(B)logbuch

Etappen - Erlebnisse - Extreme

  • Andreas Hoppe

Andreas Hoppe auf Wolfsspurensuche

Heute kommt uns der Tatort-Schauspieler Andreas Hoppe besuchen. In seiner Rolle als NABU-Wolfsbotschafter wird er im Havelschloss Zehdenick Wolfsgeschichten vorlesen und Autogramme geben. Der Eintritt ist frei. Kommt alle vorbei und lernt etwas über die Rückkehr dieser faszinierenden Tiere. Wir freuen uns auf Euch!

  • Stürmische See
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Stürmische See und ayurvedische Ausgeglichenheit

Nach unserer gestrigen Ankunft in Kannenburg samt stürmischer Begrüßung – nicht nur durch Team 2 – machten wir uns abends noch zur ersten Fahrt über den großen Kuhwallsee auf. Der Wind war gnädigerweise verzogen und das Havelberry-Finn-Floß glitt mühelos über das fast spiegelglatte Wasser. Kraniche flogen über unsere Köpfe, ein Fischadler zog seine Kreise und ein Höckerschwan verfolgte unsere zaghaften Anlegeversuche.

Nachdem die „Große Bärin“ sicher vertäut am Ufer lag, das erste Abendmahl verzehrt war und die Feuerschale die kühle Nacht vergessen machte, vernahmen wir die Nagegeräusche eines Bibers, der ganz in der Nähe von uns seine Nachtschicht begann. Im kaum spürbaren Rhythmus des Kuhwallsees glitten wir schließlich in den Schlaf und träumten von den Abenteuern, die in der kommenden Woche auf uns warten würden.

Heute morgen dann wieder Regen, Wind und Wellen. Das Wetter stellte uns auf unsere erste Probe. Für eine Stunde Yoga und Ayurveda am See machten wir uns auf den Weg nach Ringsleben zum Wentowsee. Und brauchten für die etwa 19 Kilometer fast sieben Stunden Fahrtzeit (Gegenwind!). Leicht durchgefroren und froh, wieder festen Boden unter unseren Füßen zu haben, nahmen wir die Einladung von Beate und Isuru zum ayurvedischen Festessen samt frischen und wohltuend warmen Kräutertee gerne an. Die Yogastunde haben wir nun auf morgen früh verschoben. Neuer Tag, neues Glück!

Vögel online melden

Die Kinder hatten bei unserer großen Vogelzählaktion an den Templiner Kanalwiesen besonders viel Spaß! Hier könnt ihr euch nun auch das Video dazu ansehen. Darin erklärt Stephanie vom zweiten Floßteam, worum es bei der Stunde der Gartenvögel geht. Falls ihr eure Ergebnisse vom Wochenende noch nicht durchgegeben habt, könnt ihr das hier nachholen!

  • Abschied
  • Abschied

Ende im Gelände

Wir sagen gute Nacht vom Großen Lankensee, wo wir unseren letzten Abend verbringen. Sogar der Seeadler hat sich zum Schlafen dazugesellt. Wir gehen morgen zwar nur widerwillig von Bord, aber wünschen dem nachfolgenden Team, dass es genauso erinnerungswürdige Momente mitnimmt wie wir es tun. Tschüss und Ahoi!

  • Stunde der Gartenvögel
  • Stunde der Gartenvögel
  • Stunde der Gartenvögel
  • Stunde der Gartenvögel

Stunde der Gartenvögel

Habt ihr schon gezählt? Wir waren heute morgen schon eifrig bei der Sache und haben an den Templiner Kanalwiesen allerhand Vögel beobachtet und dokumentiert. Den Eichelhäher könnt ihr zum Beispiel auch in eurem heimischen Garten oder Park sehen. Bis zum 19. Mai könnt ihr eure Ergebnisse noch dem NABU melden!

  • Biber
  • Biber

Biber in Sicht

Heute morgen beim Zähne putzen staunten wir nicht schlecht: Ein brauner Koloss rutschte direkt vor unseren Augen ins Wasser und schwamm gemütlich davon. Endlich haben wir den Meisterarchitekten höchstpersönlich gesehen!

  • Donnerwetter, Templin!
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Donnerwetter, Templin!

Die Wasserstadt Templin hat nicht nur unsere Kanzlerin hervorgebracht, sondern auch andere Persönlichkeiten wie die charmante Restaurantbesitzerin Elena Baumgärtner gelockt. Die gebürtige Kasachin hat lange in Stuttgart gelebt bis es die naturliebende 49-Jährige und ihre Familie vor sieben Jahren in die Schorfheide zog. Hier sei man dem Ursprung einfach näher, sagt sie. Die Sehnsucht nach dem Süden sei aber geblieben und so erfüllte sie sich ihren Traum und eröffnete in Templin ein französisch angehauchtes Restaurant – die Cafe-Flammerie Templino. Vor drei Jahren holte sie das damals noch nicht restaurierte Fachwerk aus dem Dornröschenschlaf und bietet nun neben elsässischen Spezialitäten auch den besten Mohnkuchen weit und breit an. Gestärkt und verzaubert von dieser Begegnung wurden wir auch schon vom Platzregen überrascht. Was dann folgte war ein besonderes Naturschauspiel: Zuerst konnten wir  sicher unter einer Brücke untergebracht unser erstes Gewitter auf dem Wasser erleben. Als sich die Wolken verzogen hatten, zeigte sich der Drosselrohrsänger im Schilf und unser Floß glitt in den letzten Strahlen der Abendsonne unserem Nachtlager entgegen. Wer uns morgen früh zur Stunde der Gartenvögel begleitet, kann unsere Große Bärin von der Ziegeleibrücke aus sehen!

Vögel zählen an den Templiner Kanalwiesen

Unmittelbar in der Nähe der Stadt Templin fahren wir mit unserem Floß an einer wahren Naturperle entlang: Die Templiner Kanalwiesen sind eine Feuchtwiesenlandschaft mit Quellen, Streuobstwiesen und Erlen-Eschen-Wäldern. Das Natura-2000-Gebiet wird vom NABU Regionalverband Templin betreut, worunter sowohl Pflegemaßnahmen, Monitoring, als auch Umweltbildung gehören.

Morgen werden wir hier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Stunde der Gartenvögel zusammen mit dem NABU Templin und allen Interessierten gemeinsam Vögel zählen. Treffpunkt ist morgen jeweils um 7 Uhr und um 11 Uhr an der Ziegeleibrücke in Templin. Ferngläser haben wir an Bord. Also, kommt alle vorbei!

 

  • El Dorado
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  • El Dorado
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El Dorado

Die See wird langsam stürmischer auf dem Röddelinsee, aber eines ist jetzt sicher: Das Floßdach ist dicht! Als Nachtliegeplatz hatten wir die Wahl zwischen Big Brother und Wildem Westen – wir haben uns für El Dorado entschieden. Spektakuläre Naturbeobachtungen gab es hier gratis. Sogar ein Fischadler mit Beute und eine Rohrweihe sind uns vor die Linse geflogen!