{"id":5212,"date":"2020-01-09T09:00:37","date_gmt":"2020-01-09T08:00:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/?p=5212"},"modified":"2020-02-26T12:38:22","modified_gmt":"2020-02-26T11:38:22","slug":"jahresausblick2020-eu-biodiversitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/jahresausblick2020-eu-biodiversitaet\/","title":{"rendered":"Wird 2020 das Jahr der Biodiversit\u00e4t?"},"content":{"rendered":"<h2>Br\u00fcsseler Ausblick auf Naturschutzpolitik post-2020<\/h2>\n<div id=\"attachment_5213\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5213\" data-attachment-id=\"5213\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/jahresausblick2020-eu-biodiversitaet\/bekassine1_tom-dove\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/01\/Bekassine1_Tom.Dove_.jpg\" data-orig-size=\"800,582\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Bekassine &#8211; Foto Tom Dove\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/01\/Bekassine1_Tom.Dove_-300x218.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/01\/Bekassine1_Tom.Dove_.jpg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-5213 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/01\/Bekassine1_Tom.Dove_-300x218.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"218\" \/><p id=\"caption-attachment-5213\" class=\"wp-caption-text\">Bekassine &#8211; Foto: Tom Dove<\/p><\/div>\n<p>Inzwischen sind selbst etwaige Dreik\u00f6nigsfeierlichkeiten verdaut und das (Arbeits-)Jahr 2020 hat Fahrt aufgenommen. Ihnen \u2013 und dem Natur- und Umweltschutz \u2013 w\u00fcnsche ich zum Aufbruch in die neue Dekade alles Gute! 2020 wird bisweilen als \u201eSuperjahr\u201c der Biodiversit\u00e4t bezeichnet, in dem der aus dem Klimaschutz bekannte \u201eParis-Moment\u201c f\u00fcr die Natur wiederholt werden soll. Ich m\u00f6chte das \u201eNatursch\u00e4tze.Retten\u201c Jahr daher mit einem kurzen Ausblick starten auf das, was uns die n\u00e4chsten Monate vor allem auf EU-Ebene zum Thema Biodiversit\u00e4tspolitik erwartet. Hier geht es insbesondere um die auf den &#8222;European Green Deal&#8220; folgende EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie post-2020 mit ihren m\u00f6glichen Einzelma\u00dfnahmen. Auf globaler Ebene steht derweil ebenfalls die Erarbeitung der auf die AICHI-Ziele folgenden post-2020 Biodiversit\u00e4tsstrategie an. Diese Arbeiten finden parallel zu der Erarbeitung der EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie statt. Beide Str\u00e4nge sind aber zumindest insofern verkn\u00fcpft, als die EU mit ihren Mitgliedstaaten ein wichtiger Akteur innerhalb der Vertragsstaatenkonferenz der Biodiversit\u00e4tskonvention ist, und die EU angek\u00fcndigt hat, auf globaler Ebene mit gutem Beispiel voranzuschreiten. Mit der Vorlage eines ambitionierten EU-Handlungskatalogs kann die EU also tats\u00e4chlich die globalen Verhandlungen beeinflussen und dabei auch eine eigene Schwerpunktsetzung einflie\u00dfen lassen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wo stehen wir nun in der (EU-)Biodiversit\u00e4ts-Debatte post-2020? Im Folgenden wird die Ausgangslage des European Green Deal skizziert (unter A.), dann n\u00e4her auf die EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie (unter B.) und kurz auch auf die globale post-2020-Debatte eingegangen (unter C.).\u00a0 Anschlie\u00dfend wird die bisherige Positionierung des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rats dargestellt (unter D.) und zum Schlu\u00df ein Fazit gezogen (unter E.).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>A. Ausgangslage: European Green Deal der EU-Kommission<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>Die meisten haben es mitbekommen: am 11.11.2019 ver\u00f6ffentlichte die EU-Kommission ihre Mitteilung \u00fcber einen \u201eEuropean Green Deal\u201c (wir hatten das Kommissions-Dokument <a href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/greendeal\/\">hier im Blog<\/a> ausf\u00fchrlich bewertet). Das Kapitel zum Schutz der Biodiversit\u00e4t war im Vergleich zu den vorher bekannt gewordenen \u201eLeaks\u201c sprachlich zwar deutlich ausgewogener ausgefallen. Tats\u00e4chlich vermissten wir im European Green Deal aber jegliche Selbstverpflichtung der EU-Kommission, konkrete Schutzma\u00dfnahmen zu erlassen. Stattdessen wurden jegliche Details zum k\u00fcnftigen Naturschutz auf die Ebene der Biodiversit\u00e4tsstrategie verschoben (dies unterscheidet das Naturschutz-Kapitel etwa von anderen Kapiteln, die einen deutlich h\u00f6heren Konkretisierungsgrad aufweisen). Die EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie m\u00f6chte die EU-Kommission bis M\u00e4rz 2020 vorlegen.<\/p>\n<div id=\"attachment_5217\" style=\"width: 399px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5217\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-5217\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/01\/GreenDeal_Auszug_Biodiv.png\" alt=\"\" width=\"389\" height=\"124\" \/><p id=\"caption-attachment-5217\" class=\"wp-caption-text\">Auszug aus Naturschutzkapitel des European Green Deal<\/p><\/div>\n<p>Welche mehr oder weniger konkreten Ank\u00fcndigungen finden sich nun im European Green Deal zum Thema Biodiversit\u00e4t (vergleiche Kapitel 2.1.7 der\u00a0 <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/sites\/info\/files\/european-green-deal-communication_en.pdf\">Kommissionsmitteilung<\/a> zum European Green Deal):<\/p>\n<ul>\n<li>Feststellung, dass die EU die AICHI-Ziele verfehlen wird.<\/li>\n<li>Ank\u00fcndigung, die neue EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie bis M\u00e4rz 2020 vorzulegen und konkrete Einzelma\u00dfnahmen 2021 folgen zu lassen. Die neue Strategie soll bis 2030 laufen.<\/li>\n<li>Ank\u00fcndigung, dass die EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie spezifische Ma\u00dfnahmen identifizieren wird, um den Artenschwund zu stoppen. Diese Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnen quantifizierbarer Natur sein, wie beispielsweise ein Anheben der Schutzgebietsfl\u00e4che.<\/li>\n<li>Ank\u00fcndigung, dass die EU-Kommission untersucht, welche (auch) Legislativ-Ma\u00dfnahemn den Mitgliedstaaten helfen k\u00f6nnten, gesch\u00e4digte \u00d6kosysteme wiederherzustellen.<\/li>\n<li>Hinweis auf besseres Integrieren von Naturschutzzielen in andere EU-Politiken, insbesondere die neue \u201eFarm to Fork\u201c-Strategie und den Bereich der Fischerei.<\/li>\n<li>Ank\u00fcndigung, eine neue EU-Waldstrategie vorzulegen, aufbauend auf der Biodiversit\u00e4tsstrategie. Schwerpunkt soll nachhaltige Aufforstung und Wiederherstellung von zerst\u00f6rten W\u00e4ldern sein. Ziel ist auch Klimaschutz und alle \u00d6kosystemleistungen der W\u00e4lder. Hierbei findet sich auch Verkn\u00fcpfung zu den geplanten GAP-Strategiepl\u00e4nen, die Waldbesitzer anregen sollen, nachhaltig zu bewirtschaften.<\/li>\n<li>Hinweis, dass auch die \u201eBlaue \u00d6konomie\u201c und der Meeresnaturschutz sowohl f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t als auch das Klima eine wichtige Rolle spielen wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3><strong>B. Ver\u00f6ffentlichung der EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>Neben dem Hinweis im European Green Deal findet sich in den Entw\u00fcrfen der <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/transparency\/regdoc\/rep\/2\/2019\/EN\/SEC-2019-2319-F1-EN-MAIN-PART-1.PDF\">Tagesordnungspunkte der Kollegiums-Sitzungen<\/a> der EU-Kommission ein konkretes und ambitioniertes Datum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>I. Zeitplan EU-Kommission: Ver\u00f6ffentlichung am 26.02.2020<\/h4>\n<p>Am 26.02.2020 werden die Kommissarinnen und Kommissare im Berlaymont-Geb\u00e4ude voraussichtlich die EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie beraten. In der Regel folgt bei Kommissionsdokumenten hiernach die Ver\u00f6ffentlichung.<\/p>\n<div id=\"attachment_5218\" style=\"width: 484px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5218\" data-attachment-id=\"5218\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/jahresausblick2020-eu-biodiversitaet\/auszug_collegeagenda_biodiv\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/01\/Auszug_CollegeAgenda_Biodiv.png\" data-orig-size=\"610,148\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Auszug_CollegeAgenda_Biodiv\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/01\/Auszug_CollegeAgenda_Biodiv-300x73.png\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/01\/Auszug_CollegeAgenda_Biodiv.png\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-5218\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/01\/Auszug_CollegeAgenda_Biodiv.png\" alt=\"\" width=\"474\" height=\"115\" \/><p id=\"caption-attachment-5218\" class=\"wp-caption-text\">Auszug Agenda Kollegiums-Sitzungen Kommission<\/p><\/div>\n<p>Der Zeitplan ist dementsprechend \u00e4u\u00dferst ambitioniert und d\u00fcrfte den Bearbeitern in der Generaldirektion Umwelt eine nur kurze Weihnachtspause beschert haben. Schlie\u00dflich hatten sie gerade mal seit Mitte November Zeit, an den Details der k\u00fcnftigen Strategie weiterzuarbeiten. Fertigstellen m\u00fcssen sie die Strategie wohl schon mehrere Wochen vor dem 26.02.2020, denn bei politischen Dokumenten hat in der Regel nach den \u201eBetter Regulation Guidelines\u201c eine mehrw\u00f6chige \u201eInterservice-Konsultation\u201c der anderen Generaldirektionen zu erfolgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>II. \u00d6ffentliche Konsultation der EU Kommission bis 20.01.2020<\/h4>\n<p>Bevor die EU-Kommission die Strategie fertigstellt, holt sie auch die Meinung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, Verb\u00e4nde und Experten ein. Noch bis zum 20.01.2020 l\u00e4uft eine sogenannte<a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/law\/better-regulation\/initiatives\/ares-2019-7908307_en\"> \u00f6ffentliche Konsultation<\/a>, an der sich EU-B\u00fcrger gerne beteiligen und ambitionierten Naturschutz einfordern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>III. Konferenz Br\u00fcsseler Umweltverb\u00e4nde am 30.01.2020<\/h4>\n<div id=\"attachment_5219\" style=\"width: 326px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5219\" data-attachment-id=\"5219\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/jahresausblick2020-eu-biodiversitaet\/grafik-naturenow\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/01\/Grafik-NatureNow.jpg\" data-orig-size=\"800,400\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Grafik-NatureNow\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/01\/Grafik-NatureNow-300x150.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/01\/Grafik-NatureNow.jpg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-5219 \" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/01\/Grafik-NatureNow-300x150.jpg\" alt=\"\" width=\"316\" height=\"158\" \/><p id=\"caption-attachment-5219\" class=\"wp-caption-text\">#NatureNow-Event von BL, EEB, FOEE, WWF<\/p><\/div>\n<p>Ein Hinweis in eigener Sache: eine Koalition der Br\u00fcsseler Umweltver\u00e4nde BirdLife Europe, Europ\u00e4isches Umweltb\u00fcro, Friends of the Earth Europe und WWF organisiert am 30.01.2020 eine <a href=\"https:\/\/www.eventbrite.com\/e\/naturenow-in-the-european-green-deal-tickets-84242159567\">Konferenz zur k\u00fcnftigen Biodiversit\u00e4tsstrategie<\/a>. Der dortige Erfahrungsaustausch vermag hoffentlich, zu einer ambitionierten EU-Strategie beizutragen.<\/p>\n<p>Die auf der Position von BirdLife Europe aufbauenden Forderungen auch des NABU zur k\u00fcnftigen EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie hatten wir bereits vorgestellt (siehe <a href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/bl-position-eubiodiversity2030\/\">diesen Blogbeitrag hier<\/a> \u2013 das Papier wird demn\u00e4chst auch auf Deutsch verf\u00fcgbar sein). Einer der \u201eGame-Changer\u201c k\u00f6nnte z.B. separate EU-Rechtsetzung zur Wiederherstellung gesch\u00e4digter \u00d6kosysteme sein. Ziel dieser Forderung nach sogenannter \u201eEcosystem Restoration\u201c ist es, sowohl die Vernetzung der Naturschutzgebiete als auch den Zustand der besonders klimaschutzrelevanten Moore, des Gr\u00fcnlands und der alten W\u00e4lder zu verbessern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>IV. Waldkonferenz der EU-Kommission am 04.\/05.02.2020<\/h4>\n<p>Au\u00dferdem findet vom 04.02.2020 bis 05.02.2020 in Br\u00fcssel eine von der EU-Kommission organisierte <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/events\/international-conference-forests-biodiversity-and-climate_en\">Konferenz zum Thema Wald<\/a> statt. Auch diese wird von den Umweltverb\u00e4nden als wichtig erachtet. Schlie\u00dflich spielen W\u00e4lder f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t und den Klimaschutz eine wichtige Rolle, vorausgesetzt sie werden nicht alleine als Holz- und Biomasselieferant betrachtet. Und bei der Aufforstung gilt es, auf vielf\u00e4ltige und resiliente Strukturen sowie einen sp\u00e4teren Schutz zu achten und Monokulturen wie auch invasive Arten zu vermeiden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>C. Stand der Debatte \u00fcber ein globales Biodiversit\u00e4ts-Abkommen<\/strong><\/h3>\n<p>Auch die Debatte \u00fcber eine globale Biodiversit\u00e4tsstrategie post-2020, die auf die sogenannten AICHI-Ziele folgen soll, schreitet voran. Dieser neue v\u00f6lkerrechtliche Rahmen (Global Biodiversity Framework) soll auf der 15. Vertragsstaatenkonferenz (COP 15) der Biodiversit\u00e4tskonvention (CBD) vereinbart werden, die vom 15.10.2020 bis 28.10.2020 in Kunming in China stattfindet.<\/p>\n<ul>\n<li>Vom 25.11.2019 bis 29.11.2019 fand das 23. Treffen des technischen Unterst\u00fctzungsgremiums (SBSTTA) in Montreal statt. Dieses ber\u00e4t die Arbeitsgruppe zum Post-2020 Global Biodiversity Framework (OEWG).<\/li>\n<li>Am 13.01.2020 soll ein sogenannter \u201eZero Draft\u201c des \u201eGlobal Biodiversity Frameworks\u201c der Ko-Vorsitzenden der OEWG in 6 Sprachen vorgelegt werden. Dieser soll von der Struktur her eine Vision bis 2050 aufwerfen, 2030-Ziele niederlegen und sodann konkretere Ziele und Ma\u00dfnahmen zur Adressierung der Treiber f\u00fcr den Verlust von Biodiversit\u00e4t etc. niederlegen.<\/li>\n<li>Vom 14.01.2020 bis 16.01.2020 findet in Berlin ein Expertenworkshop zu Finanzierungsmechanismen und zur Mobilisierung von Ressourcen statt. Weitere thematische Workshops und Konsultationen folgen.<\/li>\n<li>Das n\u00e4chste Treffen der OEWG-Arbeitsgruppe ist f\u00fcr 24.02.2020 bis 28.02.2020 in Kunming angesetzt. Hier soll der erste Entwurf des Global Biodiversity Frameworks verhandelt werden. Bis zum Termin der COP15 folgen weitere Treffen der OEWG und der SBSTTA.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insgesamt also ein \u00fcberaus ehrgeiziger Fahrplan f\u00fcr ein derartig ambitioniertes Unterfangen. Ausf\u00fchrlichere Berichterstattung hierzu erfolgt gesondert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>D. Positionierung des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates<\/strong><\/h3>\n<div id=\"attachment_5225\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-5225\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-5225 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2020\/01\/2019-12-19_Umweltrat_Schulze-300x182.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"182\" \/><p id=\"caption-attachment-5225\" class=\"wp-caption-text\">Umweltministerin Schulze spricht mit Kommissions-Vize Timmermans am Rande des Umweltrats am 19.12.2019. Foto: EU<\/p><\/div>\n<p>Nach der Vorstellung des European Green Deal \u00e4u\u00dferten sich auch das Europ\u00e4ische Parlament und der Umweltministerrat der EU zur Biodiversit\u00e4tspolitik post-2020, sowohl was die EU- als auch die globale Ebene betrifft:<\/p>\n<ul>\n<li>Am 03.12.2019 stimmte der Umweltausschuss des Europ\u00e4ischen Parlaments \u00fcber eine Resolution des Berichterstatters Pascal Canfin zur CBD COP 15 ab (<a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/meetdocs\/2014_2019\/plmrep\/COMMITTEES\/ENVI\/RE\/2019\/11-06\/1189143EN.pdf\">Ausgangstext hier<\/a>). Verschiedene \u00c4nderungsantr\u00e4ge hatten den Text noch ambitionierter gemacht (alle <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/doceo\/document\/ENVI-AM-642918_EN.pdf\">\u00c4nderungsantr\u00e4ge hier<\/a>). Unter anderem fordern die Parlamentarier von der EU-Kommission, dass die EU ihre F\u00fchrungsrolle ernst nehme und mindestens 30% ihrer Fl\u00e4che unter Schutz stelle; au\u00dferdem sollten in der EU 30% der \u00d6kosysteme wieder renaturiert werden (eine detailiertere Analyse in der <a href=\"http:\/\/www.wwf.eu\/?uNewsID=356674\">Pressemitteilung des WWF Europab\u00fcros<\/a>).<\/li>\n<li>Am 19.12.2019 befasste sich der Umweltrat mit dem European Green Deal. Zum Thema Biodiversit\u00e4tsschutz post-2020 verabschiedete der Rat Schlussfolgerungen (<a href=\"https:\/\/www.consilium.europa.eu\/\/media\/41924\/st15272-en19.pdf\">Ratsschlussfolgerungen 19.12.2019 zur CBD COP15<\/a>). Diese fordern, dass die k\u00fcnftigen Biodiversit\u00e4tsstrategien die direkten und indirekten Treiber f\u00fcr den Biodiversit\u00e4tsverlust mit ambitionierten und messbaren Zielen adressieren m\u00fcssen (Rn. 11); die Mitgliedstaaten fordern auch regulatorische Ma\u00dfnahmen (Rn. 12) und hinreichende Mittel f\u00fcr den Naturschutz (Rn. 13); sie erkennen die Notwendigkeit an, gesch\u00e4digte \u00d6kosysteme wiederherzustellen (Rn. 15 und 17); die Mitgliedstaaten betonen auch, dass Naturschutz besser in die k\u00fcnftige GAP integriert und dass sch\u00e4dliche Subventionen beendet werden m\u00fcssen (Rn. 22).<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>E. Fazit: Fundament f\u00fcr k\u00fcnftige EU-Strategie steht, beim tats\u00e4chlichen Naturschutz hapert es<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<p>Mit der im Februar anstehenden Verabschiedung der EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie und der Verhandlung eines globalen Rahmens zum Schutz der Biodiversit\u00e4t im Oktober steht das Thema Biodiversit\u00e4t im Jahr 2020 durchaus prominenter auf der Tagesordnung als in den letzten Jahren. Die Ausgangslage ist dabei akzeptabel: selbst wenn er wenig detailliert ist \u2013 der European Green Deal \u00f6ffnet die T\u00fcr f\u00fcr neue (gesetzgeberische) Ma\u00dfnahmen auf EU-Ebene. Schon bald wird sich zeigen, ob die EU-Kommission den Mut hat, diese auch tats\u00e4chlich vorzuschlagen. Die Appelle der beiden andere EU-Institutionen Parlament und Rat haben dabei bisher nicht auf Blockade gesetzt, sondern (noch unverbindlich) ambitionierte Ma\u00dfnahmen gefordert, die in die richtige Richtung weisen.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission muss aus NABU-Sicht zeitnah neue und ambitionierte Gesetzgebung zur Wiederherstellung von \u00d6kosystemen wie Mooren, Gr\u00fcnland und W\u00e4ldern vorlegen. Zum anderen muss sie versuchen, \u00fcber die Debatte der Biodiversit\u00e4tsstrategie bei den bereits in die falsche Richtung weisenden Vorschl\u00e4gen des EU-Haushalts (MFR) und der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nachzubessern. Anders l\u00e4sst sich weder das geforderte Mainstreaming noch eine hinreichende Finanzierung der Naturschutzma\u00dfnahmen (und damit Honorierung von \u00f6ffentlichen Leistungen von Landnutzern) sicherstellen. Das ist auch das Manko des European Green Deals: weder der MFR noch die GAP sollen an die neue gr\u00fcne Priorit\u00e4tensetzung angepasst werden.<\/p>\n<p>Und letztlich kommt es in der EU \u2013 so sehen es die Vertr\u00e4ge vor \u2013 vor allem auf die Mitgliedstaaten an. Denn auch wenn die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen ambitionierte Umweltschutz-Vorschl\u00e4ge vorlegen sollte, m\u00fcssen diese von den Mitgliedstaaten akzeptiert werden. Deutschland ist dabei wahrlich nicht der Mustersch\u00fcler, f\u00fcr den es sich oft ausgibt. Dies betrifft nicht nur die Zustimmung zu neuer Umweltgesetzgebung, sondern auch die Umsetzung oft jahrzehntelang bestehender Rechtsakte. So l\u00e4uft gegen Deutschland sowohl generell wegen unzureichender Unterschutzstellung der FFH-Gebiete ein Vertragsverletzungsverfahren (Nr. 2014\/2262) als auch konkret wegen unzureichendem Schutze von Gr\u00fcnland-Lebensraumtypen (Nr. 2019\/2145), abgesehen vom Vertragsverletzungsverfahren wegen unzureichender Umsetzung der Nitrat-Richtlinie durch die D\u00fcngeverordnung (Nr. 2013\/2199).<\/p>\n<p>F\u00fcr die Biodiversit\u00e4t entscheidend ist also nicht nur die n\u00e4chste Biodiversit\u00e4tsstrategie auf dem Papier. Wichtig ist vor allem auch, dass die deutschen Bundes- und Landesbeh\u00f6rden bestehendes Umweltrecht umsetzen und beispielsweise endlich die n\u00f6tigen Erhaltungsma\u00dfnahmen treffen, um die Arten und Habitate in den FFH- und Vogelschutzgebieten in einen g\u00fcnstigen Erhaltungszustand zu bringen.<\/p>\n<!-- Begin Yuzo --><div class='yuzo_related_post style-1'  data-version='5.12.74'><!-- without result --><div class='yuzo_clearfixed yuzo__title yuzo__title'><h3>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren<\/h3><\/div>\n\t\t\t\t\t\t  <div class=\"relatedthumb \" style=\"width:125px;float:left;overflow:hidden;\">  \n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  <a  href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/nabu-gap-ticker-die-wichtigsten-player-zur-gap-im-neuen-europaparlament\/\"  >\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  <div class=\"yuzo-img-wrap \" style=\"width: 125px;height:90px;\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"yuzo-img\" style=\"background:url('https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/06\/nabu-agrar-ticker-340x226.jpg') 50% 50% no-repeat;width: 125px;height:90px;margin-bottom: 5px;background-size: cover; 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