{"id":6960,"date":"2022-12-22T08:51:04","date_gmt":"2022-12-22T07:51:04","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/?p=6960"},"modified":"2023-01-19T20:01:00","modified_gmt":"2023-01-19T19:01:00","slug":"cop15-weltnaturabkommen_verabschiedet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/cop15-weltnaturabkommen_verabschiedet\/","title":{"rendered":"#COP15: Ergebnisse der Weltnaturkonferenz im Detail"},"content":{"rendered":"<p>Die Weltnaturkonferenz COP15 ist zu Ende gegangen. Am 19. Dezember in den fr\u00fchen Morgenstunden hat die Weltgemeinschaft ein neues Abkommen zum Schutz der globalen Biodiversit\u00e4t verabschiedet. Es ist nicht perfekt \u2013 aber es enth\u00e4lt einige gute Elemente und gibt einen Kompass f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre vor. Wie sind die Ergebnisse zu bewerten und wie ist es dazu gekommen?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3><strong>Schritt in die richtige Richtung<\/strong><\/h3>\n<p>Es ist gut, dass die Weltgemeinschaft sich auf ein <a href=\"https:\/\/www.cbd.int\/doc\/decisions\/cop-15\/cop-15-dec-04-en.pdf\">Kunming-Montr\u00e9al Abkommen f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t<\/a> verst\u00e4ndigen konnte. Die Staaten haben sich vorgenommen, den Verlust der Biodiversit\u00e4t bis 2030 zu stoppen und umzukehren. Dazu haben sie sich auf insgesamt 23 globale Ziele, Vereinbarungen zur Umsetzung Finanzierung geeinigt. Wir als NABU <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/news\/2022\/12\/32685.html\">freuen uns \u00fcber die Einigung, haben aber Sorge bez\u00fcglich der Umsetzung<\/a>.<\/p>\n<p>Das Abkommen enth\u00e4lt starke Ziele zu Schutzgebieten und der Wiederherstellung der Natur, zur Reduktion von Verschmutzung und dem Abbau umweltsch\u00e4digender Subventionen. Die Verursacher der Biodiversit\u00e4tskrise im Bereich der Land- und Forstwirtschaft, sowie in Wirtschafts- und Finanzsektoren werden hingegen wenig in die Pflicht genommen. Auch sind die Vereinbarungen nicht verbindlich genug.<\/p>\n<p>Insgesamt gibt es immerhin Fortschritte im Vergleich zur letzten Dekade. Aber f\u00fcr eine wirkliche Trendumkehr braucht es mehr. Daher kommt es jetzt ganz besonders auf mutige Staaten an, die die Ziele ambitioniert und rasch umsetzen und in Koalitionen mehr tun, als das was vorgeschrieben ist. Auf der COP16 m\u00fcssen ebenfalls Elemente konkretisiert und nachgesch\u00e4rft werden.<\/p>\n<h3><strong>Die Ausgangslage<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>\u00dcber mehr als zwei Wochen wurden in Montr\u00e9al in teils sehr z\u00e4hen Diskussionen die Biodiversit\u00e4ts-Ziele, ihre Finanzierung und Vorgaben zur Umsetzung verhandelt. Zwischendurch stand das ganze Abkommen auf der Kippe \u2013 \u00a0zu weit auseinander lagen die Positionen, unter anderem bei der Frage der Finanzierung. Als am 15. Dezember \u00fcber 100 Minister*innen aus aller Welt anreisten, um den Text fertig zu verhandeln, standen noch nahezu alle kritischen Elemente noch in Klammern, wie beispielsweise alle numerischen Elemente der Ziele.<\/p>\n<p>F\u00fcr Deutschland reiste Bundesumweltministerin Steffi Lemke gemeinsam mit dem Staatssekret\u00e4r des Bundesministeriums f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Jochen Flasbarth, an. Diese f\u00fchrten parallel zu den weiterlaufenden technischen Verhandlungen Gespr\u00e4che zu den kritischen Punkten, um eine Einigung zu erzielen. Im Plenary machte Steffi Lemke klar, dass es neben dem Schutz der Natur darauf ankomme, die Verursacher der Biodiversit\u00e4tskrise zu adressieren und in der Umsetzung rasch die Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, die der Dringlichkeit der Krise angemessen sind.<\/p>\n<div id=\"attachment_6966\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-6966\" data-attachment-id=\"6966\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/cop15-weltnaturabkommen_verabschiedet\/20221215_130600\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/20221215_130600.jpg\" data-orig-size=\"800,450\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"20221215_130600\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Bundesumweltministerin Steffi Lemke bei einem Statement im Plenary&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/20221215_130600-300x169.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/20221215_130600.jpg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-6966 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/20221215_130600.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" \/><p id=\"caption-attachment-6966\" class=\"wp-caption-text\">Bundesumweltministerin Steffi Lemke bei einem Statement im Plenary<\/p><\/div>\n<h3><strong>Der finale Countdown<\/strong><\/h3>\n<p>Am Sonntagmorgen, 18. Dezember, wurde es spannend: Die chinesische Pr\u00e4sidentschaft der COP15 ver\u00f6ffentlichte nach Gespr\u00e4chen mit allen Vertragsstaaten einen Kompromissvorschlag f\u00fcr das Abkommen. Der Eindruck vieler Beobachter: Im Vergleich zu den Diskussionen, die wir zuvor geh\u00f6rt hatten, besser als erwartet. Dieses Papier wurde den Tag \u00fcber von den Vertragsstaaten und im Dialog zwischen den Minister*innen diskutiert und sollte am Abend ins Plenum gehen.<\/p>\n<p>Die entsprechende Sitzung wurde dann immer weiter nach hinten verschoben. Die halbe Nacht sa\u00dfen m\u00fcde Delegierte und Beobachter im Saal und warteten. Um kurz vor 3 Uhr morgens war es endlich so weit, die Sitzung begann. Und dann ging es Schlag auf Schlag: Zun\u00e4chst wurde eine nur leicht ver\u00e4nderte Fassung des Papiers vorgelegt. Alle hatten 20 Minuten Zeit, es zu lesen.<\/p>\n<p>Alle L\u00e4nder waren einverstanden, bis auf die Demokratische Republik Kongo (DRC), der die Einigung zur Finanzierung nicht weit genug ging. Nach einer emotionalen Gegenrede von der mexikanischen Delegierten, die sich die Verabschiedung des Abkommens zu ihrem Geburtstag w\u00fcnschte, zog China entschieden durch: Gegen 3:35 Uhr schwang der chinesische Umweltminister Huang Runqiu den Hammer mit den Worten &#8222;das Dokument ist angenommen, no objections&#8220;. Das Ganze hatte noch ein kleines Nachspiel, da der Prozess nicht zu hundert Prozend so durchgef\u00fchrt wurde wie angek\u00fcndigt und die Demokratische Republik Kongo sich \u00fcbergangen f\u00fchlte. Der Konflikt konnte erst am n\u00e4chsten Tag vollst\u00e4ndig aus dem Weg ger\u00e4umt werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_6962\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-6962\" data-attachment-id=\"6962\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/cop15-weltnaturabkommen_verabschiedet\/20221219_030845\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/20221219_030845.jpg\" data-orig-size=\"800,450\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"20221219_030845\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Weltnaturabkommen wird von dem COP Pr\u00e4sident verabschiedet&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/20221219_030845-300x169.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/20221219_030845.jpg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6962\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/20221219_030845.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" \/><p id=\"caption-attachment-6962\" class=\"wp-caption-text\">Das Weltnaturabkommen wird vom COP Pr\u00e4sident Huang Runqiu verabschiedet<\/p><\/div>\n<h3><strong>Detail-Bewertung wichtiger 2030-Ziele<\/strong><\/h3>\n<h4><strong>30 Prozent der degradierten \u00d6kosysteme wiederherstellen<\/strong><\/h4>\n<p>Man hat sich darauf geeinigt, mindestens 30 Prozent degradierter \u00d6kosysteme an Land und Meer effektiv wiederherzustellen. Dabei soll unter anderem ber\u00fccksichtigt werden, dass <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/natur-und-landschaft\/naturschutz\/deutschland\/32147.html\">miteinander vernetzte Gebiete<\/a> entstehen. Wir finden: Das ist ein ambitioniertes und messbares Ziel. Wichtig ist nun, dass sich darin vor allem qualitativ hochwertige Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Natur wiederfinden und die Vertragsstaaten schnell mit der Umsetzung loslegen.<\/p>\n<p>Die EU sollte dieses globale Ziel als R\u00fcckenwind f\u00fcr ihr <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/news\/2022\/06\/31857.html\">Gesetz zur Wiederherstellung der Natur<\/a> verstehen, welches gerade in Arbeit ist. Auch das <a href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/bmuv_entwurf_ank\/\">Aktionsprogramm Nat\u00fcrlicher Klimaschutz<\/a> in Deutschland, welches mit 4 Milliarden Euro hinterlegt wurde und Renaturierungsprojekte f\u00f6rdern soll, ist ein wichtiger Beitrag.<\/p>\n<h4><strong>30 Prozent effektiv gesch\u00fctzte Schutzgebiete an Land und Meer<\/strong><\/h4>\n<p>Bis zum Ende waren Fragen offen: Sch\u00fctzt man 30 Prozent an Land und 30 Prozent am Meer? Oder spricht man von 30 Prozent insgesamt, und bleibt damit weniger konkret? Wird eine Referenz zu nachhaltiger Nutzung aufgenommen? Inwiefern werden die Rechte indigener V\u00f6lker verankert?<\/p>\n<p>Am Ende beziehen sich die 30 Prozent auf alle Fl\u00e4chen an Land und Meer, inklusive S\u00fc\u00dfwasser und K\u00fcsten. Hervorgehoben werden Gebiete mit besonderer Bedeutung f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t. Diese sollen effektiv gesch\u00fctzt, betreut und gut miteinander verbunden sein.<\/p>\n<p>Auch Fl\u00e4chen au\u00dferhalb von Schutzgebieten, die eine langfristige Erhaltung der Biodiversit\u00e4t schaffen, wie zum Beipsiel Feuchtgebiete, d\u00fcrfen dazu z\u00e4hlen. Sie werden auch als &#8222;<a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/other-effective-area-based-conservation-measures\">Other Effective Area-based Conservation Measures&#8220;, kurz OECMs<\/a>, bezeichnet. Hier w\u00e4re eine nachhaltige Nutzung ist erlaubt, diese muss aber konsistent mit den Schutzzielen sein. Fazit: Es ist ein starkes Ziel geworden, bei dem die Vertragsstaaten nun direkt mit der Umsetzung starten k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4><strong>Halbierung von N\u00e4hrstoffeintr\u00e4gen und Risiken durch Pestizide<\/strong><\/h4>\n<p>Beim Thema Verschmutzung gingen die Meinungen in den Verhandlungen sehr weit auseinander. Viele L\u00e4nder wollten keine konkreten Reduktionszahlen. Wenigstens konnte man sich darauf einigen, im Ziel die drei weltweit gr\u00f6\u00dften Verschmutzungsquellen zu benennen: <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/umwelt-und-ressourcen\/pestizide\/index.html\">Pestizide<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/natur-und-landschaft\/landnutzung\/landwirtschaft\/umweltschutz\/22854.html\">N\u00e4hrstoffeintr\u00e4ge<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/umwelt-und-ressourcen\/oekologisch-leben\/alltagsprodukte\/14058.html\">Plastik<\/a>. Allerdings gab es Uneinigkeit dar\u00fcber, ob man Pestizide auch als solche benennt oder stattdessen von \u201ehochsch\u00e4digenden Chemikalien\u201c spricht. Auch wurde viel dar\u00fcber diskutiert, ob man das Risiko oder die reine Menge der Verschmutzung reduzieren solle.<\/p>\n<p>Letztlich einigte man sich, das allgemeine Risiko von Verschmutzung auf ein Niveau zu reduzieren, das die Biodiversit\u00e4t nicht sch\u00e4digt. Konkret will man N\u00e4hrstoffeintr\u00e4ge in die Umwelt um die H\u00e4lfte und das Risiko von Pestiziden und hochsch\u00e4digenden Chemikalien ebenfalls um die H\u00e4lfte reduzieren. Das ist aus fachlicher Sicht sinnvoll. Ung\u00fcnstig ist allerdings, dass die Messung nicht ganz trivial und der globale Indikator daf\u00fcr erst in Entwicklung ist.<\/p>\n<p>Das Ziel ist dennoch unerwartet stark geworden. Das ist auch dem Einsatz der Verhandler*innen der EU und Bundesministerin Steffi Lemke zu verdanken. Nun sollte rasch die Messbarkeit \u00fcber den entsprechenden Indikator sichergestellt und vor allem mit der <a href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/pestizide-sustainable-use-regulation\/\">Pestizid-Richtlinie (SUR) in der EU<\/a> ein rechtlicher Rahmen geschaffen werden!<\/p>\n<h4><strong>Nachhaltige Nutzung in der Land- und Forstwirtschaft<br \/>\n<\/strong><\/h4>\n<p>Es war ern\u00fcchternd zu sehen, wie wenige L\u00e4nder Interesse an der Formulierung eines klares und ambitionierten Ziels f\u00fcr eine <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/natur-und-landschaft\/landnutzung\/landwirtschaft\/index.html?ref=nav\">naturvertr\u00e4gliche Land- und Forstwirtschaft<\/a> hatten. Das ist deshalb problematisch, weil die Ausweitung, Intensivierung und Monotonisierung der Landwirtschaft und Entwaldung der gr\u00f6\u00dfte Treiber der Biodiversit\u00e4tskrise \u00fcberhaupt ist. Ohne eine Trendwende in diesem Bereich ist es nahezu unm\u00f6glich, den globalen Biodiversit\u00e4tsverlust zu stoppen und umzukehren. Allerdings ist der landwirtschaftliche Sektor mit Agrarexporten f\u00fcr viele L\u00e4nder ein wichtiger Wirtschaftszweig, den sie ungerne einschr\u00e4nken wollen.<\/p>\n<p>Das Ziel ist daher letztlich schwach und unkonkret geworden (ohne Zahl), \u00e4hnlich wie das Aichi-Ziel von 2010, in etwas mehr Worte gefasst. Die Begriffe biodiversit\u00e4tsfreundliche Praktiken und agrar\u00f6kologische Methoden wurden gl\u00fccklicherweise mit aufgegriffen, allerdings im Zusammenhang mit nachhaltiger Intensivierung, nachhaltiger Nutzung und Produktivit\u00e4tssteigerungen. Das kann T\u00fcren f\u00fcr Greenwashing \u00f6ffnen. In der Land-\u00a0 und Forstwirtchaft sind also ganz besonders Vorreiter gefragt, die Biodiversit\u00e4tskriterien konsequent in ihre Agrar- und Handelspolitik aufnehmen.<\/p>\n<div id=\"attachment_6963\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-6963\" data-attachment-id=\"6963\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/cop15-weltnaturabkommen_verabschiedet\/20221212_162100\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/20221212_162100.jpg\" data-orig-size=\"800,450\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"20221212_162100\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Verhandlungen zur nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/20221212_162100-300x169.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/20221212_162100.jpg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6963\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/20221212_162100.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" \/><p id=\"caption-attachment-6963\" class=\"wp-caption-text\">Verhandlungen zu einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft<\/p><\/div>\n<h4><strong>Integration der Biodiversit\u00e4tsziele in Gesetze, Finanz- und Wirtschaftssektoren, Abbau umweltsch\u00e4digender Subventionen<\/strong><\/h4>\n<p>Das Abkommen sieht die volle, sektor\u00fcbergreifende Integration von Biodiversit\u00e4t in Politiken und Gesetze vor, sowie die <a href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/transparenz-fuer-natur\/\">Ausrichtung von \u00f6ffentlichen und privaten Aktivit\u00e4ten, u.a. Steuer- und Finanzfl\u00fcssen mit den Biodiversit\u00e4tszielen<\/a>. Das Ziel ist sehr allgemein formuliert aber eignet sich durchaus, um die verschiedenen Sektoren immer wieder darauf hinzuweisen und nationalpolitisch entsprechend nachzubessern.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem sollen Unternehmen entlang ihrer Liefer- und Wertsch\u00f6pfungsketten \u00fcber ihre Auswirkungen auf die Biodiversit\u00e4t Bericht erstatten. Ein gro\u00dfer Streitpunkt war, ob diese Berichterstattung verpflichtend (\u201emandatory\u201c) sein soll. Eine gro\u00dfe <a href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/finanzwirtschaft-biodiversitaet\/\">Koalition von Unternehmen<\/a> hatte sich daf\u00fcr eingesetzt: Gleiche Regeln f\u00fcr alle Unternehmen schaffen gleiche Wettbewerbsbedingungen, so dass niemand am Markt einen Nachteil h\u00e4tte. Leider wurde das Ziel trotzdem abgeschw\u00e4cht. Statt verpflichtet werden Unternehmen lediglich \u201eermutigt\u201c zu berichten. Auch war urspr\u00fcnglich vorgesehen, die Auswirkungen der Unternehmen auf die Biodiversit\u00e4t um die H\u00e4lfte zu reduzieren.\u00a0 Dieses messbare Element ist ebenfalls aus dem Text entfernt worden. Schade, dass die Entschlossenheit bei einigen Vertragsstaaten gefehlt hat.<\/p>\n<p>Ein gutes Ziel haben die L\u00e4nder zum Abbau umweltsch\u00e4digenden Subventionen vereinbart: Die Vertragsstaaten wollen bis 2025 Anreize und Subventionen mit negativer Auswirkung auf die Biodiverist\u00e4t identifizieren und bis 2030 beenden bzw. umwidmen. Bis zum Jahr 2030 soll die Reduktion mindestens 500 Mrd US Dollar pro Jahr betragen. Parallel sind positive Anreize f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t zu erh\u00f6hen. Hier haben gerade Deutschland und die EU einige Hausaufgaben zu tun.<\/p>\n<h3><strong>Einigung zur Finanzierung erzielt<\/strong><\/h3>\n<p>Bei der Finanzierung ist man ebenfalls zu einer Einigung gekommen. Die Forderung der L\u00e4nder des globalen S\u00fcdens war, deutlich mehr Geld zu mobilisieren und eine andere Fonds-Struktur zu etablieren, die eine schnellere Verf\u00fcgbarkeit des Geldes erm\u00f6glicht. F\u00fcr beides hat man L\u00f6sungen bzw. Kompromisse gefunden. Es soll ein \u201eZwischen-Fonds\u201c eingerichtet werden, der den Bed\u00fcrfnissen besser gerecht wird. Au\u00dferdem sollen bis 2025 j\u00e4hrlich 20 Milliarden US Dollar und bis 2030 j\u00e4hrlich 30 Milliarden US Dollar staatliche Gelder aus dem globalen Norden in den globalen S\u00fcden flie\u00dfen. Derzeit liegt man mit allen bestehenden Zusagen &#8211; inklusive der <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/presse\/pressemitteilungen\/index.php?popup=true&amp;show=35622&amp;db=presseservice\">1,5 Milliarden Euro von Deutschland durch Olaf Scholz<\/a> &#8211; aber nur bei <a href=\"https:\/\/www.naturefinance.info\/\">etwa 8 Milliarden US Dollar pro Jahr<\/a>. Hier muss der globale Norden weiter \u00f6ffentliche Gelder aufstocken, um das Ziel erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3><strong>Auf die Umsetzung kommt es an!<\/strong><\/h3>\n<p>\u00dcber die Diskussionen zu den \u201e<a href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/cop15_umsetzugsmechanismen\/\">Umsetzungsmechanismen<\/a>\u201c des Abkommens hatte ich bereits berichtet. Der aktuelle Stand ist nun: Die Nationalen Biodiversit\u00e4tsstrategien und Aktionspl\u00e4ne sollen bis zur n\u00e4chsten COP (COP16 in der T\u00fcrkei Ende 2024) fertig sein, 2026 die nationalen Berichte. Beide folgen einem bestimmten Muster, damit Vergleichbarkeit m\u00f6glich ist. So kann anschlie\u00dfend eine globale Bestandsaufnahme vorgenommen werden. Wie genau diese aussehen soll und inwiefern die L\u00e4nder sie dann in der weiteren Umsetzung ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen ist noch nicht final gekl\u00e4rt. Zumindest d\u00fcrfen sie diese freiwillig als Grundlage nutzen um bei Aktionen und Ambitionen nachzusch\u00e4rfen (eine Art freiwilliges &#8222;Ratcheting&#8220;). Insgesamt kann man\u00a0 zwar sagen, dass dieser Teil nicht ganz so schwach ausgefallen ist wie bef\u00fcrchtet. Es sind aber dennoch eher Ans\u00e4tze als ein konkreter Plan.<\/p>\n<p>Jetzt ist es erst einmal wichtig, dass Deutschland und die EU zu Hause anfangen, ihre Strategien und Aktionspl\u00e4ne fertigzustellen und die Ziele \u00fcber Sektorpolitiken (EU-Agrarpolitik, Handelspolitik, Regeln f\u00fcr die Finanz- und Wirtschaftspolitik usw.) vorbildlich umzusetzen, damit diese die Biodiversit\u00e4tsziele nicht weiter unterminieren.<\/p>\n<p>Parallel kann die Bundesregierung die L\u00e4nder des globalen S\u00fcdens bei Prozessen zur Neuaflage der Biodiversit\u00e4tsstrategien und Aktionspl\u00e4ne sowie dem Mainstreaming in die verschiedenen Sektoren unterst\u00fctzen, u.a. durch Geld, Kapazit\u00e4tsaufbau und Austausch. Eine spannende Initiative hat Kolumbien in Kooperation mit Deutschland bereits ins Leben gerufen: <a href=\"https:\/\/www.bmuv.de\/pressemitteilung\/weltnaturkonferenz-deutschland-und-kolumbien-starten-umsetzungs-initiative\">Die NBSAP-Partnership<\/a>. Hierf\u00fcr stellt die Bundesregierung (BMUV und BMZ gemeinsam) insgesamt fast 30 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung und es soll gleich im Januar losgehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_6964\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-6964\" data-attachment-id=\"6964\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/cop15-weltnaturabkommen_verabschiedet\/20221210_150338\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/20221210_150338.jpg\" data-orig-size=\"800,450\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"20221210_150338\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Mit BirdLife und NAJU bei der Biodiversit\u00e4ts-Demo (v.l.: Julius Pahl und Zarah Thiel (Jugenddelegierte), Magdalene Trapp (NABU), Raffael Ay\u00e9 (BirdLife Schweiz) und Felician Heim (Jugenddelegierter&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/20221210_150338-300x169.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/20221210_150338.jpg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-6964\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/20221210_150338.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" \/><p id=\"caption-attachment-6964\" class=\"wp-caption-text\">Mit BirdLife und NAJU Jugenddelegierten bei der Biodiversit\u00e4ts-Demo. Von Links: Julius Pahl, Zarah Thiel (Jugenddelegierte), Magdalene Trapp (NABU), Raffael Ay\u00e9 (BirdLife Schweiz) und Felician Heim (Jugenddelegierter). Dahinter: Vertreter*innen von Birds Canada.<\/p><\/div>\n<h3>Die gute Nachricht: Biodiversit\u00e4t in den Medien<\/h3>\n<p>Ich m\u00f6chte mit einer guten Nachricht schlie\u00dfen: Es wurde im Dezember viel zu Biodiversit\u00e4t kommuniziert. <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/landingpages\/32444.html\">Von uns<\/a> und von vielen anderen. Ich h\u00e4tte mich auf diesem Blog gern noch etwas \u00f6fter gemeldet und \u00fcber die Aktivit\u00e4ten von NAJU, NABU und BirdLife berichtet. Dies geschah vor allem \u00fcber die Social Media Kan\u00e4le. Beispielsweise haben wir gemeinsam mit BirdLife und der NAJU Jugenddelegation an einer gro\u00dfen Biodiversit\u00e4ts-Demo vor Ort teilgenommen. Wir haben eigene Online-Events organisiert und an anderen teilgenommen, Interviews gef\u00fchrt, Statements aufgenommen und <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=oxTeArsLcYw\">Videos<\/a> produziert. Au\u00dferdem fanden Meetings mit der deutschen Delegation, Bundestagsabgeordneten und anderen Akteuren vor Ort statt. Auch gab es viele Medienanfragen zu beantworten. Diesmal haben deutsche Medienverteter*innen n\u00e4mlich deutlich mehr \u00fcber\u00a0 Biodiversit\u00e4t und die Weltnaturkonferenz berichtet als in vorherigen Jahren. Mit dieser positiven Nachricht verabschiede ich mich und w\u00fcnsche allen friedliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!<\/p>\n<p><i>Vom 7.12.-19.12.2022 fand in Montr\u00e9al, Kanada, die 15. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Konvention \u00fcber die Biologische Vielfalt (CBD COP15) \u2013 kurz Weltnaturkonferenz \u2013 statt. Magdalene <\/i><i>Trapp war Teil der Delegation von <\/i><a href=\"https:\/\/www.birdlife.org\/\">BirdLife International<\/a><i>. F\u00fcr den NABU berichtete sie \u00fcber die Verhandlungen \u2013 vor und hinter den Kulissen.<\/i><\/p>\n<!-- Begin Yuzo --><div class='yuzo_related_post style-1'  data-version='5.12.74'><!-- without result --><div class='yuzo_clearfixed yuzo__title yuzo__title'><h3>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren<\/h3><\/div>\n\t\t\t\t\t\t  <div class=\"relatedthumb \" style=\"width:125px;float:left;overflow:hidden;\">  \n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  <a  href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/feiertage\/\"  >\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  <div class=\"yuzo-img-wrap \" style=\"width: 125px;height:90px;\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"yuzo-img\" style=\"background:url('https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2015\/05\/idb-2015-logo-en-web-340x226.png') 50% 50% no-repeat;width: 125px;height:90px;margin-bottom: 5px;background-size: cover; \"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  <\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t\t   <span class=\"yuzo__text--title\" style=\"font-size:13px;\">Feiertage \u00fcber Feiertage<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  <\/a>\n\n\t\t\t\t\t\t  <\/div>\n\t\t\t\t\t\t  <div class=\"relatedthumb \" style=\"width:125px;float:left;overflow:hidden;\">  \n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  <a  href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/europaeische-kommission-bericht-biodiversitaet-besser-werden\/\"  >\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  <div class=\"yuzo-img-wrap \" style=\"width: 125px;height:90px;\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"yuzo-img\" style=\"background:url('https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/06\/Gap_Ticker_Head_schmal.jpg') 50% 50% no-repeat;width: 125px;height:90px;margin-bottom: 5px;background-size: cover; 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