{"id":6716,"date":"2022-06-28T15:36:09","date_gmt":"2022-06-28T13:36:09","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/?p=6716"},"modified":"2022-06-28T16:45:35","modified_gmt":"2022-06-28T14:45:35","slug":"ist-ein-ende-der-systembedingten-abhaengigkeit-von-pestiziden-in-sicht-zum-kommissionsvorschlag-einer-eu-verordnung-fuer-eine-nachhaltige-anwendung-von-pflanzenschutzmitteln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/ist-ein-ende-der-systembedingten-abhaengigkeit-von-pestiziden-in-sicht-zum-kommissionsvorschlag-einer-eu-verordnung-fuer-eine-nachhaltige-anwendung-von-pflanzenschutzmitteln\/","title":{"rendered":"Ist ein Ende der systembedingten Abh\u00e4ngigkeit von Pestiziden in Sicht?"},"content":{"rendered":"<p><img data-attachment-id=\"6720\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/ist-ein-ende-der-systembedingten-abhaengigkeit-von-pestiziden-in-sicht-zum-kommissionsvorschlag-einer-eu-verordnung-fuer-eine-nachhaltige-anwendung-von-pflanzenschutzmitteln\/img_8726-2\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/06\/IMG_8726.jpg\" data-orig-size=\"800,533\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"IMG_8726\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/06\/IMG_8726-300x200.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/06\/IMG_8726.jpg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-6720 \" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/06\/IMG_8726.jpg\" alt=\"\" width=\"602\" height=\"401\" \/><\/p>\n<h2><strong>Zum Kommissionsvorschlag einer EU-Verordnung f\u00fcr eine nachhaltige Anwendung von Pflanzenschutzmitteln<\/strong><\/h2>\n<p>Fast die H\u00e4lfte der Fl\u00e4che Europas wird landwirtschaftlich genutzt. In Deutschland sind es mit 16,6 Mio Hektar sogar knapp \u00fcber die H\u00e4lfte der Landesfl\u00e4che. Wie wir diese Fl\u00e4chen gestalten und bewirtschaften (z.B. mit Hecken, Teichen und Brachen vs. intensiv genutzte gro\u00dffl\u00e4chige Agrarw\u00fcsten), hat daher einen grundlegenden Einfluss auf die Artenvielfalt, die wir in Deutschland und Europa vorfinden und erhalten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Leider sind viele unserer landwirtschaftlichen Systeme oftmals zu stark von Input abh\u00e4ngig, wie etwa von D\u00fcnge- und Pflanzenschutzmitteln. Insbesondere der hohe Einsatz von Agrar-Pestiziden (Pflanzenschutzmitteln) schadet Pflanzen, Tieren und uns Menschen und beschleunigt das Artensterben. Die bisherige EU-Pestizid-Richtlinie (2009\/128\/EG) f\u00fcr eine nachhaltige Anwendung von Pflanzenschutzmitteln hat kaum zur Verringerung der Umweltrisiken beigetragen, wie der <a href=\"https:\/\/www.eca.europa.eu\/de\/Pages\/DocItem.aspx?did=53001\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europ\u00e4ische Rechnungshof<\/a> schon vor Jahren anmahnte.<\/p>\n<p>Um der systembedingten Abh\u00e4ngigkeit nach Pflanzenschutzmitteln sowie der zunehmenden Biodiversit\u00e4tskrise entgegenzuwirken, hat die EU-Kommission nach mehreren Verschiebungen, am 22. Juni 2022, ihr Naturschutzpaket vorgestellt. Als Teil des Europ\u00e4ischen \u201eGreen Deals\u201c enth\u00e4lt der Vorschlag neben einem neuen Verordnungsentwurf zur Wiederherstellung der Natur (<a href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/analyse-renaturierungsgesetz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dazu hier eine kurze Einsch\u00e4tzung<\/a>), <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/food\/system\/files\/2022-06\/pesticides_sud_eval_2022_reg_2022-305_en.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">den Entwurf einer neuen Verordnung zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln<\/a>. Dieser setzt erstmals verbindliche Reduktionsziele und soll eine nachhaltigere Verwendung von Pestiziden sicherstellen.<\/p>\n<p>Ob das Wirklichkeit werden kann, wird sich allerdings erst in 1,5 bis 2 Jahren, nach Ende des Gesetzgebungsprozesses, zeigen. Bis dahin sind harte Verhandlungen, u.a. zwischen den Ko-Gesetzgebern EU-Parlament und Rat sowie der Kommission im Trilogverfahren zu erwarten. Auch von Seiten der konservativen Agrar-Lobby und der Generaldirektion Landwirtschaft zeichnet sich bereits Widerstand ab. Ein fataler Fehler w\u00e4re, wenn Politiker*innen dabei dem h\u00e4ufig propagierten Trugschluss unterliegen w\u00fcrden, dass Ernteertr\u00e4ge auf Dauer nur mit intensivem Pestizideinsatz gesichert werden k\u00f6nnten. Denn genau das Gegenteil ist der Fall. Die weltweite Nahrungssicherheit ist langfristig einzig und allein durch widerstandsf\u00e4hige, vielf\u00e4ltige und artenreiche \u00d6kosysteme zu erreichen. Dass wir nicht mit, sondern ohne eine drastische Pestizid-Reduktion in Europa eine Nahrungsmittelkrise riskieren, betonte j\u00fcngst auch EU-Kommissionsvize und Verfechter des europ\u00e4ischen \u201eGreen-Deals\u201c Frans Timmermans in einem <a href=\"https:\/\/euobserver.com\/green-economy\/155265\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interview<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Zu den Einzelheiten: \u00a0Was soll sich laut Verordnungsentwurf \u00e4ndern?<\/h2>\n<p><strong>Impact:<\/strong> Der Entwurf ist als Verordnung ausgestaltet, und nicht wie bisher als Richtlinie. Die Vorgaben gelten somit unmittelbar in den Mitgliedstaaten und m\u00fcssen nicht erst von diesen in nationales Recht umgesetzt werden.<\/p>\n<p><strong>Reduktionsziel:<\/strong> Ein EU-weites Reduktionsziel von 50% des Pestizideinsatzes und -risikos bis zum Jahr 2030 wird festgelegt. Dabei sind die Mitgliedstaaten unter Ber\u00fccksichtigung von aktuell unterschiedlichen Einsatzintensit\u00e4ten selbst angehalten ein Ziel von 35%, 50% oder 65% Pestizidreduktion zu w\u00e4hlen. Nach Ansicht des NABU wird den Mitgliedstaaten hier zu viel Entscheidungsspielraum gew\u00e4hrt. Denn die Kommission kann nur rechtlich unverbindliche Empfehlungen der Reduktionsambition pro Mitgliedstaat erlassen. Sie kann die Mitgliedstaaten also nicht zwingen ehrgeiziger als 35% zu sein. Bereits in den vergangenen Ratssitzungen hatten mehrere Vertreter*innen der Mitgliedstaaten betont, aktuell vergleichsweise geringe Mengen an Pestiziden einzusetzen. Es ist daher anzunehmen, dass eine nicht geringe Anzahl der Mitgliedstaaten das niedrigste Ziel von 35% w\u00e4hlen wird.<\/p>\n<p><strong>Integrierter Pflanzenschutz: <\/strong>Die bisher in Anhang III der EU-Pestizid-Rahmenrichtlinie skizzierten Leitlinien des Integrierten Pflanzenschutzes (IPS) erlaubten erheblichen Interpretationsspielraum. Obwohl das EU-Recht bereits Konkretisierung forderte, kam die Bundesrepublik den Anforderungen der EU-Pestizid-Richtlinie nicht nach. Die Prinzipien des IPS sehen vor, Pflanzenschutzmittel nur dann einzusetzen, wenn vorbeugende und nicht-chemische Ma\u00dfnahmen nicht greifen und bestimmte Schadschwellen \u00fcberschritten werden. Zum pr\u00e4ventiven Pflanzenschutz z\u00e4hlen beispielsweise die Wahl regional angepasster und resistenter Sorten\/Arten, passende Anbau- und Pflegeverfahren (z. B. diversifizierte Fruchtfolge und Bearbeitungspausen) und die F\u00f6rderung von N\u00fctzlingen in der Landwirtschaft. Der strengere und neue Durchsetzungsrahmen des Verordnungsentwurfs soll nun sicherzustellen, dass prim\u00e4r alternative Methoden der Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfung Ber\u00fccksichtigung finden.<\/p>\n<p>Pflanzenschutzmittel-sparsamer Pflanzenbau nach IPS erfordert eine intensivere Unterst\u00fctzung der Landwirt*innen durch Berater*innen, die ihr umfassendes Fachwissen zur Kulturf\u00fchrung vermitteln. Eine unzureichende Besetzung der Pflanzenschutz\u00e4mter und -dienste hat daher auch dazu gef\u00fchrt, dass Pflanzenschutzberatung vermehrt von Berater*innen durchgef\u00fchrt wird, die im Auftrag der Pflanzenschutzmittel-Hersteller t\u00e4tig sind und deren vorrangiges Beratungsziel kaum ein Pflanzenschutzmittel-sparsamer Pflanzenbau sein d\u00fcrfte. Daher ist es nun auch dringend geboten, dass die L\u00fccke unabh\u00e4ngiger Beratung von der Bundesregierung geschlossen wird, um den Erfolg der Risikoreduktion von Pestiziden voranzutreiben.<\/p>\n<p><strong>Digitales Register \u2013 Anwendungsdaten &amp; IPS<\/strong>: Laut EU-Verordnungsentwurf sollen alle get\u00e4tigten Pflanzenschutzma\u00dfnahmen in ein zentrales, elektronisches Register eingetragen werden. Aus Sicht des NABU ist die Digitalisierung sowohl von pr\u00e4ventiven IPS Ma\u00dfnahmen als auch von Einsatzdaten von Pflanzenschutzmitteln eine Grundvoraussetzung f\u00fcr eine erfolgreiche Umsetzung der Verordnung. Nur so kann der Ist-Zustand bestimmt, der Fortschritt gemessen, Ma\u00dfnahmen justiert und die Zielerreichung \u00fcberpr\u00fcft werden. Zudem erm\u00f6glicht ein zentrales Datenregister eine sachliche und evidenzbasierte Debatte sowie effektiveren Umwelt- und Gesundheitsschutz durch gezielte Umweltvertr\u00e4glichkeitspr\u00fcfungen und Risikoanalysen. Dieses Ziel verfolgt der NABU auch im Zusammenhang mit <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/umwelt-und-ressourcen\/pestizide\/30609.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bundesweiten Anfragen<\/a> zu Pflanzenschutzmitteleins\u00e4tzen in den Einzugsgebieten des Kleingew\u00e4ssermonitorings des UFZ.<\/p>\n<div id=\"attachment_6719\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-6719\" data-attachment-id=\"6719\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/ist-ein-ende-der-systembedingten-abhaengigkeit-von-pestiziden-in-sicht-zum-kommissionsvorschlag-einer-eu-verordnung-fuer-eine-nachhaltige-anwendung-von-pflanzenschutzmitteln\/adobestock_180750850\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/06\/AdobeStock_180750850.jpeg\" data-orig-size=\"800,533\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"AdobeStock_180750850\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/06\/AdobeStock_180750850-300x200.jpeg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/06\/AdobeStock_180750850.jpeg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-6719\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/06\/AdobeStock_180750850-300x200.jpeg\" alt=\"\" width=\"449\" height=\"299\" \/><p id=\"caption-attachment-6719\" class=\"wp-caption-text\">Foto: AdobeStock_180750850<\/p><\/div>\n<p><strong>Ma\u00dfnahmenfinanzierung:<\/strong> Eine wichtige Neuerung ist, dass Landwirt*innen beim \u00dcbergang zu einer nachhaltigeren Bewirtschaftung mit weniger Pestiziden laut Verordnung mit Geldern der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen. Denn der Grad der Umsetzung von IPS, unterliegt zumeist einer betriebswirtschaftlichen Abw\u00e4gung. Die Kosten f\u00fcr den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln werden mit denen verglichen, die f\u00fcr alternative nicht-chemische Pflanzenschutzma\u00dfnahmen und m\u00f6gliche Ertragseinbu\u00dfen bei Reduktion oder Verzicht auf Pflanzenschutzmittel anfallen. Beispielsweise k\u00f6nnen zeitintensive Arbeitsschritte alternativer Methoden, wie eine mechanische Bodenbearbeitung, durch den Einsatz von Pestiziden umgangen werden. Aufgrund der zeitlichen Befristung der GAP-Gelder auf die n\u00e4chste F\u00f6rderperiode (von 2023 bis 2027), sollte die EU-Verordnung die Mitgliedstaaten dazu verpflichten, ein zus\u00e4tzliches und ausreichendes Budget im Staatshaushalt zur Finanzierung von Risikominderungsma\u00dfnahmen zu reservieren.<\/p>\n<p><strong>Einsatzverbote in sensiblen Gebieten<\/strong>: Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln soll in Schutzgebieten (z.B. Natura 2000) in Gew\u00e4ssern\u00e4he sowie auf \u00f6ffentlichen Fl\u00e4chen verboten werden, um die Natur und Mensch besser vor den negativen Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln zu sch\u00fctzen. Das ist aus Sicht des NABU begr\u00fc\u00dfenswert. Es braucht allerdings deutlich breitere Pufferzonen zu landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen als bisher vorgesehen. Der Verordnungsentwurf bestimmt hier nur einen Abstand von drei Metern zu sensiblen Gebieten. Eine <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/natur-und-landschaft\/landnutzung\/landwirtschaft\/artenvielfalt\/lebensraum\/30326.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie im Auftrag des NABU<\/a> empfiehlt f\u00fcr wirksamen Insektenschutz sogar zwanzig Meter breite Gew\u00e4sserrandstreifen. Au\u00dferdem muss der Anteil pestizidfreier Ackerfl\u00e4chen auf mindestens zehn Prozent der Ackerfl\u00e4che erh\u00f6ht werden, um R\u00fcckzugsr\u00e4ume f\u00fcr bedrohte Pflanzen- und Tierarten zu schaffen, die \u00fcberwiegend auf und in der N\u00e4he von Agrarfl\u00e4chen vorkommen. Hier sollte die Verordnung eine konkrete Vorgabe machen.<\/p>\n<p><strong>Indikatoren zur Messung von Einsatz- und Risikoreduktion:<\/strong> Zur Information der \u00d6ffentlichkeit und zur politischen Steuerung sind Indikatoren, die sowohl wissenschaftlich aussagekr\u00e4ftig als auch allgemeinverst\u00e4ndlich sind, von gro\u00dfer Bedeutung. Ohne sie k\u00f6nnen die tats\u00e4chlichen Fortschritte bei der Verringerung der mit Pestiziden verbundenen Risiken nicht quantifiziert werden. F\u00fcr unterschiedliche Schutzziele und r\u00e4umliche sowie zeitliche Ebenen steht eine Vielzahl an Risikoindikatoren zur Verf\u00fcgung. Die EU-Kommission sieht im Verordnungsentwurf leider vor, weiterhin die sog. harmonisierten Risikoindikatoren (HRI) zu nutzen, die jedoch eine Risikoreduktion oder -zunahme nicht zuverl\u00e4ssig abbilden. Danach h\u00e4tten die Risiken in den letzten Jahren seit 2011 sogar schon leicht abgenommen, was an dem Wegfall nicht mehr genehmigter Wirkstoffe liegt. Zudem ist zu erwarten, dass auslaufende Zulassungen von problematischen Stoffen ohnehin zu einer weiteren Reduktion des nach HRI 1 angezeigten Risikos f\u00fchren werden. Diese Risikoindikatoren basieren auf den j\u00e4hrlichen Verkaufsmengen von Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen, die nach Gewichtungsfaktoren unterteilt sind. Die Toxizit\u00e4tsunterschiede zwischen Stoffen werden aber durch die Gewichtungsfaktoren nur sehr unzureichend abgebildet sowie nicht betrachtet, wo und in welchen Mengen die Stoffe pro Fl\u00e4che eingesetzt werden. Insgesamt sind die harmonisierten Risikoindikatoren daher kaum brauchbar, um Trends bzw. den Erfolg von Risiko-Reduktions-Ma\u00dfnahmen anzuzeigen. Das best\u00e4tigt auch ein im Fr\u00fchjahr 2020 ver\u00f6ffentlichter <a href=\"https:\/\/www.eca.europa.eu\/de\/Pages\/DocItem.aspx?did=53001\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sonderbericht<\/a> des Europ\u00e4ischen Rechnungshofs. Tats\u00e4chlich ist die nationale toxische Belastung (Toxic Load) laut eines <a href=\"https:\/\/www.pestizidexperte.de\/Publikationen\/Pestizideinsatz_DE_2005_2017.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berichts<\/a> in den letzten Jahren sogar angestiegen. Aus Sicht des NABU ist also dringend geboten, die Halbierung des Einsatzes und des Risikos von Pestiziden mit EU-weit anwendbaren Kennzahlen zu verfolgen, die nicht nur die Mengen, sondern auch den Einsatz und die Toxizit\u00e4tsunterschiede der Stoffe abbilden.<\/p>\n<p>Welche Forderungen der NABU im Zusammenhang mit dem Einsatz von Pestiziden in Deutschland stellt, ist <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/imperia\/md\/content\/nabude\/landwirtschaft\/pestizidpolitik\/210414-pestizid-position-nabu.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> zusammengefasst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Autoren: Dr. Verena Riedl, Referentin f\u00fcr Biodiversit\u00e4t und \u00d6kotoxikologie; Matti Gurreck, Referent f\u00fcr EU-Biodiversit\u00e4ts- und Landnutzungspolitik<\/p>\n<!-- Begin Yuzo --><div class='yuzo_related_post style-1'  data-version='5.12.74'><!-- without result --><div class='yuzo_clearfixed yuzo__title yuzo__title'><h3>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren<\/h3><\/div>\n\t\t\t\t\t\t  <div class=\"relatedthumb \" style=\"width:125px;float:left;overflow:hidden;\">  \n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  <a  href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/schutzgebiete-ohne-insektenschutz\/\"  >\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  <div class=\"yuzo-img-wrap \" style=\"width: 125px;height:90px;\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"yuzo-img\" style=\"background:url('https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2016\/06\/wildbiene-schmalbiene_kerstin-kleinke-340x226.jpg') 50% 50% no-repeat;width: 125px;height:90px;margin-bottom: 5px;background-size: cover; 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