Unsere Rätselfrage und die zahlreichen Antworten, die wir darauf „von euch da draußen“ erhielten, gaben uns das gute Gefühl, nicht ins Leere zu bloggen. Ein herzliches „Dankeschön!“ dafür – auch für die Mühe, die ihr euch bei der Beantwortung der Quizfrage gemacht habt.
Besonders ausführlich und absolut perfekt ist die Antwort von Heike Groß-Gerenkamp aus Lüdinghausen. Sie schreibt uns:

„Das ganze Gebäude ist mit seinen schweren Maschinen drehbar auf einem Bock gebaut, der den Hausbaum (dieser ragt bis in die Mitte des Gebäudes) und den Mehlbalken (Hammer), der am oberen Ende drehbar aufgesetzt ist, stützt. Die Last läuft über den Zapfen und den Sattel. Der Mühlenkasten ist an dieser Konstruktion aufgehängt.
Ein Steuerbalken ist unter dem Gebäude an der Rückseite angebracht, der die Drehbewegung als Hebel bewirkt. Das Drehlager befindet sich unter dem Mühlengebäude, deshalb musste es immer in der Gesamtheit (also das komplette Gebäude samt Maschinen) zum Wind hingedreht werden. Zu dieser Unterstützung wurden die Pflöcke/Hölzer um die Mühle herum in den Boden gesteckt und die Mühle mit Hilfe eines Flaschenzugs herumgezogen. Der Flaschenzug wurde zwischen den Pfählen und dem Steuerbalken eingespannt und dann konnte das komplette Mühlengebäude entsprechend herumgezogen werden.“

Das Kochbuch geht daher aus dem Brandenburger ins Münster Land.