• Milow
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Den gestrigen Abend ließen wir abgesehen vom Grillen und WM-Eröffnungsspiel auch mit dem Versuch ausklingen, mit der vorhandenen Fotoausrüstung mittels Fernsteuerung über das „Schlaufon“ uns auf die Sternennacht vorzubereiten. Dabei entstand als Testbild ein etwas verunglückter Schnappschuss (man achte nicht auf die Details!!). Besser wurde es auf dem Vorderdeck. Denn dort gelang eine farblich ansprechende spätabendliche Uferimpression.
Leider gibt es auch im Sternenpark an manchen Stellen noch hie und da Lichtemmissionen, die einem die Sicht in den Kosmos verwehren. So müssen wir diese Aufnahme auf unbestimmte Zeit vertagen (Wetter..).

Der Freitagmorgen begann mit einer frischen Brise, dafür aber auch mit frischen Brötchen und uns in warmen Jacken. Nach dem klar Schiff machen, wollten wir endlich die angepriesene Ausstellung des NABU Besucherzentrums Milow (Naturparkzentrum Westhavelland) aufsuchen.

Karsten Batsch, Naturparkzentrum Mitarbeiter, begrüßte uns mit „Seid ihr die NAJU-Gruppe??“ – das wir fröhlich bejahten. Er wusste schon über Ankömmlinge vom Floß Bescheid, rechnete aber mit einer größeren und vom Altersdurchschnitt jüngeren Gruppe. Enttäuscht wirkte er aber dennoch nicht.
Engagiert und flüssig wie das Modell der Havelflusslandschaft begleitete er uns durch die Ausstellung und Exponate. Er berichtete uns von der Naturgeschichte der Region sowie der Besitzergreifung durch den Menschen von der Jungsteinzeit bis zu der technischen Erschließung des Flusses als Transportweg.
Freudig erregt waren wir, als es endlich in den seit letztem Frühjahr neu eröffneten zweiten Ausstellungsraum herüberging – alles durfte angefasst und ausprobiert werden. Mikroskope, Fühlboxen, Tierexponate, Quizspiele, Röntgenbilder und vieles mehr zogen uns in ihren Bann. Versunken in Spielereien wurden wir von einer Besuchergruppe „ertappt“ – „Es macht nicht nur Kindern Spaß…wie man sieht!“ – vernahmen wir die Stimme von Herrn Batsch.
Etwas konnte uns Herr Batsch noch erfüllen, was uns noch sehr am Herzen lag: Er lockte uns unter das Sternenzelt des Westhavellandes, welches sich mitten im Erlebnisraum befindet. Wir bedanken uns auf diesem Wege nochmals bei Herrn Batsch für die tolle Führung und wünschen dem Zentrum weiterhin viele Besucher!