{"id":6117,"date":"2021-06-09T20:54:28","date_gmt":"2021-06-09T18:54:28","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/?p=6117"},"modified":"2021-06-09T21:11:58","modified_gmt":"2021-06-09T19:11:58","slug":"eubiodiversity-ep","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/eubiodiversity-ep\/","title":{"rendered":"EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie: auch Europaparlament gibt gr\u00fcnes Licht und verlangt Nachsch\u00e4rfungen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_6123\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-6123\" data-attachment-id=\"6123\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/eubiodiversity-ep\/the-european-parliament-in-strasbourg-5180626_1280\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/the-european-parliament-in-strasbourg-5180626_1280.jpg\" data-orig-size=\"800,600\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"the-european-parliament-in-strasbourg-5180626_1280\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Europaparlament, Stra\u00dfburg. 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Foto: Udo Pohlmann, Pixabay<\/p><\/div>\n<h2>Europaparlament bezieht Stellung<\/h2>\n<p>Vor rund einem Jahr hatte die EU-Kommission ihre EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie bis 2030 ver\u00f6ffentlicht (siehe zum Inhalt <a href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/detailbewertung-bidi-f2f-strategie\/\">unseren Natursch\u00e4tze.Retten-Blog<\/a>). Der Umweltrat als einer der Ko-Gesetzgeber gab sein gr\u00fcnes Licht zu dieser Kommissions-Mitteilung noch unter deutscher Ratspr\u00e4sidentschaft im Oktober 2020. Dabei begr\u00fc\u00dfte er die Blaupause des EU-Umweltkommissars Sinkevicius vollumf\u00e4nglich, ohne allzutief in Details einzusteigen. Mit dem heute bekannt gegebenen Ergebnis der gestrigen Abstimmungen des Europaparlaments hat nun auch der zweite Ko-Gesetzgeber der EU sein gr\u00fcnes Licht f\u00fcr den von der EU-Kommission geplanten Biodiversit\u00e4tsschutz erteilt. <!--more--><\/p>\n<ul>\n<li>Berichterstatter dieses (unverbindlichen) Initiativberichts ist der spanische Abgeordnete C\u00e9sar Luena. Zun\u00e4chst mussten Quersch\u00fcsse vom Agrarausschuss abgewehrt werden, denn dieser beanspruchte &#8211; in der Form einzigartig &#8211; ausschlie\u00dfliche Kompetenz f\u00fcr viele der in der Biodiversit\u00e4tsstrategie (mit gutem Grund) geregelten Fragen. Gemeinsam mit den Schattenberichterstattern wurden sodann im federf\u00fchrenden Umweltausschuss Kompromissvorschl\u00e4ge erarbeitet. Insgesamt stimmten die Abgeordneten dort Ende Mai f\u00fcr einen ausgewogenen Bericht, der diverse Konkretisierungen von der EU-Kommission verlangt.<\/li>\n<li>\n<div id=\"attachment_6120\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-6120\" data-attachment-id=\"6120\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/eubiodiversity-ep\/delara_goldregenpfeifer\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/Delara_Goldregenpfeifer.png\" data-orig-size=\"593,337\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Delara_Goldregenpfeifer\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/Delara_Goldregenpfeifer-300x170.png\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/Delara_Goldregenpfeifer.png\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-6120 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/Delara_Goldregenpfeifer-300x170.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"170\" \/><p id=\"caption-attachment-6120\" class=\"wp-caption-text\">MEP Delara Burkhardt in der Plenardebatte am 7. Juni 2021 zur EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie. Foto: Screenshot R. Weyland.<\/p><\/div>\n<p>Am sp\u00e4teren Montagabend debattierte das erstmals wieder (teilweise) in Stra\u00dfburg tagende Plenum sodann \u00fcber den Bericht. Insgesamt fanden sich dabei fraktions\u00fcbergreifend zahlreiche Abgeordnete, die auf die Dringlichkeit der Biodiversit\u00e4tskrise hinwiesen und verbindliches Handeln von der EU einforderten. Einen anschaulichen Beitrag lieferte beispielsweise die Abgeordnete Delara Burkhardt. Ihre Rede leitete sie mit der Pr\u00e4sentation eines Bildes vom Goldregenpfeifer ein: dass man diese Vogelart kaum noch kenne liege auch daran, dass sie kaum noch Bruterfolge in Deutschland verzeichne.<\/li>\n<li>Insgesamt ist der Bericht eine Aufforderung des Parlaments an die EU-Kommission, bei der Umsetzung der EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie die von den Abgeordneten erarbeiteten Konkretisierungen zu beachten. Dies gilt unter anderem f\u00fcr die noch n\u00e4her zu definierenden Kriterien f\u00fcr Schutzgebiete beziehungsweise deren Umsetzung, f\u00fcr die Erarbeitung der f\u00fcr Juli vorgesehenen EU-Waldstrategie, oder f\u00fcr die f\u00fcr Ende des Jahres angek\u00fcndigten verbindlichen EU-Renaturierungsziele. Inwieweit die EU-Kommission den ambitionierten Appellen folgt, h\u00e4ngt sicher auch mit davon ab, ob die Abgeordneten weiter Druck machen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Ambitionierte Forderungen<\/h2>\n<p>Genau wie die EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie selbst enth\u00e4lt nat\u00fcrlich auch der Bericht des Europaparlaments Ausf\u00fchrungen den zahlreichen verschiedenen Instrumenten und Verpflichtungen. Besonders hervorheben m\u00f6chte ich hier die auch schon anderswo als &#8222;Gamechanger&#8220; bezeichneten Aspekte:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Schutzgebiete<\/strong>: das Parlament spricht sich (in Ziffer 15 des Berichts) nachdr\u00fccklich f\u00fcr die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Ziele aus, mindestens 30% der Meeres- und Landesgebiete zu sch\u00fctzen, 10% der Fl\u00e4che streng. Diese Ziele sollen nach Auffassung des Parlaments verbindlich werden und von den Mitgliedstaaten auf nationaler Ebene umgesetzt werden.<br \/>\nDerzeit arbeitet die EU-Kommission, gemeinsam mit Mitgliedstaaten und Interessensvertretern, nur an einem unverbindlichen Leitfaden mit Kriterien f\u00fcr die Schutzgebietsziele. Mitgliedstaaten sollen mitteilen, wieviel Fl\u00e4che sie sch\u00fctzen (&#8222;pledging&#8220;). Die EU-Kommission hat in der EU-Strategie angek\u00fcndigt, erst nach einigen Jahren zu pr\u00fcfen, ob es eine gesetzliche Steuerung braucht, um das Ziel zu erreichen. Ob die EU-Kommission nun schneller auf eine verbindliche Steuerung umsteigt ist aus meiner Sicht allerdings fraglich.<\/li>\n<li><strong>Renaturierung<\/strong>: das Parlament\u00a0 begr\u00fc\u00dft (in Ziffer 36f.) die Ank\u00fcndigung eines Legislativvorschlags zur Renaturierung, fordert die EU-Kommission aber auf, hier mindestens 30% der EU-Land- un Meerfl\u00e4che zu renaturieren, und bezieht sich auf die relevanten \u00d6kosysteme.<br \/>\nDie Parlamentsforderung ist insofern \u00fcberzeugend, als sie das gut messbare Fl\u00e4chenziel \u00fcbernimmt, welches auch von Umweltverb\u00e4nden gefordert wird. In der Summe geht das Parlament \u00fcber die Forderung der Verb\u00e4nde (15%) hinaus. Es schickt damit einen klaren Appell an die EU-Kommission, jedenfalls nicht nur auf \u00d6kosysteme innerhalb von Natura 2000 zu schauen, und sich auch nicht mit einem Minimal-Ziel etwa in H\u00f6he von 5% zufrieden zu geben. Ebenfalls eingefordert wird das messbare Fluss-Renaturierungsziel. Die Forderung kommt im rechten Moment, denn derzeit entwirft die EU-Kommission die Gesetzgebung. Die Gesetzesfolgenabsch\u00e4tzung soll im Sommer eingeleitet werden.<\/li>\n<li><strong>W\u00e4lder<\/strong>: das Parlament h\u00e4lt es (in Ziffer 33ff.) f\u00fcr dringend, alle verbleibenden Prim\u00e4rw\u00e4lder zu sch\u00fctzen, auch vor illegalem Holzeinschlag.<br \/>\nDiese Forderung hat dem Lobbydruck standgehalten. Sie ist deswegen wichtig, weil die EU-Kommission (vermutlich) im Juli mit ihrer Waldstrategie herauskommt. Klar ist, dass ein Schwerpunkt hier nun auch aus Sicht des Parlaments auf dem Schutz von Biodiversit\u00e4t und Klima liegen muss, und nicht auf angeblich nachhaltiger Nutzung.<\/li>\n<li><strong>Landwirtschaft<\/strong>: das Parlament betont (in Ziffer 52) au\u00dferdem seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Vorgabe der EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie, mindestens 10% des Agrarlandes als artenreiche Landschaftselemente auszugestalten, und verlangt hierf\u00fcr, dass dies auf der geeigneten (regionalen) Ebene zu erfolgen hat und am besten in EU-Gesetzgebung festgeschrieben wird.<br \/>\nDieser Passus bezieht sich auf unserer wichtige &#8222;Space 4 Nature&#8220;-Forderung. Versuche, ihn durch Pr\u00fcfvorbehalt abzuschw\u00e4chen oder zu Gunsten von Lebensmittelsicherheit aufzugeben, scheiterten. Auch hier wird es allerdings nun auf die EU-Kommission ankommen, eine Auflistung von den Mitgliedstaaten zu verlangen, um zu sehen, ob die Summe aus Konditionalit\u00e4ten und \u00d6koregelungen ausreicht, und notfalls Nachforderungen zu erheben.<\/li>\n<li><strong>Wirksamkeit<\/strong>: Daneben finden sich zahlreiche Forderungen, etwa zum ausreichenden Personal f\u00fcr Vertragsverletzungsverfahren. Und schlie\u00dflich fordern die Parlamentarier (in Ziffer 141) ein verbindliches EU-Biodiversit\u00e4tsgesetz, dass die einzelnen Ma\u00dfnahmen b\u00fcndelt und vor allem ein ein Monitoring anhand effektiver Indikatoren einf\u00fchrt.<br \/>\nDiese Forderung ist weitreichend, und kn\u00fcpft an das verbindliche &#8222;Governance-Framework&#8220; an, welches in der EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie angek\u00fcndigt wird. Alledings wollen die Parlamentarier nicht bis 2024 warten, sondern fordern den Legislativvorschlag schon 2022 ein. Ob sie hier weiter Druck machen und die EU-Kommission zu einem Kompromiss bewegen, bleibt abzuwarten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Verw\u00e4sserung gescheitert<\/h2>\n<p>Verschiedene \u00c4nderungsantr\u00e4ge versuchten, den Bericht noch in der Plenarwoche abzuschw\u00e4chen. Diese Versuche sind aber \u00fcberwiegend gescheitert:<\/p>\n<ul>\n<li>Obwohl der zur Plenarsitzung zur Abstimmung gestellte Text bereits ein Kompromiss der verschiedenen Fraktionen im Umweltausschuss darstellte, reichten vor allem Abgeordnete der Europ\u00e4ischen Volkspartei (also der Familie der CDU\/CSU &#8211; diese unterst\u00fctzten die \u00c4nderungsantr\u00e4ge vielfach) und im Namen des Agrarausschusses der deutsche CDU-Abgeordnete Norbert Lins \u00c4nderungsantr\u00e4ge f\u00fcr die Plenarabstimmung ein. Diese zielten regelm\u00e4\u00dfig auf ein Abschw\u00e4chen der Forderung nach Verbindlichkeit. Gerade auch im Zusammenhang mit dem Treiber Land- und Forstwirtschaft sollten au\u00dferdem die Nutzung, nicht der Schutz, betont werden.<\/li>\n<li>\n<div id=\"attachment_6122\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-6122\" data-attachment-id=\"6122\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/eubiodiversity-ep\/greens_bidi_vote\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/greens_bidi_vote.png\" data-orig-size=\"616,500\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"greens_bidi_vote\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Darstellung Abstimmungsverhalten durch Gr\u00fcne-Fraktion. Quelle: https:\/\/twitter.com\/Gruene_Europa\/status\/1402319190812409865. &lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/greens_bidi_vote-300x244.png\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/greens_bidi_vote.png\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-6122\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2021\/06\/greens_bidi_vote-300x244.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"244\" \/><p id=\"caption-attachment-6122\" class=\"wp-caption-text\">Abstimmungsverhalten der deutschen MEPs zu einem \u00c4nderungsantrag. Quelle: Europagruppe der Gr\u00fcnen: https:\/\/twitter.com\/Gruene_Europa\/status\/1402319190812409865.<\/p><\/div>\n<p>Einige der \u00c4nderungsantr\u00e4ge fanden eine Mehrheit, ohne allerdings den Bericht als solchen abzuschw\u00e4chen. Die meisten kritischen \u00c4nderungsantr\u00e4ge fanden zum Gl\u00fcck schon keine Mehrheit. Bedenklich ist aber trotzem, dass die deutschen CDU\/CSU- und FDP-Abgeordneten in der Regel geschlossen f\u00fcr die Verw\u00e4sserungen stimmten. Die FDP-Abgeordneten weichen damit von der \u00fcberwiegenden Linie der \u00fcbrigen Abgeordneten der Fraktion der Liberalen (Renew) ab. Bei den CDU-\/CSU-Abgeordneten fanden sich in anderen Mitgliedstaaten zumindest einzelne K\u00e4mpfer*innen f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t, nicht so aber in Deutschland. Dies ist schade, denn der Biodiversit\u00e4tsverlust kommt uns alle teuer zu stehen, auch die Land- und Forstwirtschaft.<\/li>\n<li>Insgesamt konnte festgestellt werden, dass der Bericht als solcher vor allem von den Fraktionen der europ\u00e4ischen Gr\u00fcnen (Greens\/EFA) und Linken (GUE\/NGL) sowie ganz \u00fcberwiegend auch den Sozialdemokraten (S+D) getragen wurde. Ebenfalls unterst\u00fctzt wurde er von einem guten Teil der Liberalen (Renew; allerdings ohne die deutschen FDP-Abgeordneten\/Freien W\u00e4hler), weswegen eine Mehrheit erreicht werden konnte. Verw\u00e4sserungen versuchten nahezu geschlossen (mit einzelnen Widerst\u00e4ndler*innen) die Konservativen (EVP), ebenso die Rechtskonservativen (ECR). Selbst bei der finalen Gesamtabstimmung stimmten immer noch 90 Abgeordnete gegen den Bericht (hierzu z\u00e4hlen auch die CSU-Abgeordnete Niebler und die FDP\/Renew-Abgeordneten Beer, Gl\u00fcck, Hahn, M\u00fcller), 86 enthielten sich. Die Mehrheit von 515 war indes bei der finalen Abstimmung stabil.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Klar handelt es sich nur um eine unverbindliche Positionierung. Diese ist aber als Zeichen an die EU-Kommission wichtig, und auch um das Parlament bei sp\u00e4teren Gesetzgebungsverfahren zu den Folgema\u00dfnahmen an die eingenommene Position zu erinnern. Die Abstimmung best\u00e4tigte die herrschenden Mehrheitsverh\u00e4ltnisse im Parlament. Progressive Mehrheiten f\u00fcr die Natur und Umwelt sind dort m\u00f6glich, erfordern aber das Zusammenspielen von verschiedenen Fraktionen (in dem Fall die oben genannten). W\u00fcnschenswert w\u00e4re, dass sich zuk\u00fcnftig auch deutsche CDU\/CSU- und FDP-Abgeordnete dem Kampf gegen die Klima- und Biodiversit\u00e4tskrise auf EU-Ebene anschl\u00f6ssen.<\/p>\n<ul>\n<li>Link zum <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/doceo\/document\/TA-9-2021-0277_DE.html\">angenommenen Bericht<\/a><\/li>\n<li>Link zu den \u00c4nderungsantr\u00e4gen: <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/doceo\/document\/A-9-2021-0179-AM-001-009_EN.pdf\">Agrarausschus<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/doceo\/document\/A-9-2021-0179-AM-010-019_DE.pdf\">erstes Paket<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/doceo\/document\/A-9-2021-0179-AM-020-025_DE.pdf\">zweites Paket<\/a><\/li>\n<li>Link zu den<a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/sed\/doc\/news\/flash\/23721\/P9_PV(2021)06-08(RCV)_en.docx\"> Abstimmungsergebnissen der \u00c4nderungsantr\u00e4ge<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<!-- Begin Yuzo --><div class='yuzo_related_post style-1'  data-version='5.12.74'><!-- without result --><div class='yuzo_clearfixed yuzo__title yuzo__title'><h3>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren<\/h3><\/div>\n\t\t\t\t\t\t  <div class=\"relatedthumb \" style=\"width:125px;float:left;overflow:hidden;\">  \n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  <a  href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/eu-artenschutz-wolf\/\"  >\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  <div class=\"yuzo-img-wrap \" style=\"width: 125px;height:90px;\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"yuzo-img\" style=\"background:url('https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/09\/Wolf-hinter-Birken-NABU-Heiko-Anders_reduziert-340x226.jpg') 50% 50% no-repeat;width: 125px;height:90px;margin-bottom: 5px;background-size: cover; 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