{"id":3309,"date":"2017-07-27T17:19:29","date_gmt":"2017-07-27T15:19:29","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/?p=3309"},"modified":"2017-10-19T11:52:40","modified_gmt":"2017-10-19T09:52:40","slug":"insektensterben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/insektensterben\/","title":{"rendered":"Zahlen, die z\u00e4hlen: Das Insektensterben ist real"},"content":{"rendered":"<p>Die j\u00fcngst ver\u00f6ffentlichte <a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0ahUKEwiKz9Gy8oDWAhUDvhQKHYdABa4QFggnMAA&amp;url=http%3A%2F%2Fdip21.bundestag.de%2Fdip21%2Fbtd%2F18%2F131%2F1813142.pdf&amp;usg=AFQjCNFEpqs1Nv92RxTJdfSh4bDIBCkcBg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage \u201eInsekten in Deutschland und Auswirkungen ihres R\u00fcckgangs\u201c<\/a><a href=\"http:\/\/www.umweltinstitut.org\/fileadmin\/Mediapool\/Aktuelles_ab_2016\/2017\/2017_07_20\/Antwort_Kleine-Anfrage_Insektensterben.pdfQFggtMAE&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.umweltinstitut.org%2Ffileadmin%2FMediapool%2FAktuelles_ab_2016%2F2017%2F2017_07_20%2FAntwort_Kleine-Anfrage_Insektensterben.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen<\/a> brachte einige <a href=\"http:\/\/www.bauernverband.de\/diskussion-zum-insektensterben-in-einer-wolke-der-unwissenheit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interessenvertreter<\/a> dazu, die Hinweise auf das Insektensterben als unseri\u00f6s oder zumindest vorschnell zu diskreditieren. Das ganze sei vielmehr eine <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/07\/18\/angeblicher-insektenschwund-wie-die-medien-in-die-gruen-rote-wahlkampffalle-tappten\/\">\u201erot-gr\u00fcne Wahlkampf-Falle\u201c<\/a>. Die Unterstellung, es g\u00e4be mangelnde Beweise f\u00fcr das Artensterben, erinnert an das Vorgehen der Klimaskeptiker, das Fakten und Zahlen ignoriert. Der Hintergrund ist offensichtlich: Es geht um die Verteilung von 60 Milliarden Euro Agrarsubventionen.<!--more--><\/p>\n<p>Vordergr\u00fcndig wird moniert, dass die Langzeitergebnisse der sogenannten Krefelder-Studie, die auf einigen Standorten in NRW beruhen, zu einem bundesweiten Problem aufgebauscht w\u00fcrden. In der Tat sagen die regionalspezifischen Krefelder Untersuchungen nichts aus \u00fcber die bundesweite Situation. Die von manchen getroffene Aussage \u201e80 Prozent weniger Insekten in Deutschland\u201c \u00a0kann so nicht gemacht werden. Korrekt ist hier als Aussage: \u201eBis zu 80 Prozent Biomasseverluste bei Fluginsekten in den vergangenen 15 Jahren in NRW\u201c.<\/p>\n<h3>Es besteht Anlass zur Sorge in Deutschland und Europa<\/h3>\n<p>Dennoch muss den \u201eInsektenskeptikern\u201c entgegnet werden. Es gibt gro\u00dfen Anlass zur Sorge auf bundesweiter und europ\u00e4ischer Ebene. Zum einen ist es ein Warnsignal, dass die Krefelder Daten aus Naturschutzgebieten gewonnen wurden. Wie s\u00e4hen die Ergebnisse wohl in der intensiv bewirtschafteten Agrarlandschaft aus? Vor allem aber gibt es zahlreiche weitere wissenschaftliche Untersuchungen, die auf einen drastischen R\u00fcckgang von Insekten, V\u00f6gel und anderen Arten auch anderswo hinweisen.<\/p>\n<h3><strong>Daten zu ganz Deutschland<\/strong><\/h3>\n<p>Hierzulande sind bisher 33.000 <strong>Insektenarten<\/strong> nachgewiesen, wovon gut 7.800 Arten in der bundesweiten Roten Liste aufgenommen sind. Fast 40 Prozent dieser Arten sind mindestens bestandsgef\u00e4hrdet, viele sind bereits ausgestorben. Insbesondere die Tatsache, dass im langfristigen Trend 40 Prozent der Arten eine negative Entwicklung aufweist, zeigt das hohe Ausma\u00df des Insektenr\u00fcckgangs. Demnach d\u00fcrften laut Bundesregierung viele Arten zuk\u00fcnftig h\u00f6heren Gef\u00e4hrdungskategorien zugeordnet werden und sich die gegenw\u00e4rtigen Bestandsabnahmen vieler Insektenarten fortsetzen.<\/p>\n<p>Im Falle der <strong>Wildbienen<\/strong> gilt bereits jetzt \u00fcber die H\u00e4lfte der Arten als bestandsgef\u00e4hrdet, wie die Auswertung einer aktuellen <a href=\"http:\/\/www.wildbienen.info\/downloads\/rote_liste_bienen_fassung_5.pdf\">Roten Liste der Bienen<\/a> zeigt. Beim 50- bis 150-Jahre-Trend haben von etwa 550 heimischen Wildbienenarten 233 Arten abgenommen.<\/p>\n<div id=\"attachment_3313\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/07\/Kleiner-Feuerfalte-Helge-May.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3313\" data-attachment-id=\"3313\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/insektensterben\/kleiner-feuerfalter\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/07\/Kleiner-Feuerfalte-Helge-May.jpg\" data-orig-size=\"448,299\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;11&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon EOS 350D DIGITAL&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Kleiner Feuerfalter&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1178450228&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;Helge May&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;100&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.005&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Kleiner Feuerfalter&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Kleiner Feuerfalter\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Kleiner Feuerfalter Foto: Helge May&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/07\/Kleiner-Feuerfalte-Helge-May-300x200.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/07\/Kleiner-Feuerfalte-Helge-May.jpg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-3313\" src=\"http:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/07\/Kleiner-Feuerfalte-Helge-May-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3313\" class=\"wp-caption-text\">Kleiner Feuerfalter &#8211; Foto: Helge May<\/p><\/div>\n<p>Desweiteren sind nach eigener Auswertung der <a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/0322_rote_liste.html\">Roten Listen Deutschlands (2009)<\/a> mindestens 17 Prozent der <strong>Schmetterlinge<\/strong> (614 Arten), 7 Prozent der Gnitzen (14 Arten), 29 Prozent der Schwebfliegen (131 Arten), 32 Prozent der Raubfliegen (26 Arten), 35 Prozent der Heuschrecken (29 Arten), 37 Prozent der Laufk\u00e4fer (202 Arten) und von den Wasserk\u00e4fern sogar 87 Prozent der insgesamt 122 Arten ausgestorben oder bestandsgef\u00e4hrdet.<\/p>\n<h3><strong>Daten aus einzelnen Bundesl\u00e4ndern<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:<\/strong> In der N\u00e4he von Trier wurden bei <strong>Schmetterlingspopulationen<\/strong> \u00fcber einen 30-j\u00e4hrigen Zeitraum drastische Ver\u00e4nderungen in der Artenzusammensetzung und Artenvielfalt beobachtet. Vor allem spezialisierte Arten erlitten Bestandseinbr\u00fcche um mehr als 50 Prozent. (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0006320705004404\">Wenzel et al. 2006<\/a>)<\/p>\n<p><strong>Bayern:<\/strong> Im gesamten Bundesland die Artenzahlen f\u00fcr <strong>Schmetterlinge<\/strong> stark r\u00fcckl\u00e4ufig: 13 Prozent der Arten sind nicht mehr vorhanden und Populationsst\u00e4rken nehmen signifikant ab (Quelle: <a href=\"http:\/\/barcoding-zsm.de\/bayernfauna\/lepidoptera\">DNA-Barcoding an der Zoologischen Staatssammlung M\u00fcnchen<\/a>). Bei Regensburg wurden aus mehreren Standorten Datens\u00e4tze zu Schmetterlingen aus fast zwei Jahrhunderten untersucht, mit dem Ergebnis, dass\u00a0 im Jahr 2013 die Artenzahl im Vergleich zum Jahr 1840 um 40 Prozent zur\u00fcckging &#8211; auch hier trifft der R\u00fcckgang ma\u00dfgeblich sie spezialisierten Arten (<a href=\"http:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1111\/cobi.12656\/abstract\">Habel et al. 2016<\/a>). In Dingolfing ergaben Auswertungen zwischen 2006 und 2016 einen drastischen Artenr\u00fcckgang von <strong>Wildbienen<\/strong> von bis zu 75 Prozent (<a href=\"http:\/\/www.grueneliga.de\/artensterben-durch-pestizide.html?file=tl_files\/themen_projekte_pestizide\/Schwenninger_and_Scheuchl_201&amp;file=tl_files\/themen_projekte_pestizide\/Schwenninger_and_Scheuchl_2016_Rueckgang_Wildbienen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schwenninger &amp; Scheuchl 2016<\/a>).<\/p>\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:<\/strong> Untersuchungen zu <strong>Schwebfliegen<\/strong> im Wahnbachtal belegen zwischen den Jahren 1989 und 2014 sowohl Artenr\u00fcckg\u00e4nge von 30 bis 70 Prozent als auch Individuenverluste von 70 bis 96 Prozent (<a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0ahUKEwiKz9Gy8oDWAhUDvhQKHYdABa4QFggnMAA&amp;url=http%3A%2F%2Fdip21.bundestag.de%2Fdip21%2Fbtd%2F18%2F131%2F1813142.pdf&amp;usg=AFQjCNFEpqs1Nv92RxTJdfSh4bDIBCkcBg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesregierung 2017<\/a>). Dass vom Artenschwund bei <strong>Tagfaltern<\/strong> besonders NRW betroffen ist, zeigt eine Auswertung der Roten Listen der Bundesl\u00e4nder, wonach bundesweit bereits \u00fcber 41 Prozent ausgestorben oder bestandsgef\u00e4hrdet sind, in NRW nahezu 70 Prozent (<a href=\"https:\/\/www.gruene-bundestag.de\/fileadmin\/media\/gruenebundestag_de\/themen_az\/biologische_vielfalt\/PDF\/studie-schmetterlinge.pdf\">Sch\u00f6pwinkel 2017<\/a>).<\/p>\n<h3><strong>Daten aus Gro\u00dfbritannien<\/strong><\/h3>\n<p>Die Entomologen auf der Insel k\u00f6nnen auf eine Reihe interessanter langj\u00e4hriger Untersuchungen zur\u00fcckblicken. Insbesondere zu gro\u00dfen <strong>Nachtfaltern<\/strong> konnten in den letzten Jahren wichtige, wenngleich alarmierende Ergebnisse vorgelegt werden. So stellte man fest, dass zwischen 1968 bis 2007 die H\u00e4ufigkeit der gro\u00dfen Nachtfalter mit etwa 28 Prozent signifikant zur\u00fcckgegangen ist, wobei mit einem R\u00fcckgang von 40 Prozent ma\u00dfgeblich der s\u00fcdliche Teil der Insel betroffen ist. Die H\u00e4ufigkeit der vor Jahrzehnten noch besonders h\u00e4ufig vorkommenden Arten reduzierte sich um zwei Drittel \u2013 und ein F\u00fcnftel der Arten ging pro Jahrzehnt um mehr als 30 Prozent zur\u00fcck (<a href=\"http:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0006320706001777\">Conrad et al. 2006<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.fullerlab.org\/wp-content\/uploads\/2011\/02\/Gaston-and-Fuller-2007.pdf\">Gaston &amp; Fuller 2007<\/a>, <a href=\"http:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1111\/j.1752-4598.2012.00186.x\/abstract\">Fox 2012<\/a>, <a href=\"http:\/\/butterfly-conservation.org\/files\/1.state-of-britains-larger-moths-2013-report.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fox et al. 2013<\/a>, <a href=\"http:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1111\/1365-2664.12256\/epdf\">Fox et al. 2014<\/a>).<\/p>\n<p>Auch <strong>K\u00e4fer<\/strong> erleiden hohe Bestandsr\u00fcckg\u00e4nge: 75 Prozent der \u00fcber einen Zeitraum von zehn Jahren beobachteten Artenbest\u00e4nde gingen zur\u00fcck, wobei die H\u00e4lfte der Arten Populationsverluste von\u00a0 \u00fcber 30 Prozent aufweisen (<a href=\"https:\/\/www.farmlandbirds.net\/sites\/default\/files\/Brooks_2012_beetle_decline.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brooks et al. 2012<\/a>).<\/p>\n<h3><strong>Daten aus Europa<\/strong><\/h3>\n<p>Auch auf gesamteurop\u00e4ischer Ebene k\u00f6nnen alarmierende Erkenntnisse gewonnen werden. So ist die Verbreitung der <strong>Schmetterlinge <\/strong>\u00fcber einen Zeitraum von 25 Jahren um elf Prozent zur\u00fcck gegangen\u00a0\u2013 davon besonders betroffen sind spezialisierte Schmetterlingsarten des Gr\u00fcnlands, deren Verbreitung sich um 19 Prozent reduzierte (<a href=\"https:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0ahUKEwii6Z3OvabVAhUBLVAKHSjcBi4QFggsMAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.bc-europe.eu%2Fupload%2FSwaay%2520Warren%2520%2520Lois%2520JICO%252006.pdf&amp;usg=AFQjCNGliZ52-HtjHw3GDG-xFyQPEi2yOw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Swaay et al. 2006<\/a>). Diese Entwicklung spiegelt auch der \u201e<a href=\"https:\/\/www.eea.europa.eu\/publications\/the-european-grassland-butterfly-indicator-19902011\/download\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">European Grassland Butterfly Indicator<\/a>\u201c wider, der seit den 90er Jahren einen starken negativen Trend aufweist und um fast 60 Prozent eingebrochen ist.<\/p>\n<p>Auch vor <strong>Wildbienen <\/strong>macht der R\u00fcckgang auf europ\u00e4ischer Ebene keinen Halt. Die \u201e<a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/environment\/nature\/conservation\/species\/redlist\/downloads\/European_bees.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">European Red List of Bees<\/a>\u201c stuft \u00fcber neun Prozent der Wildbienenarten als gef\u00e4hrdet, f\u00fcnf weitere Prozent sind kurz davor. Fast acht Prozent der Arten weisen abnehmende Populationen auf. Das klingt noch relativ moderat, allerdings sind auf gesamteurop\u00e4ischer Ebene die Daten so d\u00fcnn, dass f\u00fcr mehr als die H\u00e4lfte s\u00e4nmtlicher Arten \u00fcberhaupt keine Aussagen getroffen werden konnten.<\/p>\n<div id=\"attachment_3067\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/04\/Kiebitz-Tom.Dove_.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3067\" data-attachment-id=\"3067\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/naturealert-kommission-veroeffentlicht-aktionsplan\/kiebitz-tom-dove\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/04\/Kiebitz-Tom.Dove_.jpg\" data-orig-size=\"800,531\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Kiebitz-Tom.Dove\" data-image-description=\"&lt;p&gt;Foto: Tom Dove&lt;\/p&gt;\n\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Foto: Tom Dove&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/04\/Kiebitz-Tom.Dove_-300x199.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/04\/Kiebitz-Tom.Dove_.jpg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-3067\" src=\"http:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/04\/Kiebitz-Tom.Dove_-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-3067\" class=\"wp-caption-text\">Die Nahrung des Kiebitz besteht \u00fcberwiegend aus Insekten, Schnecken, Spinnen und Regenw\u00fcrmern. &#8211; Foto: NABU\/Tom Dove<\/p><\/div>\n<h3><strong>Vogelr\u00fcckgang weist auf Insektensterben hin<\/strong><\/h3>\n<p>Insbesondere durch die Populationsentwicklung von V\u00f6geln \u2013 einer weitaus umf\u00e4nglicher untersuchten Tiergruppe als die Insekten \u2013 k\u00f6nnen R\u00fcckschl\u00fcsse auf den Zustand der Insekten gezogen werden. Die Ergebnisse des letzten <a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/fileadmin\/MDB\/documents\/themen\/monitoring\/ViD_2013_internet_barrfr.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU-Vogelschutzberichts 2013<\/a> sprechen eine klare Sprache: So weisen Vogelarten, die w\u00e4hrend der Brutzeit \u00fcberwiegend auf die Ern\u00e4hrung von Insekten und Spinnen angewiesen sind, gemessen an der Gesamtartenzahl im 25-Jahre-Trend\u00a0 die st\u00e4rksten Bestandsr\u00fcckg\u00e4nge auf (etwa 20 Prozent). Die Tatsache, dass die R\u00fcckg\u00e4nge im 12-Jahres-Trend mit 30 Prozent noch st\u00e4rker abnehmen, legt die Vermutung nahe, dass sich die Entwicklung zuk\u00fcnftig noch weiter verschlechtert.<\/p>\n<h3><strong>Ursachen f\u00fcr den Insektenr\u00fcckgang<\/strong><\/h3>\n<p>Die Vielfalt der Insekten zieht auch eine Vielfalt an Ursachen nach sich. Je nach Art, Lebensraum und Zeitverlauf k\u00f6nnen sie unterschiedlich stark auftreten.\u00a0 Dennoch kann festgestellt werden, dass die prim\u00e4ren Ursachen alle mit intensiven Formen der Landbewirtschaftung in Verbindung stehen: Monokulturen bieten keine Nahrungs- und Nistangebote, der seit Jahren gleichbleibende Pestizideinsatz f\u00fchrt zu direkten Sch\u00e4den an Insekten und Eutrophierung im Zuge des hohen D\u00fcngereinsatzes ver\u00e4ndert vielerorts die Pflanzenzusammensetzung. Die Folge davon ist die schleichende Vergiftung der Insekten und der massive Verlust bzw. Ver\u00e4nderung der Mikrohabitatvielfalt. Klimawandel und zunehmende Bebauung und damit Fragmentierung und Zerst\u00f6rung nat\u00fcrlicher Lebensr\u00e4ume f\u00fcr Siedlung, Industrie und Gewerbe tragen ebenfalls ihren Teil zum Insektenr\u00fcckgang bei. \u00c4hnliche kausale Zusammenh\u00e4nge zwischen V\u00f6gel- und Insektenvorkommen wurden auch in England festgestellt (<a href=\"http:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1046\/j.1365-2664.2002.00745.x\/epdf\">Benton et al. 2002<\/a>).<\/p>\n<h3><strong>Folgen f\u00fcr Mensch und Natur<\/strong><\/h3>\n<p>Die Beeintr\u00e4chtigung von \u00f6kosystemaren Leistungen durch den Insektenr\u00fcckgang ist betr\u00e4chtlich. Die Brisanz der Folgen wird dabei besonders deutlich, wenn der Mensch ins Gesichtsfeld r\u00fcckt: Schlie\u00dflich wird durch Wegfallen der Best\u00e4ubungsleistung und der zentralen Rolle von Insekten f\u00fcr die Humusbildung und den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit unsere Ern\u00e4hrung direkt gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Doch es w\u00fcrde viel zu kurz greifen, lediglich die Auswirkungen auf den Menschen zu verdeutlichen, um die Brisanz des Themas zu betonen. Denn der Verlust von Best\u00e4ubern f\u00fchrt nicht nur zu einer eingeschr\u00e4nkten Best\u00e4ubung von Kulturpflanzen, sondern auch von einem Gro\u00dfteil der Wildpflanzen. Deshalb sind Insekten essentiell f\u00fcr den Fortbestand der Vegetation. Des Weiteren stellen Insekten eine wichtige Nahrungsgrundlage f\u00fcr eine Vielzahl an Tiergruppen wie V\u00f6gel, S\u00e4uger und Reptilien dar \u2013 und sind damit ein unersetzliches Glied in der Nahrungskette.<\/p>\n<h3><strong>Fazit: Insektenr\u00fcckgang ist real, Handlungsbedarf in der Agrarpolitik<br \/>\n<\/strong><\/h3>\n<div id=\"attachment_2770\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/02\/170120-nabu-agrarumfrage-forderpolitik.jpeg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2770\" data-attachment-id=\"2770\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/gap-konsultation\/170120-nabu-agrarumfrage-forderpolitik\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/02\/170120-nabu-agrarumfrage-forderpolitik.jpeg\" data-orig-size=\"800,600\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"170120-nabu-agrarumfrage-forderpolitik\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/02\/170120-nabu-agrarumfrage-forderpolitik-300x225.jpeg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/02\/170120-nabu-agrarumfrage-forderpolitik.jpeg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2770 size-medium\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/02\/170120-nabu-agrarumfrage-forderpolitik-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2770\" class=\"wp-caption-text\">Derzeit werden die meisten EU-F\u00f6rdergelder nach Betriebsgr\u00f6\u00dfe verteilt. B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger w\u00fcnschen ein anderes Modell. (Forsa-Umfrage im Auftrag des NABU)<\/p><\/div>\n<p>Man kann festhalten: Dort, wo geforscht wird, sind eindeutige Trends des Insektenr\u00fcckgangs erkennbar. Dass die Forschung zu Insekten weiter intensiviert werden muss, ist jedoch ebenso eindeutig. Der NABU fordert deshalb die Einrichtung eines l\u00e4ngerfristigen Insektenmonitorings auf Bundesebene und EU-weit, sowie den Ausbau der taxonomischen Forschung.<\/p>\n<p>Unvermeidlich ist in jedem Fall eine grundlegende Reform der <a href=\"http:\/\/www.NABU.de\/agrarreform2021\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU-Agrarpolitik<\/a>. Nur noch solche Landwirtschaft darf F\u00f6rdergelder vom Steuerzahler erhalten, die naturvertr\u00e4glich ist. Bauern, die sich f\u00fcr Insekten und V\u00f6gel besonders einsetzen verdienen massive Unterst\u00fctzung \u2013 gro\u00dffl\u00e4chiger Pestizideinsatz sollte nicht mehr subventioniert werden. Da es um die Umverteilung von 60 Milliarden Euro j\u00e4hrlich geht ist leider zu erwarten, dass diese Debatte nicht immer sachlich gef\u00fchrt werden wird. Wir werden vermutlich noch mehr von den Insektenskeptikern h\u00f6ren&#8230;<\/p>\n<p>Hummeln, Schmetterlinge und Heuschrecken sind nicht nur ein wunderbares Naturerbe, das wir f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen erhalten sollten. Sie sind die Grundlage der Nahrungsketten und \u00d6kosysteme, und damit essentiell f\u00fcr das menschliche Wirtschaften und \u00dcberleben.<\/p>\n<!-- Begin Yuzo --><div class='yuzo_related_post style-1'  data-version='5.12.74'><!-- without result --><div class='yuzo_clearfixed yuzo__title yuzo__title'><h3>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren<\/h3><\/div>\n\t\t\t\t\t\t  <div class=\"relatedthumb \" style=\"width:125px;float:left;overflow:hidden;\">  \n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  <a  href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/nabu-gap-ticker-portugal-uebernimmt-gap-trilog-10-forderungen-der-umwelt-ngos\/\"  >\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  <div class=\"yuzo-img-wrap \" style=\"width: 125px;height:90px;\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"yuzo-img\" style=\"background:url('https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/06\/nabu-agrar-ticker-340x226.jpg') 50% 50% no-repeat;width: 125px;height:90px;margin-bottom: 5px;background-size: cover; 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