ausma\u00df des langsam fortschreitenden Insektenschwunds aufzeigte, die Aufmerksamkeit der<\/p>\n<div id=\"attachment_7610\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-7610\" data-attachment-id=\"7610\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/gewaesserschutzforum-2023-erfolgreiche-diskussion-zu-naturbasierten-loesungen\/231220-gewaesserschutzforum2023_fluessen-mehr-raum-geben_oderaue_norman-ebert\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/231220-Gewaesserschutzforum2023_Fluessen-mehr-Raum-geben_Oderaue_Norman-Ebert.jpg\" data-orig-size=\"680,400\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Oderaue: Gew\u00e4sserschutzforum 2023\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Fl\u00fcssen mehr Raum geben &#8211; Foto: N. Ebert&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/231220-Gewaesserschutzforum2023_Fluessen-mehr-Raum-geben_Oderaue_Norman-Ebert-300x176.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/231220-Gewaesserschutzforum2023_Fluessen-mehr-Raum-geben_Oderaue_Norman-Ebert.jpg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-7610\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/base\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/EU-grassland-butterfly-index-300x201.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"201\" \/><p id=\"caption-attachment-7610\" class=\"wp-caption-text\">Ergebnisse des Monitorings zum Grassland Butterfly Index der EU.<\/p><\/div>\n<p>Gesellschaft und Politik zu erlangen<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>. Sie zeigte, dass die Biomasse von gefangenen Fluginsekten in Schutzgebieten innerhalb von 30 Jahren um \u00fcber 75 Prozent zur\u00fcckgegangen ist. Seitdem konnten viele weitere Studien diesen Trend best\u00e4tigen<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>, wie zum Beispiel die Folgestudie zur Diversit\u00e4t von Insekten in Naturschutzrealen (<a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/tiere-und-pflanzen\/insekten-und-spinnen\/aktivitaeten\/33292.html\">DINA<\/a>)<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>, die berichtete, dass das niedrige Niveau in den Jahren 2020 und 2021 gehalten wurde. Laut EU-Grassland-Butterfly-Index schwinden auch die Schmetterlingspopulationen. In Deutschland sind beispielsweise etwa 50 Prozent der Bienenarten<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8] <\/a>und etwa 46 Prozent der Steinfliegen<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> bedroht, EU-weit gilt das f\u00fcr fast 40 Prozent aller Schwebfliegenarten<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a>. Eine Analyse<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> aller vorliegenden EU-weiten Roten Listen zeigte, dass 19 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sind, bei den Insektenarten steigt dieser Anteil auf ein Viertel!\u00a0 <strong>Der Insektenschwund findet also \u00fcberall, nicht nur in der nicht-gesch\u00fctzten Agrarlandschaft und in St\u00e4dten statt, sondern auch in unseren Schutzgebieten, die eigentlich Refugien darstellen sollten<\/strong>.<\/p>\n<h3><strong>Was f\u00fchrt zu dieser anhaltend dramatischen Entwicklung?<\/strong><\/h3>\n<p>Insekten sind weltweit bedroht durch Lebensraum- und Nahrungsknappheit, Klimawandel, die starke Verschmutzung der Natur sowie durch die Ausbreitung invasiver Arten. Auch in Deutschland werden Insekten von diesen Stressoren negativ beeinflusst. Rund 50 Prozent der Fl\u00e4che Deutschlands werden landwirtschaftlich, 30 Prozent forstwirtschaftlich genutzt, weshalb die Agrarlandschaft einen besonderen Einfluss auf unsere heimischen Insekten hat. Sie finden in eint\u00f6nigen Agrarlandschaften <strong>weniger Lebensraum<\/strong>, und auch das <strong>Nahrungsangebot ist meist zu gering<\/strong> oder zeitlich stark begrenzt. So braucht die Mohnmauerbiene zum Beispiel ein reiches Angebot an Mohnblumen neben offenen, sandigen Fl\u00e4chen, die aber von Menschen ungest\u00f6rt sein m\u00fcssen. <strong>Heimische Wildpflanzen sind jedoch zwischen gro\u00dfen Bewirtschaftungsfl\u00e4chen mit geringer Strukturvielfalt kaum mehr zu finden und durch den Einsatz von Herbiziden und D\u00fcngemitteln seltener vorhanden. Zus\u00e4tzlich werden Insekten durch Insektizide get\u00f6tet oder stark negativ beeinflusst.<\/strong> Auch in monotonen W\u00e4ldern finden Insekten weniger Lebensraum und Nahrung oder leiden unter dem Einsatz von Pestiziden. Hinzu kommen die zunehmende <strong>Fl\u00e4chenversiegelung<\/strong>, die Umnutzung von Fl\u00e4chen sowie die <strong>Lichtverschmutzung<\/strong> in Kommunen, die weiter zum Schwund der Insektenpopulationen beitragen. In Kombination mit sich ver\u00e4ndernden klimatischen Verh\u00e4ltnissen, zunehmender Nahrungskonkurrenz mit gemanagten Best\u00e4ubern (zum Beispiel in der Honigbienenhaltung) sowie invasiven Arten (Einschleppung von Parasiten und Krankheiten) stehen Insektenpopulationen unter hohem Druck.<\/p>\n<p>Auch <strong>in vielen Schutzgebieten kann Landwirtschaft uneingeschr\u00e4nkt<\/strong> stattfinden, nur in Naturschutzgebieten gibt es Verbote von bestimmten Pestiziden. Allerdings ist der <strong>Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in vielen Schutzgebieten<\/strong> (zum Beispiel in FFH- und Vogelschutzgebieten oder Naturparks) <strong>praktisch uneingeschr\u00e4nkt erlaubt<\/strong>, und auch in streng gesch\u00fctzten Naturschutzgebieten d\u00fcrfen trotzdem noch einige Mittel verwendet werden. Auch das nahe Umfeld von Schutzgebieten hat einen gro\u00dfen Einfluss auf deren Insektenvorkommen. Laut einer Studie von Br\u00fchl et al.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> wurden in allen Insektenproben aus Schutzgebieten Pestizidr\u00fcckst\u00e4nde gefunden, teilweise sogar Spuren von bereits seit Jahrzehnten verbotenen Inhaltsstoffen.<\/p>\n<div id=\"attachment_7608\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-7608\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-7608\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/base\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/20210802_HausHeidhorn_KleineBinsenjungfer_1_ErwinHangmann-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-7608\" class=\"wp-caption-text\">Kleine Binsenjungfer. Erwin Hangmann<\/p><\/div>\n<h3><strong>Aber wir haben doch Schutzgebiete, in denen sich Insekten erholen und vermehren k\u00f6nnen?<\/strong><\/h3>\n<p>Durch die Auflistung sch\u00fctzenswerter Insektenarten zum Beispiel in den Anh\u00e4ngen der Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie, durch Regelungen im BNatschG oder \u00fcber das Washingtoner Artenabkommen sollen bestimmte Arten Ziel von Schutzma\u00dfnahmen in Schutzgebieten sein. F\u00fcr Arten, die in Anhang II der FFH-RL stehen, sollen Schutzgebiete ausgewiesen werden und f\u00fcr die im Anhang IV, sollen generell Ma\u00dfnahmen ergriffen werden, um deren Bestand zu verbessern. <strong>Von den zehntausenden europ\u00e4ischen Insektenarten stehen 32 im Anhang IV<\/strong>, diese sind also generell auf EU Ebene gesch\u00fctzt und es sollten Ma\u00dfnahmen f\u00fcr sie ergriffen werden (auch au\u00dferhalb von Schutzgebieten). Sie z\u00e4hlen lediglich zu <strong>drei Ordnungen (K\u00e4fer, Schmetterlinge und Libellen<\/strong>), beispielsweise der Alpenbock, der Vierz\u00e4hnige Mistk\u00e4fer, der Gro\u00dfe Feuerfalter und die Gr\u00fcne Keiljungfer. Es k\u00f6nnten also FFH-Gebiete allein f\u00fcr den Schutz zum Beispiel des Alpenbocks ausgewiesen werden. Praktisch ist dies jedoch kaum der Fall und der Erhalt bestimmter Insektenarten z\u00e4hlt meist nicht zu den Schutzzielen der Gebiete. <strong>Im Anhang II stehen 25 Arten<\/strong> (teilweise dieselben wie in Anhang IV) auch aus diesen drei Ordnungen. <strong>In beiden Anh\u00e4ngen fehlen jedoch wichtige Insektengruppen wie Bienen, Wespen, Schwebfliegen<\/strong> und viele andere.<\/p>\n<p>Obwohl wir also ein nie dagewesenes Insektensterben beobachten, sind <strong>Schutzma\u00dfnahmen und Erhaltungsziele in Schutzgebieten nicht auf Insektenschutz ausgerichtet<\/strong> und Insekten deshalb nicht ausreichend gesch\u00fctzt <a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a><a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> <a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a>. Und dass, obwohl das BfN schon konkrete Ma\u00dfnahmen und Schritte f\u00fcr sch\u00fctzenswerte Arten und deren Lebensr\u00e4ume aufgezeigt hat<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a><a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a>. Doch meistens stehen solche Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den Insektenschutz nicht in den Managementpl\u00e4nen der Schutzgebiete. Diese umzuschreiben und den Insektenschutz aufzunehmen w\u00e4re ausschlaggebend, bedarf aber eines hohen Personalaufwandes.<\/p>\n<div id=\"attachment_7605\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-7605\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-7605\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/base\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DE-DE-Lebenskuenstler-494351-300x201.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"201\" \/><p id=\"caption-attachment-7605\" class=\"wp-caption-text\">Maik\u00e4fer. NABU\/CEWE\/Burkhard Hillert<\/p><\/div>\n<h3><strong>Fazit und ein vorsichtiger Ausblick<\/strong><\/h3>\n<p>Es ist ein Armutszeugnis, dass wir es nicht schaffen, Insekten in unseren Schutzgebieten ausreichend Schutz zu bieten, obwohl der R\u00fcckgang der Best\u00e4uberpopulationen auf allen politischen Ebenen als zentrale Bedrohung f\u00fcr die Funktionsf\u00e4higkeit von \u00d6kosystemen und unserer Lebensgrundlage identifiziert wurde. Sie sind ein <strong>nicht zu entbehrender Teil der \u00d6kosysteme und d\u00fcrfen in der Wichtigkeit ihres Schutzes nicht hinter gr\u00f6\u00dferen Tieren oder Pflanzen zur\u00fcckstehen<\/strong>. Wieso gibt es spezifische Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Orchideenschutz in deutschen Schutzgebieten, nicht aber f\u00fcr unsere heimischen Wildbienen, Libellen oder Schmetterlinge? Insekten brauchen Schutzgebiete, in denen spezifische Ma\u00dfnahmen f\u00fcr dort vorkommende seltene oder besonders \u00f6kosystem-relevante Arten in den Managementpl\u00e4nen stehen.<\/p>\n<p>Ein <strong>Lichtblick ist die neue Verordnung zur Wiederherstellung der Natur der EU<\/strong>. Diese ist nicht nur ein Meilenstein f\u00fcr den Naturschutz, sondern widmet auch dem Schutz von Best\u00e4ubern einen eigenen Artikel. Sie bietet die Chance f\u00fcr ernsthaften Insektenschutz in renaturierten Gebieten sowie solchen, die zuk\u00fcnftig einen Schutzgebietsstatus erhalten k\u00f6nnten. Durch die Wiederherstellung von Lebensr\u00e4umen, angepasste Managementpl\u00e4ne, Erhaltungsziele und die Erweiterung von Schutzgebietsverordnungen, die auf bestimmte Insektenarten und deren Anforderungsprofile zugeschnitten sind, k\u00f6nnen wir den Insektenschwund noch stoppen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a><a href=\"https:\/\/www.ipbes.net\/assessment-reports\/pollinators\">https:\/\/www.ipbes.net\/assessment-reports\/pollinators<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hallmann et al. 2017. More than 75 percent decline over 27 years in total flying insect biomass in protected areas. Plos One 12(10).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Hallmann et al. 2020. Declining abundance of beetles, moths and caddisflies in the Netherlands. Insect Conservation and Diversity 13, pp.127\u2013139.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Seibold et al. 2019. Arthropod decline in grasslands and forests is associated with landscape-level drivers. Nature 574, pp.671-674.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Van Klink et al. 2020. Meta-analysis reveals declines in terrestrial but increases in freshwater insect abundances. Science 368(6489) pp.417-420.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Warren et al. 2021. The decline of butterflies in Europe: Problems,significance, and possible solutions. PNAS 118(2).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> M\u00fchlethaler et al. 2024. No recovery in the biomass of flying insects over the last decade in German nature protected areas. Ecology and Evolution<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.rote-liste-zentrum.de\/de\/Neue-Checkliste-fur-deutsche-Wildbienen-erschienen-Artenzahl-jetzt-uber-600-2178.html\">https:\/\/www.rote-liste-zentrum.de\/de\/Neue-Checkliste-fur-deutsche-Wildbienen-erschienen-Artenzahl-jetzt-uber-600-2178.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.rote-liste-zentrum.de\/de\/Neue-bundesweite-Rote-Liste-Mehr-als-ein-Viertel-der-Insekten-Arten-bestandsgefahrdet-2099.html\">https:\/\/www.rote-liste-zentrum.de\/de\/Neue-bundesweite-Rote-Liste-Mehr-als-ein-Viertel-der-Insekten-Arten-bestandsgefahrdet-2099.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> European Commission, Directorate-General for Environment, Vuji\u0107, A., Gilbert, F., Flinn, G. et al., Pollinators on the edge \u2013 Our European hoverflies \u2013 The European red list of hoverflies, Publications Office of the European Union, 2023, <a href=\"https:\/\/data.europa.eu\/doi\/10.2779\/359875\">https:\/\/data.europa.eu\/doi\/10.2779\/359875<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Hochkirch et al. 2023. A multi-taxon analysis of European Red Lists reveals major threats to biodiversity. PLOS\u00a0 One 18(11).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Br\u00fchl et al. 2021. Direct pesticide exposure of insects in nature conservation areas in Germany. Scientific Reports 11(1).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Chowdhury et al. 2023. Protected areas and the future of insect conservation. Trends in Ecology and Evolution 38(1).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Scott, E. 2023. Protected areas poorly represent insects. Nat Rev Earth Environ 4(358).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> K\u00f6the, S. et al. 2023. Recommendations for effective insect conservation in nature protected areas based on a transdisciplinary project in Germany. Environmental Sciences Europe 35(102).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/publikationen\/schriftenreihe-naturschutz-biologische-vielfalt\/nabiv-heft-172-22-das-europaeische\">NaBiV Heft 172 (2.2): Das europ\u00e4ische Schutzgebietssystem Natura 2000 | BFN<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/artenportraits\">https:\/\/www.bfn.de\/artenportraits<\/a><\/p>\n<!-- Begin Yuzo --><div class='yuzo_related_post style-1'  data-version='5.12.74'><!-- without result --><div class='yuzo_clearfixed yuzo__title yuzo__title'><h3>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren<\/h3><\/div>\n\t\t\t\t\t\t  <div class=\"relatedthumb \" style=\"width:125px;float:left;overflow:hidden;\">  \n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  <a  href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/nabu-gap-ticker-2019-05-10\/\"  >\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  <div class=\"yuzo-img-wrap \" style=\"width: 125px;height:90px;\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"yuzo-img\" style=\"background:url('https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/06\/nabu-agrar-ticker-340x226.jpg') 50% 50% no-repeat;width: 125px;height:90px;margin-bottom: 5px;background-size: cover; 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