Posts in Woche 3

  • Restaurant-Day im Wassersportclub Möwe
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Restaurant Day im Wassersportclub Möwe

Team 3 tritt am frühen Morgen ein kurze, aber leider schon letzte Fahrt zum Veranstaltungsort des Restaurant Days, dem Gelände des Wassersportclubs (WSC) Möwe, an. Frühzeitig sind wir am Hafen und haben noch viel Zeit, um das Floß zu polieren. Alles wird ausgeräumt und im Nu ist mit viel Wasser und dem Schrubber wieder alles picobello. Die Gäste können kommen.

Während Klemens Karkow mit seinem Multivisions-Vortrag durch viele tolle Bilder, große und kleine Gäste über die Havel und deren Renaturierung informiert, laufen die kulinarischen Vorbereitungen.

Lecker war`s – ein üppiges Buffet mit Salaten, gegrillten Kartoffeln, Bio-Würsten und Rippchen vom Damhirsch. Zum Nachtisch Kuchen, unter anderem mit selbst gebackener „Havelwelle“.

Noch ein Wort zu den Mitgliedern des WSC Möwe: Wir wussten nicht auf wen wir hier treffen und wie genau hier der Ablauf aussehen wird. Wir merkten schell, dass wir hier auf einen ganz besonderen Verein, mit herzlichen Sportsfreunden gestoßen sind. Alle packen mit an, helfen, wo Hilfe nötig ist und nebenbei erfahren wir viel über das Leben mit und auf der Havel. Ein schöner Tag geht zu Ende und diesen lassen wir gemeinsam mit den Gastgebern am Lagerfeuer ausklingen.

  • Idyllische Schnellstraße
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  • Idyllische Schnellstraße

Idyllische Schnellstraße

Wir sind angekommen im Oder-Havel-Kanal und der ist „grüner“ als gedacht. Alles wird größer und schneller. Hier fahren die Frachtkähne und Sportboote und wir mitten drin. Obwohl wir sportlich unterwegs sind, werden wir überholt. Da zeigt sich wieder mal, warum wir uns für das Floß als Fortbewegungsvehikel entschieden haben – es ist die langsame Art des Reisens, gemütlich, und es bleibt genug Zeit die vorbeiziehende Landschaft einzusaugen. Jeder Moment dieser Reise ist einzigartig und heute war es mit Sonne satt ganz besonders angenehm.

Wir verabschieden uns für heute – morgen früh geht`s los mit der großen Floßreinigung, denn für unsere Gäste zum Restaurant Day soll alles schön glänzen.

  • Die Wasserschutzpolizei legt an - Routineuntersuchung
  • Die Wasserschutzpolizei legt an - Routineuntersuchung
  • Die Wasserschutzpolizei legt an - Routineuntersuchung

Die Wasserschutzpolizei legt an – Routineuntersuchung

Die Wasserschutzpolizei fährt an uns vorbei, wendet, begleitet uns, bittet freundlich anzuhalten – wir sollen am Polizeiboot festmachen. Polizeihauptmeister Grußmann und Polizeiobermeister Bathke, der seit sechs Jahren NABU-Mitglied ist, überprüfen die Zulassung und die Sicherheitsausrüstung an Bord. Schwimmwesten, Feuerlöscher und Bootszeugnis sind vorhanden – wir werden wieder „frei gelassen“.

Statt Handschellen gibt`s das symbolische Handzeichen zu unserer Natura 2000 Aktion.

Auch die Wasserschutzpolizei ist in den NABU-Farben unterwegs – das gefällt uns.

  • Ein freudiges Wiedersehen
  • Ein freudiges Wiedersehen
  • Ein freudiges Wiedersehen

Ein freudiges Wiedersehen

Nach dem wir unter NABU-blauem Himmel mit Obstsalat, frischen Eiern und Croissants unser Frühstück beendeten, gings auf dem Malzer Kanal zur Schleuse Liebenwalde. Wir wurden freudig, aber zugleich verwundert, von Herrn Bleich begrüßt, der schon das Team 2 getroffen hat.

Wir klärten ihn kurz über den wöchentlichen Mannschaftswechsel auf. Eine herzliche und informative Konversation entwickelte sich in der Schleuse. Herr Bleich berichtete uns von seinen Erfahrungen mit dem Biber. Diesen hat er 1970 zum ersten Mal im Oder-Havel-Kanal auf unserem heutigen Streckenabschnitt gesehen. 1985 war der Biber noch so selten, so dass Herr Bleich zusammen mit seinen Kollegen noch Weiden gefällt hat, um den Biber mit Nahrung zu versorgen und so die Wiederansiedlung zu unterstützen.

Im Austausch informierten wir Herrn Bleich über die Hintergründe und Ziele unserer Floßtour und über die Renaturierung der Havel. Vielleicht treffen wir ihn 2015 auf der Bundesgartenschau.

In den Schleusen fällt immer wieder auf, wie Pflanzen jede kleine Ritze nutzen, um Wurzeln zuschlagen. In der Schleuse Liebenwalde Brüten sogar Rauchschwalben, die den Schleusenvorgang zum Trinken nutzen.

Floßkombüse in Oranienburg

Morgen wird weltweit der Restaurant Day veranstaltet – das größte Festival rund ums Essen: Jeder kann für einen Tag ein Restaurant, ein Café oder eine Bar eröffnen. Auch wir sind mit dabei und funktionieren das NABU-Floß für einen Tag zum Restaurant um! Ab 15 Uhr erwarten wir euch auf dem Gelände des Wassersportclubs (WSC) Möwe in Oranienburg am Louise-Hennriette-Steg mit Häppchen aus der Floßküche, guter Laune, einem Multivisions-Vortrag von unserem Naturfotografen Klemens Karkow und vielen Informationen rund um das Projekt Havelberry-Finn-Tour.

Schreibt kurz eine Mail an Flosstour@NABU.de, um euch für die kostenlose Veranstaltung anzumelden. Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

  • Übernachtungspläne von Bauarbeiten gestoppt
  • Übernachtungspläne von Bauarbeiten gestoppt
  • Übernachtungspläne von Bauarbeiten gestoppt
  • Übernachtungspläne von Bauarbeiten gestoppt
  • Übernachtungspläne von Bauarbeiten gestoppt
  • Übernachtungspläne von Bauarbeiten gestoppt

Übernachtungspläne von Bauarbeiten gestoppt

Ziel war es, bei Liebenwalde in den „Langen Trödel“ einzufahren, um dort ein schönes Nachlager aufzuschlagen. Nach 150 Metern endete schon die Reise, denn die Weiterfahrt wurde durch eine Baustelle versperrt. Hier entsteht eine neue Zugbrücke, die es zukünftig ermöglichen wird, mit kleineren Booten über den Finowkanal von Liebenwalde nach Niederfinow zu fahren.

Wir entschließen uns spontan an der Marina Liebenwalde festzumachen. Horst Hellwig, der Hafenmeister, weiht uns in die Besonderheiten der Baustelle ein. Hier wird nicht nur die Brücke für den Schiffsverkehr modernisiert, sondern sogar ein extra Kanal für die Biber gebaut, um diese vor dem Schiffsverkehr zu schützen.

Wie genießen die wunderschöne Abendstimmung mit leckerem Eis.

  • Die Havel wird zum Kanal
  • Die Havel wird zum Kanal

Die Havel wird zum Kanal

Am Morgen verlassen wir die Havel und biegen bei Zehdenick in den Vosskanal, da die „Schnelle Havel“ ab hier ein langes Stück nicht mit dem Floß befahrbar ist. Zwar ist der Vosskanal eine recht „grüne“ Wasserstraße, mit teilweise alten Linden, Weiden und Eichen am Ufer, doch verrät der nahezu schnurrgerade Verlauf und die Uferbefestigungen aus mächtigen Steinschüttungen und steilen Spundwänden seinen Menschen gemachten Ursprung.

  • Wieder was gelernt
  • Wieder was gelernt
  • Wieder was gelernt
  • Wieder was gelernt

Wieder was gelernt – die Motoreinstellung

Trotz des kleinen nächtlichen Umzugs, aufgrund des Regens, sind wir gut erholt und die Stimmung am Frühstückstisch ist prima. Julian war schon früh wach und konnte Eisvögel mit erbeuteten Fischen beobachten. Bevor es durch die nächste Schleuse geht, legen wir nochmal an der Marina Zedenick an. Das präzise Einparken mit dem gut fünf Tonnen schweren Floß bei merkbarer Strömung und Wind ist gar nicht so einfach. Wir werden beobachtet. Der Hafenmeister hat offensichtlich seinen Spaß mit uns als unerfahrene „Wasserratten“. Er weist uns darauf hin, dass unser Rückwärtsgang nicht einrastet und so gab`s gleich professionelle Tipps zur Motoreneinstellung – wieder was gelernt.

Während wir unsere Akkus aufladen, einkaufen und diese Zeile schreiben, versucht es Julian weiter mit dem Angelglück – schließlich wollen wir uns zum Abendessen den selbstgefangenen Hecht schmecken lassen.

  • Übernachten in der Natur

Neue Crew – neues Glück?

Nach dem Matrosenwechsel an der Ziegelei in Mildenberg sind die Karten, bzw. die Floßbesetzung wieder neu gemischt. Geblieben ist das unstetige Wetter – Sonne und Regen wechseln sich ab.

Für Julian und Stefan ist es die erste Nacht auf dem Floß und das Nachtlager wird auf dem Vordeck errichtet. Was gibt es schöneres als inmitten der Natur mit den Rufen der Rohrdommel einzuschlafen?

Als wir die Augen schließen, funkeln die Sterne durch die Äste und Blätter einer großen Erle. Mitten in der Nacht werden wir mit nasser Nase wach, es regnet wieder. Wir ziehen um ins Trocke.