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Exkursion zur Pfaueninsel

Wer den Wannsee besucht, muss unbedingt einen Abstecher auf die Pfaueninsel machen. Davon war Teammitglied Andreas überzeugt. Zahlreiche Touristenführer pflichten ihm in diesem Punkt bei. Von einer malerischen Idylle ist an vielen Stellen die Rede, von einem märchenhaften Schloss, duftenden Rosengärten und einer großen Vielfalt an Baumarten. Das wollten wir auf unserer Haveltour natürlich nicht verpassen.

Nachdem unser Besuch auf der Pfaueninsel gestern an einem Anlegerverbot und einer kaputten Schiffschraube gescheitert ist, haben wir den Ausflug heute in Angriff genommen. Zumindest zwei von uns, die anderen beiden mussten an Bord bleiben und auf Schiffbauer Michael warten, der seinen freien Tag geopfert hat, um dem Team die Weiterreise zu ermöglichen.

Mit Bus und Fähre haben Andreas und Rebecca ihr Ziel in einer halben Stunde erreicht. Die Kosten für die Überfahrt sind fair und an der Touristeninformation hängt für die Besucher eine übersichtliche Karte, anhand derer Andreas eine persönliche Route erstellt. Erstes Ziel: der Rosengarten. Dass es darin wundervoll duftet, ist wahr. Andreas und Rebecca bekommen ihre Nasen kaum von den Blüten. Erst als sie markerschütternde Balzrufe hören, halten sie nach der Hauptattraktion der Insel Ausschau. Etwa 70 ausgewachsene Pfaue leben auf dem 1000 mal 1700 Meter großen Eiland, das einst von Fürsten und Königen bewohnt wurde. Die majestätischen Vögel lassen sich aus nächster Nähe beobachten und liefern eine beeindruckende Show. Der Radius eines geschlagenen Pfauenrades kann über zwei Meter betragen. In einer großen Voliere ist als besondere Attraktion der weiße Pfau zu bestaunen.
Die Insel besticht durch eine beeindruckende Abwechslung an alten Baumbeständen, verwunschenen Gebäuden, Ziergärten und Wildnis. Unser Wunsch nach einer Besichtigung des Schlosses scheiterte an den Tickets, diese müssen an der Touristeninformation gekauft werden – und das hatten die beiden Ausflügler vergessen.

Nach einem gut zweistündigen Rundgang mit vielen schönen Eindrücken verließen wir die Pfaueninsel. Schließlich wollten wir bereits am Nachmittag unsere Reise fortsetzen.