• Premnitz
  • Premnitz
  • Premnitz
  • Premnitz
  • Premnitz
  • Premnitz
  • Premnitz

Nach dem wir gestern in der Schleuse um einen halben Meter gesunken sind und danach die Flächen der NABU-Stiftung „Nationales Naturerbe“ bei Döberitz begutachtet haben, übernachteten wir in einem Altarm kurz vor Premnitz. Unser Smutje Hans zauberte uns dort wieder einmal einen herrlichen Salat – als Beilage gab es Kartoffeln aus der Grillglut. Die Hoffnung, im Sternenpark Westhavelland ein beeindruckendes Himmelsgewölbe bewundern zu können, wurde leider wegen einer weitgehend geschlossenen Wolkendecke nicht erfüllt, dafür beglückte uns erneut der Drosselrohrsänger mit seinem lauten, nächtlichen Gesang.

Schon früh am Morgen wurden wir von der aufgehenden Sonne geweckt, so dass wir nach dem Frühstück überpünktlich am Treffpunkt in Premnitz ankamen, wo wir um 13.00 Uhr einen Interviewtermin hatten. Erhard Skupch und seine beiden Kolleginnen winkten uns dann auch schon von der Uferpromenade Premnitz zu. Skupch ist Geschäftsführer des Bundesgartenschau-Zweckverbandes ‚BUGA 2015 Havelregion‘. Er stand dem Team dann in einem längeren Gespräch Rede und Antwort, so auch zum Konzept der BUGA, den Erwartungen und Schwierigkeiten, die eine dezentrale BUGA mit sich bringt. Was es mit ‚Wilma Wels‘, dem fischigen Maskottchen, auf sich hat, dieses Geheimnis lüftete seine Kollegin Sabrina Lamcha für uns. Das ungewöhnliche, werbetechnisch durchgestylte Tierchen kommt jedenfalls in der Region sehr gut an.

Eine gute Stunde plauderten die Flößer mit unseren Gästen an Bord über die bevorstehende BUGA, erstmals veranstaltet von und in einer ganzen Region. Zuversichtlich blicken die Verantwortlichen dem Start am 18. April 2015 entgegen, auch Dank des Engagements des NABU, der seine Floßtour auch als Werbung für dieses Ereignis versteht. Denn erstmalig ist ein „blaues Band“ das verbindende Glied und steht mit einem Renaturierungsprojekt im Scheinwerferlicht einer solchen Schau. 1,5 Millionen Besucher werden an der Havel erwartet. Mindestens vier sind der BUGA Havelregion auf jeden Fall schon einmal sicher.

Nach der „Arbeit“ schipperten wir weiter Richtung Milow und fanden ein lauschiges Nacht-Plätzchen direkt vor dem Gasthof Milow. Mit einem Grillabend werden wir den Tag ausklingen lassen und versuchen noch das Eröffnungsspiel der WM zu schauen. Morgen früh hoffen wir auf den Brötchenservice – und weitere Vogelarten. Davon jedoch im nächsten Blogeintrag, der dann auch zeitlich früher kommt – versprochen!