Posts in Woche 2

  • Frühstückszeitung
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Havel-Clean-Up in der Zeitung

Wir haben uns heute beim Frühstück besonders gefreut: In der Granseer Zeitung ist ein Artikel über unsere Havel-Clean-Up-Aktion auf dem Ellbogensee als Aufmacher drin!

  • Tierische Begleiter
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Tierische Begleiter

Nach einem eindrucksvollen Tag in Himmelpfort führte uns unsere Route gestern Abend weiter nach Bredereiche. Die Havel zeigt hier schon ein anderes Gesicht: Mehr Mäander, aber auch mehr Deckwerke am Wegesrand. Unsere Fahrt wurden von einigen Zuschauern begleitet: Eine Schellente mit ihren Jungen schoss an uns vorbei, ein Waschbär beäugte uns von seiner Höhle und ein Schwan wollte uns nicht von der Seite weichen. Die Nacht verbrachten wir gut vertaut in der Nähe von unserer ersten Schleuse. Nach dem Frühstück wagen wir unser Glück!

  • Wünsche an den Weihnachtsmann
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Wünsche an den Weihnachtsmann

Den Sitz des Weihnachtsmanns kann man in Himmelpfort nicht verfehlen. Offiziell eröffnet das Postamt im November, aber Wunschzettel werden ganzjährig angenommen. Eine, die es wissen muss, ist Ulrike Speyerer (53). Die gebürtige Pfälzerin lebt seit drei Jahren in Himmelpfort und ist die gute Seele des Weihnachtshauses. Als Mädchen für alles kümmert sie sich um das Kinderprogramm im Sommer, Service und die gute Küche. Die Gelegenheit haben wir direkt am Schopfe gepackt und ihr ein himmlisches Rezept für unser Buch entlockt: die Klostersuppe – ziemlich deftig, wärmend und Kraft spendend an kalten Tagen. So wie einst für die Mönche in dem Kloster.

Neben ihrem Engagement rund um das Weihnachtshaus hegt sie eine weitere Leidenschaft, die sie nach ihrer Pensionierung weitervertiefen will – die Schafzucht. Wir hoffen, dass ihr Wunsch in Erfüllung geht, genauso wie unsere guten Wünsche für die Havel, die wir natürlich auch noch beim Weihnachtspostamt eingeworfen haben!

  • Kräutergarten
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Himmlische Aromen

In einem Garten ging das Paradies verloren, in einem Garten wird es wiedergefunden.

Mit diesen Worten wirbt der Kloster-Kräutergarten in Himmelpfort und hat uns damit gleich als erste Station in diesem beschaulichen Urlaubsort überzeugt. Karin Zillmer (59) hat vier Jahre lang in dem Verein Ökosolar gearbeitet, der dieses Jahr sein 30-jähriges Jubiläum feiert. Von uns regelrecht überfallen, ist sie gleich Profi und nimmt sich Zeit für einen Rundgang mit uns durch diesen Garten der Sinne.

Die Legende besagt, dass die Zisterzienser-Mönche vor 800 Jahren den Auftrag bekamen, einen möglichst unzugänglichen Ort zu suchen, um sich vor Angriffen zu schützen. Dabei fanden sie Himmelpfort. Das Kloster steht heute noch als Wahrzeichen in der Stadt, wird aber nur noch als Gemeindekirche genutzt. Karin Zillmer und die anderen Mitarbeiter des Vereins haben sich aber zum Ziel gesetzt, die alte Pflanz- und Anbautradition der Mönche fortzuführen. So findet sich in dem Kloster-Kräutergarten ein Potpourri aus Färberpflanzen, Heil- und Gewürzkräutern, ein Ruhebereich für Meditation und Hexenkräutern – auch Giftbeet genannt. Letzteres beeindruckt auch heute noch durch eine Anzahl hoch toxischer Gewächse wie Schlafmohn, Blauer Eisenhut, Bittersüßer Nachtschatten, Fingerhut, Stechpalme und Einbeere. Die Mönche verwendeten sie damals für giftige Tinkturen, heute dürfen sie nur noch zu Anschauungszwecken angebaut werden.

Karin Zillmer erzählt mit einer solchen Leidenschaft, dass wir kurz über die Erweiterung eines Kräutergartens auf unserem Floß nachdenken. Sie selbst ist vor 40 Jahren der Liebe wegen nach Himmelpfort gekommen und „kleben geblieben“, wie sie selbst sagt. Nun arbeitet die gebürtige Leipzigerin im berühmten Weihnachtshaus und führt uns damit gleich zu unserem nächsten Ziel.

  • Nebelschwaden

Nebelschwaden

Ganz eingehüllt erwachten wir diesen Morgen am Stolpsee – mit dieser Aussicht. Jetzt noch frischer Kaffee und der Tag kann beginnen! Hinter dem Nebel verbirgt sich das von Kindern heiß geliebte Örtchen Himmelpfort, die erste Adresse für Weihnachtsgeschenke. Wir sind gespannt, wie der Mann mit dem Rauschebart sich eingerichtet hat…

  • Auf der Siggelhavel
  • Auf der Siggelhavel
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  • Auf der Siggelhavel
  • Auf der Siggelhavel

Auf der Siggelhavel

Nach einer Fahrt entlang der Siggelhavel fühlt man sich wie nach einem atemberaubenden Blockbuster. Ähnlich schnell jagten unsere Augen hinter dem Teleobjektiv, um Eisvogel, Rotmilan, Fischadler, Flussseeschwalbe, Haubentaucher und andere Flussbewohner, die unseren Weg kreuzten, zu erwischen. Kein Wunder: Die sumpfigen Stolpseewiesen der Siggelhavel sind nicht umsonst Natura-2000-Gebiet. Neben dieser Artenvielfalt konnten wir auch eine alte Eisenbahnfähre entdecken. Das technische Denkmal erinnert an die selbstfahrende Fluss-Fähre, die in dieser Form einmalig in Deutschland war. Unseren Abend beendeten wir mit einem gemütlichen Feuer mit Blick auf den im Abendlicht ruhig schimmernden Stolpsee.

 

  • Blinder Passagier

Blinder Passagier

Kurz vor unserer Abreise stieß noch ein gepanzerter Gast zu uns: Eine nordamerikanische Gelbwangenschmuckschildkröte wurde kürzlich am Roofensee in Menz ausgesetzt und biss gestern auf ein Maiskorn – aufgespießt auf einen Angelhaken. Als die drei verdutzten Angler Thoralf, Christiane und Tilmann ihren Fang herauszogen, wussten sie erst nicht, was damit zu tun sei und übergaben ihn dann heute an uns Naturschützer.

Leider passiert es immer häufiger, dass die damals niedlich aussehenden Reisemitbringsel oder im Laden gekauften Tiere von den Besitzern ausgesetzt werden. Das Problem: Diese fremdländischen Arten (Neozoen) sind zum einen nicht an die klimatischen Verhältnisse angepasst und zum anderen konkurrieren sie mit den heimischen Arten. Hier an der Havel kommen beispielsweise noch heimische Sumpfschildkröten vor, die durch die ausgesetzten Tiere beeinträchtigt werden. Sowohl Nahrung, als auch geeignete Sonnenplätze sind heiß begehrt und werden hart umkämpft.

Wir haben die ausgewachsene Schildkrötendame nun an die örtlichen Natürschützer übergeben und hoffen, dass sie bald ein geeignetes Zuhause findet!

 

  • Fürstenberg - 1. Mannschaftswechsel

Fürstenberg – 1. Mannschaftswechsel

Team 1 empfing uns an Bord mit einer feurig-scharfen Couscous-Suppe á la Wolf, der uns sofort davon überzeugt hat, dass es auf dem Floß besonders gut schmeckt! Gut gestärkt konnten wir uns die Einweisungen zum Anlegen, Steuern, Backbord und Steuerbord, und alles Lebensnotwendige, was man sonst noch so beachten muss, auf jeden Fall besser merken. Sogar die Sonne ließ sich kurz blicken – gute Voraussetzungen für unsere bevorstehende Reise!