{"id":2878,"date":"2017-03-07T12:27:59","date_gmt":"2017-03-07T11:27:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/?p=2878"},"modified":"2017-10-19T11:53:17","modified_gmt":"2017-10-19T09:53:17","slug":"insektensterben-kurz-nach-zwoelf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/insektensterben-kurz-nach-zwoelf\/","title":{"rendered":"Insektensterben &#8211; kurz nach zw\u00f6lf?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Oder doch kurz vor? Wie dem auch sei: Die Handlungserfordernis ist dringender denn je<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Beim gestrigen <a href=\"https:\/\/www.gruene-bundestag.de\/termin\/stummer-fruehling-ante-portas-was-tun-gegen-das-dramatische-insektensterben.html\">Fachgespr\u00e4ch der Gr\u00fcnen Bundestagsfraktion<\/a> hatten die Zuh\u00f6rer wieder einmal Gelegenheit, im Zuge der Experten-Vortr\u00e4ge den alarmierenden Zustand der Insektenwelt deutlich vor Augen gef\u00fchrt zu bekommen.<\/p>\n<div id=\"attachment_2879\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2879\" data-attachment-id=\"2879\" data-permalink=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/insektensterben-kurz-nach-zwoelf\/schildbeinige-silbermundwespe-crabro-cribrarius\/\" data-orig-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/03\/schildbeinige-silbermundwespe-crabro-cribrarius.jpg\" data-orig-size=\"800,533\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"schildbeinige-silbermundwespe-crabro-cribrarius\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/03\/schildbeinige-silbermundwespe-crabro-cribrarius-300x200.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/03\/schildbeinige-silbermundwespe-crabro-cribrarius.jpg\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2879 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/03\/schildbeinige-silbermundwespe-crabro-cribrarius.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" \/><p id=\"caption-attachment-2879\" class=\"wp-caption-text\">Die Schildbeinige Silbermundwespe war ehemals h\u00e4ufig vertreten. Heute ist auch diese Art vielerorts r\u00fcckl\u00e4ufig (Foto: Lutz Wolfram)<\/p><\/div>\n<p>Die Sachlage spricht f\u00fcr sich: In vielen L\u00e4ndern der Erde stehen bis zu 40 Prozent der Wildbienenarten auf der Roten Liste (und das d\u00fcrfte noch eine ziemlich konservative Sch\u00e4tzung sein, da die Datengrundlage oftmals unzureichend ist). Unz\u00e4hlige Hautfl\u00fcgler-Experten k\u00f6nnen dieses Bild durch jahrzehntelange Beobachtungen auch hierzulande nur best\u00e4tigen, wie NABU-Expertin Melanie von Orlow erw\u00e4hnte. Wildbienenvorkommen sind immer schneller im R\u00fcckgang begriffen, sowohl auf Individuen- und Artenebene, und zunehmend auch Allerweltsarten. Besorgniserregend ist zudem die Tatsache, dass die Bedrohung auch vor Schutzgebieten, in welchen man ideale Lebensbedingungen erwarten d\u00fcrfte, keinen Halt macht und m\u00f6glicherweise ein Hinweis auf \u00f6kosystemare Beeintr\u00e4chtigungen sein k\u00f6nnte, die durch Klimawandel und Pestizideinsatz hervorgerufen sein k\u00f6nnten. Bei der Haltung von Honigbienen sieht der weltweite Trend zwar insgesamt positiv aus, dennoch sind in der gesamten n\u00f6rdlichen Hemisph\u00e4re massive V\u00f6lkerverluste zu vermelden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>So eindeutig die Bedrohungslage f\u00fcr die Insektenwelt ist &#8211; die Suche nach den zugrundeliegenden Ursachen gestaltet sich als weitaus komplexer und muss von Region zu Region, von Art zu Art unterschieden werden. Das macht auch die Entwicklung von L\u00f6sungsans\u00e4tzen nicht einfach. Dennoch k\u00f6nnen f\u00fcnf wesentliche Treiber ausfindig gemacht werden, die f\u00fcr den Insektenr\u00fcckgang auf unterschiedlichste Weise verantwortlich sind: Strukturelle Verarmung der Landschaft, Pestizide, Krankheiten, Generosion und Klimawandel. Hierbei lie\u00dfen es die Fachexperten nicht aus zu betonen, dass zwar alle Treiber ihren Teil zum Insektensterben beitr\u00fcgen, die L\u00f6sungswege aber nicht an der Beseitigung natur- und umweltsch\u00e4digender landwirtschaftlicher Bewirtschaftungsmethoden vorbeigingen. Die industriell gepr\u00e4gte Landwirtschaft sei der erste Adressat, durch welchen sich mit vertretbarem Aufwand Verbesserungen zeitnah umsetzen lie\u00dfen.<\/p>\n<p>Bei der erdr\u00fcckenden Datenlast hunderter wissenschaftlicher Studien, die sich insbesondere seit dem auf vier neonicotinoide Wirkstoffe betreffenden EU-weiten Moratorium im Jahr 2013 anh\u00e4ufte, scheint alles andere als ein endg\u00fcltiges Verbot von Neonicotinoiden unverantwortlich zu sein. Das sollte auch bei EFSA mittlerweile angekommen sein, welche die \u00dcberpr\u00fcfung mehrerer bienensch\u00e4digender Eigenschaften von Neonicotinoiden bis Ende 2017 abgeschlossen haben soll. Wie eine beim Fachgespr\u00e4ch vorgestellte neue von Greenpeace in Auftrag gegebene <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.de\/sites\/www.greenpeace.de\/files\/publications\/neonicotinoid_pesticides_de.pdf\">Studie<\/a> zeigt, sind auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse die sch\u00e4digenden Wirkungen nicht l\u00e4nger zu negieren: so k\u00f6nnen letale und subletale Effekte, die unter anderem durch die systemische Wirkung bei bl\u00fchenden Pflanzen auf vielerlei Wegen ebenso Nicht-Zielorganismen belasten, auch durch Nicht-Kulturpflanzen hervorgerufen werden, die das in den Boden ausgewaschene Insektizid aufnehmen.<\/p>\n<p>Auch in der Reformbed\u00fcrftigkeit des EU-Zulassungssystems f\u00fcr Pestizide waren sich die Redner einig: die gegenw\u00e4rtig der \u00dcberpr\u00fcfung zugrunde liegende Methodik reiche bei weitem nicht dazu aus, um die vielf\u00e4ltigen sch\u00e4digenden Effekte von Pestiziden risikoorientiert und im Sinne des Vorsorgeprinzips evaluieren zu k\u00f6nnen. Hier richtete sich der Apell eindeutig an die Politik, die grundlegende Weichenstellungen durch Druck auf die EU-Kommission erm\u00f6glichen m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Letztlich und v\u00f6llig zurecht wurde die momentane Ausrichtung der EU-Agrarpolitik diskutiert: so reichten das verpflichtende Greening oder weitere f\u00f6rderbare Naturschutzma\u00dfnahmen bei weitem nicht dazu aus, \u00a0in der Agrarlandschaft den R\u00fcckgang von Insekten und anderen von ihnen abh\u00e4ngigen Tieren wie V\u00f6geln aufzuhalten. Da traf die Metapher vom \u201eSt\u00fchler\u00fccken auf der Titanic\u201c den Kern des Problems europ\u00e4ischer Agrarpolitik: die millionenschweren Steuergelder finanzieren die Intensivierung einer Landwirtschaft, die nur wenigen Akteuren zu Gute kommt, zulasten von Natur und Umwelt geht und damit dem Untergang geweiht ist.<\/p>\n<p>Dabei zeigt eine Anfang M\u00e4rz <a href=\"http:\/\/www.nature.com\/articles\/nplants20178\">ver\u00f6ffentlichte Studie aus Frankreich<\/a>, dass der Einsatz von Pestiziden drastisch reduziert werden k\u00f6nnte, ohne betriebswirtschaftliche Einbu\u00dfen bef\u00fcrchten zu m\u00fcssen: anhand nahezu 1.000 untersuchter konventionell wirtschaftender Betriebe wurde festgestellt, dass auf gut 60 Prozent der gesamte Pestizidverbrauch um \u00fcber 40 Prozent minimiert werden k\u00f6nnte, ohne dass die Produktivit\u00e4t und Profitabilit\u00e4t darunter litten. Der Einsatz von Insektiziden k\u00f6nnte bei gleichbleibendem Effekt sogar um 60 Prozent zur\u00fcckgefahren werden.<\/p>\n<p>Das gibt Grund zur Hoffnung und verdeutlicht einmal mehr die dringend notwenige Abkehr von der gegenw\u00e4rtigen Ausrichtung der EU-Agrarpolitik, welche die Bauern viel zu unzureichend darin unterst\u00fctzt, auf natur- und umweltfreundliche Produktionsmethoden umzustellen.<\/p>\n<!-- Begin Yuzo --><div class='yuzo_related_post style-1'  data-version='5.12.74'><!-- without result --><div class='yuzo_clearfixed yuzo__title yuzo__title'><h3>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren<\/h3><\/div>\n\t\t\t\t\t\t  <div class=\"relatedthumb \" style=\"width:125px;float:left;overflow:hidden;\">  \n\t\t\t\t\t\t\t  \n\t\t\t\t\t\t\t  <a  href=\"https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/nabu-gap-ticker-ep-umweltausschuss-macht-den-ersten-schritt-zu-einer-gruenen-gap\/\"  >\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t  <div class=\"yuzo-img-wrap \" style=\"width: 125px;height:90px;\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"yuzo-img\" style=\"background:url('https:\/\/blogs.nabu.de\/naturschaetze-retten\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/06\/nabu-agrar-ticker-340x226.jpg') 50% 50% no-repeat;width: 125px;height:90px;margin-bottom: 5px;background-size: cover; 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