{"id":3150,"date":"2017-05-30T17:21:04","date_gmt":"2017-05-30T15:21:04","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/?p=3150"},"modified":"2017-05-31T20:53:22","modified_gmt":"2017-05-31T18:53:22","slug":"pestizidpolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/pestizidpolitik\/","title":{"rendered":"Politik und Pestizide"},"content":{"rendered":"<p>Sei es zu konkreten Wirkstoffen oder politischen Wegweisern: In letzter Zeit mehren sich die Vorschl\u00e4ge, wie zuk\u00fcnftig mit Pestiziden umzugehen sei. Grund genug, um sie einer kritischen Analyse zu unterziehen:<\/p>\n<p><strong>Pestizidplan der Gr\u00fcnen<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem j\u00fcngst ver\u00f6ffentlichten <a href=\"https:\/\/www.gruene-bundestag.de\/fileadmin\/media\/gruenebundestag_de\/themen_az\/agrar\/20170522_Pestizidreduktionsplan.pdf\">\u201e5-Punkte-Plan zur Reduktion von Pestiziden\u201c<\/a> gibt die Bundestagsfraktion B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen Vorschl\u00e4ge f\u00fcr den zuk\u00fcnftigen Umgang mit Ackergiften \u2013 und zeigt, wie die verheerenden Auswirkungen von Pestiziden auf die biologische Vielfalt reduziert werden k\u00f6nnen. Unter anderem werden \u00f6kologische Ausgleichsfl\u00e4chen f\u00fcr den Pestizideinsatz, eindeutig definierte Reduktionsziele, verst\u00e4rkte Forschung zu Verfahren des Integrierten Pflanzenschutzes und Verbesserungen im Zulassungsverfahren gefordert. Damit ist eine passende politische Erg\u00e4nzung zum <a href=\"http:\/\/www.umweltbundesamt.de\/sites\/default\/files\/medien\/377\/publikationen\/uba-positionspapier_5-punkte-programm_nachhaltigkeit_pflanzenschutz_web.pdf\">\u201e5-Punkte-Programm f\u00fcr einen nachhaltigen Pflanzenschutz\u201c<\/a> des Umweltbundesamtes (UBA) geschaffen worden, welches ebenfalls seiner Umsetzung harrt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Denn dass wir ein Pestizid-Problem in der Landwirtschaft haben, ist un\u00fcbersehbar. Strukturell zeigt sich das Problem vor allem in der weiter zunehmenden Abh\u00e4ngigkeit landwirtschaftlicher Produktionssysteme vom Pestizid-Einsatz, was durch das Beispiel Glyphosat am deutlichsten illustriert werden kann: J\u00e4hrlich werden allein in Deutschland bis zu 8.000 Tonnen Glyphosat ausgebracht. Auf fast der H\u00e4lfte aller landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen findet das Breitbandherbizid Anwendung. Auf globaler Ebene wird der j\u00e4hrliche Verbrauch auf unvorstellbare 1,35 Millionen Tonnen gesch\u00e4tzt (im Vergleich: in den 70er Jahren waren es noch 3.200 Tonnen). Kaum ein Landwirt sieht sich mehr dazu in der Lage, unter den gegebenen Produktionsumst\u00e4nden ohne Glyphosat auszukommen \u2013 Preisdruck, Exportorientierung und Intensivierung der Bewirtschaftung sei Dank.<\/p>\n<p><strong>Glyphodrama<\/strong><\/p>\n<p>Angesichts der andauernden Debatte \u00fcber das Gef\u00e4hrdungspotential von Glyphosat ist es umso bedauerlicher, dass die EU-Kommission Mitte Mai vorschlug, Glyphosat f\u00fcr weitere 10 Jahre ohne jegliche Restriktionen zuzulassen. Nicht mal die in einer <a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/sides\/getDoc.do?pubRef=-\/\/EP\/\/TEXT+TA+P8-TA-2016-0119+0+DOC+XML+V0\/\/EN\">Resolution des EU-Parlaments aus dem Jahr 2016<\/a> vorgeschlagenen Einschr\u00e4nkungen sind im aktuellen Vorschlag enthalten \u2013 wie die maximale Verl\u00e4ngerung um sieben Jahre oder die Bevorzugung Integrierter Pflanzenschutzsysteme, das Verbot f\u00fcr nicht-berufliche Anwender oder das Verbot auf \u00f6ffentlichen Fl\u00e4chen. Auch die Forderung des UBA, dass f\u00fcr eine Zulassungserteilung die Auswirkungen auf Nahrungsnetzwerke durch Beachtung von Nicht-Zielorganismen wie Wirbeltiere und Pflanzen in die Bewertung einflie\u00dfen m\u00fcssen, bleibt ungeh\u00f6rt. Damit fand die Ber\u00fccksichtigung negativer Auswirkungen auf die biologische Vielfalt kaum Eingang in die Entscheidungsabw\u00e4gung durch die EU-Kommission, was der \u201eEU-Verordnung \u00fcber das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln\u201c (1107\/2009) massiv widerspricht: In der Verordnung wurde die biologische Vielfalt als eigenst\u00e4ndiges Schutzgut im Pflanzenschutzrecht festgeschrieben. Dabei bestehen mittlerweile keine Zweifel mehr daran, dass es eine ganze Reihe unannehmbarer Auswirkungen auf die Natur gibt. Zudem ist nach wie vor ungekl\u00e4rt, welche Rolle die sogenannten Monsanto-Papers bei der Einsch\u00e4tzung der Europ\u00e4ischen Chemikalienagentur spielten, Glyphosat als nicht-krebserregend einzustufen &#8211; und damit auch die EU-Kommission beeinflussten (die \u201eMonsanto-Papers\u201c stehen im Verdacht, bewusst gef\u00e4lscht worden zu sein). Die EU-Kommission sollte vorerst alles daran setzen, die Zweifel an der wissenschaftlichen Glaubw\u00fcrdigkeit schnellstens auszur\u00e4umen, bevor neue Entscheidungen getroffen werden. Vielleicht bringt hier nur ein Sonderausschuss Klarheit, den die <a href=\"http:\/\/www.politico.eu\/pro\/sd-lawmakers-in-agriculture-committee-support-monsanto-inquiry\/?utm_source=POLITICO.EU&amp;utm_campaign=54007eef3a-EMAIL_CAMPAIGN_2017_05_16&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_10959edeb5-54007eef3a-189900073\">Fraktion der Sozialdemokraten im Europ\u00e4ischen Parlament<\/a> vor wenigen Tagen einforderte. Sp\u00e4testens Mitte Juli ist im zust\u00e4ndigen Ausschuss der Kommission mit einer Entscheidung zu rechnen, die dann dem Parlament zur Abstimmung vorgelegt werden soll.<\/p>\n<p>Dabei ist Glyphosat nicht das einzig verwendete Pestizid: Derzeit werden in Deutschland \u00fcber 270 Wirkstoffe eingesetzt \u2013 und obwohl die Erkenntnisse \u00fcber die Gefahren f\u00fcr Natur und Umwelt stetig steigen, ist die Zahl eingesetzter Wirkstoffe seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten nahezu konstant geblieben. Die Stellschrauben, um hier etwas ver\u00e4ndern zu k\u00f6nnen, liegen haupts\u00e4chlich in den H\u00e4nden der Politik. Auf EU-Ebene wurde jedoch auch in der bis 2020 laufenden F\u00f6rderperiode der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik die Chance vertan, an diesem Problem etwas zu ver\u00e4ndern. Die Greening-Vorgaben erweisen sich letztlich als unzureichendes \u00f6kologisches \u201eFeigenblatt\u201c \u2013 und leisten keinen nennenswerten Beitrag zur F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t, da Pestizide nach wie vor fl\u00e4chenhaft eingesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Pestizide auf \u00d6kologischen Vorrangfl\u00e4chen<\/strong><\/p>\n<p>Selbst auf so genannten \u201e\u00d6kologischen Vorrangfl\u00e4chen\u201c (\u00d6VF) darf weiterhin gespritzt werden. Deshalb fordert der NABU von den Abgeordneten des Agrarausschusses im EU-Parlament, dem Vorschlag der EU-Kommission in einem Delegierten Rechtsakt vom 15. Februar zuzustimmen, der den Pestizideinsatz auf produktiven \u00d6VF einschr\u00e4nken will. Gelingt dies nicht, m\u00fcssen sich die EU-Abgeordneten weiter den Vorwurf gefallen lassen, keine eigenen Akzente setzen zu k\u00f6nnen, sondern nur als langer Arm der Agrarlobby zu agieren. Leider hat sich dieser Vorwurf auch heute wieder best\u00e4tigt: die Mitglieder des Agrarausschusses stimmten heute mit 30:11 Stimmen f\u00fcr eine Resolution, die dieses geplante Pestizidverbot auf \u00d6FV ablehnen soll. In einer aktuellen gemeinsamen <a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/modules\/presseservice\/index.php?popup=true&amp;db=presseservice&amp;show=20582\">Pressemitteilung des NABU und anderen Umweltverb\u00e4nden<\/a> wird auf diesen eklatanten Missstand hingewiesen. Der NABU wird sich vehement daf\u00fcr einsetzen, dass sich das EU-Parlament von diesem Votum nicht beeinflussen l\u00e4sst.<\/p>\n<div id=\"attachment_3155\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-3155\" data-attachment-id=\"3155\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/pestizidpolitik\/img_8726\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/05\/IMG_8726.jpg\" data-orig-size=\"800,533\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"IMG_8726\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/05\/IMG_8726-300x200.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/05\/IMG_8726.jpg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-3155\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/05\/IMG_8726-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"590\" height=\"394\" \/><p id=\"caption-attachment-3155\" class=\"wp-caption-text\">Ausger\u00e4umte Landschaften mit wenig bis gar nicht vorhandener Strukturvielfalt z\u00e4hlen neben dem Pestizideinsatz zu den Hauptfaktoren des Biodiversit\u00e4tsverlusts in der Agrarlandschaft (Foto: NABU\/ E. Neuling).<\/p><\/div>\n<p>Dass es mit der Pestizidproblematik nicht weit her geholt ist, zeigt nicht nur die erdr\u00fcckende Beweislast wissenschaftlicher Studien. Ein Blick in die Natur gen\u00fcgt, um sich die Dramatik selbst vor Augen zu f\u00fchren: Bedrohte, ehemals verbreitete Ackerwildkr\u00e4uter wie das Rundbl\u00e4ttrige Hasenohr oder der L\u00e4mmersalat sind nicht nur dem Namen nach den meisten von uns unbekannt \u2013 auch auf den Feldern sieht man sie kaum noch. Dadurch wird nicht nur Best\u00e4ubern wie Wildbienen oder Schmetterlingen die Nahrungsgrundlage entzogen. Auch S\u00e4uger wie der Feldhamster oder Vogelarten wie die Goldammer, die auf Deckung, S\u00e4mereien oder Insektenvielfalt angewiesen sind, leiden darunter. Im Ergebnis werden ganze Nahrungsnetze zerst\u00f6rt. Damit sind Pestizide einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr den Verlust der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft. Dass die Bodenfruchtbarkeit durch Sch\u00e4digung wichtiger Bodenorganismen empfindlich beeintr\u00e4chtigt und das Grundwasser verunreinigt werden kann, sind weitere Gr\u00fcnde zur Sorge, die im Widerspruch zum oft ger\u00fchmten Vorsorgeprinzip von Politik und Zulassungsbeh\u00f6rden ignoriert werden.<\/p>\n<!-- Begin Yuzo --><div class='yuzo_related_post style-1'  data-version='5.12.74'><!-- without result --><div class='yuzo_clearfixed yuzo__title yuzo__title'><h3>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren<\/h3><\/div>\n\t\t\t\t\t\t  <div class=\"relatedthumb \" style=\"width:125px;float:left;overflow:hidden;\">  \n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  <a  href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/nabu-gap-ticker-finaler-trilog-dieses-mal-wirklich\/\"  >\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  <div class=\"yuzo-img-wrap \" style=\"width: 125px;height:90px;\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"yuzo-img\" style=\"background:url('https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/06\/nabu-agrar-ticker-340x226.jpg') 50% 50% no-repeat;width: 125px;height:90px;margin-bottom: 5px;background-size: cover; 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Zeit f\u00fcr eine kleine Zusammenfassung.<\/p>\n","protected":false},"author":47,"featured_media":3155,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[66,1,64],"tags":[57,19,47,60,29,56],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/05\/IMG_8726.jpg","jetpack-related-posts":[{"id":6716,"url":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/ist-ein-ende-der-systembedingten-abhaengigkeit-von-pestiziden-in-sicht-zum-kommissionsvorschlag-einer-eu-verordnung-fuer-eine-nachhaltige-anwendung-von-pflanzenschutzmitteln\/","url_meta":{"origin":3150,"position":0},"title":"Ist ein Ende der systembedingten Abh\u00e4ngigkeit von Pestiziden in Sicht?","date":"28. 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