• LuckeHof
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Aus der Floßkombüse kam heute morgen der Energieschub in Form von Hansen`s „Ei im B(r)ötchen“ – und das war gut so!
Wir starteten von Milow wieder Richtung Premnitz, um die ‚Brandenburger Landpartie‘ zu besuchen, die an diesem Wochenende unter anderem auf dem seit zehn Generationen von Familie Lucke bewirtschafteten Vierseitenhof ein buntes Programm anbietet. Es gab Vorführungen in Schmiedekunst, Woll- und Spinnarbeiten sowie Brot- und Kuchenbäckerei im Lehmofen mit buntem Rahmenprogramm für Kinder, Musik vom Plattenteller sowie Köstlichkeiten aus der Hofküche.
Frau Dr. Lucke-Polz begrüßte uns sehr herzlich und lud uns gleich zur Teilnahme an der Führung über den Hof und in die Räumlichkeiten ein. Räucherkammer, Vorratskeller, Stallanlagen, alte Küche – alles wie ‚Anno Tobak‘! Man fühlte sich sehr authentisch in die damalige Zeit zurückversetzt. Bald im Anschluss bat uns die Hausherrin zu Tisch, wo zur Täubchensuppe, Hühner- und Taubenfrikassee sowie Rehrücken das frische, selbstgebackene Brot als Beilage gereicht wurde. Nach dem ersten Gang bekamen wir den Hinweis, dass denn nun auch die Hoftauben zurückkehren würden. Wie für uns bestellt drehten sie ein paar Extrarunden über dem Hofgelände. Ein Beispielfoto findet Ihr in der obigen Bilderschau.

Während des Essens gab Frau Dr. Lucke-Polz uns Einblicke in die bewegte Geschichte ihrer Familie und des Anwesens, vor allem der letzten 100 Jahre. In der originalen Stube wurden wir sehr freundlich bewirtet und unterhalten. Die Hausherrin hatte reichlich Verpflichtungen auch anderen Gästen gegenüber, aber weitere Familienmitglieder, besonders die Tochter und die Schwester der „Chefin“ begleiteten uns sehr engagiert durch den Tag. Die Familie freut sich sehr auf die bevorstehende BUGA in der Region und arbeitet weiter an verschiedenen Nutzungskonzepten zum Erhalt des Kulturgutes „Lucke Hof“. Dabei wünschen wir viel Erfolg, regen Zuspruch und Interesse bei dieser anspruchsvollen Herausforderungen.

Nach dieser Zeitreise machten wir uns weiter zur letzten Etappe unserer einwöchigen Tour auf der Havel: Rathenow. Hier schrieben wir bis in die Nacht an den aktuellen Zeilen.