• Schollene
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Inzwischen haben wir uns richtig gut auf dem Floß eingelebt und kommen mit Steuerung, Schleusen und Anlegen super zurecht. Auch als Team harmonieren wir ausgezeichnet. Das stellen wir auch bei dem heutigen Anlegemanöver –  unserem bislang aufregendsten – fest: Wendung auf engstem Raum, jeder Dorfbewohner weist uns wie in einem Asterix-Klassiker eines anderen Weges, bedrohlich kommt uns eine Brücke nahe. Doch vier Schweißperlen später liegen wir traumhaft glücklich unter einer urig-alten Kopfweide am Rande des Dorfes Schollene. Fröhlich blökend begrüßt uns das Dorfschaf Dolly.

Auf dem Weg hierhin konnten wir noch einen Raubwürger beobachten, der sich im schönsten Abendlicht von allen Seiten präsentierte. Auch auf unserer Beobachtungsliste der „Vögel des Jahres“ machen wir einen neuen Haken: Nach den Dohlen (Vogel des Jahres 2012) und dem Grünspecht (Vogel des Jahres 2014) in Rathenow, sehen wir auf dem Weg nach Schollene eine Bekassine (Vogel des Jahres 2013).

Da wir noch von all den Beobachtungen dieses Tages zehren, verschieben wir unsere ursprünglich für heute geplante Wanderung zum Schollenser See auf morgen. Jetzt ernten wir erstmal unsere zwei roten Floß-Erdbeeren, backen Brötchen und grillen zum Abschluss des Tages. Zehn Uhr: Die Würstchen sind fertig in Schollene!

PS: Unser GPS-Signal scheint derzeit gestört. Aber seid Euch sicher: Wir leben, es geht uns gut. Und die Havel ist wundervoll zu uns.