Posts in Woche 7

Tschüssikowski, bis dennidanski!

Wie heißt es noch frei nach Douglas Adams: So long and thanks for the birds… !?
Nach einer schönen, erlebnis- und arbeitsreichen als auch überaus spaßigen Woche sagen wir nun Farewell.
Der nachfolgenden Crew wünschen wir für ihren ‚Ride across the river‘ -(Dire Straits,….für den Fall falls unbekannt oder Platte im Schrank…)- immer (mehr) als eine Handbreit Wasser unter dem Kiel:
„Ogen op, hol rechten Kors; sonst supst Du af un büss in Mors!“
Farewell

Nachtrag: Kolkrabe ist die Nummer 96

Immerhin gab noch heute morgen der Wotansvogel (Kolkrabe) in Rathenow in einer hohen Birke mit seinem ruhigen ‚Craw, Craw, Craw‘ ein Stelldich-Ein. Damit sind es dann je nach Zählweise 96 bzw. 98 Vogelarten! Nun erwarten wir mit dieser frohen, motivierenden Botschaft unsere Nachfolger. Jungs und Mädels, ihr schafft das (vielleicht) …

  • LuckeHof
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Lucke Hof

Aus der Floßkombüse kam heute morgen der Energieschub in Form von Hansen`s „Ei im B(r)ötchen“ – und das war gut so!
Wir starteten von Milow wieder Richtung Premnitz, um die ‚Brandenburger Landpartie‘ zu besuchen, die an diesem Wochenende unter anderem auf dem seit zehn Generationen von Familie Lucke bewirtschafteten Vierseitenhof ein buntes Programm anbietet. Es gab Vorführungen in Schmiedekunst, Woll- und Spinnarbeiten sowie Brot- und Kuchenbäckerei im Lehmofen mit buntem Rahmenprogramm für Kinder, Musik vom Plattenteller sowie Köstlichkeiten aus der Hofküche.
Frau Dr. Lucke-Polz begrüßte uns sehr herzlich und lud uns gleich zur Teilnahme an der Führung über den Hof und in die Räumlichkeiten ein. Räucherkammer, Vorratskeller, Stallanlagen, alte Küche – alles wie ‚Anno Tobak‘! Man fühlte sich sehr authentisch in die damalige Zeit zurückversetzt. Bald im Anschluss bat uns die Hausherrin zu Tisch, wo zur Täubchensuppe, Hühner- und Taubenfrikassee sowie Rehrücken das frische, selbstgebackene Brot als Beilage gereicht wurde. Nach dem ersten Gang bekamen wir den Hinweis, dass denn nun auch die Hoftauben zurückkehren würden. Wie für uns bestellt drehten sie ein paar Extrarunden über dem Hofgelände. Ein Beispielfoto findet Ihr in der obigen Bilderschau.
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We are the Champions, my Orni-Friends!

Wir haben es geschafft – wir sind glücklich, einfach begeistert, phänomenal, orgi- und orniastisch. Nicht nur, dass wir mit 93 Arten des Teams 6 gleichgezogen haben (Heckenbraunelle), wir haben mit dem Waldwasserläufer, unserer dann 95. Vogelart, auch noch einmal für das letzte Team deutlich vorgelegt, und vielleicht entdecken wir in Rathenow am morgigen, letzten Tag auch noch mit der Türkentaube und dem Gimpel, auf die wir bauen, unsere schließlich 97. Vogelart. Und wer es mit den Kriterien nicht allzu streng nimmt, kann noch Eisvogel (nur Brutröhre) und Haushühner (sind ja auch Vögel) hinzuziehen, um auf die magische Zahl 99 zu kommen. Noch eine Woche warten und hoffen, dann können wir den Pokal einsammeln, sicher mit größerer Wahrscheinlichkeit, als die, dass wir Fußball-Weltmeister werden!

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Alles für die 94!

Das Wetter klarte auf und wir hatten uns ja vorgenommen Team 6 den Schneid abzukaufen. Also haben wir uns Fahrräder am Gasthof Milow geliehen und sind in das Milower Land ausgeschwärmt. Der Weg führte uns unter anderem an einer Ruine vorbei, bei der wir hofften, auf ein Steinkauzvorkommen zu stoßen. Vergebens. Die Ruine bestand mehr oder weniger aus kulissenartigen Resten ohne brauchbare Nischen und Höhlen. Keine Vogelart, aber dafür konnten wir auf der Weiterfahrt ein äußerst seltenes Insekt entdecken. Feldwespen waren gerade im Begriff zu schlüpfen. Bei der Fortsetzung unserer ausgeschriebenen Orni-Tour passierten wir reizvolle Feldfluren, Kiefernbestände und Mischwald. Im Großen und Ganzen konnten wir leider nur die 90. Vogelart nachweisen, stattdessen entdeckten wir in fünf Metern Höhe ein Wildbienennest in einer gestandenen Eiche. Wir erhoffen uns von der morgigen Brandenburger Landpartie und dem Besuch des Lucke-Hofes, noch die uns zum Übertreffen der Vorgabe 93 fehlenden Vogelarten liefern zu können.

„Bolle hat sich janz köstlich amüsiert…“

Unbedingt wollten wir noch die Legenden der Havelregion vorstellen – den Mythos Frau Harke, einen Wüstling, jemanden der Rathenow zur Optikstadt machte, Fischer Fritze Bollmann und den legendären „Bolle“. Zum Ende der Tour hoffen wir, dass unsere Abrechnung keiner Milchmädchenrechnung gleicht. Bolle und Co. [Um über die Legenden noch mehr zu lesen: Rechtsklick und „Grafik anzeigen“]

  • Milow
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Naturpark Westhavelland

Den gestrigen Abend ließen wir abgesehen vom Grillen und WM-Eröffnungsspiel auch mit dem Versuch ausklingen, mit der vorhandenen Fotoausrüstung mittels Fernsteuerung über das „Schlaufon“ uns auf die Sternennacht vorzubereiten. Dabei entstand als Testbild ein etwas verunglückter Schnappschuss (man achte nicht auf die Details!!). Besser wurde es auf dem Vorderdeck. Denn dort gelang eine farblich ansprechende spätabendliche Uferimpression.
Leider gibt es auch im Sternenpark an manchen Stellen noch hie und da Lichtemmissionen, die einem die Sicht in den Kosmos verwehren. So müssen wir diese Aufnahme auf unbestimmte Zeit vertagen (Wetter..).

Der Freitagmorgen begann mit einer frischen Brise, dafür aber auch mit frischen Brötchen und uns in warmen Jacken. Nach dem klar Schiff machen, wollten wir endlich die angepriesene Ausstellung des NABU Besucherzentrums Milow (Naturparkzentrum Westhavelland) aufsuchen.
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NABU Havel-Champs of the Birds

Die Vogelwelt steht bei einem alten Naturschutzverein wie dem NABU, der seine Wurzeln ursprünglich im Vogelschutz hat, immer noch hoch im Kurs. Zahlreiche der Vogelkunde mächtige Mitglieder sind im NABU organisiert, und auch bei den Floßtouren ist die Gruppe der Ornithologen präsent. Die einfachste Form, die Vogelwelt zu dokumentieren, ist es, Listen der gesehenen Vogelarten zu erstellen. Auch auf der Havelberry-Finn-Tour haben sich einige Teams daran versucht – und Team 6 hat mit 92 dokumentierten Arten bislang die Spitzenposition inne. Doch das soll – geht es jedenfalls nach den Orni-Begeisterten von Team 7 – nicht so bleiben! Der Wettlauf um den Titel ‚NABU Havel-Champs of the Birds‘ ist derzeit im vollen Gange – der Ausgang noch völlig offen!
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  • Premnitz
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Sternenlos im Sternenland

Nach dem wir gestern in der Schleuse um einen halben Meter gesunken sind und danach die Flächen der NABU-Stiftung „Nationales Naturerbe“ bei Döberitz begutachtet haben, übernachteten wir in einem Altarm kurz vor Premnitz. Unser Smutje Hans zauberte uns dort wieder einmal einen herrlichen Salat – als Beilage gab es Kartoffeln aus der Grillglut. Die Hoffnung, im Sternenpark Westhavelland ein beeindruckendes Himmelsgewölbe bewundern zu können, wurde leider wegen einer weitgehend geschlossenen Wolkendecke nicht erfüllt, dafür beglückte uns erneut der Drosselrohrsänger mit seinem lauten, nächtlichen Gesang.

Schon früh am Morgen wurden wir von der aufgehenden Sonne geweckt, so dass wir nach dem Frühstück überpünktlich am Treffpunkt in Premnitz ankamen, wo wir um 13.00 Uhr einen Interviewtermin hatten. Erhard Skupch und seine beiden Kolleginnen winkten uns dann auch schon von der Uferpromenade Premnitz zu. Skupch ist Geschäftsführer des Bundesgartenschau-Zweckverbandes ‚BUGA 2015 Havelregion‘. Er stand dem Team dann in einem längeren Gespräch Rede und Antwort, so auch zum Konzept der BUGA, den Erwartungen und Schwierigkeiten, die eine dezentrale BUGA mit sich bringt. Was es mit ‚Wilma Wels‘, dem fischigen Maskottchen, auf sich hat, dieses Geheimnis lüftete seine Kollegin Sabrina Lamcha für uns. Das ungewöhnliche, werbetechnisch durchgestylte Tierchen kommt jedenfalls in der Region sehr gut an.
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Wir sinken!

Am gestrigen Nachmittag blieb noch Zeit, von der ursprünglich vorgegebenen Route auf der Havel abzuzweichen und einen größeren Abstecher in den Pritzerber See zu unternehmen. Belohnt wurde das Team dafür mit der schönen Beobachtung eines alten Fischadlers, der sich in einer ruhigen Bucht beim Fang von Fischen in die nassen Fluten stürzte und danach für längere Zeit die Stangen einer Reuse zur Rast aufsuchte. Auch ein Seeadler kreiste über der Wasserfläche. Entdeckt wurden von den neu und bereits seit längerer Zeit ornithologisch infizierten Teilnehmern der Floßfahrt auch mehrere offensichtlich aber nicht mehr genutzte Brutröhren des Eisvogels, ohne jedoch die Urheber in der Nähe des umgestürzten Wurzeltellers zu entdecken.

Besonders freundlich fiel nach der Rundtour in Pritzerbe der Empfang durch Hafenmeister Mirko aus, der uns wie alte Bekannte begrüßte und unser „Einparken“ mit dem Floß in zweiter Reihe mit lockeren Sprüchen begleitete. Wider erwarten (unser Sonnensegel haben wir nach den  Erfahrungen der Vornächte lieber gleich abends eingefahren) verlief die Nacht ruhig. Die einzige „Ruhestörung“ ging vom „Karrekiet“ aus, lautmalerische niederländische Bezeichnung für den hier noch erstaunlich häufig auftretenden Drosselrohrsänger. Zusammen mit dem Rohrschwirl, den wir ebenfalls bereits entdeckt haben und dessen schnarrendes, minutenlang anhaltendes „trrrrrrr…“ von manchem eher einem Insekt zugeordnet wird, bevorzugen beide große, alte Schilfbestände.
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