Posts written by Der NABU

  • Naturcamping Ellbogensee
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Naturcampen am Ellbogensee

Genau vor sieben Jahren kamen die Niederländer Niek und Marianna an den Ellnogensee und haben sich in die hiesige Natur verliebt: „Wir haben großes Glück, dieses Fleckchen Erde gefunden zu haben“, sagt Marianna und Niek fügt hinzu. „Es ist ein zufriedenes Leben hier.“ Mit viel Liebe, offener Gastfreundschaft und großem Herz führen sie den Naturcampingplatz am Ellbogensee und bieten damit die Möglichkeit einen Urlaub zu verbringen, der die Seele wieder ins Gleichgewicht bringt. Ob ein Sonnenaufgang vom Steg, das stetig wellenschlagene Wasser von der Caféterrasse aus oder die sich im Winde wiegenden Baumstände am Ufer – das Auge sieht Natur, die im Herzen berührt. Neben einer Feuerstelle am See, einer Kräuterwiese, einem Kanuverleih und Riesentrampolin gibt es auch noch die besten Bio-Brötchen weit und breit zum Frühstück und einen sehr gut ausgestatteten Bio-Hofladen. Alle Gerichte im Café sind vegan und der Café von Niek eilt seinem Ruf vorraus. Ob mit Reis-, Hafer-, Soja-, Mandel- oder normaler Kuhmilch – auch für Wasserwanderer sollte ein Halt Pflicht sein.

Wir bedanken uns für eine tolle intensive Zeit und werden die Abende am gemeinschaftlichen Lagerfeuer vermissen!

Die Donauten zur Havel

Die Brüder Lars und Niels Hoffmann haben uns auf dem NABU-Floß besucht, um mit uns über das Paddeln auf der Havel und die Artenvielfalt an dieser Lebensader des Nordosten Deutschlands zu philosophieren. Als Kinder haben sie fast jede Ferien an der Havel verbracht. Der Fluss und die Mecklenburgische Seenplatte ließ sie nicht mehr los und wurde zu ihrer Wahlheimat.
Die Kanuten haben schon viele spannende Reisen unternommen – ob in Schweden, Grönland oder Alaska. Bekannt wurden sie durch die 3sat-Dokumentation „Die Donauten„, in der sie zusammen mit ihrem Hund die komplette Donau – vom Schwarzwald bis zum schwarzen Meer – in einem Kanu befuhren. Neben der Doku entstand auch noch ein Bildband mit Lars Fotos und Niels Texten. Im Interview erzählten sie uns, was es bedeutet, auf dem Wasser unterwegs zu sein und welches Tier man an der Havel dabei auf jeden Fall sehen sollte.

  • CleanUp
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Clean-Up-Aktion am Ellbogensee

Zusammen mit Naturfloß und dem Naturcampingplatz am Ellbogensee reinigen der NABU und die NAJU mit vielen vor allem kleinen fleißigen Helfern heute am Tag der Arbeit die Havel. Mit 40 Kanadiern und drei Flößen wurde fleißig der Touristen- und Freizeitmüll am Campingplatz und auf dem Wasser gesammelt. Über 14 blaue Müllsäcke wurden gefüllt. Dazu haben wir noch zwei Autoreifen, einen Stuhl und einen Bootsfender aus dem See gezogen. Die Aktion hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, darauf zu achten, seinen Abfall wieder mit nach Hause zu nehmen und verantwortungsvoll zu entsorgen.

  • Walpurgisnacht
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Hexensuppe zur Walpurgisnacht

Anlässlich der Walpurgisnacht haben wir eine sehr lehrreiche Wanderung mit Kräuterexpertin Liselotte Hirt unternommen und uns Kränze aus Gundermann gebastelt. Schon die alten Germanen wussten: Gundermann-Kränze schützen vor Unglück, Blitz und Donner. Na dann! 🙂 Bei einer köstlichen Hexensuppe aus selbstgesammelten Kräutern wie Gundelrebe, Brennessel, Labkraut und Hirtentäschel (Rezept gibt’s dann im Kochbuch) saßen wir bis gerade am gemütlichen Lagerfeuer und haben Wolfs Wolfsgeschichten gelauscht. Als Autor und Abenteurer in Kanadas Wildnis unterwegs, hat er viele spannende Anekdoten und Geschichten zu erzählen. Wer neugierig ist: www.wolfslabyrinth.com

Tag des Wolfes

Zum heutigen Tag des Wolfes möchte unser Crewmitglied mit dem schönen Vornamen Wolf gerne eine Botschaft vermitteln: „Rotkäppchen lügt!“ Wölfe sind nicht böse und gefährlich, sie haben es vielmehr schwer hier bei uns in Deutschland – und sind vielen Gefahren ausgesetzt, vor allem durch illegale Abschüsse und Straßennetze, die ihren Lebensraum durchschneiden. Der NABU kämpft für mehr Akzeptanz dieser faszinierenden Tiere. Weitere Infos unter: www.NABU.de/wolf

Der NDR zu Gast auf dem Havelberry-Finn-Floß

Das TV-Team begleitet uns heute bis zum Ellbogensee. Für das Nordmagazin wollen sie die Schönheit der Natur an der Havel einfangen und von uns wissen, warum wir diese Floßtour machen. Unsere Antworten könnt ihr am kommenden Wochenende sehen und hören. Wir geben euch rechtzeitig Bescheid.

  • Morgenidylle am Drewensee

Morgenidylle am Drewensee

Heute früh wurden wir gegen halb fünf von Schwalbengezwitscher geweckt. Unsere Floßfenster sind von innen mit Mücken übersät. Wolf, der draußen auf Deck geschlafen hat, hatte lauter schwarze Punkte auf seinem Schlafsack. Gott sei dank sind es männliche Exemplare. Niemand von uns wurde gestochen. Drei Schellenten-Pärchen balzen vor uns auf dem See und aus dem Schilf ertönen Rufe der meist im Röhricht versteckten Rohrdommel. Eine Tafelente zieht an uns vorbei. Auch Haubentaucher sichten wir wieder. Wir sind begeistert vom Drewenseen, fühlen uns weit weg von der Großstadt und können Martin Borck, den Fischer, gut verstehen! Heute geht es Richtung Ellenbogensee. Wir haben „Die Donauten“ Lars und Niels Hoffmann mit an Bord und werden berichten.

  • Schleusen und Schwalben
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Schleusen und Schwalben

Wir haben unser erstes Schleusen-Abenteuer gut überstanden und für das nächste Mal auf jeden Fall gelernt: Langsam fahren! Und noch mehr miteinander bei den Manövern kommunizieren! Schleuser Andreas Zander hatte viel Geduld mit uns. Er ist seit 32 Jahren Schleuser in Wesenberg und hat offensichtlich schon viel erlebt. Er erzählte uns, dass die Seen heute deutlich sauberer sind und die Touristen mehr auf den Naturschutz achten. Das freut uns natürlich. Wir schippern weiter, nachdem wir erfahren haben, dass wir eines von 80 Wasserfahrzeugen waren, die Andreas Zander heute geschleust hat – übrigens sind es deutlich mehr Flöße als früher.

Abends gab es dann frischen Barsch vom Feuer. Wolf entpuppte sich aus unserer Truppe als absoluter „Drei-Sterne-Koch“. Der Fisch schmeckte himmlisch, gewürzt mit frischen Kräutern und krossem Kräuterbrot dazu. Dann noch die Rauchschwalben dicht über uns am Himmel. Ein Gedicht!

  • Fischerei Wesenberg
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Fischerei Wesenberg

Mit vollen Bäuchen verlassen wir zufrieden die Fischerei Wesenberg. Der sympatische Fischer Martin Bork hat uns ausgiebig den Betrieb und die Binnenfischerei an der Oberen Havel erklärt. Er ist vor vier Jahren in seine Heimat zurückgekehrt und bewirtschaftet nun in einer Genossenschaft einen Großteil der von uns befahrenen Gewässer – wie auch sein Vater und Großvater bereits zuvor. Bei geräuchertem Aal, Wels und Karpfen haben wir das erste Mal auf die Tour angestoßen. Nun sind wir auf dem Weg zu dem Lieblingsarbeitsplatz des 32jährigen – dem Drewensee. Gleich kommt unsere erste Schleuse. Drückt uns die Daumen! Fortsetzung folgt…

Guten Morgen von der Havel!

Wir wurden geweckt von dem Trompeten des Kranichs, den Schreien des Graureihers, von Gänsen, Kuckuck, Meisen, Nebelkrähen, Zilpzalp, Amsel, Mönchsgrasmücke, Zaunkönig und vielen mehr.

Beim Waschen mit Havelwasser haben wir schon den ersten Höhepunkt des Tages erlebt: der blauschillernde Eisvogel fliegt vorbei! Er hat uns gestern Abend schon begleitet. Die gestrige Einweisung ins Floß hat länger gedauert als gedacht, wir waren oft abgelenkt: Flußseeschwalben haben vor unseren Augen gejagt und einen kleinen Fisch aus dem Wasser gezogen. Der große blieb für den Fischadler. Er stürzte ins Wasser und kam mit seiner gewaltigen Beute wieder raus! Schwerfällig durch die Last zog er davon. Und wir voller Elan dann endlich auch.

Nach einer sternklaren Nacht jagen wir unseren Fisch jetzt gleich in Wesenberg. Der Appetit ist groß und der Fischer Martin Bork freut sich auf unseren Besuch!